Kandidatur zur
Bürgermeisterwahl
Dettenhausen 2010
Wenn Sie wissen möchten,
wie seit Jahrzehnten
immer wieder Kandidaten
gewählt werden,
die z.B. die Menschenrechte von Schülern,
mehr oder weniger Erwerbslosen (SGB-Betroffenen),
Leiharbeitern und
anderen und den Umweltschutz mit Füßen
treten, dann können Sie hier exemplarisch über
eine eher übliche
vergange Wahl nachlesen und "live"
und kostenlos die aktuelle Wahl mitverfolgen.
Siehe Übersicht.
Und es wird in Zukunft immer schlimmer. D.h. die
neoliberale Version der Zukunft , die
Entmachtung der Bürger, bekommen Sie
von den Mächtigen geschenkt, bleiben
Sie einfach "im Schlafabteil". Die
soziale Umwelt-Version gibt es nicht
geschenkt.
Soll sich an dem üblichen
Wahlausgang etwas ändern, müssen
viele und damit auch SIE aktiv werden.
Und Ihre Denkgewohnheiten und Verhaltensgewohnheiten überdenken
und ändern. In
diesem Fall stehe ich für Ihre
Ideen für Projekte zu den Wahlen
bereit.
Übersicht über
diese Seite
Die Bürgermeister-Wahl
Dettenhausen 2010
Die Stadt
Dettenhausen gibt amtlich
die zugelassenen Kandidaten bekannt.
Die Wahl findet voraussichtlich
am 7. November 2010 statt. Die Nachwahl
am 28. November 2010.
Die Wahllokale haben wohl
von X Uhr bis X Uhr (noch nicht bekannt)
geöffnet.
Berichterstattung
am Wahlabend :
- Fernsehen
(noch nicht bekannt)
- Stadt Dettenhausen
(noch nicht bekannt)
Über
Wahlen
Angenommen, Sie hätten
sich intensiv mit Sozialwissenschaften,
Diktaturen und Sekten unter dem Aspekt
Macht und Freiheit beschäftigt.
Sie könnten
danach aufgrund dieses Wissens (und bei
eventuell vorhandenem Gewissen)
als Experte noch besser den medialen
Schleier und die oberflächlichen
Sonntagsreden des modernen Adels
(Propaganda-Ministerien, PR-Abteilungen)
von Sicherheit, Freiheit und Wohlstand
durchschauen. Umso mehr Sie wissen, umso
mehr erkennen Sie, wie wenig die anderen
über dieses Thema wissen. Kein Wunder,
denn Dokumente mit internen Anweisungen
zu dem Thema Macht (z.B. Hubbards "Richtlinienbrief")
bekommen beim Management einer Sekte,
eines Unternehmens oder eines Ministeriums
den Stempel "confidential" oder "top
secret".
Sie wüssten dann wie
wenige andere mit Sicherheit Folgendes.
Psychopathen wie Serienkiller
freuen sich dann, wenn ihre Opfer leiden.
Die dunkle Triade besteht jedoch nicht
nur aus Serienkillern, sondern prinzipiell
aus Menschen, die kein Mitleid mit anderen
Menschen haben. Zu dieser dunklen Triade
gehören deshalb auch die Gewinner, die
sich als "Übermenschen" betrachten
und die kein Mitleid mit den Verlierern
haben, die sie nur als "Untermenschen" betrachten.
Diese dunkle
Triade findet sich nicht nur
in bekannten menschrechtsverachtenden
Diktaturen wie dem alten Faschismus der
NS-Zeit und bekannten Sekten wie Scientology,
sondern in allen Ländern vor
allem in den höheren Macht-Positionen.
Der moderne Faschismus. Denn nur die
Charakterlosen (ohne Mitleid) können
sich ganz nach oben zum Zentrum der finanziellen
und politischen Macht durchkämpfen
und dabei
über die "Leichen" der
Konkurrenten gehen. Z.B. viele aus den
Reihen des Geldadels und Politikadels
(besonders FDP-CDU) sind insgeheim
erst dann glücklich,
wenn sie erstens andere Adelige
mit besseren Machtsymbolen wie Position
im Unternehmen oder der Regierung und
teureren Statussymbolen wie Haus, Yacht,
Jet, Auto, käufliche Frauen etc. beeindrucken
können
und zweitens mitansehen können wie dadurch
die "Untermenschen"
z.B. unter Ausgrenzung durch Ohnmacht
wie Armut, Desinformation und fast keinem
politischen Einfluß leiden müssen.
Wäre
es anders, würden
diese als Machthaber die extrem ungleiche
Verteilung von Macht (Reichtum und Armut,
Wissen versus Desinformation, Regieren
versus Ab-und-zu-Kreuzchenmachen) abschaffen.
Offiziell nennt der moderne Adel aus
Großaktionären,
Konzernvorständen, Ministern, Bürgermeistern,
Medien-Mogulen mit Fernsehsendern und
Zeitungen sich
verantwortungsvoll.
Dass Menschen ohne Mitleid
(psychisch Kranke) in den Ländern
weltweit an der Macht sind, ist nicht
einmal so unbekannt. Man hat sich schon
daran gewöhnt und hält es für
nicht änderbar.
Nur die Gewissheit fehlt,
weil die Machthaber oder deren gekaufte
Diener als "Autoritäten" die
Machtverhältnisse
und ihre psychische Krankheit nicht
bestätigen und kritisieren, sondern
ignorieren oder sogar schön reden.
Und die meisten Bürger
trauen sich ohnmächtig
vor Angst vor dem modernen Adel mit
medialer, politischer und finanzieller
Macht nicht, es öffentlich auszusprechen
und damit öffentlich den adeligen "Autoritäten"
zu widersprechen.
Welche Angst? Die Existenz-Angst.
Die Angst lässt die
"Untermenschen" sich untertänig
gegenüber
den "Übermenschen" verhalten.
"Radfahrer" : Nach "oben
buckeln", nach "unten treten".
Denn der moderne Adel verlangt als Gegenleistung
für das Nehmen der Existenz-Angst
durch Mieten der Nicht-Adeligen gehorsame
Untertänigkeit.
Diese Art Schutz durch Mächtige kostet
die Freiheit. Und ebenso die Gerechtigkeit
und Anstand. Aufgrund von Trainingseffekten
und Machtgewinnen auf Seiten der "Übermenschen" von
Jahr zu Jahr mehr. Die Angst benebelt
den Verstand, verhindert klares Denken.
Das erklärt,
warum die "Untermenschen" trotz
geheimer Wahlen neoliberal wählen.
Und Sie würden erkennen,
dass durch diese Untertänigkeit
und Machtkämpfe nebenbei
die Umwelt zerstört wird.
Und dass der Schaden immer größer
wird. Denn die Nachrichten der Medien-Konzerne
berichten nur von der "Spitze des Eisberges".
Angenommen, für Sie wären
Freiheit, Gerechtigkeit und Anstand nicht
nur leere Worte, sondern Perspektiven,
dann würden Sie sich überlegen,
was sich theoretisch grundlegend ändern sollte.
Durch die Beschäftigung mit Ethik
kämen Sie darauf, dass jeder von
einer Entscheidung Betroffene auch gleichberechtigt
mitentscheiden sollte. Damit jeder gleichberechtigt
mitentscheiden
kann, muss die Macht fair verteilt sein.
Angenommen, Sie möchten, dass auch
Ihre Mitbürger in Freiheit und Gerechtigkeit
leben können. Ihnen ist klar, dass
Ihre Mitbürger deshalb über
Ethik und Machtfairteilung informiert werden
müssen. Und dass Ihre Mitbürger
diese Machtfairteilung auch politisch wählen
können müssen. Sie
werden deshalb bei der nächsten
Bürgermeisterwahl in der Nähe kandidieren.
Was dann die nächsten paar Monate mit
Ihnen passieren würde,
das können Sie erahnen, wenn Sie
sich die Vorgänge bei meiner Kandidatur
zur Oberbürgermeisterwahl
in Mössingen 2010 anschauen.
Durch Klick auf den Link.
_____________________
Über bundesweite Wahlen
:
Nach welchen Kriterien
Bürger üblicherweise wählen
finden Sie hier : Kriterien
der Gewählten.
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Zukunft
: Neoliberale versus soziale Umwelt-Version
1. Blick in die Vergangenheit
1.1 Politik
Welche politischen
Lager haben die Menschenrechteverbrecher
der NSDAP (Nazis) gewählt?
Vergleicht
man die Wahlergebnisse vom
- 20.5.1928
KPD 54, SPD 153, Bürgerliche
Mitte 199, DNVP 73, NSDAP 12
- mit dem
5.3.1933
KPD 81 , SPD 120, Bürgerliche
Mitte 105, DNVP 53, NSDAP 288,
- so ergibt sich folgende Verschiebung
KPD
+27, SPD -33, Bürgerliche Mitte
-94, DNVP -20, NSDAP +276
Ein Teil der SPD-Wähler hat die linke
KPD gewählt. Die Mitte und die Rechten
haben die NSDAP gewählt.
Der britische Botschafter
in Berlin : „Hitler scheint jetzt seine Reserven erschöpft
zu haben. Die kleinen bürgerlichen
Parteien der Mitte
und der Rechten hat er geschluckt, und es sieht nicht so
aus, als ob er in der Lage sei, eine
Bresche in das Zentrum, in die Kommunistische
und in die Sozialdemokratische Partei zu schlagen“
1.2 Wirtschaft
Die Arbeit der Menschen mit Hilfe von
Tieren und einfachem Werkzeug in der
Landwirtschaft wurde durch die industrielle
Revolution verändert. Hardware der
Maschinen (an Fließbändern) wurde entwickelt
und eingesetzt. Die Kapitalisten brauchten
die Menschen für die Arbeit an den Maschinen.
Dann folgte die Dienstleistungsgesellschaft bzw.
Informationsgesellschaft.
Die Software der
Maschinen (Computer) wurde entwickelt
und eingesetzt. Die Kapitalisten brauchten
die Menschen für
die Arbeit an den Computern. Hardware
und Software für Roboter fertig. Die
nächste Revolution wird die Entwicklung
und der Einsatz von Robotern sein. Die
Kapitalisten brauchen die Menschen nur
solange bis die Roboter sich zum großen
Teil selbst entwickeln und bauen können.
Bildung für Erwerbsarbeit ist dann nutzlos.
