Konsequent gegen Herrschaft!
Sozialarbeiter Barack Obama wird 2008 der neue US-President

Persönliche Änderungswünsche

Solidarität und Selbst- und Mitbestimmung

 

Solidarität und Selbst- und Mitbestimmung

Solidarität ist ein wichtiges Argument faire Selbst- und Mitbestimmung zu fordern.

 

Gleichheit und Freiheit

Zu Zeiten der Herrschaft des Adels war allen klar, wer die Entscheidungen trifft, der Adel, die Kirchenführer jeweils bis zum Oberhaupt, König bzw. Papst. Heute wird von den Herrschern verleugnet, wer herrscht, die Elite in Politik und Wirtschaft bis zur jeweiligen Spitze, Kanzler bzw. Dividendenfürst, im Hintergrund auch die Kirchenoberhäupter und Gewerkschaftsbosse (selbst Manager für bezahlte Gewerkschaftsfunktionäre).

Die Demokratie, in der jeder Bürger gleichen Einfluß in Form von jeweils nur 1 Stimme haben soll, ist ein Fortschritt. Jedoch wurde übersehen, dass der Einfluß der Bürger nicht nur durch die 1 Stimme gegeben ist, sondern auch noch durch Wissen bzw. Intelligenz und Vermögen bzw. Einkommen. Durch Wissen und Vermögen kann man andere Wähler beeinflussen, die dieses Wissen oder Geld annehmen wollen.

Gleiche Freiheit könnte in diesem Zusammenhang über gleichen Einfluß definiert werden

1. Stufe zu gleicher Freiheit
Solange diese Ungleichheit der Macht gegeben ist, kann man somit im Zusammenhang von Einfluß nicht von Gleichheit sprechen, sondern muss von Ungleichheit sprechen. Und diese Ungleichheit ist aus Solidarität auch bei den Stimmrechten zu berücksichtigen, d.h. Gruppen von Schwachen, die in der Minderheit sind, bekommen als Ausgleich für ihren geringeren Einfluß im Aspekt Wissen und Vermögen ein größeres Stimmrecht. Z.B. das Vetorecht für Vertreter dieser Gruppe. Im rechtlichen Bereich zusätzlich die Menschenrechte. Damit annähernd gleicher Einfluß gegeben ist.

2. Stufe zu gleicher Freiheit
Um gleiche Freiheit bzw. gleichen Einfluß zu erreichen ist Solidarität (nach meiner Definition) ein Weg. Die Hilfe ist dann ideal solidarisch, wenn sie schnellstmöglich zu gleichem Einfluß von Helfendem und Geholfenen führt.

Es ist noch viel Arbeit von uns notwendig, um zu solidarischer Selbst- und Mitbestimmung zu gelangen

 

Freiwilligkeit (Solidarität versus Machtgier)

Der egoistische Teil der Starken wird Staatsformen freiwillig akzeptieren, die möglichst wenig Solidarität und möglichst wenig Mitbestimmung für alle vorsehen. Die anderen nicht. Bei den Schwachen ist es umgekehrt. Aufgrund dieser Interessengegensätze wird es für eine konkretisierte Demokratieform nie Zustimmung aller geben. Menschlich wird man der Solidarität den Vorrang vor der Freiwilligkeit einräumen müssen.

 

 

 

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Andreas Stollberg
Trainer und Ethikberater