Kandidatur zur
Bürgermeisterwahl
Dettenhausen 2010
Als Adelkritiker werde
ich von der Presse automatisch als Nicht-Presse-Liebling
eingestuft und es wird entsprechend abfällig über
mich berichtet. Beachten Sie bitte deshalb
folgende Hinweise.
Wichtige
Hinweise zu meinen Wahlen
Übersicht über
diese Seite
Zusätzlich gibt es
noch die Seite Übersicht über
mehrere Bürgermeisterwahlen.
Die Bürgermeister-Wahl
Dettenhausen 2010
Die Gemeinde
Dettenhausen gibt amtlich
die zugelassenen Kandidaten bekannt.
Die Wahl findet voraussichtlich
am 7. November 2010 statt. Die Nachwahl
am 28. November 2010.
Berichterstattung
am Wahlabend :
- Fernsehen
(noch nicht bekannt)
- Gemeinde Dettenhausen
(noch nicht bekannt)
Über
Wahlen
Unabhängig vom Ort
siehe auch auf der Seite Übersicht
: Über
Wahlen
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Zukunft
: Neoliberale versus soziale Umwelt-Vision
1. Blick in die Vergangenheit
1.1 Politik
Welche politischen
Lager haben die Menschenrechteverbrecher
der NSDAP (Nazis) gewählt?
Vergleicht
man die Wahlergebnisse vom
- 20.5.1928
KPD 54, SPD 153, Bürgerliche
Mitte 199, DNVP 73, NSDAP 12
- mit dem
5.3.1933
KPD 81 , SPD 120, Bürgerliche
Mitte 105, DNVP 53, NSDAP 288,
- so ergibt sich folgende Verschiebung
KPD
+27, SPD -33, Bürgerliche Mitte
-94, DNVP -20, NSDAP +276
Ein Teil der SPD-Wähler hat die linke
KPD gewählt. Die Mitte und die Rechten
haben die NSDAP gewählt.
Der britische Botschafter
in Berlin : „Hitler scheint jetzt seine Reserven erschöpft
zu haben. Die kleinen bürgerlichen
Parteien der Mitte
und der Rechten hat er geschluckt, und es sieht nicht so
aus, als ob er in der Lage sei, eine
Bresche in das Zentrum, in die Kommunistische
und in die Sozialdemokratische Partei zu schlagen“
1.2 Wirtschaft
Die Arbeit der Menschen mit Hilfe von
Tieren und einfachem Werkzeug in der
Landwirtschaft wurde durch die industrielle
Revolution verändert. Hardware der
Maschinen (an Fließbändern) wurde entwickelt
und eingesetzt. Die Kapitalisten brauchten
die Menschen für die Arbeit an den Maschinen.
Dann folgte die Dienstleistungsgesellschaft bzw.
Informationsgesellschaft.
Die Software der
Maschinen (Computer) wurde entwickelt
und eingesetzt. Die Kapitalisten brauchten
die Menschen für
die Arbeit an den Computern. Hardware
und Software für Roboter fertig. Die
nächste Revolution wird die Entwicklung
und der Einsatz von Robotern sein. Die
Kapitalisten brauchen die Menschen nur
solange bis die Roboter sich zum großen
Teil selbst entwickeln und bauen können.
Bildung für Erwerbsarbeit ist dann nutzlos.
Sozialwissenschaftliche Bildung für Fairteilung
der Machtmittel ist dann nützlich.
1.3 Deutsche leistungsfähige Unterdrückerkommandos
zum Wohle von wenigen Machthabern
Dietrich
Bonhoeffer :
„Wir
Deutschen haben in einer langen Geschichte
die Notwendigkeit und die Kraft des Gehorsams lernen
müssen.
In der Unterordnung
aller persönlichen
Wünsche und Gedanken unter den uns
gewordenen Auftrag sahen wir
Sinn und Größe unseres Lebens.
