Persönliche Änderungswünsche
Mehr Solidarität aller
Definition Solidarität
Gegenseitige Hilfe.
- Hilfe, die zu Fairness führt, z.B. Informationsfairteilung innerhalb der weisen Mitbestimmung, Geldfairteilung innerhalb der wirtschaftlichen Mitbestimmung, direkte Demokratie-Fairness innerhalb der politischen Mitbestimmung, faire Mitbestimmung von ethisch fairen Entscheidungen. Diese Hilfe geht somit weit über die Arbeitsanweisungen für Sklaven, Almosen und erzwungenes Abwinken von Entscheidungen anderer hinaus.
- Vor allem für Schwache, die Hilfe brauchen.
- Starke brauchen in dem Gebiet, wo sie stark sind, keine Hilfe. Sie können Hilfe notfalls durch Einsatz von Machtmitteln bekommen, z.B. kaufen.
NICHT gemeint sind :
Definitionen, die andere Menschen ausschließen. Z.B. sollten nicht die ausgeschlossen werden, die für das Allgemeinwohl sehr schädliche Interessen wie große Geldgier haben, aber helfen sollten anstatt sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig zu machen und notfalls Hilfe in Form von Therapie bekommen sollten.
- Mechanische Solidarität nach Durkheim
allein aufgrund gemeinsamer Merkmale. Bsp. wir Kranke, Alte, Kinder, Un-Nachgefragte.
- Organische Solidarität nach Durkheim
Hier werden die einen als nachgefragte wichtige "Organe" (Team) gesehen, andere als nicht nachgefragt, im Bild bleibend als "Schädlinge" bezeichnet. Das schließt die Un-Nachgefragten (Nicht-Teammitglieder) aus.
- Interessen-Solidarität
Interessen der Menschen sind immer unterschiedlich. Hier werden alle ausgeschlossen, hierzu genügen schon leicht andere Interessen.
- Solidarität von Gesinnung und Handeln
Siehe gleiche Interessen
- Solidarität innerhalb einer "Rasse" bzw. Volks
Diese Solidarität ist oberflächlich. Man kann aktuell kaum von "Rassen" sprechen, da der genetische Unterschied zwischen den "Rassen" sehr klein ist, der zwischen Menschen einer "Rasse" relativ groß. Das lässt sich auch nicht mit dem kleinen genetischen Unterschied zwischen Menschen und Menschenaffen wegwischen. Es sind nur oberflächliche Unterschiede (Dr. J. Craig Venter, Leiter der Celera Genomics Corporation). Wie man sieht sind alle Rassen zu Kapitalismus fähig, ein Schwarzer kann President werden, Schwarze und Weiße können Nachwuchs bekommen. Sie haben nur unterschiedliche Ausgangslagen (Finanzen, Klima, etc). Einen größeren Unterschied macht die Sozialisation und die Heimat-Natur, also die Umwelteinflüsse aller Art, die sich auch auf die Gene auswirken (An- und Ausschalten von Genen). Falls sich verschiedene Anforderungen ergeben sollten, könnten sich verschiedene Rassen entwickeln. Aber das wird durch die aktuelle "Gleichschaltung" (Ausbreitung des Kapitalismus) und Durchmischung (Mischlinge) wohl verhindert.
Exkurs Solidarität und Starke
Die Starken könnten
z.B. aufgrund unterschiedlicher Merkmale
(z.B. Arbeitgeber versus Arbeitnehmer,
aber auch Arbeitnehmer gegen Leiharbeiter
und Arbeitslose) ausgeschlossen werden.
Macht vom und über alle Bürger kann und wird meist mißbraucht. Deswegen sollen Starke prinzipiell an die Kette der Verpflichtungen (siehe Prinzipien) gelegt werden und überflüssige Macht abgeben. Solidarität bedeutet hier diesen charakterschwachen Starken die Aufnahme in die Gemeinschaft und eine Therapie anzubieten.
Für Gegner wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist eine leichtere Therapie für beide Seiten sinnvoll. Beide Seiten haben es selbst in der Hand, sich Richtung Freundschaft oder Richtung Feindschaft zu entwickeln.
Für spezielle Kapitalisten vom Typ Machiavellist und Narzisst sollte eine intensivere Therapie für diese allein in einem speziellen menschlichen Umfeld angeboten werden. Sollten die Machiavellisten und Narzissten die freiwillige Abgabe von Macht, so sind sie weiterhin zumindest gedanklich eingegliedert, als Feindbild. In diesem Sinne sind charakterschwache Starke Feinde, ein notwendiges Feindbild.
Solidarität zeigen und einfordern
Das Primat der Hilfe für Schwache anstatt für Starke ist normales menschliches Verhalten.
- Instinktiv-emotional
Wenn ein Profi-Bergsteiger und ein Anfänger in einer Bergwand hängen, wird im Falle psychischer Gesundheit der Anfänger, der in größerer Not steckt, stärker nach Hilfe rufen als der Profi. Auf die Rufe unter Berücksichtigung der eigenen Einschätzung
reagierend wird man zuerst dem Anfänger (Schwache) helfen, der Profi-Bergsteiger (Starke) kann sich viel eher selbst helfen. Das sozialpädagogische Prinzip, das auch sozial engagierte Ärzte oder technischer Rettungsdienst anwenden ist es, zuerst die größte Not zu lindern, dann alles andere.
- Rational
Dieses Prinzip findet sich auch in der Verfassung in Form der Grundrechte als verkürzte Ausführung der UN-Menschenrechte, die die Bürger bzw. genauer vor allem die Schwachen unter den Bürgern vor dem Staat schützen sollen, also die schwachen Bürger vor den starken Bürgern (Politiker und deren bezahlte Diener) schützen.
Grundlegend wird Solidarität auf weitere Menschen ausgedehnt, aber im Normalfall nicht vollständig Menschen entzogen, denen die Solidarität einmal gewährt worden ist. Beispiel Ghetto, Gefängnis, Gegenbeispiel Todesstrafe.
Exkurs : Wie Solidarität verhindert wird und wie sie gestärkt wird
Ist : Die Teammitglieder eines Projektes in einer Firme werden nach sieben oder acht Monaten gezwungen, sich für das nächste ebenso kurzfristige Projekt neu zu gruppieren. Damit wird aufkommendes Gemeinschaftsgefühl innerhalb eines Unternehmens verhindert.
Soll : Langfristige Zusammenarbeit.
(In Vorbereitung)
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