Landtagswahl
Baden-Württemberg 2011. Parteien
und Kandidaten in den Kreisen Tübingen
Reutlingen Freudenstadt
Ich empfehle auch
einen Blick
auf
- Die
Geschehnisse um Stuttgart21
Denn Merkel (CDU)
lehnte eine sofortige Volksbefragung
zu S21 ab und erklärte
diese Landtagswahl zur Volksbefragung
zu S21 : "Die
Landtagswahl im nächsten
Jahr ist die Befragung der Bürger über
die Zukunft Baden-Württembergs, über
Stuttgart 21."
Die Bürgerinitiativen gegen S21 wollen
mittels Bürgerentscheid den Landtag auflösen
und damit möglichst schnell für Neuwahlen
sorgen.
- Bundestagswahl 2013
Aktuelles Verhalten
der Parteien auf Bundesebene, zu Themen wie Atomkraftwerke
oder Menschenrechte in Ägypten, Libyen
etc.
- WAHLEMPFEHLUNG
Übersicht über
diese Seite
Zusätzlich gibt es
noch die Seite Übersicht über
mehrere Bürgermeisterwahlen.
Die Landtags-Wahl
Baden-Württemberg 2011
Die Wahl findet voraussichtlich
am 27. März 2011 statt.
Berichterstattung
am Wahlabend :
- Fernsehen
(noch nicht bekannt)
- Landeswahlleiter Baden-Württemberg
(noch nicht bekannt)
Über
Wahlen
Unabhängig vom Ort
siehe auch auf der Seite Übersicht
: Über
Wahlen
Für die Neoliberalen
in CDU und FDP sind Umwelt und Soziales
nur Externalitäten, die dem Profit
im Wege stehen. Für Rot-Rot-Grün
nicht, hier sind jedoch die konservativen
und neoliberalen Wähler das Problem.
Rot-Rot-Grün ist aus Sicht der Machtfairteilung
im Vergleich zu Schwarz-Gelb das kleinere Übel.
Sie können dafür sorgen,
dass eine Niederlage von CDU und FDP
im Stammland Baden-Württemberg ein ähnlicher
Bergrutsch wird wie der von rot-grün
in NRW 2005.
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"Mein
Wahlprogramm"
Unabhängig vom Ort
siehe auch auf der Seite Übersicht
: Wahlprogramm
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Nominierte
Landtagskandidaten
1. Die Linke Tübingen
Die Linken sind bekannt für ihre
sozialen Forderungen, Abschaffung von
Hartz IV-Zwangsarbeit und -Überwachung.
Die Tübinger Linken haben jedoch die
Kandidaten gewählt,
die lange dabei sind und hohe Positionen
innerhalb der Partei haben. Und nach
außen hin eher SPD-nahe Positionen äußern.
Die Linke
fürchtet
sich davor, wegen zu sozialer Kandidaten
nicht die 5%-Hürde zu schaffen.
Wahlergebnis
- Präsidiumsmitglied (Vorstand
vom Landesausschuss) Emanuel
Peter
34 Stimmen
(bewarb sich nur als Ersatzkandidat)
- Landesgeschäftsführer
Strasdeit
20 Stimmen
- Vorstandsmitglied
(erweitert) der Informationsstelle
Militarisierung Claudia
Haydt
10 Stimmen
- Stephan Lorent (7 Stimmen)
- Wolfgang Schäfer
(6 Stimmen)
2. Die Grünen Tübingen
Unternehmer schlägt Politikwissenschaftlerin.
Nach erstem Eindruck von den Gewählten
so oder so kein Gewinn für das Soziale.
Wahlergebnis
- Weinhändler Daniel Lede Abal
49 Stimmen
- Politikwissenschaftlerin und Fraktionsvorsitzende
im Tübinger Gemeinderat Ulrike Baumgärtner (Zweitkandidatin)
26 Stimmen
- Psychologe Berndt Rüdiger Paul
15
Stimmen
- Jurist Rolf Bräutigam
6
Stimmen
3. Piratenpartei Tübingen
Wahlergebnis
- Roman Kremer
Student
- Ersatzkandidat Florens Disson
Student der Rechtswissenschaften
4. Die Linke Reutlingen
Wahlergebnis
- Pädagogin und Verwaltungsangestellte
Petra Braun-Seitz
7 Stimmen (von 12)
- Gewerkschafter Johann
Eller
3 Stimmen. Und Zweitkandidat.
- Pharma-Außendienstler
Karl Heinz Bischof
1 Stimme
5. Die Grünen
Reutlingen
Die Parteibosse der Grünen sind spätestens
seit ihrer Beteiligung am Hartz IV-Gesetz
nicht mehr als so sozial einzustufen.
Aber der Trend geht wohl dahin, diesen
Fehler zu korrigieren. Das zeigt sich
auch bei dieser Wahl. Denn es wurde der
Sozialpädagoge gewählt, der sich für
das bedingungslose Grundeinkommen und
einen „Armuts-
und Reichtumsbericht“ im Land einsetzt.
Wahlergebnis
- Bundestagskandidat (in RT) Sozialpädagoge
Poreski
24 Stimmen
- Student Marc-Oliver
Klett
9 Stimmen
- Lehrerin Susanne Kieckbusch
7 Stimmen
- Ehemalige Gesamtelternbeiratsvorsitzende Ulrike
Herrmann
6 Stimmen
6. Piratenpartei Reutlingen
Wahlergebnis
- Jonas Müller
Diplom-Informatiker und Doktorand
- Ersatzkandidatin Jasenka Wrede
Diplom-Pädagogin
7. Die Linke
Freudenstadt
Wahlergebnis
- Selbstständiger Kaufmann Rolf
Eberhard (nominiert)
Mitglied des Gründerteams
für
eine Landesarbeitsgemeinschaft Linker
Unternehmer
- Ersatzkandidat Dorothee Diehm
Mitglied des geschäftsführenden
Landesvorstands, Gewerkschaftssekretärin
- Hans-Ulrich
Bünger
aus Baiersbronn
bereits als Kandidat
des Wahlkreises Tuttlingen nominiert
8. Die Grünen Freudenstadt
Wahlergebnis
- Geschichtsstudent und Gemeinderat
Cihan Polat
10 Stimmen
(Erstkandidat)
- selbständiger Händler Dietmar
Lust
2 Stimmen
Als Zweitkandidat volle Stimmenzahl
9. Piratenpartei Freudenstadt
Wahlergebnis
- Jörn Lentes
Erstkandidat.
Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA)
- Ersatzkandidat Stefan Klausmann
Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA)
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Die
wenig objekive Presse und ihr Informationsmonopol
Unabhängig vom der
Presse am Ort siehe auch auf der Seite
Übersicht :
Subjektivität und Informationsmonopol
der Presse
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Wahlkampf
Plakate der großen
Parteien
Auf der Seite Wahlomat habe
ich schon die Plakate zur Plakate
zur Bundestagswahl 2009 kommentiert.
Hiermit führe ich diese Tradition fort.
Ausführlicherer Kommentar
folgt, sobald die Plakate in leserlicher
Größe
im Netz stehen.
CDU-FDP wollen, dass Reiche
reicher und mächtiger werden und Arme ärmer
und machtloser. Allerdings brauchen die
Kapitalisten dafür
nicht die CDU-FDP, sondern am besten
keine Politiker oder käufliche. Deshalb
beginne ich mit den käuflichen Plakaten.
FDP
Die FDP ist nicht verantwortlich
für den "Dauer-Spitzenplatz bei der Bildung"
in Baden-Württemberg, sondern die Lehrer,
Eltern und Kinder.
Die Kapitalisten wollen
natürlich, dass ihre Daten
geheim bleiben.
Z.B. geheime Konten für die Steuerhinterziehung,
Absprachen von Kartellen etc. Die Kapitalisten
setzen sich jedoch nicht dagegen ein,
dass Angestellte von den Unternehmern
überwacht werden.
"Vorn bleiben" siehe CDU
"Baden-Württemberg
Nr. 1".
Angesichts der
Bereicherung der Spekulanten auf Kosten
der Staatskasse stand die FDP offensichtlich
nicht für Nullverschuldung.
Die Steuererleichterungen und Subventionen
(z.B. Rettungsschirm
für Banken) für Kapitalisten
müssen die Kinder in Zukunft als Steuerzahler
bezahlen.
Der Mittelstand schafft
zwar mehr Arbeitsplätze als die Konzerne.
Aber der reiche mittelständische Unternehmer
hat sich genauso zuviel vom "Geld-Kuchen"
genommen wie der reiche Großaktionär.
Die Wirtschaft brummt, wenn die Unterschicht
finanziell in die Mittelschicht aufsteigt
und konsumieren und in faire Unternehmen
investieren kann.
Hinweisen muss bei der
FDP darauf, dass die FDP-ähnlichen
Parteien in Europa schon mehrfach rechtsradikal geworden sind. Schon unter Hitler haben
die Kapitalisten mit den Rechtsradikalen
zusammengearbeitet.
CDU
Früher gab es für
motivierte Akademiker fast immer Aufstieg
durch Bildung. Heute ähnelt
es mehr einem Glücksspiel bzw. Lotterie,
wenn man an Lebenszeitpraktikanten und
arbeitslose Alt-Akademiker denkt. Umgekehrt
bedeutet Aufstieg durch Bildung auch Abstieg
durch Nicht-Bildung, also für
alle Nicht-Akademiker wie Arbeiter, mittlere
Angestellte, Rentner, Kranke, Hausfrauen
und Hausmänner.
Aber es reicht nicht, dass
man für Bildung
vielleicht Geld bekommt, nicht einmal
die Bildung wird garantiert, denn die
CDU spricht von "Chancen auf gute Bildung".
Die Tüftler und Denker
sollen den "Vorsprung lenken". Genauer
steht dieser Satz wohl dafür die Nicht-Tüftler
und Nicht-Denker, also Arbeiter, mittlere
Angestellte, etc. wie Untertanen
zu lenken.
Einen "Fortschritt voraus"
ist wohl kaum eine konservative
Partei,
die mittelalterlichen Führungsstrukturen
hinterhängt, d.h. Reichtum und Armut,
Zensur, kaum Bürgerentscheide.
"Unsere Heimat - Unsere
Zukunft" ist so inhaltsleer und rein
emotional, dass man dazu nichts sagen
als "überflüssig"
CDU-FDP bilden sich ein,
dass diese für den Reichtum der reichen
Bundesländer wie Hessen, Bayern und
"Baden-Württemberg Nr. 1" verantwortlich
sind. Das ist falsch. Es ist genau umgekehrt.
Die aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse
reich gewordenen Bürger in reichen
Bundesländern wählen
wie die Manager aus Gier CDU-FDP. Wie
gesagt sind CDU-FDP käufliche überflüssige
Parteien.
CDU-FDP wollen, dass Reiche
reicher werden und Arme ärmer. Die
Mittelschicht hat in den letzten 10 Jahren
um 10% abgenmmen. Umso kleiner die Mittelschicht
wird, umso weniger kann die Mittelschicht
die Unterschicht vom Widerstand
gegen die Oberschicht abhalten.
Die CDU steht somit nicht für Sicherheit.
SPD

Wenn Bildung im Kapitalismus
nur eine Chance auf Geld ist, dann sollte
wenigstens die Bildung für
alle möglich sein, d.h. kostenlos.