Unsere Blicke waren nach
oben gerichtet, nicht
in sklavischer Furcht, sondern im freien
Vertrauen, das im
Auftrag einen Beruf und im Beruf eine
Berufung sah. ... Wer
wollte dem Deutschen bestreiten, daß er
im Gehorsam, im Auftrag,
im Beruf immer
wieder das Äußerste an Tapferkeit
und Lebenseinsatz vollbracht
hat? Beruf und Freiheit galten ihm als
zwei Seiten derselben Sache. Aber er
hatte damit die Welt verkannt;
er hatte nicht damit gerechnet, daß seine
Bereitschaft zur Unterordnung, zum Lebenseinsatz
für
den Auftrag mißbraucht werden könnte
zum Bösen. Geschah dies,
wurde die Ausübung des Berufes selbst
fragwürdig,
dann mußten alle sittlichen Grundbegriffe
des Deutschen ins Wanken geraten. Es
mußte sich herausstellen, daß eine
entscheidende Grunderkenntnis dem Deutschen
noch fehlte: die von
der Notwendigkeit der freien,
verantwortlichen Tat auch gegen Beruf
und Auftrag. An
ihre Stelle trat einerseits verantwortungslose
Skrupellosigkeit, andererseits selbstquälerische
Skrupelhaftigkeit, die nie zur Tat führte,
Zivilcourage
aber kann nur aus der freien Verantwortlichkeit
des freien Mannes erwachsen.
Die Deutschen fangen erst heute an zu
entdecken, was freie Verantwortung heißt.“
- "Böse"
"seine
Bereitschaft zur Unterordnung, zum
Lebenseinsatz für
den Auftrag mißbraucht werden
könnte
zum Bösen"
Die Bereitschaft des
Deutschen zur Unterordnung wird mißbraucht
zum Bösen,
zur Gier nach Machtmitteln für sich
selbst und zum Ende der Freiheit für
Machtmittellose. Ganz oben ohne Skrupel
bzw. Gewissen, in der Mitte zwar mit
etwas Skrupel bzw. Gewissen, aber zu
wenig, denn immer noch untertänig.
Ohne Zivilcourage.
- "Freiheit"
"Zivilcourage aber kann
nur aus der freien Verantwortlichkeit
des freien Mannes erwachsen"
Der erste Schritt ist die Selbstbefreiung
aus dem Gefängnis der Machthaber.
Der zweite Schritt ist die Befreiung
der
"Gefangenen" aus dem Gefängnis
der Machthaber. Zivilcourage.
Die Befreiung
aller Gefangenen ist die Einführung
der gerechten Freiheit. Ohne gerechte
Verteilung von Machtmitteln gibt
es keine gerechte Freiheit.
- Da die Deutschen nicht die Zivilcourage
hatten, zumindest ihre Machthaber zu
entmachten - von der Einführung
gerechter Freiheit für alle ganz
zu schweigen - haben die Alliierten
letztlich die Städte flächig
bombardiert, um die Untertänigkeits-"Moral" der
Deutschen zu brechen.
Winston Churchill am 14.7.1941 (IGdDR B2 S. 575): „Wir
werden von nun an Deutschland in immer grösserem
Maßstab mit Bomben belegen, Monat auf Monat,
Jahr auf Jahr, bis das Naziregime entweder von uns
ausgerottet ist, oder – besser noch – bis
ihm das deutsche Volk selbst den Garaus macht.”
Hätten die
Deutschen Zivilcourage gehabt, hätten
die Alliierten sich auf das Ausschalten
des Militärs und
der Machthaber konzentrieren können.
Die Deutschen haben erst dann nicht
mehr der Werbung und Propaganda ihrer
Machthaber gehorcht, als der "Endsieg" nach
der Invasion völlig
unwahrscheinlich wahr. Durch
die Untertänigkeit der Deutschen
gegenüber
den Machthabern sind 6,5 Millionen
Deutsche und 55 Millionen Menschen
gestorben.
2. Blick in die Gegenwart
Die heutigen
Neoliberalen in erstens der FDP, zweitens
der CDU ("Bürgerarbeit")
und drittens in der SPD-Spitze
("Hartz IV")
und Gewerkschaftsspitze (z.B. DGB) denken
immer noch gewissenlos. Die Parteien
gegen der Zwangsarbeit nur unterschiedliche
Namen, verschärfen die Arbeit der
Armen jedoch
jährlich immer mehr zu NS-Zwangsarbeit.
- In der NS-Zeit wurden zu wenig Unterwürfige
inhaftiert oder sogar erschossen.
- In der SPD-CDU-Zeit entzieht man
zu wenig Unterwürfigen nach 3 "Fehlern"
das Einkommen vollständig. Das bedeutet
Verlust aller Gegenstände durch Zwangsverkauf.
Und Wohnungsverlust. Es gibt nur Essensgutscheine.
- Manche SGB-II-Betroffene wünschen
sich lieber erschossen zu werden oder
bringen sich selbst um als weiterhin
völlig ohne Geld und obdachlos, nur
mit Essen im "Vierten Reich" dahin
vegetieren zu müssen.