Sozialwissenschaftliche Bildung für Fairteilung
der Machtmittel ist dann nützlich.
1.3 Deutsche leistungsfähige Unterdrückerkommandos
zum Wohle von wenigen Machthabern
Dietrich
Bonhoeffer :
„Wir
Deutschen haben in einer langen Geschichte
die Notwendigkeit und die Kraft des Gehorsams lernen
müssen.
In der Unterordnung
aller persönlichen
Wünsche und Gedanken unter den uns
gewordenen Auftrag sahen wir
Sinn und Größe unseres Lebens.
Unsere Blicke waren nach
oben gerichtet, nicht
in sklavischer Furcht, sondern im freien
Vertrauen, das im
Auftrag einen Beruf und im Beruf eine
Berufung sah. ... Wer
wollte dem Deutschen bestreiten, daß er
im Gehorsam, im Auftrag,
im Beruf immer
wieder das Äußerste an Tapferkeit
und Lebenseinsatz vollbracht
hat? Beruf und Freiheit galten ihm als
zwei Seiten derselben Sache. Aber er
hatte damit die Welt verkannt;
er hatte nicht damit gerechnet, daß seine
Bereitschaft zur Unterordnung, zum Lebenseinsatz
für
den Auftrag mißbraucht werden könnte
zum Bösen. Geschah dies,
wurde die Ausübung des Berufes selbst
fragwürdig,
dann mußten alle sittlichen Grundbegriffe
des Deutschen ins Wanken geraten. Es
mußte sich herausstellen, daß eine
entscheidende Grunderkenntnis dem Deutschen
noch fehlte: die von
der Notwendigkeit der freien,
verantwortlichen Tat auch gegen Beruf
und Auftrag. An
ihre Stelle trat einerseits verantwortungslose
Skrupellosigkeit, andererseits selbstquälerische
Skrupelhaftigkeit, die nie zur Tat führte,
Zivilcourage
aber kann nur aus der freien Verantwortlichkeit
des freien Mannes erwachsen.
Die Deutschen fangen erst heute an zu
entdecken, was freie Verantwortung heißt.“
- "Böse"
"seine
Bereitschaft zur Unterordnung, zum
Lebenseinsatz für
den Auftrag mißbraucht werden
könnte
zum Bösen"
Die Bereitschaft des
Deutschen zur Unterordnung wird mißbraucht
zum Bösen,
zur Gier nach Machtmitteln für sich
selbst und zum Ende der Freiheit für
Machtmittellose. Ganz oben ohne Skrupel
bzw. Gewissen, in der Mitte zwar mit
etwas Skrupel bzw. Gewissen, aber zu
wenig, denn immer noch untertänig.
Ohne Zivilcourage.
- "Freiheit"
"Zivilcourage aber kann
nur aus der freien Verantwortlichkeit
des freien Mannes erwachsen"
Der erste Schritt ist die Selbstbefreiung
aus dem Gefängnis der Machthaber.
Der zweite Schritt ist die Befreiung
der
"Gefangenen" aus dem Gefängnis
der Machthaber. Zivilcourage.
Die Befreiung
aller Gefangenen ist die Einführung
der gerechten Freiheit. Ohne gerechte
Verteilung von Machtmitteln gibt
es keine gerechte Freiheit.
- Da die Deutschen nicht die Zivilcourage
hatten, zumindest ihre Machthaber zu
entmachten - von der Einführung
gerechter Freiheit für alle ganz
zu schweigen - haben die Alliierten
letztlich die Städte flächig
bombardiert, um die Untertänigkeits-"Moral" der
Deutschen zu brechen.
Winston Churchill am 14.7.1941 (IGdDR B2 S. 575): „Wir
werden von nun an Deutschland in immer grösserem
Maßstab mit Bomben belegen, Monat auf Monat,
Jahr auf Jahr, bis das Naziregime entweder von uns
ausgerottet ist, oder – besser noch – bis
ihm das deutsche Volk selbst den Garaus macht.”
Hätten die
Deutschen Zivilcourage gehabt, hätten
die Alliierten sich auf das Ausschalten
des Militärs und
der Machthaber konzentrieren können.
Die Deutschen haben erst dann nicht
mehr der Werbung und Propaganda ihrer
Machthabern gehorcht, als der "Endsieg" nach
der Invasion völlig
unwahrscheinlich wahr. Durch
die Untertänigkeit der Deutschen gegenüber
den Machthabern sind 6,5 Millionen
Deutsche und 55 Millionen Menschen
gestorben.
2. Blick in die Gegenwart
Die heutigen
Neoliberalen in erstens der FDP, zweitens
der CDU ("Bürgerarbeit")
und drittens in der SPD-Spitze
("Hartz IV")
und Gewerkschaftsspitze denken immer
noch faschistisch. Untertäniger skrupelloser
Umgang mit Menschen. Die Nachfolger.
Der skrupellose
und mehr oder weniger untertänige Sieger soll nach
deren Willen überleben,
der Verlierer sterben. Dieses faschistische
Denken impfen sie den Bürgern täglich
noch effektiver als damals mehrere Stunden über
die von ihnen kontrollierten Schulen
und großen
Medien ein.
3. Zukunft. Neoliberale
Version
Vertreten von den reinen
Kapitalisten in FDP-CDU, aber auch von
SPD-Parteibossen und Gewerkschaftsbossen.
Nicht immer in an den Worten erkennbar,
aber an den Taten. Vertreten auch von
fast allen Managern, Unternehmern und
Großaktionären, denn diese wählen FDP
oder CDU.
Klassensystem
- Überhebliche skrupellose Machthaber
Multimillionäre,
Besitzer (oder Intendant) von
Fernsehen und Presse,
Mitglieder der Parlamente
- 100% untertänige zukünftig,
hochintelligente und hochleistungsfähige
Roboter und PC als Soldaten und Arbeitnehmer
- Externalitäten. Ohnmächtige
untertänige Menschen (Sklaven,
SIE) und Umwelt
4. Zukunft. Soziale Umweltschutz
Version
Vertreten von Anti-Kapitalisten
in der Basis von Linken, Grünen, SPD und
Gewerkschaften.
Klassensystem
- Klassenlose Gesellschaft (Gerechte
Freiheit, Machtfairteilung). Umwelt
- 100% untertänige zukünftig, hochintelligente
und hochleistungsfähige Roboter
und PC als arbeitende Klasse
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Mein Wahlprogramm
Als Start empfehle ich
meinen Flyer im Wahlprogramm bei
der Mössinger Wahl.
Als Zweites den Text unter
"Wahlprogramm" bei
der Mössinger Wahl.
Als Drittes folgende Vertiefung von zwei
Aussagen im Mössinger
Flyer und die Botschaft vom aktuellen Plakat.
In Anbetracht der bevorstehenden
Zukunft :
Überprüfen
Sie Ihre gewohnten untertänigen
Verhaltensweisen und Denkweisen.
1. "Wir informieren uns gegenseitig, Sie entscheiden direktdemokratisch"
Vieles läuft in allen
Gemeinden ganz im Sinne der Interessen
der modernen Adeligen,
auch wenn alles repräsentativ-demokratisch
bestimmt wird. Z.B. bei Wahlen wie dieser
oder der in Mössingen.
Wir treffen wie die Abgeordneten
eine Entscheidung nach Wissen und Gewissen
(sofern vorhanden) oder auf Anweisung
von Mächtigen. Ob nun beim Einkauf
oder beim Bürgerentscheid.
Zu viele wissen nur das, was ihnen der moderne Geldadel
und Politikadel über
deren hohle Kaufwerbung der PR-Abteilung und deren
sich mit der Werbung immer mehr vermischenden
Nachrichten und die davon getrennten
dpa-Agenturen des Geldadels sagt. Wissen
und gesellschaftliche Visionen, die zum
Wohle aller Bürger
sind, aber zum Nachteil des modernen
Adels, wird nicht über die großen
Medien gesendet. Zensur. Das erinnert
mehr an den Datenstrom aus der "Matrix" als
an den Artikel 5 im Grundgesetz (siehe unten). Diese
nur mit Propaganda des modernen Adels Desinformierten
können mangels Wissen auch nur mangelhafte Entscheidungen
treffen. Bei zu vielen Desinformierten
sind so mangelhafte Entscheidungen schon Gewohnheit
geworden. Einige Ältere sind kaum noch psychisch
in der Lage, ihre Denkweisen neuen Informationen anzupassen.
also frei zu denken und zu handeln. Hinter vorgehaltener
Hand werden hier die älteren
langsam aussterbenden CDU-Stammwähler
genannt. Wenn die Desinformierten dann auch noch
nur den Vertretern der nicht sozialen, im Sinne der
Nächstenliebe
nicht christlichen und den neoliberalen Parteien
zuhören,
dann haben diese Desinformierten sich selbst jede
Möglichkeit
genommen, Wissen und gesellschaftliche Visionen,
die zum Wohle aller Bürger
sind, zu hören und dementsprechend
ihre untertänigen Denk- und Verhaltensgewohnheiten
zu ändern.. Unveränderliche
untertänige
gewohnte Denkweisen und Verhaltensweisen
garantieren den Machterhalt von Anführern,
nicht nur in Diktaturen und Sekten, auch
vom Geldadel und Politikadel in Deutschland.
Ein Satz nicht nur für
die Gläubigen : Christus soll zu den
Untertanen des damaligen Systems gesagt
haben : "Denket
um!"
Damit wir
beim Einkauf, der Wahl und beim Bürgerentscheid
eher weise Entscheidungen treffen,
hilft folgende Gegenmaßnahme
: "Wir
informieren uns gegenseitig, Sie entscheiden direktdemokratisch" (Satz
im Flyer). Der eine oder andere Bürger
hat gelernt frei zu denken und zu handeln.
Eine Verbesserung wäre
demnach ein Rechtsanspruch auf ein Forum
auf der Website jeder Gemeinde,
bei dem jeder Bürger der Gemeinde
unter seinem vollen Namen Beiträge
schreiben darf. Diese Beiträge
kann dann jeder andere Bürger
der Gemeinde lesen. Die Bürger
informieren sich gegenseitig ohne eine
Zensur durch den modernen Adel. Ein
Schritt hin zur Informationsfairteilung. Artikel
5 im Grundgesetz : "Jeder
hat das Recht, seine Meinung in Wort,
Schrift und Bild frei zu äußern
und zu verbreiten und sich aus allgemein
zugänglichen
Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die Pressefreiheit und die Freiheit der
Berichterstattung ... werden gewährleistet.