Die Forderung nach Mitsprache
für Studierende ist
gut, könnte aber noch ausgeweitet werden
zur direktdemokratischen Mitbestimmung
in Organisation und Unternehmen.
Die Privatisierung
von sozialen Einrichtungen und die Einführung
von Klassen in den
Sozialversicherungen führt dazu, dass die Ärmeren sich keine
guten Leistungen wie ärztliche
Versorgung, Unterricht etc. mehr kaufen
können. Diese Ausdehnung der Klassengesellschaft ist zu verhindern.
Eine gleiche Sprache fördert
das Zusammenleben. Thema Integration.
Die Einführung der Weltsprache Englisch
wäre somit noch besser als die Forderung
nach deutschen Sprachkenntnissen.
Der aus Sicht der Unternehmer
ideale Angestellte kann 24 Stunden rund
um die Uhr arbeiten so wie in den USA
die Läden geöffnet haben. Der CDU-FDP
wählende Unternehmer hat vielleicht selbst
gerne Kinder, aber die Kinder der Angestellten
stören nur beim Profit. Wir arbeiten
jedoch um zu leben, nicht umgekehrt.
Und deshalb ist es gut, Zeit mit Kindern
zu fördern. Und solange Kinder ein Armutsrisiko
sind, muss Kinderbetreuung kostenlos
sein.
Der Mindestlohn 10+X
für
alle, die auf Anweisung anderer arbeiten,
ist eine wichtige Forderung. Schon aufgrund
der ab diesem Jahr offenen deutschen
Grenzen für europäische Arbeitnehmer.
Solange ca. 6 Millionen Menschen vom
Arbeitsamt abhängig sind und somit Angestellte
in Leiharbeitsverträge hineingedrückt
werden können, solange nutzen Unternehmer
diese Situation aus und bauen massiv
die Leiharbeit auf Kosten der Festarbeit
aus. Deshalb muss die Leiharbeit massiv
eingeschränkt und in Festverträge umgewandelt
werden.
Schulen simulieren den
Wirtschaftskrieg der Unternehmen. Anstatt
um Bank-Noten wird um Schul-Noten gekämpft.
Wenn die Kinder gemeinsam
lernen und
die Schul-Noten abgeschafft worden sind,
dann könnten die Kinder später als Erwachsene
auch eher den Wirtschaftskrieg in den
Unternehmen durch Machtfairteilung abbauen.
Milliarden Euro schicken
wir beim Einkauf von Öl
für Heizungen und Sprit für Fahrzeuge
in das Ausland. Dieses Geld in regenerative
Energien in Deutschland zu investieren
schafft hier Jobs.
Der Hinweis auf die Volksabstimmung
zu wichtigen Themen ist eine wichtige
Forderung. Aber die Themen sollten
nicht vorgegeben sein, sondern selbst
bestimmt. Vereinfachter
Bürger- und Volksentscheid.
Grüne
Der schwarz-gelb gekennzeichnete Atommüll stapelt
sich zwar nicht in den Himmel, aber das
muss ein Ende haben. Dieses Plakat passt
fast zur Angst der Japaner vor einer
Reaktorkernschmelze ihrer Kraftwerke
nach dem Erdbeben und Tsunami.
Bildung gross
geschrieben, aber ansonsten ist das Plakat
"Die Kleinen" zu dem Thema unpassend
inhaltsleer.
Wenn sich die bisherigen
deutschen Regierungen (mit den Unternehmern)
von den Bürgern entfernen, dann stehen
die Bürger zusammen gegen die Regierungen
(und Unternehmen). Die neue "Ellenbogen-Gesellschaft".
Die Abschaffung von Armut
würde den jetzt Armen helfen, Nahrungsmittel
aus der Heimat zu kaufen.
"Jobs made by Mutter Natur"
siehe SPD.
"Volksabstimmung" siehe
SPD. Aber Empfehlung das Milliardengrab
Stuttgart 21 abzuwählen.
"Politik wechseln" ist
mit den Grünen so eine Sache. Denn die
Grünen bestehen auch aus
recht vielen CDU-nahen Grünen. Mit einer
zweiten rein sozial-grünen Partei wäre
es ein richtiger Wechsel.
Linke
Auf die Arroganz
der Mächtigen hinzuweisen,
das traut sich von den Parteien nur
eine.
Auch Kinder und Verarmte
müssen wieder Menschenrechte bekommen,
deshalb "aktiv gegen
Kinderarmut und Hartz IV".
Kita
und Uni gebührenfrei,
siehe SPD.
Strom ohne Atomkraft, siehe
Grüne. Aber zusätzlich für
alle bezahlbar.
Auch Fremdsprachige sollen
in Deutschland Menschenrechte haben.
Mindestlohn siehe SPD.
Stuttgart 21 abwählen.
Die Medien haben diese Position immer
nur den Grünen zugeordnet, aber kaum
der teilweise zensierten Linkspartei.
"Die
Linke in den Landtag"
steht aufgrund der CDU-nahen SPD und
CDU-nahen Grünen für einen besseren Wechsel
der Politik. Wenn schon nicht in der
Regierung, dann wenigstens im Landtag.
Piratenpartei

Den
Plakaten nicht zu
vertrauen und sich
lieber selbst über
Internet bei möglichst von Geldadel
oder Politikadel Unabhängigen zu
informieren, das ist ein guter Hinweis.
Auch die Piratenpartei
steht für einen sozial-liberalen Wechsel
in der Politik. Sie ergänzt
gemäß folgender Stichpunkte gut die Linkspartei.
Ich
vermisse Wahlplakate zu den Stichpunkten
aus dem Wahlprogramm. Stichpunkte aus
dem Wahlprogramm der
Piraten sind : Bildung, Freiheit, Informationelle
Selbstbestimmung, Freies Wissen, Transparenz
des Staates, Bürgerrechte,
Datenschutz, Basisdemokratie, Kultur.
http://www.piratenpartei-bw.de/?s=plakate
http://wiki.piratenpartei.de/Plakate

Mein Wahlkampf
Motto der
S21-Gegner : "Ihr
(CDU-FDP-Regierung) kriegt uns nicht
los. Wir euch schon."
Ich selbst mische im Wahlkampf
in einer Stadt etwas mit.
Unabhängig vom Ort
siehe auch auf der Seite Übersicht
: AS-Wahlkampf
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Pressemitteilungen
zu dieser Wahl
Die einzelnen Pressemitteilungen
dürfen als Ganzes veröffentlicht
werden.
Pressemitteilung
2011-03-28 (Wahlergebnis
Land BW)
BW
| Angaben in Prozent |
2001 |
2001-
2006 |
2006 |
2006-
2011 |
2011 |
| Wahlbeteiligung |
62,6 |
|
53,4 |
|
66,2 |
| Piratenpartei |
- |
- |
- |
+2,1 |
2,1 |
| Linkspartei |
- |
+3,1 |
3,1 |
-0,3 |
2,8 |
| Grüne |
7,7 |
+4,0 |
11,7 |
+12,5 |
24,2 |
| SPD |
33,3 |
-8,1 |
25,2 |
-2,1 |
23,1 |
| CDU |
44,8 |
-0,6 |
44,2 |
-5,2 |
39,0 |
| REP |
4,4 |
-1,9 |
2,5 |
-1,4 |
1,1 |
| FDP |
8,1 |
+2,6 |
10,7 |
-5,4 |
5,3 |
| NPD |
0,2 |
+0,5 |
0,7 |
+0,3 |
1,0 |
| Machtfairteilung (Piraten+Linke) |
- |
+3,1 |
3,1 |
+1,9 |
4,9 |
| Neoliberale (FDP+CDU) |
52,9 |
+2,0 |
54,9 |
-10,6 |
44,3 |
Quelle
http://www.statistik-bw.de/Wahlen/Landtagswahl_2011/Land.asp
Pressemitteilung
2011-03-28 (Wahlergebnis
Reutlingen)
1. Wahlkreis 60 Reutlingen
| Angaben in Prozent |
2001 |
2001-
2006 |
2006 |
2006-
2011 |
2011 |
| Wahlbeteiligung |
62,9 |
|
57,3 |
+10,4 |
67,4 |
| Piratenpartei |
- |
- |
- |
+1,8 |
1,8 |
| Linkspartei |
- |
+3,4 |
3,4 |
-0,6 |
2,8 |
| Grüne |
9,2 |
+5,6 |
14,8 |
+10,3 |
25,6 |
| SPD |
33,9 |
-9,9 |
24,0 |
+0,6 |
24,7 |
| CDU |
42,1 |
-1,0 |
41,1 |
-4,4 |
36,3 |
| REP |
4,1 |
-2,0 |
2,1 |
-1,3 |
0,8 |
| FDP |
9,9 |
+2,0 |
11,9 |
-6,0 |
5,7 |
| NPD |
0,3 |
+0,5 |
0,8 |
- |
0,8 |
| Machtfairteilung (Piraten+Linke) |
- |
+3,4 |
3,4 |
+1,2 |
4,6 |
| Neoliberale (FDP+CDU) |
52,0 |
+1,0 |
53,0 |
-10,4 |
42,0 |
Die Angaben von 2006 stammen aus, die
Veränderungen aus 2011, also nach
der Änderung der Wahlkreise.
2. Stadt Reutlingen
| Angaben in Prozent |
2001 |
2001-
2006 |
2006 |
2006-
2011 |
2011 |
| Wahlbeteiligung |
60,9 |
|
56,5 |
+7,4 |
63,9 |
| Piratenpartei |
- |
|
- |
+1,9 |
1,9 |
| Linkspartei |
- |
+3,8 |
3,8 |
-0,6 |
3,2 |
| Grüne |
9,1 |
+5,6 |
14,7 |
+11,2 |
25,9 |
| SPD |
34,9 |
-9,8 |
25,1 |
+0,2 |
25,3 |
| CDU |
41,2 |
-1,5 |
39,7 |
-4,8 |
34,9 |
| REP |
4,1 |
-2,1 |
2,0 |
-1,2 |
0,8 |
| FDP |
9,9 |
+2,0 |
11,9 |
-6,1 |
5,8 |
| NPD |
0,3 |
+0,5 |
0,8 |
- |
0,8 |
| Machtfairteilung (Piraten+Linke) |
- |
+3,8 |
3,8 |
+1,3 |
5,1 |
| Neoliberale (FDP+CDU) |
51,1 |
+0,5 |
51,6 |
-10,9 |
40,7 |
Mit 51,6 % liegen die Neoliberalen
2006 in Reutlingen 3,3 % unter
dem Durchschnitt des neoliberalen Baden-Württemberg
(54,9 %).
Quelle :
Landeswahlleiter
http://im.baden-wuerttemberg.de/de/Wahlen/83338.html
Pressemitteilung
2011-03-28 (Wahlergebnis
Tübingen)
1. Wahlkreis 62 Tübingen
| Angaben in Prozent |
2001 |
2001-
2006 |
2006 |
2006-
2011 |
2011 |
| Wahlbeteiligung |
66,9 |
|
58,9 |
+14,2 |
73,4 |
| Piratenpartei |
- |
- |
- |
+2,2 |
2,2 |
| Linkspartei |
- |
+3,8 |
3,8 |
-0,3 |
3,6 |
| Grüne |
15,1 |
+7,0 |
22,1 |
+9,4 |
32,1 |
| SPD |
32,8 |
-10,8 |
22,0 |
+0,1 |
21,8 |
| CDU |
38,3 |
+0,3 |
38,6 |
-6,2 |
32,1 |
| REP |
4,4 |
-2,1 |
2,3 |
-1,3 |
1,0 |
| FDP |
6,7 |
+2,1 |
8,8 |
-3,8 |
5,0 |
| NPD |
- |
+0,5 |
0,5 |
+0,1 |
0,6 |
| Machtfairteilung (Piraten+Linke) |
- |
+3,8 |
3,8 |
+1,9 |
5,8 |
| Neoliberale (FDP+CDU) |
45,0 |
+2,4 |
47,4 |
-10,0 |
38,1 |
Die Angaben von 2006 stammen aus, die
Veränderungen aus 2011, also nach der
Änderung der Wahlkreise.