Der skrupellose
und mehr oder weniger untertänige
Sieger soll nach Willen der alten und
neuen Faschisten überleben und das
Leben genießen,
der Verlierer sterben und kontrolliert
dahin vegetieren. Dieses faschistische
Prinzip impfen die neuen Faschisten den
Bürgern
täglich
noch effektiver als damals mehrere Stunden über
die von ihnen kontrollierten Schulen
und großen
Medien ein.
3. Zukunft. Neoliberale
Vision
Vertreten von den reinen
Kapitalisten in FDP-CDU, aber auch von
SPD-Parteibossen und Gewerkschaftsbossen.
Nicht immer in an den Worten erkennbar,
aber an den Taten. Vertreten auch von
fast allen Managern, Unternehmern und
Großaktionären, denn diese
wählen fast nur FDP
oder CDU.
Klassensystem
- a) Überhebliche, skrupellose,
gewissenlose, machtgierige Machthaber
Multimillionäre,
b) Mitglieder der Parlamente (Fernsehsender
Phoenix : "Arroganz der Macht")
c) Besitzer (oder
Intendant) von Medienkonzernen (Fernsehen
und Presse)
- 100% untertänige zukünftig,
hochintelligente und hochleistungsfähige
Roboter und PC als Soldaten und Arbeitnehmer
- Externalitäten. Ohnmächtige
untertänige Menschen (Sklaven,
SIE) und Umwelt
4. Zukunft. Soziale Umweltschutz
Vision
Vertreten von Herrschaftsgegnern
in der Basis von Linken, Grünen,
SPD und Gewerkschaften.
Klassensystem
- Klassenlose Gesellschaft (Gerechte
Freiheit, Machtfairteilung). Umwelt
- 100% untertänige zukünftig, hochintelligente
und hochleistungsfähige Roboter
und PC als arbeitende Klasse
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Mein Wahlprogramm
Unabhängig vom Ort
siehe auch auf der Seite Übersicht
: Wahlprogramm
Haben Sie schon die Botschaft
vom aktuellen Plakat nebenan
erkannt? Nachfolgend vertiefe ich zwei
Aussagen im Mössinger Flyer.
In Anbetracht der bevorstehenden
Zukunft :
Überprüfen
Sie Ihre gewohnten untertänigen
Verhaltensweisen und Denkweisen.
1. "Wir informieren uns gegenseitig, Sie entscheiden direktdemokratisch"
Vieles läuft in allen
Gemeinden ganz im Sinne der Interessen
der modernen Adeligen,
des Geldadels und Politikadels, auch
wenn wir in einer kapitalistischen
repräsentativen
Demokratie leben.
Wir treffen wie die Abgeordneten
eine Entscheidung nach Wissen und Gewissen
(sofern vorhanden) oder auf Anweisung
von Mächtigen. Ob nun beim Einkauf
oder beim Bürgerentscheid.
Zu viele wissen nur das, was ihnen der moderne Geldadel
und Politikadel über
deren hohle Kaufwerbung der PR-Abteilung und deren
sich mit der Werbung immer mehr vermischenden
Nachrichten und die davon getrennten
dpa-Agenturen des Geldadels sagt. Wissen
und gesellschaftliche Visionen, die zum
Wohle aller Bürger
sind, aber zum Nachteil des modernen
Adels, wird nicht über die großen
Medien gesendet. Zensur. Das erinnert
mehr an den Datenstrom aus der "Matrix" als
an den Artikel 5 im Grundgesetz (siehe unten). Diese
nur mit Propaganda des modernen Adels Desinformierten
können mangels Wissen auch nur mangelhafte Entscheidungen
treffen. Bei zu vielen Desinformierten
sind so mangelhafte Entscheidungen schon Gewohnheit
geworden. Einige Ältere sind kaum noch psychisch
in der Lage, ihre Denkweisen neuen Informationen anzupassen.
also frei zu denken und zu handeln. Hinter vorgehaltener
Hand werden hier die älteren
langsam aussterbenden CDU-Stammwähler
genannt. Wenn die Desinformierten dann auch noch
nur den Vertretern der nicht sozialen, im Sinne der
Nächstenliebe
nicht christlichen und den neoliberalen Parteien
zuhören,
dann haben diese Desinformierten sich selbst jede
Möglichkeit
genommen, Wissen und gesellschaftliche Visionen,
die zum Wohle aller Bürger
sind, zu hören und dementsprechend
ihre untertänigen Denk- und Verhaltensgewohnheiten
zu ändern.. Unveränderliche
untertänige
gewohnte Denkweisen und Verhaltensweisen
garantieren den Machterhalt von Anführern,
nicht nur in Diktaturen und Sekten, auch
vom Geldadel und Politikadel in Deutschland.