Eine Zensur findet nicht statt."
Ergänzend
sinnvoll wäre dann
ein Rechtsanspruch auf einen Internetzugang auf Höhe der
Zeit für alle Bürger der Gemeinde.
Die Presse wird
weiterhin auf den ersten Seiten die
druckfertigen dpa-Nachrichten von Nachrichtenagenturen
des Geldadels drucken, anstatt investigativen
Journalismus zu Machtfragen zu betreiben,
aber im Lokal-Teil
zukünftig vielleicht
auch Zusammenfassungen aus diesem Forum
der Bürger.
2. "mehr Fairteilung von
Arbeit und Einkommen" und "Das Existenzminimum
(braucht) jeder"
In faschistischen Systemen
haben die von diesem System als "Untermenschen"
Klassifizierten wegen den
mächtigen "Übermenschen"
und ihrer Machtgier immer begründete Existenzangst.
Die mächtigen "Übermenschen"
sind im Kapitalismus der NS-Zeit wie
in dem von heute jeweils der Geldadel
und der Politikadel.
Die einen schreiben sich
wirtschaftliche Sicherheit auf ihre Fahnen,
siehe die Wahl-Plakate der CDU bei der
letzten Bundestagswahl. Tatsächlich
fördern
bekanntlich die Neoliberalen in CDU und
FDP und die SPD unter Schröder die
Existenzangst bei
allen
- erstens durch höhere Staatsschulden
im Ab der Blase (Geld, das vorher
im Auf der Blase die kapitalistischen
Spekulanten aufgrund lascher Gesetze
kassiert haben - siehe dazu meine Vorstellungsrede zur
Mössinger OB-Wahl),
- zweitens Vernichten
von Arbeitsplätzen
(Geldadel ersetzt Menschen
durch PCs und Roboter - siehe dazu
Websites von Die Grünen und Die Linke)
und
- drittens mit
menschenverachtenden, grundrechts-
und menschenrechtsverletzenden Zwangsbilligarbeit-Sozialgesetzen
und -Schulgesetzen für
die Millionen unterbezahlten Vermögenslosen
(siehe unten "ihre Taten")
und Millionen von Schülern und Studenten.
Geld oder Freiheit bzw. Menschenrechte.
Vergleiche Vorlesung von Prof. Dr.rer.pol.
Michael Wolf, siehe Pressemitteilung 2010-08-26.
Der Politikadel dient dem Geldadel, was
bei CDU-FDP bekannt ist, bei der SPD
und ihrem Industrie-Alt-Kanzler Schröder
weniger.
An ihren Taten sollt
Ihr sie (die Machthaber) erkennen.
Am besten erkennt man sie an ihren Taten
gegenüber den Schwächsten.
1. SGB-II-Betroffene
Sobald Sie im Wirtschaftskrieg
alle Schlachten verloren haben und ganz
unten angelangt sind und Antrag gemäß Sozialgesetzbuch
(SGB) II auf Arbeitslosengeld oder
Bürgergeld gestellt haben, nimmt
FDP-CDU-SPD Ihnen Ihre Menschenrechte
(Rang Bundesgesetz) und Ihre Grundrechte,
die im höchsten
deutschen Gesetz, dem Grundgesetz (GG)
stehen. Entrechtung.
- SGB-II-Betroffene haben haben keine
gleichen Rechte so wie alle
anderen Bürger (Gleichheitsgrundrecht
gemäß GG
Art. 3). Denn darauf pfeifen in erster
Linie die Spitze von SPD-CDU-FDP und
der von diesen kontrollierte Rechtsstaat.
- "Zwangsarbeit
ist nur bei einer gerichtlich angeordneten
Freiheitsentziehung zulässig"
(gemäß GG Art 12). Da SGB-II-Betroffene
wie nachfolgend ersichtlich vom Staat
zur Arbeit gezwungen werden,
werden sie damit wie
Kriminelle behandelt.
- SGB-II-Betroffene
haben keine
Bewegungsfreiheit (Freizügigkeit
gemäß GG Art 11 Abs. 1)
im gesamten Bundesgebiet. Sie sind
wie Kriminelle fast unter Hausarrest
gestellt, jeden Tag außer sonntags
müssen Sie
nach zuhause. Für mehr als eine
Fahrt pro Monat mit dem Bus fehlt
den weit unter der Armutsgrenze
lebenden SGB-II-Betroffenen sowieso
das notwendige Geld. Der Zwang
: Entzug des finanziellen Existenzminimums.
- SGB-II-Betroffene haben nicht
"das Recht, Beruf, Arbeitsplatz
und Ausbildungsstätte
frei zu
wählen.“ (gemäß
GG Art 12). Sie haben nicht
das Recht Verträge (geschützte
Vertragsautonomie gemäß GG
Art. 2 Abs. 1) zu unterschreiben
oder nicht.
Denn ihnen wird ein Vertrag
aufgezwungen
(Anordnung einer EGV).
SGB-II-Betroffene müssen jede
Arbeit machen, zu denen diese von den
Machthabern gezwungen werden. Es wurde
eine arbeitslose Lehrerin gezwungen,
in ihrer alten Schule zu putzen. Eine
andere Frau wurde von modernen
Arbeitsämtern sogar schon zur Prostitution
gezwungen. Der Zwang : Entzug des finanziellen
Existenzminimums.
- SGB-II-Betroffene haben nicht "das
Recht, seine Meinung in Wort,
Schrift und Bild (gemäß GG
Art 5) frei zu äußern
und zu verbreiten. Eine Zensur findet nicht
statt“.
SGB-II-Betroffene haben nicht die „Freiheit
des religiösen
und weltanschaulichen Bekenntnisses“ (gemäß
GG Art. 4 Abs. 1).
SGB-II-Betroffene müssen
in einer
schriftlichen Bewerbung oder einem
Bewerbungsgespräch das schreiben
bzw. sagen, was der Handlanger der
Machthaber, der Fallmanager ihnen aufzwingt.
Der Zwang : Entzug des finanziellen
Existenzminimums.
- SGB-II-Betroffene haben nicht
das „Recht
auf Leben und körperliche
Unversehrtheit“
gemäß (GG Art 2 Abs. 2).
SGB-II-Betroffene werden durch Entrechtung,
Armut und Desinformation auf Veranlassung
der Machthaber aus der Gesellschaft
ausgegrenzt. Isolationsfolter ist sogar
noch gesundheitsschädlicher als
die Bestrafung Entrechtung,
Armut und Desinformation.
- SGB-II-Betroffene leben
nicht in Würde (gemäß GG
Art 1 Abs 1).
- Ähnliches gilt für Leiharbeiter
bei Leiharbeitsfirmen.
- Und
jetzt, oder früher
oder später
trifft diese Ausgrenzung einen
Ihrer Bekannten, Verwandten oder Sie
selbst. Z.B. wenn die Roboter
der Unternehmen oder ein Unfall oder
eine Krankheit etc. Sie vom Arbeitsmarkt
"wegpusten", d.h. Ihre Arbeitskraft
wertlos geworden ist. Falls aktuell
noch nicht, dann ist es dennoch kein
Grund, es andere erleiden zu lassen.
Selbst einer aus dem Geldadel,
der Gründer
der DM-Drogeriemärkte,
Götz Werner, nennt Hartz IV (bzw.
Nachfolger Bürgerarbeit) im Interview
mit der “Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung” einen “offenem
Strafvollzug”. Denn Hartz IV schränke
die Grundrechte ebenso
ein wie der offene Strafvollzug. “Hartz
IV verstößt
gegen mehrere Artikel im Grundgesetz:
Zwangsarbeit ist verboten, die freie
Berufswahl garantiert, ebenso Niederlassungs-
und Wohnungsfreiheit”. Bei einer
Haftstrafe für Kriminelle ist das
jedoch verfassungsmäßig, bei
einer Hilfe für Hilfsbedürftige
jedoch nicht.
Fallmanager der modernen Arbeitsämter
begehen im Auftrag der Regierungsparteien
jedesmal, wenn sie SGB-II-Betroffene
zu einer Arbeit zwingen mehrere Verbrechen.
- StGB § 132 Amtsanmaßung
Nur ein Richter darf Kriminelle
gemäß GG
Art 12 zu
einer Arbeit zwingen. Sonst niemand.
Fallmanager tun genau das, haben jedoch
weder die Befähigung zum Richteramt
noch das Richteramt selbst inne.
"Wer unbefugt sich mit der Ausübung
eines öffentlichen Amtes befaßt
oder eine Handlung vornimmt, welche
nur kraft eines öffentlichen Amtes
vorgenommen werden darf, wird mit Freiheitsstrafe
bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe
bestraft."
- StGB § 233 Menschenhandel
zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft
SGB-II-Betroffene sind ohne Einkommen
hilflos. Fallmanager zwingen SGB-II-Betroffene
zu Tätigkeiten weit unter dem Durchschnittslohn.
Das ist Ausbeutung der Arbeitskraft.
"(1) Wer eine andere Person
unter Ausnutzung einer Zwangslage oder
der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt
in einem fremden Land verbunden ist,
in Sklaverei, Leibeigenschaft oder
Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme
oder Fortsetzung einer Beschäftigung
bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen,
die in einem auffälligen Missverhältnis
zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen
oder Arbeitnehmer stehen, welche die
gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit
ausüben, bringt, wird mit Freiheitsstrafe
von sechs Monaten bis zu zehn Jahren
bestraft. Ebenso wird bestraft, wer
eine Person unter einundzwanzig Jahren
in Sklaverei, Leibeigenschaft oder
Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme
oder Fortsetzung einer in Satz 1 bezeichneten
Beschäftigung bringt.
(2) Der Versuch ist strafbar."
- StGB § 240 Nötigung
Fallmanager zwingen SGB-II-Betroffene
mit dem empfindlichen Übel Entziehung
des Existenzminimums zu Handlungen
wie die Erledigung bestimmter angeordneter
Arbeiten. Da Fallmanager Amtsträger
sind, handelt es sich gemäß StGB
um einen
"besonders schweren Fall",
siehe § 240 (4) 3.
"(1) Wer einen Menschen rechtswidrig
mit Gewalt oder durch Drohung mit einem
empfindlichen Übel zu einer Handlung,
Duldung oder Unterlassung nötigt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei
Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn
die Anwendung der Gewalt oder die
Androhung des Übels zu dem angestrebten
Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar.