2. Stadt Tübingen
| Angaben in Prozent |
2001 |
2001-
2006 |
2006 |
2006-
2011 |
2011 |
| Wahlbeteiligung |
68,1 |
|
61,7 |
+15,1 |
76,8 |
| Piratenpartei |
- |
|
- |
+2,4 |
2,4 |
| Linkspartei |
- |
+4,8 |
4,8 |
-0,4 |
4,4 |
| Grüne |
23,6 |
+8,4 |
32,0 |
+8,8 |
40,8 |
| SPD |
35,8 |
-12,4 |
23,4 |
-0,7 |
22,7 |
| CDU |
27,3 |
-0,0 |
27,3 |
-4,1 |
23,2 |
| REP |
2,8 |
-1,5 |
1,3 |
-0,8 |
0,5 |
| FDP |
7,3 |
+2,1 |
9,4 |
-4,8 |
4,6 |
| NPD |
- |
+0,3 |
0,3 |
- |
0,3 |
| Machtfairteilung (Piraten+Linke) |
- |
+4,8 |
4,8 |
+2,0 |
6,8 |
| Neoliberale (FDP+CDU) |
34,6 |
+2,1 |
36,7 |
-8,9 |
27,8 |
Mit 36,7 % liegen die Neoliberalen
2006 in Tübingen 18,2 % unter dem
Durchschnitt des neoliberalen Baden-Württemberg
(54,9 %). Tübingen ist somit
eine Hochburg der Gegner der Neoliberalen.
Quelle :
Landeswahlleiter
http://im.baden-wuerttemberg.de/de/Wahlen/83338.html
Pressemitteilung
2011-03-28 (Wahlergebnis
FDS, Horb)
1. Wahlkreis 45 Freudenstadt
| Angaben in Prozent |
2001 |
2001-
2006 |
2006 |
2006-
2011 |
2011 |
| Wahlbeteiligung |
61,4 |
|
53,2 |
+11,2 |
64,4 |
| Piratenpartei |
- |
- |
- |
+2,1 |
2,1 |
| Linkspartei |
- |
+1,8 |
1,8 |
+0,6 |
2,4 |
| Grüne |
5,3 |
+1,8 |
7,1 |
+9,4 |
16,5 |
| SPD |
26,0 |
-7,5 |
18,5 |
+2,0 |
20,5 |
| CDU |
50,4 |
-5,8 |
44,6 |
+1,2 |
45,8 |
| REP |
3,9 |
-0,4 |
3,5 |
-1,8 |
1,7 |
| FDP |
12,8 |
+7,0 |
19,8 |
-12,2 |
7,6 |
| NPD |
- |
+0,9 |
0,9 |
+0,6 |
1,5 |
| Machtfairteilung (Piraten+Linke) |
- |
+1,8 |
1,8 |
+2,7 |
4,5 |
| Neoliberale (FDP+CDU) |
63,2 |
+1,2 |
64,4 |
-13,4 |
53,4 |
2. Stadt Horb
| Angaben in Prozent |
2001 |
2001-
2006 |
2006 |
2006-
2011 |
2011 |
| Wahlbeteiligung |
63,1 |
|
55,5 |
+10,5 |
66,0 |
| Piratenpartei |
- |
|
- |
+2,7 |
2,7 |
| Linkspartei |
- |
+2,2 |
2,2 |
+0,4 |
2,6 |
| Grüne |
3,9 |
+2,3 |
6,2 |
+11,4 |
17,6 |
| SPD |
22,7 |
-9,0 |
13,7 |
+5,8 |
19,5 |
| CDU |
42,9 |
-7,9 |
35,0 |
+7,5 |
42,5 |
| REP |
5,0 |
+1,2 |
6,2 |
-4,3 |
1,9 |
| FDP |
24,5 |
+9,4 |
33,9 |
-24,0 |
9,9 |
| NPD |
- |
+0,9 |
0,9 |
+0,9 |
1,8 |
| Machtfairteilung (Piraten+Linke) |
- |
+2,2 |
2,2 |
+3,1 |
5,3 |
| Neoliberale (FDP+CDU) |
67,4 |
+1,5 |
68,9 |
-16,5 |
52,4 |
Mit 68,9 % liegen die Neoliberalen
2006 in Horb 14,0 % über dem Durchschnitt
des neoliberalen Baden-Württemberg
(54,9 %). Horb ist somit eine Hochburg
der Neoliberalen.
Quelle :
Landeswahlleiter
http://im.baden-wuerttemberg.de/de/Wahlen/83338.html
Menschenrechtsaktion
Der Hinweis auf die Menschenrechtsverbrechen
der vier großen
Parteien durch die Änderungen
im Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II)
seit 2005 (Hartz IV) und damit den
diktatorischen Zwang anstatt der demokratischen
Freiheit sollte am ehesten einer Partei
einen Dämpfer
verpassen, die sich die Freiheit auf
die Fahnen geschrieben hat wie die
FDP und in Europa teilweise deutlich
rechtsradikal geworden ist. Die
FDP in Horb ist von 33,9 um 70,8 %
auf 9,9 abgestürzt. Jedoch
im Kreis FDS nur um 61,6%, im Land BW
nur um 50,5%. Zum Vergleich im Wahlkreis
Reutlingen um 52,1%, im Wahlkreis Tübingen
um 43,2%.
Dass FDP-Wähler dann trotzdem
noch von der neoliberalen FDP teilweise
zur neoliberalen CDU gewechselt sind,
ist vermutlich so zu erklären, dass
die CDU sich offiziell gegen jegliche
rechte Konkurrenz (NPD, Republikaner,
etc.) bzw. die Rechtsradikalen stellt,
aber inoffiziell die Hauptkraft hinter
der Bürger(zwangs)arbeit ist. "Vom
Regen in die Traufe".
Pressemitteilung
2011-03-15 (Scheinbar
offene Stellen bei Personalvermittlungen)
Personalvermittlungen geben offene
Stellen an, die gar nicht existieren.
Es sollen durch diese erfundenen offenen
Stellen Erwerbsarbeitssuchende angelockt
werden, durch eine Bewerbung ihre Daten
zu hinterlegen.
Mit diesen Daten können Personalvermittlungen einerseits
arbeitnehmersuchenden Kunden-Unternehmen
eine volle Kartei präsentieren, andererseits
aber auch Unfug treiben wie z.B. Verkauf
der Daten an andere Unternehmen, z.B.
solche, die Werbung per Post schicken
wollen. Besonders leichte Opfer dieser
Masche sind Menschen, die dringend
ein Einkommen benötigen oder durch
Arbeitsagenturen oder Jobcenter dazu
gezwungen werden, sich auf bestimmte
Stellen zu bewerben.
Pressemitteilung
2011-03-05 (Mappus
gegen Schuster)
Die Zeitung Stuttgarter Nachrichten
schreibt : "Mappus hatte in kleiner
Runde gesagt, er rechne mit einem Verzicht
von Wolfgang Schuster auf eine erneute
Kandidatur - obwohl der sich erst im
Januar 2012 äußern wollte. Zugleich
hatte Mappus angekündigt, sich in seiner
Funktion als CDU-Landesvorsitzender
in die Nachfolge einzuschalten."
Das Thema S 21, mit dem die CDU in
Umfragen Stimmen an die Grünen verloren
hat, scheint doch noch vor der Landtagswahl
wieder hochzukochen. Entweder weil
Mappus auf Aktionen der Gegner in Stuttgart
reagiert hat oder weil er es jetzt
selbst damit wieder in die Presse bringt.
Pressemitteilung
2011-03-07 (Operation
"Menschenrechte in Horb")
Am Montag, den 7. März begann in Horb
die Operation "Menschenrechte in Horb"
gegen Menschenrechtsverbrechen von
staatlichen Behörden an Verarmten und
dessen Zensur durch Presseunternehmer.
Pressemitteilung
2011-03-01 (Minister
Guttenberg tritt zurück)
Die Opposition konnte den bei den
wenig Nachdenkenden sehr beliebten
Adeligen Guttenberg nicht zum Rücktritt
bewegen, aber die Wissenschaftler,
die Druck auf die CDU gemacht haben
wohl schon.
Pressemitteilung
2011-03-01 (Urteil
gegen Zensur-Anordnung des Regierungspräsidiums)
Der Verwaltungsgerichtshof hat per
einstweiliger Anordnung das
Land Baden-Württemberg verpflichtet,
den Landtagswahlkandidaten der Linkspartei
im Wahlkreis Vaihingen, Peter Schimke,
zur Podiumsdiskussion zur Landtagswahl
am 1. März im Helen-Lange Gymnasium
in Markgröningen wieder einzuladen.
Pressemitteilung
2011-02-14 (FDS-Schwabenstreich
gegen S21)
Demonstration in Freudenstadt “Stuttgart
21 bremst aus”
war am Freitag, 11. Februar, ab 10.00 Uhr. Auftakt
war auf dem
Bahnhofsvorplatz Stadtbahnhof, anschließend Demo-Zug
zum Oberen
Marktplatz/Rathausvorplatz. Die landesweiten Veranstalter
sind Campact und BUND im
Verbund mit örtlichen Gruppen.
Am 15. Februar um 19:00 Uhr auf dem
Platz vor dem Feuerwehrmagazin in Horb.
Pressemitteilung
2011-02-08 (Recht
der Bürger auf Information)
Alle bisherigen Wahlergebnisse beruhen
auf mangelhafter Information der Wähler.
Sollten die Medienunternehmen in Baden-Württemberg
wie bislang nur mangelhaft über die
vollständigen Wahlprogramme aller Parteien
berichten und würde das Land die Bürger
nicht zusätzlich zu den Wahlunterlagen
darauf hinweisen, sich selbst bei den
Parteien und ihren Websites zu informieren,
dann wäre das ein Grund zur Anfechtung
der Landtagswahl.
Pressemitteilung
2011-02-07 (Gründung „Horber Aktionsbündnis
gegen S21“)
Dieter Rominger-Seyrich : "Kristina
Sauter, Alexander Guhl und Dieter Rominger-Seyrich
rufen alle an einer Gründung
eines „Horber Aktionsbündnis
gegen
S21“ Interessierte zu einem
Treffen am kommenden Dienstag, den 08.
Februar ab 20 Uhr im „Kloster“ in
Horb auf."
In Anlehnung an ähnliche Bündnisse
in anderen Städten, die z.B. von BUND
und campact unterstützt werden.
Pressemitteilung
2011-01-30 (Ursachen
für den Frust der Menschen. Langzeitherrscher)
Tagblatt am 28.1. : "Und wenn
nach Tunis jetzt auch in Kairo der
nächste Langzeitherrscher vor
dem eigenen Volk die Flucht ergreift,
werden alle Königshäuser
und Präsidentenpaläste des
Orients endgültig in Panik geraten.