Ein Satz nicht nur für
die Gläubigen : Christus soll zu den
Untertanen des damaligen Systems gesagt
haben : "Denket
um!"
Damit wir
beim Einkauf, der Wahl und beim Bürgerentscheid
eher weise Entscheidungen treffen,
hilft folgende Gegenmaßnahme
: "Wir
informieren uns gegenseitig, Sie entscheiden direktdemokratisch" (Satz
im Flyer). Der eine oder andere Bürger
hat gelernt frei zu denken und zu handeln.
Eine Verbesserung wäre
demnach ein Rechtsanspruch auf ein Forum
auf der Website jeder Gemeinde,
bei dem jeder Bürger der Gemeinde
unter seinem vollen Namen Beiträge
schreiben darf. Diese Beiträge
kann dann jeder andere Bürger
der Gemeinde lesen. Die Bürger
informieren sich gegenseitig ohne eine
Zensur durch den modernen Adel. Ein
Schritt hin zur Informationsfairteilung. Artikel
5 im Grundgesetz : "Jeder
hat das Recht, seine Meinung in Wort,
Schrift und Bild frei zu äußern
und zu verbreiten und sich aus allgemein
zugänglichen
Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die Pressefreiheit und die Freiheit der
Berichterstattung ... werden gewährleistet.
Eine Zensur findet nicht statt."
Ergänzend
sinnvoll wäre dann
ein Rechtsanspruch auf einen Internetzugang auf Höhe der
Zeit für alle Bürger der Gemeinde.
Die Presse wird
weiterhin auf den ersten Seiten die
druckfertigen dpa-Nachrichten von Nachrichtenagenturen
des Geldadels drucken, anstatt investigativen
Journalismus zu Machtfragen zu betreiben,
aber im Lokal-Teil
zukünftig vielleicht
auch Zusammenfassungen aus diesem Forum
der Bürger.
2. "mehr Fairteilung von
Arbeit und Einkommen" und "Das Existenzminimum
(braucht) jeder"
In faschistischen Systemen
haben die von diesem System als "Untermenschen"
Klassifizierten wegen den
mächtigen "Übermenschen"
und ihrer Machtgier immer begründete Existenzangst.
Die mächtigen "Übermenschen"
sind im Kapitalismus der NS-Zeit wie
in dem von heute jeweils der Geldadel
und der Politikadel.
Manche schreiben
sich wirtschaftliche Sicherheit (für
Millionäre) auf ihre Fahnen, siehe die
Wahl-Plakate der CDU bei der letzten
Bundestagswahl. Tatsächlich
fördern
bekanntlich die Neoliberalen in CDU und
FDP und die SPD unter Schröder die
Existenzangst bei
allen
- erstens durch höhere Staatsschulden
im Ab der Blase (Geld, das vorher
im Auf der Blase die kapitalistischen
Spekulanten aufgrund lascher Gesetze
kassiert haben - siehe dazu meine Vorstellungsrede zur
Mössinger OB-Wahl),
- zweitens Vernichten
von ausreichend bezahlten Arbeitsplätzen
(Geldadel ersetzt Menschen
durch PCs und Roboter - siehe dazu
Websites von Die Grünen und Die
Linke) und
- drittens mit
menschenverachtenden, grundrechts-
und menschenrechtsverletzenden Zwangsbilligarbeit-Sozialgesetzen
(SGB II § 31) und -Schulgesetzen
für
die Millionen unterbezahlten Vermögenslosen
(siehe unten "ihre Taten")
und Millionen von Schülern und
Studenten. Vergleiche Vorlesung
von Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf,
siehe Pressemitteilung 2010-08-26.
An ihren Taten sollt
Ihr sie (die Machthaber) erkennen.
Am besten erkennt man sie an ihren Taten
gegenüber den Schwächsten.
1. SGB-II-Betroffene
Der Zweck der Schandtaten : Gemäß der
Logik des modernen Adels führt höhere
Konkurrenz zu sinkenden Preisen. Hier
führt
die höhere Konkurrenz (Roboter,
Niedriglohnländer, Zwangsarbeiter)
zu sinkenden Löhnen und steigenden
Profiten des Geldadels.
- Der Geldadel
verursacht durch mehr Konkurrenz (Roboter,
Niedriglohnländer)
die Verarmung immer größerer Anteile
der Gesellschaft. Der Geldadel klaut
den Bürgern das Geld für das durchschnittliche
Leben. Aufgrund
von Machtgier bzw. Geldgier.