(4) In besonders schweren Fällen
ist die Strafe Freiheitsstrafe von
sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
Ein besonders schwerer Fall liegt
in der Regel vor, wenn der Täter
1. eine andere Person zu einer sexuellen
Handlung oder zur Eingehung der Ehe
nötigt,
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch
nötigt oder
3. seine Befugnisse oder seine Stellung
als Amtsträger mißbraucht.
2. Schüler
- Schüler haben
haben keine
gleichen Rechte so wie alle
anderen Bürger (Gleichheitsgrundrecht
gemäß GG Art. 3). Denn
darauf pfeifen in erster Linie die
Spitze von SPD-CDU-FDP und der von
diesen kontrollierte Rechtsstaat.
- "Zwangsarbeit ist nur bei einer
gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung
zulässig" (gemäß GG
Art 12). Da Schüler wie nachfolgend
ersichtlich vom Staat zur Lern-Arbeit
gezwungen werden, werden sie damit wie
Kriminelle behandelt.
- Schüler haben keine
Bewegungsfreiheit (Freizügigkeit
gemäß GG Art 11 Abs. 1)
im gesamten Bundesgebiet. Sie sind
wie Kriminelle fast unter Hausarrest
gestellt, jeden Tag außer sonntags
(und eventuell samstags) müssen
Sie in das Schulgebäude gehen. Der
Zwang : Bußgelder für die Eltern
und Abholung durch die Polizei.
- Schüler haben nicht "das
Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte
frei zu wählen“ (gemäß GG
Art 12). Und auch
nicht „das
Recht, sich aus
allgemein zugänglichen Quellen
ungehindert zu unterrichten.
Eine Zensur findet nicht statt“ (gemäß GG
Art 5).
Die Lernziele und Lerninhalte gibt
in den staatlich
anerkannten Schulen der Lehrer vor.
Die beruflichen oder auch
privaten Lernwünsche der Schüler
(und Lehrer) werden ignoriert.
Schülern hat man
die Freiheit entzogen, selbst zu
entscheiden wann, wo, wie und was
sie von wem lernen wollen. Ein
Schüler darf nicht frei wählen, über
die Quelle Internet mehr darüber zu
lernen, mit welchen Machtmitteln die
Machtmittelbesitzer wie Unternehmensbosse,
Parteibosse und Medienbosse alle
Bürger des Landes kontrollieren.
Und was alle Bürger dagegen tun
könnten. Der Zwang : Entzug guter Noten,
die vielleicht später in gute große
Banknoten umtauschbar sind.
- Schüler haben nicht "das
Recht, seine Meinung in Wort,
Schrift und Bild (gemäß GG
Art 5) frei zu äußern und zu
verbreiten. Eine Zensur findet nicht statt“.
Schüler haben nicht die „Freiheit
des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses“ (gemäß GG
Art. 4 Abs. 1).
Schüler müssen das
sagen und schreiben, was der Handlanger der Machthaber,
der Lehrer ihnen aufzwingt. Der Zwang : Entzug
guter Noten, die vielleicht später
in gute große Banknoten umtauschbar
sind.
- Schüler haben nicht
das „Recht auf Leben und körperliche
Unversehrtheit“ gemäß (GG
Art 2 Abs. 2). Schüler
werden durch Entrechtung, Lernarbeitsdruck,
Desinformation
und eventuell Armut auf Veranlassung
der Machthaber gesundheitlich geschädigt
und aus der Gesellschaft teilweise
ausgegrenzt..
- Schüler leben nicht
in Würde (gemäß GG
Art 1 Abs 1).
- Und jetzt, oder früher oder
später trifft diese Ausgrenzung einen
Ihrer Bekannten oder Verwandten bzw.
deren Kinder. Und Sie selbst haben
es auch schon miterlebt. Kein Grund,
es andere auch erleiden zu lassen.
Lehrer und Polizisten begehen
im Auftrag der Politiker der
Regierungsparteien jedesmal, wenn sie
Schüler zu einer Lern-Arbeit zwingen
ein Verbrechen.
- StGB § 132 Amtsanmaßung
Nur ein Richter darf Kriminelle gemäß GG
Art 12 zu einer Arbeit zwingen. Sonst niemand.
Politiker und Lehrer tun genau das, haben jedoch
weder die Befähigung zum Richteramt noch das Richteramt selbst
inne.
"Wer unbefugt sich mit der Ausübung eines öffentlichen
Amtes befaßt oder eine Handlung vornimmt, welche
nur kraft eines öffentlichen Amtes vorgenommen
werden darf, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren
oder mit Geldstrafe bestraft."
Spekulanten-Geldadel-Förderung,
Arbeitsplatzvernichtung, Lohndumping,
Freiheitsentzug, Gesundheitsschädigung,
Verdummung und Entrechtung,
insgesamt Ohnmacht für die Bürger,
sollte auf den Fahnen der oben Genannten
stehen, das wäre ehrlich.
Angenommen, die Zeitungen würden
auf den ersten paar Seiten nicht nur
dpa-Nachrichten der Nachrichtenagenturen
des Geldadels übernehmen,
sondern Geld für journalistische
Arbeit ausgeben, massiv
auf diese Wahrheit hinweisen,
großen öffentlichen
Druck aufbauen und
dabei vermutlich ihre hohen Einnahmen
durch die Inserate der Unternehmensbesitzer
und Zeitungskäufe von ein paar Neoliberalen
verlieren. Und die Angestellten der PR-Arbeit
würden
in der Werbung massiv auf diese Wahrheit
hinweisen, solange bis sie ihre Jobs
verlieren. Würden
Sie dann etwas gegen die faschistische
Menschenverachtung unternehmen und sich
für deutliche Verbesserungen wie
Freiheit und Existenz-Sicherheit für
alle engagieren?
Man kann die Macht des Geldadels und
Informationsadels ignorieren, die des
Politikadels und Militärs auch, nur im
extremen Ernstfall nicht. Die Macht hat
dann abgesehen vom Militär immer noch
das gesamte Volk, nicht die kleine charakterschwache
Elite.
Ein Satz nicht nur für die Gläubigen
: Christus soll zu den Untertanen des
damaligen Systems gesagt haben : "Denket
um!"
Ein Leben in Freiheit
und Existenz-Sicherheit,
ohne Existenzangst, wie es für den
Geldadel und Politikadel
selbst selbstverständlich
ist, gibt es für alle nur durch
das Prinzip Machtfairteilung.
Neben der obigen Informationsfairteilung,
dem Bürgerentscheid als fairen
Einfluß auf
die Politik und den Menschenrechten
als faire Verteilung von Rechten geht
es hier um die Geldfairteilung :
- Recht auf
bedingungsloses Grundeinkommen, wenn
es in der Nähe
vom Durchschnittseinkommen liegt,
- Recht
auf Arbeit
für
Mindestlohn unter Beachtung der Menschenrechte,
wenn es in der Nähe
vom Durchschnittseinkommen liegt.
Beim BGE ist zu beachten,
dass es bei zu geringer Höhe armutsverschärfend
die Kluft zwischen Erwerbslosen
und Arbeitnehmern vergrößert.
Zu geringer Mindestlohn
(aktuelle Sittenwidrigkeit) ist nur ein
Tropfen auf den heißen
Stein der Existenzangst.
Erst wenn die
Bürger Ihre untertänigen
Denk- und Verhaltensgewohnheiten ändern
können, und das obige BGE
erst bei uns und dann global einführen,
sind sie nicht mehr der finanziellen
Macht des Geldadels und der Existenzangst
ausgeliefert. Und können ein Leben in
Freiheit und Würde führen. Selbstbestimmung
und gerechte Mitbestimmung.
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Meine Person
Siehe Meine
Person bei der Mössinger Wahl
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Die
wenig objekive Presse und ihr Informationsmonopol
Siehe Objektivität
und Informationsmonopol der Presse bei
der Mössinger Wahl
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Mein
Wahlkampf
1. Bundespolitik im Kommunalwahlkampf
Der Focus schreibt : "Auf Bundesebene
könne
man mit Phrasen werben, je kleiner die
Ebene wird, desto konkreter sollten die
Themen auf Wahlplakaten sein. In einem Kommunalwahlkampf müssten
schon ortsbezogene Forderungen
oder Projekte auf die Plakate."
Damit wird kommunalen Kandidaten geraten
sich aus der Bundespolitik rauszuhalten.
Prinzip Maulkorb. Das ist inakzeptabel.
Da mein Konzept Machtfairteilung zwischen
den Parteien steht, kann ich mir nicht
einfach SPD, Linke oder Grüne
auf meine Fahnen schreiben. Es bleibt
mir nur, die bundespolitischen Forderungen
zu den kommunalpolitischen zu ergänzen.
2. Der Satz im Flyer "Wir
informieren uns gegenseitig, Sie entscheiden direktdemokratisch" war
zwar für den Zeitpunkt nach der
Wahl gedacht, aber er ist auch schon
vor der Wahl von Bedeutung.
Es hat meinem Eindruck
nach eher weniger zufällig bei der
Mössinger OB-Wahl der Kandidat gewonnen,
- für den gemäß Leserbrief
vom 1.7.10 zur Mössinger Wahl
die örtliche CDU für
ihn Informationen aus dem Rathaus besorgt
hat und die Wahlplakate aufgehängt
hat,
- der bei der Frage der Wahlkampffinanzierung etwas
unsicher auf andere verwies. Das ist
schon fast üblich bei CDU-nahen
Kandidaten, die über die CDU (hier
Innenministerium) für
den Wahlkampf Geld vom Geldadel (Parteienspenden)
erhalten,
- und der auch in - der von der Presse subjektiv vorgenommenen
Auswahl von - Leserbriefen und Zeitungsartikeln
am besten dargestellt worden ist. Im
Fall von Zeitungsartikeln ist speziell
auf die subjektive Auswahl von der
Person des "Politologen" wie
z.B. Hans-Georg Wehling und auf die
subjektive Auswahl von Teilen seiner
Aussagen hinzuweisen, mittels derer
der Wunsch-Kandidat des Adels einen
Tag vor der Wahl am besten dargestellt
worden ist. Details siehe Meine
Pressemitteilungen und Objektivität
und Informationsmonopol der Presse.
Informationsmonopolisten nutzen ihre
Macht für Meinungsmache.