Denn die Ursachen für den Frust
der Menschen sind in allen Staaten ähnlich
: Autoritäre Regime und fehlende
Mitsprache der Bürger, allmächtige
Sicherheitsapparate und korrupte Justiz,
hohe Arbeitslosigkeit und wachsende
Armut."
Das erinnert alles an die CDU-FDP-Regierung
in Baden-Württemberg. Die CDU
ist Langzeitherrscher und gerät
vor dieser Landtagswahl in Panik. Die
Ursache ist die Ablehnung der CDU gegen
den vereinfachten Bürgerentscheid
auf Landesebene und die Einführung
dessen auf Bundesebene. Der Wasserwerfereinsatz
gegen S21-Gegner. Sozialgerichte mit
hoch bezahlten Richtern, die bei der
Zwangsarbeit im SGB II trotz Verbot
der Zwangsarbeit für Verarmte
(gemäß Grundgesetz) wegschauen.
Schon jeder Sechste ist laut Tagblatt
in Deutschland von Armut bedroht, in
BW sind es nicht viel weniger..
Tagblatt : "Die meist jungen Demonstranten
fordern nicht nur Jobs und erschwingliche
Lebensmittel, sondern auch politische
Reformen, Pluralität und Freiheit.
Sie wollen nicht länger in einem Staat
leben, der zerfressen ist von Korruption,
Misswirtschaft und Raffgier. Sie wollen
politisch mitmischen, fordern garantierte
Grundrechte und wollen eine echte Wahl
haben, wenn sie ihre Stimme abgeben."
Ich fordere in Deutschland faire Verteilung
von Informationen, politischem Einfluß
und Geld. Denn ich will nicht länger
in einem Staat leben, der zerfressen
ist von Machtgier. Ich fordere garantierte
Menschenrechte für Verarmte.
Pressemitteilung 2011-01-28 (Landtagskandidat
der FDP)
Dass die FDP sich
nur für die Freiheit
des modernen Adels (z.B. Geldadel)
engagiert, zeigt sich ganz deutlich
mit der Nominierung eines Luxushotelbesitzers
aus altem Adel zum Landtagskandidaten
im Wahlkreis Tübingen,
dem Schlossherren in Starzach Max-Richard
Freiherr von Rassler.
http://www.gea.de/region+reutlingen/tuebingen/
rassler+als+landtagskandidat+nominiert+.1240277.htm
www.schloss-weitenburg.de/
Pressemitteilung 2011-01-26 (Zensur-Anordnung
des Regierungspräsidiums)
Das BW-Kultusministerium der CDU-FDP-Landesregierung
lässt per Erlass das diesem ergebene
Regierungspräsidium
Tübingen (Abt.
7 Schule und Bildung, Ref. 71)
nach vorliegenden Nachrichten anordnen,
dass das Kepler-Gymnasium
Tübingen die
politische Neutralität der
Schule verletzen soll.
Die SMV vom Kepler-Gymnasium
Tübingen hatte pluralistisch Landtagskandidaten
verschiedener Parteien zu einer Podiumsdiskussion geladen.
Das Regierungspräsidium Tübingen
hat jedoch die Teilnahme von Vertretern
der Piratenpartei und der Linken verboten.
Das Motiv : Die CDU-FDP-Regierung
will an der
Macht bleiben.
Der Weg : Mit allen
Machtmethoden die Linke unter 5% drücken. Die
Teilnahme der Vertreter anderer Meinungen
verletzt das Grundrecht auf Meiungsfreiheit.
Zensur.
STERN: „Wann immer Stefan Mappus
tagträumt, taucht eine Ziffer
in seinen Gedanken auf: 4,99 Prozent.
Dieses Ergebnis wünsche er sich,
so verriet er unlängst Journalisten,
für die Linkspartei bei der Landtagswahl
im März in Deutsch-Südwest.
Man kann den baden-württembergischen
Ministerpräsidenten gut verstehen:
Wenn die Linkspartei den Einzug in
den Stuttgarter Landtag nicht packt,
hat er die Machtverteidigung fast schon
geschafft.“ (Stern, Ausgabe 25.
11. 2010).
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Ministerium-sperrt-Piratenpartei-und-Linke-von-Schul-Podium-aus-_arid,123468.html
Das BW-Kultusministerium der CDU-FDP-Landesregierung
und das Regierungspräsidium Tübingen
und die Schulleitung würden Schande
über das Kepi bringen, falls diese
Zensur tatsächlich durchgezogen wird.
Wie könnte sich die SMV gegen diese
Zensur der CDU-FDP-Regierung wehren?
Die SMV könnte eine Demo veranstalten,
und diese dann zu einem privaten Ort
führen, wo das Regierungspräsidium
Tübingen nichts mehr zu befehlen
hat.
Zur Zeit der Monarchie mussten sich
Menschen, für die die Meinungsfreiheit
ein hohes Gut ist, an Orten treffen,
wo sie vor den Soldaten des Königs
sicher waren.
Pressemitteilung 2011-01-17 (Interview
mit BW-Städtetagspräsident Ivo Gönner)
Tagblatt : "In der europäischen Stadt
konzentrieren sich Geld und Arbeit,
Macht und Markt, Kultur und Kreativität,
Information und Innovation... Von Städten
geht Erneuerung aus - und Revolte,
das macht sie faszinierend"
Die Konzentration von Macht, Geld
und Information bei wenigen Menschen
ist das Kennzeichen einer Diktatur.
Tagblatt : "Durch das Zusammenleben
verschiedener ethnischer Gruppen, verschiedener
Generationen, Lebens-, Konsum- und
Verhaltenswelten, durch Einsamkeit
und Gruppeninteressen entstehe ein
gewaltiger sozialer Spannungsbogen.
Städte könnten ihn nur aushalten durch
Ausgleich und Integrationen aller Art
und im weitesten Sinne, meint Gönner."
Die Gegenmassnahme Machtfairteilung
verkleinert etwas die Macht der Städte,
aber dennoch haben Orte mit hoher Bevölkerungsdichte
auch dann noch eine hohe Machtkonzentration.
Pressemitteilung 2011-01-15 (Mehrarbeit
bei Beamten. CDU-FDP.)
Die Parteien für Egoisten, die von
Managern und Unternehmern gewählt werden,
haben in härteren Wirtschaftskriegs-Zeiten
Angst vor Abwahl.
So erklärt sich, daß die CDU-FDP-Regierung
in BW vor der Wahl die Mehrarbeit innerhalb
der Lebensarbeitszeitkonten auf freiwilliger Basis
einführt. Obwohl Mappus sofort die
Pflicht-Variante wollte. Aber nach
der Wahl, Mitte
2012 soll überprüft
werden, ob genug Beamte freiwillig
mehr gearbeitet haben. Falls nicht,
wird nach der Wahl von Mehrarbeit auf
freiwilliger Basis auf verpflichtender
Mehrarbeit umgestellt.
Volker Stich vom Beamtenbund : "Die
nahenden Wahlen haben schon einen zentralen
Einfluss auf diese Entscheidung gehabt."
CDU-FDP schenkt den Beamten kurz vor
der Wahl eine Tariferhöhung um
2 Prozent aus Steuergeldern. Kostet
ca. 160 Millionen Euro. Winfried Kretschmann
(Grüne) : "Im Vorgriff auf die Landtagswahl
greift Regierungschef Stefan Mappus
in die Landeskasse." Dass es sich hierbei
um ein Wahlgeschenk handelt wird sehr
deutlich, da den Verhandlungen, die
erst nach der Wahl abgeschlossen sein
würden, vorgegriffen wurde.
Insgesamt widersprichen
sich beide Massnahmen, da die Mehrarbeit die Konkurrenz
verschärft und die Löhne drückt.
Pressemitteilung 2011-01-09 (Heiner
Geißler über SPD und Linkspartei)
...
sueddeutsche.de: Hatten
die Reformen von Altkanzler Gerhard
Schröder
Einfluss auf diese Entwicklung?
Geißler: Ja. Die soziale
Frage ist verschärft worden durch
die Agenda 2010. Von Wirtschaftswissenschaftlern,
bis hin in höchste politische Ämter,
wird die Agenda als notwendig verkauft
- eigentlich wider besseres Wissen.
Sicher, Reformen sind notwendig - aber
sie dürfen niemals gegen das Volk
gemacht werden. Sie müssen erklärt
werden. Die Agenda 2010 ist ein Verschleierungsbegriff.
sueddeutsche.de: Wegen der
Agenda 2010 wandten sich viele Bürger
von der SPD ab. Inzwischen droht die
Partei zerrieben zu werden zwischen
den Parolen der Linkspartei und den
Zwängen der großen Koalition.
Haben Sie Mitleid mit der SPD?
Geißler: Ja. Diese alte
demokratische Partei ist von der eigenen
Führung fast zerstört worden.
Sie ist das Opfer von Gerhard
Schröder.
Er hat mit der Agenda-Politik die Seele
der SPD verkauft.
sueddeutsche.de: Er sagte bei
Amtsantritt: Zuerst das Land, dann
die Partei. Offenbar brauchte die Republik Reformen.
Geißler: Aber nicht um
den Preis der Zerstörung des sozialen
Friedens. Schröder brachte seine
Partei mit diesem Reformwahn in dieses
derzeit nicht lösbare Dilemma.
Die Linke hat er dadurch starkgemacht
- im Osten sogar mehrheitsfähig.
Man kann auch nicht ohne weiteres von
populistischen Parolen der Linken reden:
Die Linke greift in erster Linie das
auf, was eigentlich Aufgabe der SPD wäre.
sueddeutsche.de: Die SPD versucht
sich derzeit von der Linkspartei abzugrenzen
- ein Fehler?
Geißler: Die SPD-Führung
will uns weismachen, dass eine Kooperation
mit der Linken im Bundestag eine Todsünde
ist und tausend Meter weiter, im Roten
Rathaus von Berlin, eine Tugend. Das
geht nicht. An dieser Unglaubwürdigkeit
geht die Partei noch zugrunde.
sueddeutsche.de: Im Februar
hat SPD-Chef Kurt Beck seine Partei
zur Linken geöffnet. Seitdem erhält
er pausenlos Prügel. Was hat er
falsch gemacht?
Geißler: Er kann nicht
beides machen. Er kann nicht sagen:
Auf der Landesebene geht es, auf der
Bundesebene nicht. Das ist eine willkürliche
Abgrenzung. Die SPD-Rechte hat diesen
Spagat mit abgesegnet. Wenn Beck sich
von der Linken abgrenzen will, dann
bitte konsequent.
sueddeutsche.de: Kann man denn
mit der Linken zusammenarbeiten?
Geißler: Die SPD auf
jeden Fall. Warum denn nicht?
sueddeutsche.de: Im Bund, so
heißt es, sei die Linke nicht
regierungsfähig, weil man konträre
Meinungen in der Außen- und Sicherheitspolitik
habe.
Geißler: Die SPD rechtfertigt
die grundsätzliche Ablehnung mit
dem außenpolitschen Argument:
Sie reibt sich in Wirklichkeit an Oskar
Lafontaine, an der Teilnahme kommunistischer
Kader. Dadurch kommt die SPD in dieses
unauflösbare Dilemma.
Als ich Generalsekretär war,
hatten wir ein Problem mit den Rechtsradikalen.
Damals gab es bei uns viele Stimmen,
die sagten, man sollte bei der Argumentation
in der Ausländerpolitik darauf
achten, dass die uns nicht das Wasser
abgraben. Ich habe dann immer gesagt:
Die Rechtsradikalen kann man nicht
dadurch bekämpfen, dass man ihre
Argumente übernimmt. Man muss
sie bekämpfen. Sonst würde
man doch seine Seele verkaufen.
Diese Abgrenzung geht aber nicht bei
der SPD und den Linken. Die Linke ist
ja teilweise Fleisch vom Fleische der
SPD ...
sueddeutsche.de: ... personifiziert
in Parteichef Lafontaine. Den nannten
Sie im letzten sueddeutsche.de-Interview einen
der "besten Köpfe".
Geißler: Den die SPD
zur Zeit hätte, ja.
sueddeutsche.de: Wie kommen
Sie zu einem solchen Lob?
Geißler: Die SPD hat
Gerhard Schröder eingetauscht
gegen Lafontaine. Dieser hätte
zum Beispiel niemals seine Regierungspolitik
mit einem Begriff begründet, der
nicht einmal Friedrich Merz oder Guido
Westerwelle eingefallen wäre: "Der
Rundum-sorglos-Staat". Mit dieser Vokabel
hat Schröder den Sozialstaat,
den die SPD mitaufgebaut hatte, denunziert.
Seine Stelle sollte ein aktivierender
Sozialstaat einnehmen - herauskam die
Agenda 2010, die Millionen Menschen
enteignet und arm gemacht hat.
sueddeutsche.de: Tatsache ist
doch, dass die Arbeitslosigkeit zurückgegangen
ist - das ist nicht gerade unsozial.
Geißler: Wir haben heute
entgegen allen Propagandaäußerungen
der Wirtschaft, der Regierung und mancher
Zeitungen keinen großen Fortschritt.
Die Zahl der sozialversicherten
Vollzeitarbeitnehmer hat sich seit 2004 nicht vermehrt,
sie bleibt bei
27 Millionen. Dafür
gibt es inzwischen immer
mehr befristete Arbeitsverhältnisse und sieben
Millionen geringfügige
Verdiener:
mit Ein-Euro-Jobs, 400-Euro-Jobs, als
Leiharbeiter und so weiter - lauter
Jobs, von denen
die Leute großteils
nicht mehr leben können. Dafür
hat Schröders Agenda 2010 gesorgt
und nicht Oskar Lafontaine.
sueddeutsche.de: Nicht nur
die SPD, sondern auch Ihre Partei trägt
diesen Kurs noch heute mit.
Geißler: Das war einmal.
Die politische Führung hat mehrheitlich
das Ruder herumgerissen, denken Sie
an Jürgen Rüttgers oder die CSU.
sueddeutsche.de: Angela Merkel
ging mit ihrem Reformeifer auch in
die Bundestagswahl 2005.
Geißler: Ja, aber mit
welchem Ergebnis? Das Volk hat die
Volksparteien korrigiert. Es hat die
Agenda 2010 der SPD sowie den neoliberalen
Kurs der CDU - inklusive Kirchhoffs
Steuerkonzept - abgelehnt. Nur gibt
es einen signifikanten Unterschied:
Der Leipziger Parteitag spielt in der
CDU keine Rolle mehr, auch nicht in
der Parteiführung - die Agenda
2010 hingegen in der SPD schon. Parteichef
Kurt Beck will ein bisschen davon wegkommen,
dann gibt es starke Kräfte um
Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück,
die sie unangetastet lassen wollen.
sueddeutsche.de: Die SPD befindet
sich seit Monaten im Umfragekeller.
Da wäre es jetzt nur nachvollziehbar,
wenn der beliebtere Vizekanzler Steinmeier
zum Spitzenkandidaten gekürt wird.
Geißler: Das macht die
Linke nur noch stärker. Wenn
die SPD an der Agenda-Politik festhält,
steuert sie in Elend. Und wenn die
CDU nicht dumm ist, wird die Rest-SPD
zwischen der Union und der Linken zerrieben.
sueddeutsche.de: Zehn Jahre
später steht die SPD vor dem Problem
Linkspartei. Haben Sie einen Rat für
Kurt Beck, wie er und seine SPD das
Dilemma auflösen können?
Geißler: Sie müssen
diese zwiespältige Abgrenzungsstrategie
beenden.
sueddeutsche.de: Dann kommen
Leute wie Ihr Parteifreund Roland Koch
und sagen sinngemäß: "Ich
habe es immer gesagt, die Sozis bandeln
mit den Kommunisten an."
Geißler: Ja, und, was
ist dann?
sueddeutsche.de: Das ist die
Klaviatur, auf der Sie als CDU-Generalsekretär
vor 25 Jahren auch gespielt haben.
Geißler: Aber das Tertium
Comparationis (der Vergleichspunkt;
Anm. d. Red.) stimmt nicht mehr:
die Linke von heute ist nicht identisch
mit den Kommunisten von damals während
des Kalten Krieges.
sueddeutsche.de: Aber Ihnen
war damals doch schon klar, dass die
SPD Deutschland nicht nach Moskau führen
würde.
Geißler: Das habe ich
auch nie behauptet. Heute ist der Kommunismus
ein Witz. Als ich Generalsekretär
wurde, war das anders. Von unseren
Grundwerten - Freiheit, Gleichheit,
Solidarität - war damals die Freiheit
gefährdet. Die stalinistische
Variante des Kommunismus bedrohte die
westlichen Demokratien. Das stand auf
der Kippe. Darum haben wir gesagt:
Freiheit statt Sozialismus. Heute ist
die Solidarität gefährdet
- die Solidarität zwischen Alt
und Jung, Arm und Reich, Deutschen
und Ausländern, Frauen und Männern.
Diesmal geht die
Gefahr vom ungezügelten
Kapitalismus aus.
sueddeutsche.de: Wie würde
also die angepasste Parole heute lauten?
Geißler: Wenn Sie mutig
wären: Solidarität
statt Kapitalismus.
sueddeutsche.de: Klingt fast
wie eine kommunistische Parole.
Geißler: (laut)
Unglaublich! Der Kapitalismus ist doch
nicht die Wirtschaftsform des Grundgesetzes,
auch nicht der CDU, auch wenn es die
Schlapphüte vom Verfassungsschutz
nicht besser wissen. Die CDU ist die
Mutter der sozialen Marktwirtschaft.
Der Kapitalismus ist genauso falsch
wie der Kommunismus.
sueddeutsche.de: Gibt es auch
akzeptable Varianten des Sozialismus?
Geißler: Wir in der Union,
aber auch in der SPD, hängen immer
wieder einem Denkfehler an. Die Gleichstellung
von Nationalsozialismus und Kommunismus
als totalitäre Philosophien ist
auf den ersten Blick richtig, aber
in der Substanz falsch. Abgesehen vom
Stalinismus wollte der Sozialismus
die Lebensbedingungen der Menschen
verbessern - und zwar aller Menschen
unabhängig von Geschlecht, Religion
und Hautfarbe. Der Sozialismus hatte
eigentlich ein humanes Ideal, wandte
aber die völlig falschen Methoden
an. Rein gedanklich kann ich mir einen
humanen Sozialismus vorstellen, auch
wenn er bislang
niemals zustande kam.
Ein humaner Nationalsozialismus ist
unvorstellbar - das wäre ein Widerspruch
in sich. Das wissen die Leute auch:
Deshalb wird man heute auch keine Wahl
mehr gewinnen, indem man eine rote
Gefahr beschwört, wenn SPD und
Linke koalieren.
sueddeutsche.de: Das zieht
wirklich nicht mehr?
Geißler: Sie können
im Jahre 2008 keinem aufgeklärten
Bürger mehr weismachen, dass bei
Rot-Rot der Kommunismus die Macht übernimmt.
Pressemitteilung 2010-12-31 (Mappus
und Siemens-Konzern)
Nachdem Mappus vor seiner Zeit als
Landtagsabgeordneter seinem Arbeitgeber
Siemens gute Dienste geleistet hat,
und dann auch während seiner Zeit im
Landtag, wird ihm Siemens wohl nach
seinem Rauswurf aus dem Landtag einen
Platz im Siemens-Vorstand anbieten.
Käufliche Dienste werden belohnt. Vergleiche
andere CDU-Ministerpräsidenten und
auch Ex-Kanzler Schröder (SPD).
Pressemitteilung 2010-12-31 (Linke-Spitzenkandidat
Roland Hamm über Geißler)
Hamm (Linke) : "Damit verrät Geißler
auch eines seiner Motive für den sogenannten
Schlichterspruch nach dem Faktencheck
über Stuttgart 21 und das Alternativmodell
Kopfbahnhof 21. Geißler wollte so die
schwarz-grüne Option retten."
Tagblatt über Nils Schmid (SPD) :
"sei die SPD durch die Polarisierung
beim Thema Stuttgart 21 zwischen CDU
und Grünen in die zweite Reihe gerückt.
Diese rot-rote Kritik sollte
wohl den CDU-nahen Flügel bei den
Grünen treffen, der die oberen Positionen
inne hat. Nicht den sozialen Flügel
bei den Grünen.
Pressemitteilung 2010-12-23 (Lohndumping
durch Ehrenamt)
CDU-FDP-Bundesregierung fördert
das Lohndumping durch die Bürgerarbeit,
d.h. ein "Bürgerarbeiter",
der 30 Stunden pro Woche arbeitet,
kostet den Arbeitgeber laut Tagblatt
vom 20.12.10 nur 90 Euro pro Monat.
Die CDU-FDP-Landesregierung fördert
auch das Ehrenamt, denn Ehrenamtliche
kosten den Arbeitgeber 0 Euro im Monat.
Der Stuttgarter Staatssekretär Dieter
Hillebrand : Freiwilligendienste aller
Generationen seien "ein Thema, das
wir uns auf die Fahnen geschrieben
haben."
Pressemitteilung 2010-12-19 (Volksentscheid
in BW )
Die vereinfachte Möglichkeit der Bürgerbeteiligung
wird erstens von der Opposition und
zweitens von den sozialeren
Parteien angeboten.
Bestes Beispiel ist hierfür, daß die
Opposition im Landtag aus Grünen und
SPD einen entsprechenden Gesetzesentwurf
vorgelegt hat, aber die Regierung aus
CDU und FDP diesen abgelehnt hat. Vereinfacht
bedeutet hier, nur noch von 5 anstatt
von 16,6% Unterschriften der Stimmberechtigten
in 6 Monaten anstatt 2 Wochen, damit
es zum Volksentscheid kommt.
Der Bundespräsident Wulff (CDU) ermahnt
die CDU-FDP-Landesregierung : "Neue
Formen der Transparenz und Öffentlichkeit"
zur Beteiligung der Bürger sind notwendig,
die Demokratie "muss ständig neu erkämpft
werden, sonst kann sie schnell in Gefahr
geraten"..
Pressemitteilung 2010-12-17 (CDU-Mappus
kauft EnBW)
Nachdem Mappus mit S 21 die Schwaben
missachtet hat, missachtet er jetzt
den Landtag. Und die eigenen Kabinettsmitglieder.
Und damit schon wieder die Demokratie.