Parteien, die wie CDU-FDP dem Geldadel
nahe stehen, und Informationsmonopolisten
wie die Presse machen jeweils mit Hilfe
von Geld vom Geldadel die Kandidaten.
Im Fall der Wahlen zum US-Präsidenten
weiß das wenigstens jeder. Viele
werden das für normal halten, weil
sie sich daran gewöhnt haben. Ich
sehe hier Machtausübung des Adels,
die der Demokratie schadet. Daran werde
ich mich nie gewöhnen.
Noch gibt es keine Website
der Stadt mit einem Internetforum für
die Beiträge aller Bürger zur
Wahl. Als Gegenpol
zu den Darstellungen
der adelnahen Parteien und Presse
werde ich Ihre
Hinweise zur Wahl auf verschiedene
Art und Weise veröffentlichen.
Ohne Angabe Ihres Namens oder - falls
Sie dieses eindeutig ausdrücklich
wünschen - mit Name. Siehe
Kapitel Unterstützung.
Ansonsten siehe auch Mein
Wahlkampf bei der
Mössinger Wahl
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Pressemitteilungen
zu dieser Wahl
Die einzelnen Pressemitteilungen
dürfen als Ganzes veröffentlicht
werden.
Pressemitteilung
2010-09-03 (Jubiläum Hartz
IV-Protest Montagsdemo)
Ich unterstütze gemäß meinem Wahlprogramm Punkt
2 Arbeit den folgenden Aufruf zur Teilnahme
am Protest gegen menschenverachtende,
menschenrechtsverachtende und verfassungsbrechende
Gesetze wie
SPD-Grüne-"Hartz IV" und CDU-FDP-"Bürgerarbeit".
Gesetze, die obendrein mitverantwortlich
sind für
die Verschlechterung der Löhne und der Arbeitsbedingungenauf
breiter Front.
Die Linke Tübingen ruft auf : "Also um
18.00 Café XXL
Europaplatz Tübingen.
Anschließend ab 19.00 Uhr Hockete am Holzmarkt,
mit offenem Mikrofon Quiz zu Hartz und Reichtum sowie
originelle Spiele wie z.B. Helenopolie und Hartzopolie."
Pressemitteilung
2010-08-26 (Hartz IV-Sozialpolitik und
Bologna-Prozeß-Bildungspolitik)
Als Vertiefung vom Wahlprogramm Punkt
2 Arbeit.
Der folgende Auszug aus einer Vorlesung
und die anschließende
Kurzfassung einer Zeitung zeigt die Parallelen
zwischen dem Umgang mit Schülern
und dem mit mehr oder weniger Erwerbslosen.
Die Neoliberalen denken
sich : "Und wenn die Schüler, Erwerbslosen
und Leiharbeiter nicht freiwillig selbständig
immer länger und härter schuften, um
den Gewinn der Kapitalisten zu steigern,
dann wird eben mit der Hungerpeitsche
nachgeholfen."
Aus einer Vorlesung
von Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf, Sozialwissenschaftler,
Hochschullehrer
für Sozialpolitik und Sozialplanung am Fachbereich Sozialwesen
der Fachhochschule Koblenz.
I: Vorrede ...
II: Bildungs- und Sozialpolitik
In einer nach dem Prinzip kapitalistischer Warenproduktion organisierten Ökonomie ist die Sicherung der individuellen
Existenz der Arbeitskraftbesitzer strukturell
mit Lohnarbeit als dem normalen Modus
der Arbeitskraftreproduktion verknüpft.
Das heißt, in der Regel sind
Arbeitskraftbesitzer gehalten, ihre
Arbeitskraft
auf einem eigens dafür
vorgesehen Markt, dem Arbeitsmarkt,
zu verkaufen, um über
den Weg des Tausches Arbeitskraft
gegen Lohn ihre Reproduktion sicherzustellen.
Mit Bezug auf diesen Hintergrund können Bildungs- und
Sozialpolitik begriffen
werden als politisch institutionalisierte
Reaktion auf das für kapitalistisch-marktförmig
verfaßte Gesellschaften stets
prekäre Problem der gesellschaftlichen
Verallgemeinerung des Lohnarbeitsverhältnisses.
Dieses Problem hat zwei Seiten:
Zum
einen geht es um die Herstellung
der Warenförmigkeit der Arbeitskraft
und um die Sicherstellung ihrer Austauschbarkeit,
was im sozialwissenschaftlichen Jargon ›Kommodifizierung‹ genannt
wird. Dies geschieht a) dadurch, daß Kenntnisse
und Fertigkeiten (Stichwort ›Qualifikation‹)
vermittelt werden, die auf den konkreten
Arbeits- und Produktionsprozeß ausgerichtete sind.
Und es erfolgt b) dadurch, daß jene
individuellen Verhaltensdispositionen
und Einstellungen (Stichwort ›Sozialisation‹)
erzeugt werden,
die die Arbeitskraftbesitzer zu
ihrer sozialen Integration in das
System der gesellschaftlichen Arbeit
benötigen.
Zum anderen geht es
um die Rücknahme der Warenförmigkeit,
also den der Kommodifizierung entgegengesetzten
Prozeß, kurz ›De-Kommodifizierung‹ genannt.
Dieser zielt erstens darauf, die Marktgängigkeit
von Arbeitskraft wegen vorübergehender
Beschädigung (sprich Krankheit)
oder wegen unzureichender Qualifikation
wiederherzustellen beziehungsweise
beständig aufrechtzuerhalten.
Und er zielt zweitens darauf, dem Verkaufszwang
von Arbeitskraft wegen zeitweiliger
oder dauerhafter Entbehrlichkeit (sprich
Arbeitslosigkeit beziehungsweise Alter)
oder wegen anderweitigem gesellschaftlichen
Bedarfs (sprich Aufzucht von Kindern)
institutionelle
Grenzen zu setzen.
Mit anderen Worten: Kommodifizierung
und De-Kommodifizierung sind zwei Seiten
ein und derselben Medaille und tragen
gemeinsam zur Bewältigung des
Problems der Konstitution und kontinuierlichen
Reproduktion des Lohnarbeitsverhältnisses
bei, und zwar indem sie einerseits
die marktförmige Verausgabung
von Arbeitskraft ermöglichen und
erzwingen und andererseits selektiv
Dispens vom Verkaufszwang erteilen.
Da dies jeweils mit Mitteln und in
Formen und Ausmaßen geschieht,
die dem Wandel der politisch-ökonomischen
Rahmenbedingungen geschuldet sind,
bedeutet dies, daß sich Bildungs-
und Sozialpolitik in Wellen bewegen
a) der Ermöglichung beziehungsweise
Erzwingung des Tausches Arbeitskraft
gegen Lohn (sprich Kommodifizierung),
b) der zeitweiligen Aussetzung des
Tausches Arbeitskraft gegen Lohn (sprich
De-Kommodifizierung) und schließlich
c) der Rückkehr zur Erzwingung
(sprich Re-Kommodifizierung) des Tausches
Arbeitskraft gegen Lohn.
III: Vom Welfare State zum Workfare
State
Unter diesen Bedingungen
von Massenproduktion und
-konsumtion entwickelte sich eine spezifische
Regulationsweise beziehungsweise Form
des
Staates heraus, der unter dem Etikett ›keynesianischer
Welfare State‹ von
sich reden
machte und dessen wesentlichen Merkmale insbesondere
die folgenden sind:
• hohes Wirtschaftswachstum,
• nationalstaatlich relativ geschlossener
und regulierter
Finanzsektor,
• stetige Steigerung des Reallohneinkommens,
• Existenz starker Gewerkschaften,
• Etablierung korporatistischer
Arrangements zwischen Staat, Kapital
und Arbeit,
insbesondere zur Begrenzung von Lohnkämpfen
im Hinblick auf die Sicherung
von Vollbeschäftigung,
• staatliche Sicherstellung von
Vollbeschäftigung durch Umverteilung
zugunsten
der Nachfrageseite zum Zwecke der Anregung
der Massenkaufkraft,
• kontinuierliche Erweiterung
von wohlfahrtsstaatlichen
Sicherungs- und Unterstützungssystemen,
• fortschreitende De-Kommodifizierung
der Ware Arbeitskraft durch eine zunehmende
Institutionalisierung
sozialer Bürgerrechte,
• mit Nachdruck betriebener Ausbau
der Beschäftigung im öffentlichen
Dienst.
Die krisenhafte Zuspitzung der ökonomischen
und politischen Widersprüche des
fordistischen
Akkumulationsregimes bündelte
sich in einem Syndrom aus einer anhaltenden
ökonomischen Wachstumsschwäche
mit hoher Massenarbeitslosigkeit,
einem deutlichen
Legitimationsschwund des politischen
Systems und einer mit sozialen
Ausgrenzungsprozessen
einhergehenden Vertiefung sozialer
Ungleichheiten. Dies hatte zur Folge,
daß
sich der enge Zusammenhang von Akkumulation,
Wohlfahrtsstaat und Massenkonsumtion,
der das ›goldene Zeitalter‹ des
Fordismus kennzeichnete, zunehmend
auflöste. Dies wiederum
führte in weiten Kreisen von Politik
und Sozialwissenschaft zu der Einsicht,
daß eine
Restrukturierung des Verhältnisses
von Akkumulationsregime und Regulationsweise
erforderlich
war, wenn die Voraussetzungen geschaffen
werden sollten für
einen erneuten langfristigen ökonomischen
Aufschwung.
Vor diesem Hintergrund erwuchs das
Projekt der
neoliberalen Rekonstruktion der
Gesellschaft, dessen Konturen in den 1980/90er
Jahren immer deutlicher wurden
und das sich im öffentlichen Diskurs erfolgreich
präsentierte als ein aus der Logik
der kapitalistischen Entwicklungsdynamik
resultierender unabwendbarer ›Sachzwang‹.
Der von den neoliberalen Apologeten
als ›Lösung‹ propagierte
Vergesellschaftungsmodus
unterscheidet sich in zentralen Punkten
von dem an seine Grenzen geratenen
fordistischen
Modell der Vergesellschaftung. In ökonomischer
Hinsicht besteht die ›Lösung‹
hinsichtlich des Akkumulationsregimes
in einer enorm flexibilisierten
und spezialisierten
Produktion von Massenkonsumgütern
durch sowohl hochqualifizierte Arbeitskräfte
in den
Kernbereichen als auch geringqualifizierte
Arbeitskräfte in den Randbereichen
der Produktion.
Hierdurch wird einerseits die Möglichkeit
eröffnet zur schnellen Anpassung
an sich
verändernde Konsumentenmärkte
und andererseits die Voraussetzung
geschaffen für eine
in Teilbereichen steigende konsumtive
Nachfrage. Dieser Restrukturierungsprozeß vollzieht
sich im Kontext der ›Globalisierung‹ genannten
Internationalisierung von Produktion
und
Finanzmärkten auf der Basis sukzessiv
deregulierter und liberalisierter
Waren-, Dienstleistungs-,
Finanz- und Kapitalmärkte.
Ergebnis dieser weltweiten Entgrenzung
der Wirtschaftsräume
ist, daß der noch immer als Nationalstaat
verfaßte und damit nach innen
gerichtete Wohlfahrtsstaat gezwungen
wird, sich in einen Staat umzuwandeln,
dessen
vorrangige Aufgabe darin besteht, den
inter- und transnational operierenden
Unternehmen
durch Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen,
sprich ›Standortpolitik‹,
günstige
Verwertungsvoraussetzungen zu schaffen.
Und das heißt, dem global
immer flexibler
agierenden Kapital das zu bieten, was
es sucht: niedrige Steuern, Sozialabgaben
und
Löhne.
Will man den neoliberalen Marktfundamentalisten
Glauben schenken, so stellt in der
globalisierten Standortkonkurrenz der
Nationalstaaten der Staat alter Prägung,
insbesondere
wegen seiner wohlfahrtsstaatlichen
Sicherungs- und Unterstützungssysteme,
einen
kostspieligen Wettbewerbsnachteil dar.
Aus diesem Grunde werden die »Evangelisten
des
Marktes« (Dixon 2000) nicht müde,
unter dem Zeichen der Globalisierung
einen Staat zu
fordern, der sich aus der Sphäre
der Ökonomie vor allem als regulierender
und intervenierender
Staat zurückzuziehen und sich
auf die Gewährleistung optimaler
Verwertungsbedingungen
zu beschränken habe. Konkret heißt
dies, Märkte zu deregulieren, öffentliche
Leistungen und Funktionen zu privatisieren,
wohlfahrtsstaatliche
Ausgaben zu senken und
individuelle Rechtsansprüche zu
beschneiden, um nur einige
der angepriesenen politischtherapeutischen
Antidots zu nennen.
Unter diesen Bedingungen
bildete sich in den letzten
Jahren eine neue Regulationsweise beziehungsweise
Form des Staates heraus, der im
sozialwissenschaftlichen Diskurs unter
dem Kürzel »nationaler
Wettbewerbsstaat« (Hirsch
1998) beziehungsweise »schumpeterianischer
Workfare State« (Jessop 1994)
analysiert
wird. Kennzeichnend für diese
neue Form des Staates sind folgende
Merkmale:
• schwaches bis mittleres Wirtschaftswachstum,
• deregulierte und globalisierte,
das heißt nationalstaatlich entgrenzte
Finanzmärkte,
• real sinkende Masseneinkommen,
• Existenz geschwächter Gewerkschaften,
• teilweise politische Ausgrenzung
der Gewerkschaften und deren Stilisierung
zu
Sündenböcken für die
miserable Wirtschafts- und Beschäftigungslage,
• Flexibilisierung des Arbeitsmarktes
und Prekarisierung
der Lohnarbeitsverhältnisse,
• fortschreitender Abbau von
wohlfahrtsstaatlichen Sicherungs- und Unterstützungssystemen,
• verstärkte (Re-)Kommodifizierung
der Ware Arbeitskraft durch Aushöhlung
sozialer
Bürgerrechte,
• Verschlankung des Staates durch
Reorganisations- und Privatisierungs-
beziehungsweise
Vermarktlichungsmaßnahmen.
...
IV: Ökonomisierung des Sozialen
Zentral mit Blick auf das von mir hier
behandelte Thema ist festzuhalten,
daß die ›Logik‹ des
Neoliberalismus darauf hinausläuft,
erstens den Markt als universales Modell
der Vergesellschaftung
einzurichten und zweitens den Wettbewerbsmechanismus
zu verallgemeinern.
Begreift man den Neoliberalismus als
die ›reine Form‹ des
Kapitalismus im Zeitalter
der Globalisierung, dann zeigen sich
deutlich Unterschiede sowohl zum Frühliberalismus
des
18. und 19. Jahrhunderts als auch zum
deutschen Ordoliberalismus des 20.
Jahrhunderts,
die sich insbesondere in einer Neudefinition
des Verhältnisses von Staat und Ökonomie
Ausdruck verschaffen. Gemeinsam ist
diesen Liberalismen allerdings ihre
negative
Stoßrichtung gegen ein Zuviel-Staat
und gegen ein Zuviel-Regieren. Deswegen
gelten ihnen
denn auch staatliche Eingriffe in den
Markt als verantwortlich für ökonomische
Fehlentwicklungen.
Was den Neoliberalismus im Vergleich
zu anderen Liberalismen auszeichnet,
ist die
Ausweitung und
Radikalisierung der Wettbewerbslogik zu einem allgemeinem
Beschreibungsmodell
menschlichen Handelns. Hierdurch werden
nunmehr auch jene Lebensbereiche
zum Gegenstand des Ökonomischen,
die traditionell nicht der Sphäre
der Ökonomie
zugerechnet werden.
Aus diesem Grund
wird der Neoliberalismus auch zurecht
bezichtigt,
einen »ökonomischen
Imperialismus« (Becker)
zu betreiben. Schauen wir uns an, was
darunter
zu verstehen ist
In der ökonomischen Theorie des
Neoliberalismus wird der Mensch modelliert
als ein
rational handelnder homo
oeconomicus,
dessen Sinnen und Trachten alleinig
darauf ausgerichtet
ist, die eigenen Handlungen an Kosten-Nutzen-Kalkülen
auszurichten. Alles
menschliche Handeln stellt demnach
eine Wahl dar zwischen mehr oder minder
attraktiv
empfundenen Alternativen, die alle
ihren Preis haben, wenn auch nicht
unbedingt ausdrückbar
in Geld. So etwa die Entscheidung für
oder gegen eine Ehe, für oder
gegen Kinder,
für oder gegen Weiterbildung,
für oder gegen gesunde Ernährung
und so weiter und so fort.
Das heißt, die eine Sache zu
tun oder zu haben, bedeutet, auf eine
andere zu verzichten.
Folglich bestehen die Kosten einer
jeden Handlung in der besten Alternative,
auf die man
verzichtet, indem man sich für
die andere Alternative entscheidet.
Die moralische Implikation
dieser Denkweise ist, daß den
handelnden Subjekten ihre Entscheidungen
als
eigenverantwortliche nach dem Motto »Selbst
daran schuld!« zugeschrieben
werden
können: Wer
Opfer eines Verbrechens wird, hätte
sich um seine Sicherheit mehr kümmern
sollen; wer krank wird, hat sich nicht
genug um seine Gesundheit gesorgt;
wer nach dem
Studium keine Stelle findet, der hat
dann wohl die falsche Studienwahl getroffen.
Wichtig in dem Zusammenhang mit der
Entgrenzung des Ökonomischen ist
noch ein
weiterer Aspekt, der die neoliberale »Kunst
des Regierens« (Foucault 2000;
2006a; 2006b),
sprich »Gouvernementalität« (ebd.),
anbelangt. Wenn die handelnden Subjekte,
so wie es
die Grundannahme der ökonomischen
Theorie des Neoliberalismus formuliert,
stets ihren
Nutzen zu maximieren suchen, dann kann
man deren Handlungen steuern, indem
man über
die Steigerung oder Senkung der Kosten
der Handlungen das Kosten-Nutzen-Kalkül
verändert. Aus einer gouvernementalen
Perspektive bedeutet dies, daß der
homo oeconomicus
des Neoliberalismus ein Subjekt darstellt,
das sich nicht nur unentwegt entscheidet,
sondern das auch in eminenter Weise
regierbar ist. Und eben dies versucht
das politische
Projekt des Neoliberalismus sich zu
eigen zu machen, indem
es die Subjekte anhält, sich als
Unternehmer ihrer selbst zu begreifen
und alle ihre Handlungen als Investition
in das eigene
›Humankapital‹ zu betrachten.
V: Subjektivierungsform »Unternehmerisches
Selbst«
In der sozialwissenschaftlichen, aber
auch in der politisch-programmatischen
Diskussion
werden im Leitbild des »Arbeitskraftunternehmers« spezifische
Anforderungen an die Subjektivität
des Arbeitskraftbesitzers gebündelt,
die in der Figur des »unternehmerischen
Selbst« ihren Höhepunkt
finden. Diese Subjektivierungsfigur
verdichtet sowohl ein höchst
wirkungsmächtiges normatives Menschenbild
wie auch eine Vielzahl von Selbst-
und
Sozialtechnologien, deren
gemeinsamer Kern in der Ausrichtung
der gesamten Lebensführung
am Verhaltensmodell der Entrepreneurship,
sprich des Unternehmertums, besteht.
Mit dem Rückgriff auf den Unternehmergeist,
der in vielfältige gouvernementale
Programme
eingebettet ist, werden die Subjekte
aufgefordert, ihr eigenes Handeln so
auszurichten,
daß es dem Typus des Unternehmers
möglichst nahekommt. Damit werden
unterschiedliche Verhaltensdispositionen
angesprochen: das
unablässige
Suchen und findige
Nutzen von Gewinnchancen,
das Aufspüren
und kämpferische Durchsetzen von
Neuerungen und die Bereitschaft für
die Übernahme von Risiken und
das Handeln unter
Ungewißheit. Konkret
heißt
dies: Angetrieben vom Mechanismus der
Konkurrenz, hat das
»unternehmerische Selbst« sowohl
ein kalkulierender Betriebswirt des
eigenen Lebens zu
sein als auch ein Motivationsexperte,
der unablässig danach
strebt, aus sich Höchstleistungen
herauszukitzeln und Ideenfeuerwerke
zu produzieren. Und da jedes »unternehmerische
Selbst« nur für einen Augenblick
seine Position im Wettbewerbskampf
und in Relation zu
seinen Konkurrenten behaupten kann,
darf es sich bei
Strafe seines Untergangs niemals auf
dem einmal Erreichten ausruhen. Ein
beliebter Spruch unter sogenannten
Ich-AGs
beschreibt diesen Sachverhalt sehr
treffend: Selbständige
heißen
so, weil sie erstens selbst
und zweitens ständig arbeiten.