"Ohne jegliche Einbeziehung des Parlaments
hat der Ministerpräsident des
Landes Baden-Württemberg den Ankauf
der EnBW-Anteile der EdF beschlossen
und vollzogen.
Um die Zustimmung
des Landtags zu umgehen, gab der Finanzminister eine
Zustimmung im Rahmen des Notbewilligungsrechts,
wie der Ministerpräsident bei
der heutigen Pressekonferenz bestätigte.
Der Minister beruft sich dabei auf
das Notbewilligungsrecht nach Artikel
81 der Landesverfassung. Notbewilligungen
sind dort jedoch
nur „im Falle
eines unvorhergesehenen und unabweisbaren
Bedürfnisses“ zulässig.
„Dieser Artikel ist für
außergewöhnliche Vorkommnisse,
in denen sehr schnell finanziell eingegriffen
werden muss, vorgesehen. Etwa bei
Naturkatastrophen muss eine Landesregierung in der Lage
sein, sofort und unbürokratisch
zu handeln. Weiterhin gilt die Landeshaushaltsordnung,
nachdem laut Paragraph 37 Absatz 4 ´dem
Landtag Fälle von grundsätzlicher
oder erheblicher Bedeutung unverzüglich
vorzulegen´ sind. Nicht mal diese
Mitteilung an den Landtag ist erfolgt“,
betont der Fraktionsvorsitzende der
Grünen Winfried Kretschmann. „Der
Ankauf der EnBW-Aktien ist keine Sondersituation,
die sich aufgrund externer Vorkommnisse
ergab, sondern eine
Lage, die der Ministerpräsident
und das Kabinett selbst und aktiv herbeigeführt
haben. Die rechtlichen Voraussetzungen
für eine Notbewilligung sind hier überhaupt
nicht erfüllt. Es gab schlicht
und einfach gar keinen Grund, überhastet über
den Ankauf zu entscheiden, denn der
Konsortialvertrag bindet die Anteilseigner
EdF und OEW noch bis Ende 2011“,
kritisiert Kretschmann weiter.
„Unsere Vorbehalte sind grundsätzlicher
Natur. Wenn man dann bedenkt, dass
hier mal kurzerhand finanzielle Verpflichtungen
von fast 6 Milliarden
Euro eingegangen
werden, etwa ein
Sechstel des Landeshaushaltes,
wird das Vorgehen umso skandalöser.
Nun stehen wir vor der Situation, dass
auf der Plenarsitzung am Mittwoch ein
Nachtragshaushalt mit entsprechendem
Volumen eingebracht wird. Dabei spielt
es gar keine Rolle mehr, wie das Parlament
darüber entscheidet. Auch wenn
der Landtag ablehnt, gilt der Vertrag
unwiderruflich und muss die EdF ausbezahlt
werden. Das ganze Verfahren ist von
Anfang bis zum Ende eine grobe Missachtung
des Haushaltsrechts des Parlaments,
die durch nichts zu rechtfertigen ist. “Wenn
wir dies durchlassen, kann künftig
die Regierung jede Entscheidung als ‚unabweisbar‘ einstufen
und den Landtag umgehen“, so
Kretschmann. „Das darf der Landtag
nicht mit sich machen lassen.“ "
http://www.gruene-bw.de/wahl/news/article/mappus-missachtet-mit-seinem-enbw-deal-das-parlament.html
Der Rechnungshof : "Allgemein
lässt sich sagen, dass in solchen
Fällen die Aufnahme eines Haushaltsvorbehalts der
gebotene Weg ist".
Das Kartellamt muss beim Kauf
eines Konzerns auch gefragt werden.
Warum übergeht Mappus
den Landtag und das Kartellamt?
1. Vor der Landtagswahl will die CDU-FDP-Regierung
das Thema S 21
vom Tisch haben. Aber
das kann ganz schön nach hinten los
gehen : Missachtung von Schwaben und
Landtag.
2. Ex-Kanzler Schröder hat sich durch
einen Deal mit einem Konzern einen Posten
nach seiner Amtszeit gesichert.
Man darf sich somit überraschen lassen,
bei welchem Konzern Mappus nach seiner
Abwahl in hoch bezahlter Position
anfängt.
3. Man kennt CDU und
FDP als Lobby der Konzerne und des
Geldadels. Sucht man den Grund für
ein Verhalten von CDU-FDP, dann muss
man nur nach Profiten für
die reiche Klientel suchen.
Der CDU-FDP ging es wohl darum
die Kosten wie Abschreibungen in
Milliardenhöhe beim Ausstieg aus
der Atomkraft den Aktionären des
EnBW-Konzerns zu ersparen und den
Steuerzahlern aufzubürden.
Die Konzerne in
Baden-Württemberg könnten
sich über ihren bekannten Einfluß
auf die CDU-FDP-Regierung niedrigere
Energiepreise auf Kosten der Steuerzahler
sichern.
4. Wenn der russische Konzern
Gazprom EnBW gekauft hätte, und nicht
so verschwiegen wie die Öl-Scheichs
bei Autokonzernen seine Interessen vertreten
hätte, dann wäre vielleicht
die das Allgemeinwohl gefährdende Macht
aller Konzernbesitzer zu
deutlich geworden. Das hätte die Kapitalismus-Gläubigkeit
gefährdet. Die Alternative sozialistische
Verstaatlichung von EnBW auf
Zeit stärkt zwar auch nicht gerade
das Vertrauen in den Kapitalismus,
aber ist wohl für die kapitalistische
Regierung das kleinere Übel.
Der Auftrag für den EnBW-Kauf
vergab Mappus ohne Ausschreibung an
Notheis, eventuell ein Rechtsverstoß.
Der Rechnungshof : "Allgemein lässt
sich sagen, dass eine freie Vergabe
von Beratungsleistungen nach den einschlägigen
gesetzlichen Regelungen in Ausnahmefällen
möglich ist, zum Beispiel in Bezug
auf Geheimhaltung
und Eilbedürftigkeit"
Die Bekanntgabe
der Kaufabsicht vor
dem Kauf hätte die Aktienpreise steigen
lassen. Aber gibt es da nicht die Möglichkeit,
den Aktienpreis zu einem Zeitpunkt
in der Vergangenheit zu nehmen?
Sinken die Aktienpreise,
so muss der
Steuerzahler die Entscheidung
der CDU-FDP-Regierung bezahlen. Das
ist besonders dann sehr wahrscheinlich,
wenn der Einkaufspreis mit 4,7 Milliarden
Euro für das
45-Prozent-Aktienpaket schon zu Beginn
850 Millionen Euro über dem
aktuellen
Börsenkurs liegt. Wenn der Aktienpreis
bis zum zukünftigen Verkauf des Konzerns
(Privatisierung) konstant bleibt, müssten
die schwäbischen Steuerzahler diese
850 Millionen Euro bezahlen.
Die Zinsen für den Kredit werden aus
der Rendite des Konzerns bezahlt. Aber
wenn die Brennelemente-Steuer kommt
und die Zinsen wieder steigen, dann
sinkt die Rendite
unter die Zinsen. Der schwäbische
Steuerzahler muss dann die Differenz
zwischen Rendite und Zinsen bezahlen.
Der Landtag muss eine Garantieerklärung
abgeben, und zwar gemäß Vertrag auch
für die Anteile kleiner Aktionäre.
Somit nicht in Höhe
von 4,7 Milliarden, sondern von 5,9
Milliarden Euro.
Pressemitteilung 2010-12-31 (Wahlrecht)
Stern : "Die Grobrechnung von
Mappus: Wenn die Linken bei 4,99 Prozent
stehen bleiben, hat er
wenigstens eine kleine Chance, seine
Koalition mit der FDP fortsetzen zu
können;
schwer wird das
trotzdem, denn die Liberalen werden
vermutlich weniger Stimmen bekommen
als vor fünf
Jahren.
Nach der jüngsten Allensbach-Umfrage,
bekanntlich meist etwas CDU-freundlich,
kann die CDU im
März mit 38 Prozent rechnen. Die
Grünen kommen auf 26 Prozent, die
SPD auf 22 und die FDP auf
fünf. Ob die Linkspartei es schafft,
ist offen.
Damit stünde es an sich zwar klar
48 zu 43 Prozent für Rot-Grün
vor Schwarz-Gelb.
Aber dank des
baden-württembergischen
Wahlrechts könnte es dennoch zu einer schwarz-gelben
Mehrheit an
Abgeordneten im Landtag reichen.
Dass
es eine klare Mehrheit für Schwarz-Grün
geben dürfte,
wenn die beiden Parteien das wollen,
steht außer Frage. Denkbar ist
auch, dass Grün-Rot oder
Rot-Grün zu einer Koalitionsmehrheit
kommen. Das dürfte vor allem dann
der Fall sein, wenn die
FDP an der Fünf-Prozent-Hürde
hängenbleibt. Schafft es die Linkspartei
auch in Baden-
Württemberg in den Landtag, dürfte
es theoretisch auf jeden Fall auch zu
einem Grün-Rot-Dunkelrot
reichen. Kein Wunder, dass Mappus sich
nach einer 4,99 für die Linken
sehnt.
Er gibt sich aber auch ansonsten siegesgewiss.
Nicht zu Unrecht, denn sein wichtigster
Wahlhelfer ist das baden-württembergische
Wahlrecht.
Ganz so sicher wie beim Parteitag
sind Stimmen für die CDU bei der
Landtagswahl zwar nicht, aber es
muss viel passieren, damit die
Union die Parlamentsmehrheit
verliert.
SPD-Landesgeschäftsführer Marten Jennerjahn
zu stern.de: "Es ist ein System, das
Parteien deutlich begünstigt, die
Chancen auf Direktmandate
haben." Es gibt nämlich nur
eine Stimme. Daher kann der Wähler
nicht, wie beim Zwei-Stimmen-System,
die Erststimme einem Kandidaten, die
Zweitstimme einer Partei, vielleicht
sogar einer
anderen als jener des Direktkandidaten
geben. Das beliebte Spiel "Erststimme
CDU, Zweitstimme
FDP" läuft nicht. Man hat
quasi keine Wahl...
Natürlich versuchen die anderen
Parteien seit langem, das
die CDU begünstigende
Wahlrecht
abzuändern. Erreicht haben
sie nur zwei Korrekturen: Die Wahlkreise
wurden für den kommenden
März neu zugeschnitten. Und bei
der Zuteilung der nicht direkt eroberten
Mandate entscheiden nicht
mehr die in einem Wahlkreis etwa für
die SPD abgebenen Stimmen, sondern die
Prozentergebnisse.
Aber noch immer liegen die Wahlkreise
nach der Zahl der Wahlberechtigten weit
auseinander. In
Stuttgart I gibt es 89.200 Wahlberechtigte,
im Wahlkreis Böblingen dagegen
126.200. Die CDU
müsste in vielen Wahlkreisen geradezu
dramatisch Wähler einbüßen,
um die Direkteroberung nicht
wieder zu schaffen. In Tübingen
zum Beispiel 40 Prozent, das "grüne" Freiburg
bleibt selbst dann
noch schwarz, wenn die CDU zehn Prozent
verliert. In den meisten Wahlkreisen
kann sie rund 25
Prozent einbüßen und verteidigt
immer noch das Direktmandat. Und wenn
wie jetzt überall die Linken
antreten, seufzt SPD-Mann Jennerjahn, "ist
es für die CDU noch leichter, ein
Direktmandat zu
erringen.