Mit der Vorstellung des »unternehmerischen
Selbst« als normatives Modell
individueller
Lebensführung, wie es die Apologeten
der neoliberalen Umgestaltung der Gesellschaft
propagieren, wird der Wahlspruch der
Aufklärung geradezu von den Füßen
auf den sozialdarwinistischen
Kopf gestellt, wie Masschelein/Simons
mit ihrer Neuformulierung von Kants
»Sapere aude!« (Kant 1988:
53) eindringlich zeigen: »Unternehmerisch
sein ist der Ausgang
des Menschen aus seiner selbstverschuldeten
Unproduktivität. Unproduktivität
ist das
Unvermögen, sich seines menschlichen
Kapitals ohne Leitung eines anderen
zu bedienen.
Selbstverschuldet ist diese Unproduktivität,
wenn die Ursache derselben nicht am
Mangel an
Humankapital, sondern am Mangel an
Entschlossenheit und Mut liegt, sich
seines
Humankapitals ohne Leitung eines anderen
zu bedienen.« Also: »›Wage
es, das Selbst zu
mobilisieren!‹ ›Habe
den Mut, dich deines eigenen Kapitals
zu bedienen!‹« (Masschelein/
Simons 2005: 84f.)
VI: Reformen aus einem Geist
Lassen Sie mich bitte kurz den bisherigen
Gang der Argumentation resümieren:
- Im ersten
Schritt habe ich dargelegt, daß Bildungs-
und Sozialpolitik konstitutiv mit
dem Lohnarbeitsverhältnis
verbunden sind, weil erst durch
deren Maßnahmen die menschliche
Arbeitskraft zur Ware wird und der Besitzer von
Arbeitskraft zum Lohnarbeiter.
- Im zweiten
Schritt habe
ich aufgezeigt, daß mit dem Erschöpfen
des fordistischen Vergesellschaftungsmodus
der
Wohlfahrtsstaat zunehmend unter Druck
geriet und in Richtung Workfare
State restrukturiert
wurde, weil er gedeutet wurde als Haupthindernis
in der internationalen Konkurrenz um
Standortvorteile.
- Im dritten Schritt
bin ich auf die Bedeutsamkeit des
Neoliberalismus für den
beschriebenen Formwandel des Staates
eingegangen und habe dabei herausgestellt,
daß
diese Bedeutsamkeit im staatlich vorangetriebenen
Ausgreifen der
Markt- und Wettbewerbsmechanismen auf
alle sozialen Beziehungen besteht,
einschließlich der Beziehung
des einzelnen Subjekts zu sich selbst.
Damit ist gewissermaßen der
hintergrundinformatorische
Bogen gespannt, um sich der Gemeinsamkeiten
von ›Bologna-Prozeß‹ und
Hartz IV
zuwenden zu können.
Ich möchte
hierbei zwischen drei Ebenen unterscheiden:
zwischen
- der
Ebene der Gesellschaft (1),
- der Ebene
der Organisation (2) und
- der Ebene
der Subjekte (3).
Ad 1) Mit Bezug auf die Ebene von
Gesellschaft vermag ich vor dem Hintergrund
des
bisher Gesagten kaum mehr, als ergänzend
auf ein paar Gemeinplätze hinzuweisen.
So
wäre zu allererst ganz allgemein
zu nennen, daß der ›Bologna-Prozeß‹ und
Hartz IV eine
spezifische Form der Anpassung an
den Prozeß der Globalisierung
darstellen, in dem qualifizierte
Arbeitskräfte und das Thema ›Bildung‹,
genauer gesagt ›Beschäftigungsfähigkeit‹,
neudeutsch auch ›employability‹ genannt,
für die Nationalstaaten wesentliche
Faktoren im
inter- und transnationalen Standortwettbewerb
sind. Dies zeigt sich unverhohlen,
wirft man
einen Blick auf die »Lissabon-Strategie« aus
dem Jahr 2000. Mit dieser
Strategie haben sich
die Mitgliedsstaaten der Europäischen
Union das Ziel gesetzt, diese zum »wettbewerbsfähigsten
und dynamischsten Wirtschaftsraum
der Welt« zu machen, indem
Prozesse der Entrepreneurialisierung
von (Erwerbs-)Arbeit be- und gefördert
werden. Hierzu
eignet sich in besonderer Weise der
Bereich der Bildungs- und Sozialpolitik,
da beide, ich
habe es vorhin erwähnt, mit der
Herstellung der Warenförmigkeit
von Arbeitskraft befaßt
sind. Insofern bildet das Jahr 2010
auch nicht zufällig die gemeinsame
Zielmarke der
europäischen und deutschen Reformprogramme,
die uns unter den Stichworten »Bologna
2010« und »Agenda 2010« bekannt
sind und mit denen auf der Grundlage
der
ökonomischen Theorie des Neoliberalismus
das gesamte soziale Leben so gesteuert
und
staatlich organisiert werden soll,
daß jeder Arbeitskraftbesitzer
sich mit seinen Potentialen
möglichst freiwillig und reibungslos
in den auf Ausbeutung beruhenden
kapitalistischen
Prozeß der Mehrwert- und Reichtumsproduktion
einbringt. Und dies heißt,
das Selbst als
menschliche Ressource zu begreifen,
unternehmerisch zu erschließen,
zu mobilisieren und
zu rationalisieren.
Ad 2) Wenn die Logik der Ökonomie
zur alles bestimmenden Rationalität
der Gesellschaft
wird, werden selbstverständlich
auch die staatlichen Apparate entsprechenden
strukturellen
Veränderungen unterworfen und
den politischen Programmatiken und
Programmen
angepaßt. Soll heißen,
daß die veränderte gouvernementale
Art des Regierens darauf zielt,
auch die mit der Bildungs- und
Sozialpolitik befaßten Organisationen
so umzugestalten, daß
deren Wettbewerbsfähigkeit, Effektivität
und Effizienz durch eine Vermarktlichung
oder auch
Verbetriebswirtschaftlichung nach
innen wie nach außen gesteigert
wird. Dies ist sowohl an
den Hochschulen wie auch bei der
Arbeitsverwaltung, sprich an der
Bundesagentur für
Arbeit und deren nachgeordneten Organisationen,
zu beobachten.
Werfen wir zuerst einen Blick auf die Hochschule,
die nach dem Willen ihrer Erneuerer in
ausdrücklicher Opposition zum
traditionellen Humboldtschen Typus nach
dem Vorbild eines
privatwirtschaftlich organisierten
und marktförmig operierenden
Dienstleistungsunternehmens
reorganisiert werden soll, das
seine Produkte, nämlich Forschungsleistungen
sowie Aus- und Weiterbildung von
Studierenden, auf einem Wissenschafts›markt‹ an
eine
kaufkräftige Nachfrage absetzen
muß. Ergebnis dieser Vermarktlichung
der Hochschule ist
nicht, wie so oft von deren Protagonisten
und Profiteuren behauptet, eine Vergrößerung
der
Autonomie der Hochschule durch
deren Loslösung von staatlicher Gängelei,
sondern vielmehr
ihre Heteronomisierung, also
ihre Fremdbestimmung vermittels
ihrer Unterwerfung
durch sogenannte ›Rankings‹ unter
die Logik eines marktförmigen
Wettbewerbs, der, wie
sollte es anders sein, sich auch
nach innen auf die
Hochschule überträgt,
und zwar in
dreierlei Weise:
• erstens inhaltlich als fachidiotisierende
Schmalspurausbildung ohne
Freiräume
für Erfahrung,
Kreativität und Reflexivität,
so daß vom Menschenrecht
auf Bildung nicht mehr übrig
bleibt als der Studierenden Qualifizierungspflicht
zur Ausrichtung ihres Studiums an
den Anforderungen des Arbeitsmarkts
einerseits und deren lebenslänglichen
Weiterbildungspflicht
andererseits
• zweitens
studienorganisatorisch als Aushöhlung
und Verschulung des Studiums, bei
der die
Studierenden unter der faktischen Vorenthaltung
der Erfahrung einer freien, akademischen,
wissenschaftlich orientierten Diskussion nicht hinausgelangen über die
mechanische
Aneignung und Reproduktion von
Wissen, wovon die »inszenierte
Idiotisierung«
(Narr 2004) in Form der Modularisierung der
Studiengänge beredtes Zeugnis
ablegt; und
• schließlich drittens arbeitsorganisatorisch als verschärfte
Konkurrenz zwischen Fachbereichen,
Studiengängen
und auch den Lehrenden einerseits
und der Etablierung autokratischer
Verwaltungs-
oder, neudeutsch formuliert, Managementstrukturen andererseits,
so daß
die grundgesetzlich geschützte
Wissenschaftsfreiheit immer weniger
der Selbstbestimmung
der Lehrenden und Lernenden anvertraut
wird, womit die akademische
Selbstverwaltung zur Leerformel degeneriert.
Vergleichbares findet
sich auch bei Arbeitsveraltung, also der
Bundesagentur für Arbeit
beziehungsweise den
ARGEn, die
mit der Umsetzung des SGB II, umgangssprachlich
auch
Hartz IV genannt, betraut sind und
entsprechend den Empfehlungen der Hartz-Kommission
umgebaut wurden zu modernen, wettbewerbsorientierten
Dienstleistungsunternehmen am
Arbeitsmarkt. Und zwar mit all jenen
aus der Betriebswirtschaftslehre stammenden
und bekannten
Instrumenten und Verfahren zur erhofften
Steigerung der Effektivität
und Effizienz:
durch den Abschluß von
Zielvereinbarungen,
die Umstellung von Input- auf Outputorientierung,
die Einführung von Controlling-
und Berichtssystemen, Fremd- und
Selbstevaluationen,
Rankings beziehungsweise Benchmarkings,
den Abbau staatlicher Zuständigkeiten
und deren Ersetzung durch private
Anbieter oder Agenturen (bei den ARGEn zum Beispiel
Personalserviceagenturen, bei den
Hochschulen Akkreditierungsagenturen).
Und selbstverständlich
gehört hierzu auch, wie könnte
es anders sein, die definitorische
Umwandlung
der hilfebedürftigen Arbeitslosen
(beziehungsweise der Studierenden)
in ›Kunden‹, womit
eine weitere marktwirtschaftliche
Basisideologie in solche Bereiche
personenbezogener
Dienstleistungen Einzug hält,
die einer Kommerzialisierung im
Grunde nicht oder nur in
einem äußerst begrenzten
Maße zugänglich sind.