Und bleiben bisherige CDU-Wähler
einfach zu Hause statt an die Urne zu
gehen, um dort andere
Parteien zu wählen, hilft das Wahlrecht
der CDU zusätzlich. Die "Stuttgarter
Zeitung" hat ausrechnen
lassen, dass Rot-Grün auch
dann keine Mehrheit bekommt, wenn
die CDU auf 36 Prozent abstürzt,
also immerhin um acht Prozent, und die
Grünen 26, die SPD 20, die FDP
5 und die Linkspartei
ebenfalls 5 Prozent erreichen. Wie man
sieht: Mappus ist deshalb so optimistisch,
weil er sich eine
erhebliche Fallhöhe zumuten kann,
ehe er ins Nichts der Opposition stürzt."
Pressemitteilung 2010-12-15 (CDU-Wahlprogramm.
Zwang)
Das Tagblatt schreibt im Gespräch
mit CDU-Generalsekretär Thomas
Stobl : "CDU droht deshalb Eltern
notorischer Schulschwänzer mit
Bußgeldern. Eltern, die ihre
Kinder vernachlässigen, müssen
ebenfalls mit Konsequenzen rechnen...
Die CDU spricht sich zudem dafür
aus, dass Familiengerichte die Möglichkeit
erhalten, verpflichtende Elternkurse
anzuordnen."
Nachdem die Verarmten ihrer
Menschenrechte beraubt wurden und für
diese Zwangsarbeit angeordnet wird,
sind jetzt die Eltern dran,
die ihre Kinder nicht zur Vorbereitung
auf das Arbeitnehmer-Leben auf Schüler-Höchstleistungen
trimmen.
Pressemitteilung 2010-12-01 (Landesregierung.
Kindergärten)
Nils Schmid (SPD) : Die bis 2013 von
CDU-FDP beschlossene Betreuungsquote
von 34% deckt auch nicht den ab August
2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen
Krippenplatz" auch für unter Dreijährige.
Pressemitteilung 2010-12-01 (CDU-Ministerpräsidenten)
Laut Wikileaks beschreibt die USA
den Ex-Ministerpräsidenten Günther
Oettinger (CDU) so : "eine
ungeliebte lahme Ente", das Hochloben
zum Energiekommissar nach Brüssel diente
der CDU dazu, diesen Ex-Ministerpräsidenten
"von einer wichtigen CDU-Bastion zu
entfernen".
Das zeigt : Die Besten, die die Partei
für Leistungsträger, die CDU, an ihre
Spitze setzt, sind nur "lahme Enten".
Pressemitteilung 2010-11-29 (SPD-Basis
versus SPD-Parteibosse)
Die SPD-Basis könnte mit den Linken
wohl gut zusammenarbeiten, wenn da
nicht die SPD-Spitze bzw. SPD-Politikadel
wäre. Genauer, wenn die SPD-Basis den
SPD-Politikadel
davon jagt. Dann ist
die SPD auch wieder wählbar. Leserbrief
von Günter Klepser von der SPD Ammerbuch
am 27.11. im Schwäbischen Tagblatt
: "Im September 2007 stimmte der SPD-Landesparteitag mehrheitlich gegen
S 21. Der Landesvorstand
und die Landtagsfraktion ignorierten
diesen Beschluss... Sie sehen also,
dass die SPD Mitglieder in Baden-Württemberg
nicht unbedingt für Stuttgart 21
sind ... Für S21 sind
die Tübinger
SPD-Stadträte, mehrheitlich der Landesvorstand
und die Landtagsfraktion."
Pressemitteilung
2010-11-25 (Mappus, S 21, Saigon 21)
Mappus sagt anläßlich seinem Besuch
in Saigon laut Presseberichten : "Hier
(in Saigon) kann man noch planen und
zügig umsetzen - ohne Demonstrationen"
dann zeigt sich darin der Wunsch der
Machthaber wie Regierung und Kapitalisten,
ihren Willen gegen die möglichst wehrlose
weil machtlose Bevölkerung durchsetzen
zu können. Machtlos wegen fehlenden
Geldmitteln, Menschenrechten, Informationen
und fehlendem Bürgerentscheid. Wenn
Mappus Diktator werden will, der beliebig
planen und umsetzen kann, dann soll
er nach Vietnam gehen. In Deutschland
wollen und brauchen wir keine Diktatoren.
Und da die zweite Welt
bzw. Diktaturen wie China und Vietnam
aus Sicht des Geldadels Standortvorteile
haben, sollten wir Unterstützer der
Machtfairteilung als Botschafter auch
in die zweite Welt entsenden.
Pressemitteilung
2010-11-24 (57 Jahre gewachsener CDU-Filz)
Die Südwest-Linke, die Roland Hamm
und Marta Aparicio als Spitzenduo für
die Landtagswahl gewählt hat, moniert
zurecht die "57 Jahre ununterbrochene
Regierungsbeteiligung der CDU" und
sich den daraus ergebenden starken
Filz.
Pressemitteilung
2010-11-24 (Schandhafte Zockerbude
Porsche)
In meiner Mössinger
Vorstellungsrede hatte
ich mit Bezug auf die Worte des letzten
Bundespräsidenten Horst
Köhler (24.3.2009 in Berlin) zur
Wirtschaftskrise kurz und vereinfacht
auf Folgendes hingewiesen :
"Die fehlende - vollständige
- Selbstkritik und Selbstbeteiligung
der Verantwortlichen ist eine Schandtat von dem
Geldadel,
z.B. den Besitzern und Managern größerer
Unternehmen, deren eigene Spekulationsabteilung
soviel Umsatz erwirtschaftet wie die
gesamte Produktion und Dienstleistung
des Unternehmens"
Das Tagblatt schreibt : "hat Porsche
im Geschäftsjahr 2008/09 die Summe
von 56,1 Milliarden
Euro für Aktienoptionen ausgegeben. Das sei mehr
als der Autohersteller
in den davor liegenden zehn Jahren
insgesamt durch den Verkauf
seiner Sportwagen überhaupt eingenommen habe.
Die Erträge aus Optionsgeschäften hätten
laut Freshfields im gleichen Zeitraum
53,7 Milliarden Euro betragen"
Schande über die Besitzer und Manager
vom Porsche-Unternehmen.
Pressemitteilung
2010-11-18 (SWR-Spiel-Chefin Baden-württemberg.
CDU)
Die CDU hat es geschafft, eine aus
ihren Reihen über das Fernsehspiel
im staatlichen Fernsehen in Baden-Württemberg
SWR bestimmen zu lassen. Und das obwohl
CDU-FDP wählende Manager schon das
private Fernsehen bestimmen. Christine
Strobl (CDU). Ihr Mann ist der CDU-Generalsekretär
Thomas Strobl, ihr Vater ist CDU-Finanzminister
Wolfgang-Schäuble.
Pressemitteilung
2010-11-18 (Schule und Ministerium
für Arbeit und Soziales)
Für die Schulen und die Betreuung
aller Schüler ist im Normalfall das
Ministerium für Kultus, Jugend
und Sport des Landes Baden-Württemberg
(www.kultusportal-bw.de) zuständig.
Aber diese Tage erhielten alle Eltern
der Klassen 7, 8 und 9 eine Nachricht
von einer Schule über eine "Maßnahme
Fit in den Job", die vom Ministerium
für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
angeboten wird, bezahlt aus Mitteln
des Europäischen Sozialfonds und damit
aus Steuergeldern. Da Eltern große
Steuerzahler sind, haben die Eltern
diese Maßnahme schon bezahlt.
Die Schule schrieb : „Bitte
... unterschreiben Sie“
Unterschreiben sollte man die Einwilligung
zur
- „Erhebung personen- bzw. firmenbezogener
Daten“,
- die Angabe von privaten Hilfen wie „Unterhaltsgelder“ und
staatlichen Hilfen wie das Existenzminimum nach SGB
(„Alg I oder II-Bescheide“),
- die „Bereitschaft zur Mitwirkung bei der Erhebung
von so genannten Verbleibsdaten“ einzuwilligen.
Der erste Punkt der Vereinbarung ist
eine Art informationeller
Blanko-Scheck, in dem man
einwilligt, daß die Schule alle personenbezogenen
Daten erheben darf. D.h. daß man alle
Fragen auf einem Fragebogen ausfüllen
muß. Mit dem ersten Punkt verzichtet
man auf Schutz vor Überwachung
bzw. das Grundrecht
auf informationelle Selbstbestimmung (gemäß BVerfG
3-Sphärenmodell Individualsphäre,
Privatsphäre und Intimsphäre). Der
zweite Punkt nennt Beispiele. Der dritte
Punkt betrifft die Dauer der Mitwirkung
und Speicherung der Daten.
Bei den Worten Ministerium für
Arbeit und Soziales, Maßnahme
und Vereinbarung fällt die Wortwahl auf.
In Eingliederungsvereinbarungen (EGV)
werden Zwangsarbeits-Maßnahmen
von den Arbeitsagenturen angeordnet,
die dem Ministerium für Arbeit
und Soziales unterstehen. Also kein
Zufall, sondern Methode. (Dazu Landtagswahl- Flyer
vorne, Flyer
hinten)
Wenn diese Methode ausgebaut wird,
dann werden Eltern und Schüler In Zukunft ihre Grundrechte komplett abtreten
müssen, damit die Kinder auf die Schule
dürfen.
Denkbar wäre auch, daß aufgrund der
Schulpflicht wie bei den Zwangsarbeitern
verfahren wird, daß den Eltern die
Vereinbarung (wie die EGV) angeordnet
wird. Und darin steht dann indirekt,
daß Schüler und Eltern keine Grundrechte
und Menschenrechte mehr haben.
Was können Eltern tun?
- Wer reich genug
ist, kann für sein Kind bei einem
privaten Anbieter ein Angebot auswählen,
das der Maßnahme vergleichbar ist.
D.h. Training sozialer Kompetenz, Berufsorientierung
und Bewerbungstraining.
- Die armen Eltern können entweder
auf das Angebot verzichten oder
eventuell mit "unter Vorbehalt"
unterschreiben und
darunter auf das obige Grundrecht hinweisen.
Und dann bei Verletzung der Privatsphäre
Vorbehalte geltend machen. Genaueres
erfahren Sie von Rechtsanwälten und
Rechtskundigen.
Geld bedeutet Macht und Freiheit.
Kein Geld bedeutet eher Machtlosigkeit
und eher keine Freiheit.
Eltern können sich an die Gewählten
wenden bzw. politisch Druck machen,
daß diese Trainings
für alle Schüler ohne solche Entrechtungs-Vereinbarungen angeboten werden.
Pressemitteilung
2010-11-18 (Landeselternbeirat Baden-württemberg)
Der Vorsitzende des Landeselternbeirats wird
am 8.12.2010 neu gewählt. Matthias
Fiola war zurückgetreten.
SZ : "In den Positionen jedoch hätten
sich LEB und Kultusministerium nicht
angenähert. Wie auch unter seiner
Vorgängerin Christiane Staab schlage
das Gremium vieles vor, 'davon wird
nicht so viel verwirklicht'."
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2712864_0_9223_-landeselternbeirat-erneut-ohne-fuehrung.html
Anschließend, im Frühjahr
2011 (April) finden die turnusmäßigen
Neuwahlen statt.
Zuvor war schon Christiane
Staab (CDU) und die Stellvertreterin
Sylvia Wiegert wegen Enttäuschung
über das schwäbische CDU-FDP-Kultusministerium
zurückgetreten.
SN über Staab und Wiegert: "Es reiche
nicht, Schule und Unterricht zu beurteilen
und die Ergebnisse dann unter Verschluss
zu halten, kritisierte sie. Unfähige
oder überforderte
Lehrer dürften Kindern nicht weiter
zugemutet werden. ...
Doch die Vorschläge
und die Kritik des Landeselternbeirats
hätten bei der Landesregierung
kein Gehör gefunden. "Wer meint,
mit einer zwei Millionen Euro teuren
Werbekampagne für die Bildung
die Probleme an den Schulen aus dem
Weg räumen zu können, zeigt,
dass er nichts verstanden hat", sagt
sie."
http://content.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/2361672_0_9223_-christiane-staab-landeselternbeirat-chefin-tritt-aus-frust-zurueck.html
An diesen Verhältnissen wird sich
erst etwas ändern, wenn
- der Landeselternbeirat
ohne den Umweg Presse direkt mit
den Eltern kommunizieren kann,
- der Landeselternbeirat über die entsprechenden
finanziellen Mittel so wie Konzerne
oder der Geldadel verfügt
- der Landeselternbeirat ebenso Einfluß
auf die Regierung hat wie die Lobbyisten
der Konzerne.
Ansonsten bleiben die Eltern
und ihr Landeselternbeirat nur wie die Kinder gegenüber den Erwachsenen
machtlose Bittsteller.
Um diese Verhältnisse - z.B.
durch eine Kandidatur - anzusprechen,
habe ich bei der Geschäftsstelle
nach der Satzung bezüglich der Wahl
des Vorstands des Landeselternbeirats nachgefragt.
Pressemitteilung
2010-11-18 (Regionale Verteilung der
Zukunftschancen)
Deutschland gehört zur ersten Welt,
aber dennoch gibt es in der BRD Millionen
von Menschen, die in Armut leben. Baden-Württemberg
gehört zu den reicheren Ländern Deutschlands,
aber dennoch gibt es viel zu viele
Menschen, die in Baden-Württemberg
in Armut leben. Auch in den schwäbischen
Regionen mit den besten Wachstumsaussichten
gibt es zu viel Armut. Denn Wachstumsaussichten
sind noch kein Wachstum und Wachstum
steht zwar für Profit, aber wegen Konkurrenz
Arbeitnehmer im Ausland und Roboter
noch nicht
für Jobs. Und Jobs wegen der Verteilung
der Gewinne noch nicht für ausreichendes
Einkommen.
Wachstumsaussichten der Kreise
Stufe 1 : Böblingen. Beste Aussichten.
Stufe 2 : Stuttgart, Ludwigsburg,
Karlsruhe, Landkreis Heilbronn, Rhein-Neckar-Kreis,
Heidelberg, Ulm, Bodenseekreis
Stufe 3 : Tübingen, Esslingen, Freiburg,
Baden-Baden, Mannheim, Alb-Donau-Kreis,
Biberach
Stufe 4 und 5 : alle anderen Kreise
im Land
Pressemitteilung
2010-11-05 (Grüne nach der Landtagswahl
zu Stuttgart21)
Palmer : "Wenn die Grünen an der nächsten
Landesregierung beteiligt sind, werden
sie dieses Projekt nicht realisieren.
Unter einer Bedingung, dass wir dieses
Projekt realisieren müssen, treten
wir nicht in eine Landesregierung ein"
http://www.youtube.com/watch?v=1IXkoExvBes
Damit wich er von der bisherigen Partei-Linie
bzw. der Richtung von Fraktionschef
Winfried Kretschmann ab, gemäß der
ein Baustopp bis zu einer Volksabstimmung
verfolgt wird. Und musste anschließend
erklären : "Die politische Linie legen
Winfried Kretschmann und der Landesvorstand
fest - niemand sonst"
Die Politiker wie Palmer etc. sind
wohl noch nicht darin gewöhnt, nur
als Berater Empfehlungen zu geben und
die Bürger bzw. das Volk enscheiden
zu lassen.
Vergleiche Pressemitteilung 2010-10-14
(Koalitionspartner für Grüne.
Stuttgart21)
Pressemitteilung
2010-11-03 (SPD zwischen den Lagern)
Die S21-Befürworter wählen CDU-FDP,
die Gegner Linkspartei und Grüne. Wobei
die Linken sich deutlicher geäußert
haben bezüglich des Baustopps nach
der Landtagswahl als die Grünen. Die
SPD ist für S21 und für den
Volksentscheid. SPD-Parteichef Schmiedel
: "Dann wird sich zeigen, wer das Volk
wirklich an der Entscheidung beteiligen
will und wer rechtliche Bedenken vorschiebt,
um das zu verhindern." Die richtige
Option fehlt : Das Ende vom S21-Milliardengrab
empfehlen und die Bürger entscheiden
lassen. Auch wenn der Volksentscheid
keine rechtliche Kraft entfalten würde,
könnte sich die neue Regierung
dennoch daran halten.
Pressemitteilung
2010-10-23 (Landesregierung. Law-and-order-Gewalt-Einsatz
der Polizei)
So wie der Verfassungsschutz bekanntlich
von der Regierung wahlkampfstrategisch
mißbraucht wird werden auch Polizisten
mißbraucht.
Der Verfassungsschutz wohl im Auftrag
der Regierung die
gegnerischen Parteien hinsichtlich
der Verfassungtreue überprüfen,
aber die vorgesetzten Menschenrechtsverbrecher
und damit Verfassungsbrecher in der
Regierung nicht.
Die Polizei soll wohl im Auftrag
der Regierung die Demonstration der
Bürger verhindern anstatt die Grundrechte
der Bürger zu schützen.
WDR.de : "War
eine Eskalation wirklich gewollt? Ein
anonymes Schreiben
aus Polizeikreisen bestärkt
diesen Verdacht. Es ging schon vor
der Demonstration bei den Landtagsfraktionen
von SPD und Grünen
ein. Ein Warnruf, der wirkt wie eine
Blaupause der Eskalation vom 30.09.
Der Eingangsvermerk datiert vom 28.
September, also zwei Tage vor dem Einsatz.
Der Verfasser gibt sich als "Angehöriger
des Führungs- und Einsatzstabes
beim Polizeipräsidium Stuttgart" aus,
verfügt eindeutig über Insider-Informationen.
Demnach wurde vor
der Demonstration ein härteres
Vorgehen geplant,
um zu dokumentieren, dass die Demo-Teilnehmer
gewaltbereit sind. So wolle
man verhindern, dass weiterhin eine
große Anzahl
von Menschen an den Protestversammlungen
teilnimmt. Alle Experten,
denen MONITOR das Papier vorlegt, halten
es für
authentisch. Und - wer immer das Papier
geschrieben hat, er sollte Recht behalten."
Prof. Thomas Feltes, Polizeiwissenschaftler: "Sowohl
Mappus als auch die CDU insgesamt ist
so eng mit diesem Projekt verknüpft,
dass ein Scheitern
dieses Projektes nicht nur das Scheitern
von Mappus, sondern eben auch der CDU über
Baden-Württemberg hinaus bedeuten
könnte. Und das glaube ich, ist
allen Beteiligten von Anfang an bewusst
gewesen, und entsprechend hat man sich
hier auch versucht abzusichern und
Einfluss zu nehmen."
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/1021/stuttgart.php5
Pressemitteilung
2010-10-16 und -19 (CDU-Bezirksparteitag
in Rottenburg. S21-Gegner und
Gönner)
Verschoben : Pressemitteilungen
zu Rottenburg
Pressemitteilung
2010-10-14 (Koalitionspartner für Grüne.
Stuttgart21)
Die Parteibosse der Grünen sagen,
daß diese alles gegen S21 tun. Nur
sagen diese auf Anfrage nicht, daß
diese nach der Wahl nicht bei S21 mitmachen.
Wenn CDU und die Parteibosse der SPD
für S21 sind, dann können die Grünen
nur so die Koalitionsverhandlungen
mit CDU und SPD offen halten. Solange
die Bürger Baden-Württembergs weiterhin
so geldadelfreundlich kapitalistisch
wählen, wird es für eine Koalition
der S21-Gegner aus Grünen und Linken
nicht reichen.
Pressemitteilung
2010-10-07 (Contra-Regierungserklärung
Mappus)
Prinzipiell sollte man die Propaganda
von Ministerien (und Unternehmen) nicht
übernehmen, sondern Punkt für Punkt
kritisieren. Contra-Regierungserklärung
Mappus S21
Pressemitteilung
2010-10-06 (Auflösung des Landtages
durch Volksabstimmung)
Gemäß der Artikel
43 der Landesverfassung kann der Landtag durch
Volksabstimmung aufgelöst werden, wodurch
dann vorzeitig Neuwahlen notwendig
sind.
Die Bürgerinitiativen
gegen S21, z.B. Parkschuetzer.org, wollen
diesen Weg gehen.
Pressemitteilung
2010-10-01 (Einfluß der Unternehmen
und Parteispitze auf Wahl)
Die Vorgänge zur Nominierung
des CDU-Landtagskandidaten 2011 zeigen
die Einflußnahme höchster
CDU-Kreise, z.B. Stellungnahme des
CDU-Ministerpräsidenten. Lassen
wir uns überraschen, ob die Unternehmen
im Kreis zusammen mit dem Propaganda-Ministerium
der CDU die Bürger so kaufen und
einlullen können, daß im
Kreis Tübingen ein CDU-Kandidat
die Wahl gewinnt.
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Wahlveranstaltungen
zur Vorstellung der von den Parteien
aufgestellten Bewerber
Drei der folgenden Veranstalter
belegen die Bedeutung der drei Begriffe
Politikadel, Informationsadel und Geldadel,
wobei alleine der Landeswahlleiter
rechtlich zur Neutralität
gegenüber
den Bewerbern verpflichtet ist.
- Vorstellung des Landeswahlleiters
(noch nicht bekannt)
- Vorstellung der IHK
(noch nicht bekannt)
- Vorstellung der Zeitungen
(noch nicht bekannt)
Wahlabend
- Veranstaltungen der Parteien
(noch nicht bekannt)
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Ihre
Fragen
Ihre Fragen können
Sie mir gerne per Email stellen. Hier
finden Sie die Kontaktdaten.
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Wahlempfehlung
Nimmt man die Punkte meines
Wahlprogramms,
- Diskussion in kommunalen Internetforen
- Mehr Transparenz im Landtag
- Menschenrechte vor Profitgier. Für
(B)GE für Arme
- Mindestlohn
- Volksentscheide darüber
vergleicht mit Übereinstimmung
auf den Plakaten der Parteien, gibt für
jede Übereinstimmung 1 Punkt, dann erhalten
die Parteien folgende
Punktzahlen.
| Partei |
Punkte |
| FDP |
0 |
| CDU |
0 |
| SPD |
1,5 |
| Grünen |
1 |
| Linke |
2 |
| Piratenpartei |
1,5 |
| Linke + Piratenpartei |
3,5 |
Fazit : Gäbe es wie bei
der Bundestagswahl 2 Stimmen, so wäre
aus ethischer Sicht eine
Stimme der Linkspartei und eine Stimme
der Piratenpartei zu
geben.
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