Und zwar aus dem ganz einfachen
Grund,
weil es ihnen in der Regel
an der elementaren Voraussetzung des
Kundenstatus von
Teilnehmern am realen Wirtschaftsgeschehen
mangelt: der Verfügung über
Zahlungsfähigkeit,
sprich Geld.
Ad 3) Ich will auf die Dümmlichkeit
der Rede von der Kundenorientierung in
der Bildungsund
Sozialpolitik an dieser Stelle
nicht weiter eingehen, sondern
die Kundenmetaphorik
lediglich zum Anlaß nehmen,
um nun von der Ebene der Organisation
auf die der Subjekte
zu wechseln. Wenn vorhin von mir
darauf hingewiesen wurde, daß in der ökonomischen
Theorie des Neoliberalismus der Mensch
modelliert werde als ein rational handelnder
homo
oeconomicus, so ist es nur konsequent,
auch Studierende und hilfebedürftige
Arbeitslose als
Kunden (sprich
Nachfrager) oder Unternehmer (sprich
Anbieter) zu
beschreiben, je
nachdem, auf welcher Seite welchen
Marktes sie agieren. Allerdings ist
das zugrundegelegte
Menschenbild ein ›halbiertes‹,
weil das politische Projekt des
Neoliberalismus darauf
zielt,
eine soziale Realität herzustellen,
die es in seiner Theorie zugleich
als existierend
voraussetzt. Oder anders formuliert:
Auf der Seite der Theorie, besser sollte
man sagen der
Ideologie, existiert ein Menschenbild,
das keine reale Entsprechung auf der
Seite der
Empirie hat beziehungsweise nur in
Form einer Negation. Dies wäre
nicht weiter von Übel,
wenn nicht die Theorie
zu einer materiellen Gewalt sich ausgewachsen
hätte,
der die
Subjekte, also hier die Studierenden
und Hartz-IV-Betroffenen, im Namen
der Freiheit,
jedoch nicht der eigenen, sondern der
des Marktes, nun bedingungslos unterworfen
werden.
Um es konkret zu machen: An dem Handeln
der neoliberalen Protagonisten in der
Bildungs-
und Sozialpolitik offenbart sich in
aller Klarheit, welches Bild sie von
den Studierenden
und den Hartz-IV-Betroffenen haben.
So wird den Studierenden prinzipiell
unterstellt, sie
seien Bummelstudenten und insofern
studierunwillig, sie seien relativ
wenig wißbegierig
sowie desorientiert und überfordert.
Den Hartz-IV-Betroffenen
hält
man vor, sie seien
arbeitsscheu und suchten sich deswegen überhaupt
keine Arbeit. Das einzige,
worauf sie
sich verstünden, sei, den Wohlfahrtsstaat
auszubeuten, das heißt, Leistungen
in Anspruch
zu nehmen, die ihnen im Grunde
nicht zustünden, da sie arbeiten könnten,
wenn sie denn
nur wollten. Daraus folgt: Die
maßgeblichen
Akteure sowohl im ›Bologna-Prozeß‹ als
auch
bei Hartz IV rechnen bei den Betroffenen
mit dem Schlimmsten – und setzen
deswegen
mehr auf Kontrolle und Zwang statt
auf Anreize und Angebote. Infolgedessen
entlarvt sich
auch der Handlungsgrundsatz des »Fördern
und Fordern«, der
das Hauptkennzeichen des
»aktivierenden Sozialstaats« darstellt,
als pure Ideologie.
Der totalitäre Zugriff auf die
menschliche Subjektivität
erfolgt allerdings auf sehr subtile
Weise, indem die Betroffenen einerseits über
die Zuschreibung von Eigenverantwortung
als
autonome Subjekte angerufen werden,
während man sie andererseits
zugleich in spezifische
Kontroll- und Sicherungsstrategieneinbindet,
damit die abverlangte ›Autonomie‹ nicht
aus
dem Ruder läuft. So zielt zum
Beispiel, bei den Studierenden,
die Verkürzung und Straffung
der Studienzeiten, die Vervielfachung
und Verstetigung von Prüfungen,
die Einführung von
Studiengebühren oder das Ausloben
von Studienpreisen auf die
Herstellung einer
spezifischen Haltung, nämlich
einer kalkulierenden Denkungsart,
die dem Habitus
der Selbstvermarktung entspringt.
Die Studierenden sollen sich mithin
als unternehmerische
Subjekte, als »Arbeitskraftunternehmer«,
verstehen lernen, die sich selbst,
also ›autonom‹,
verwalten und managen. Hierbei
sind sie aufgefordert, den Kauf
von Bildungsgütern
als
Investition in sich selbst zu begreifen
und immer größere Lernanstrengungen
zu erbringen,
um die Verwertungsbedingungen ihres
eigenen ›Humankapitals‹ zu
erhöhen. Kurz: Sie sollen
freiwillig einwilligen in die Kommodifizierung
nicht nur ihrer Arbeitskraft, sondern
aller
Dimensionen ihrer Biographie unter
dem Gesichtspunkt der optimalen Verwertbarkeit
und
sollen so ihre eigene Subjektivierung
zum »unternehmerischen Selbst« und
ihre Unterwerfung
unter die Bedingungen kapitalistisch-marktwirtschaftlicher
Rationalität und die
Erfordernisse politischer Machterhaltung
betreiben.
Da die Anhänger des Marktradikalismus
jedoch selbst Zweifel zu haben
scheinen an der
Wirksamkeit ihrer moralischen Einflußnahme
auf den Willen und das Verhalten
der Studierenden
und Arbeitslosen, flankieren sie
ihre auf ›Autonomie‹ abstellenden
Programme mit
Zwangsprogrammen. Denn wer es an
der geforderten Eigeninitiative,
Anpassungsfähigkeit,
Mobilität und Flexibilität
fehlen läßt, der zeigt,
aus Sicht der neoliberalen Eiferer,
objektiv
seine Unfähigkeit, ein freies
und rational-kalkulierendes unternehmerisches
Subjekt zu sein,
das sich gegenüber sich selbst
und der Gesellschaft ökonomisch
und moralisch
verantwortungsbewußt verhält.
Doch dem wird staatlicherseits
abzuhelfen versucht durch
eine konsequente Beachtung der
asymmetrisch ausgestalteten Maxime
des »Fördern
und
Fordern«. Dies zeigt sich am
klarsten wohl bei Hartz IV, das
gewissermaßen
das Kleingedruckte
zur Bildungspolitik enthält.
Auf der Grundlage dieser Maxime
wird den Betroffenen
nämlich durch Zwang auferlegt, ›autonom‹ zu
sein, aber selbstredend nur in
den Grenzen,
die ihnen durch die staatlichen
Vorgaben gesetzt sind.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!"
Quelle Kritiknetz
"Was haben ›Bologna-Prozeß‹ und
Hartz IV gemein? ›Bologna-Prozeß‹ und
Hartz-IV-Arbeitsmarktreform stimmen
nicht nur in ihrem Ziel überein,
sondern auch in ihren auf Kontrolle
und Zwang setzenden Methoden.
... Jeder Arbeitskraftbesitzer
soll seine Unterwerfung unter die
Bedingungen kapitalistisch-marktwirtschaftlicher
Rationalität und die Erfordernisse
politischer Machterhaltung selbst
betreiben.
Hierbei erfolgt der Versuch
des totalitären Zugriffs auf
die menschliche Subjektivität." schrieb
NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung über
die folgende Vorlesung.
Pressemitteilung
2010-08-01 (Anregung zur Wahlkampfmitgestaltung)
FDP-CDU-nahe Bürgermeisterkandidaten
und ihre teuren Prestigevorhaben zu
Lasten von Umwelt und Soziales werden
mit der Macht des Geldes von Unternehmen
medial in Szene gesetzt, vergleiche
US-Präsidentschaftswahl. Wie könnten
Sie als rot-rot-grün-Wähler - z.B.
in Dettenhausen - zusammen mitwirken,
soziale und Umwelt-Themen vor Ort in
Szene zu setzen?
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Wahlveranstaltungen
zur Vorstellung der zugelassenen Bewerber
Drei der folgenden Veranstalter
belegen die Bedeutung der drei Begriffe
Politikadel, Informationsadel und Geldadel,
wobei alleine die Stadt Dettenhausen
rechtlich zur Neutralität
gegenüber
den Bewerbern verpflichtet ist.
- Vorstellung der Gemeinde Dettenhausen
22. Okt. 2010 in der Schönbuchhalle
in Dettenhausen
- Vorstellung der IHK
(noch nicht bekannt)
- Vorstellung der Zeitungen
(noch nicht bekannt)
Wahlabend
- Gemeinde Dettenhausen
(noch nicht bekannt)
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Ihre
Fragen
Ihre Fragen können
Sie mir gerne per Email oder telefonisch
stellen. Hier
finden Sie die Kontaktdaten.
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Unterstützung
Über Unterstützung jeder
Art würde ich mich freuen.
- Sie können mir Informationen
zur Wahl schicken.
- Sie können eine Botschaft an
die Bürger verschicken. Siehe
unten Anregungen. Diese kann ich entweder
hier auf der Website, auf einem
Plakat oder in einer Zeitung Ihrer
Wahl veröffentlichen.
Im Fall von Plakat oder Zeitung müssen
zu einer Botschaft eine oder mehrere
insgesamt kostendeckende zweckgebundene Spenden eingehen.
Im Fall von nicht ausreichender Kostendeckung
werden die Spenden sinnvollerweise
für günstigere Projekte zur Wahl verwendet
oder auf Wunsch zurücküberwiesen.
- Was Ihnen noch so einfällt
Anregung für Ihre Botschaften
- Vorschlag für Plakatvorschlag
zu Wissen, Wahl, BGE (ca. 1 MB).
- Wie sind die von
den adelnahen Parteien und der Presse
hochgespielten Themen aus der Sicht
von Umwelt und Soziales ganz anders
zu beantworten?
- Welche Themen aus dem Bereich Umwelt
und Soziales werden von den adelnahen
Parteien und der Presse damit ignoriert?
- Wie kann man verhindern, dass Entscheidungen
durch massiven Machtmitteleinsatz des
modernen Adels alleine und zu deren
Gunsten getroffen werden?
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Hier enden die Informationen
zur Bewerbung.
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