- Der
dem Geldadel nahestehende Politikadel
erhöht durch Entrechtung
der Armen ebenfalls die gefühlte
Konkurrenz. Die Armen werden vor die
Wahl gestellt : Menschenrechte oder Existenzminimum,
beides zusammen gibt es nicht. Der
Politikadel klaut den Bürgern die Menschenrechte.
Siehe unten.
Mit jedem Zwangsarbeiter,
den ein Menschenrechtsverbrecher und
Sklaventreiber in den Arbeitsmarkt bzw.
in den Stellen-Abfall hineinzwingt sinken
die Löhne.
Allerdings erhöht die Zwangsarbeit nicht
so sehr die reale Konkurrenz, sondern
mehr die gefühlte Konkurrenz.
Wenn sich 10 Erwerbslose um 1 freie Stelle
schlagen, bekommt der Sieger von den
10 Konkurrenten diese Stelle auch ohne
jeden Zwangs-Schandtat vom Arbeitsamt. (Die
reinpfuschenden Taten der
Fallmanager und persönlichen Ansprechpartner sind somit
reine Steuergelderverschwendung.
Lösung : Bedingungsloses Grundeinkommen
für Arme über Finanzamt) Es wird jedoch
die gefühlte
Konkurrenz erhöht, d.h.
die Angst der Arbeitnehmer, daß nicht
nur die anderen, sondern auch man selbst
die Menschenrechte verliert.
Der Politikadel dient dem
Geldadel, was im Fall der CDU-FDP bekannt
ist, im Fall der SPD seit ihrem Industrie-Alt-Kanzler
Schröder weniger
bekannt.
Die Schandtaten : Sobald Sie im
Wirtschaftskrieg alle Schlachten verloren
haben und ganz unten angelangt sind und
Antrag gemäß Sozialgesetzbuch
(SGB) II auf Arbeitslosengeld oder
Bürgergeld gestellt haben, nimmt FDP-CDU-SPD auch
aufgrund von Spenden von Unternehmensbesitzern
Ihnen Ihre Menschenrechte (Rang Bundesgesetz)
und Ihre Grundrechte, die im höchsten
deutschen Gesetz, dem Grundgesetz (GG)
stehen. Entrechtung der
armen SGB-II-Betroffenen. Prof. Dr. rer.
pol. Michael Wolf spricht hier von "totalitärem
Zugriff des Staates auf die Bürger".
Die NSDAP-Nazis brauchten dazu noch eine
Notverordnung zur Aufhebung der Grundrechte
aller Bürger, um mißliebige
Bürger verhaften
zu können. Heute können die
Regierungen die Grundrechte von Millionen
von Armen einfach ignorieren und brechen
und das alleine mit Propaganda schön
reden.
Die Gerichte dulden
das menschenverachtende Treiben der
Bundesparteien wegen Karriere-Abhängigkeiten
der Bundesrichter von den großen Bundesparteien,
Justitia ist hier nicht unbedingt blind,
sondern wie die großen Parteien gekauft.
Nur einzelne Richter an Sozialgerichten
und Verwaltungsgerichten plagt ihr Gewissen
und diese sprechen offen über das rechtswidrige
Treiben. Z.B. der Bundesverwaltungsrichter
Berlit spricht von "Zwang zur Selbstunterwerfung“.
Wenn Politiker und Richter das Grundgesetz
brechen, dann leben wir in einem Unrechtsstaat.
Sind nicht auch deswegen die ehemaligen
Ostdeutschen aus dem Unrechtsstaat
DDR in die BRD geflüchtet?
- Arme (SGB-II-Betroffene) haben haben keine
gleichen Rechte so wie alle
anderen Bürger (Gleichheitsgrundrecht
gemäß GG
Art. 3).
- SGB-II-Betroffene haben keine
Bewegungsfreiheit (Freizügigkeit
gemäß GG Art 11 Abs. 1)
im gesamten Bundesgebiet. Sie sind
wie Kriminelle fast unter Hausarrest
gestellt. Die Fußfessel : Jeden
Tag außer sonntags müssen
Sie nach zuhause, um zu schauen ob
wie bei Kriminellen eine Vorladung (offiziell
Einladung nach SGB II §59, SGB
III §309) im Briefkasten liegt.
Sie kennen das aus dem Fernsehen,
wenn der Kommissar den Mordverdächtigen
sagt, daß diese nicht die Stadt
verlassen dürfen. Sogar für
unterbezahlt Berufstätige, die auf
Montage oder Verkaufstour sind, wird
keine Ausnahme gemacht. Für
mehr als eine Fahrt pro Monat mit
dem Bus fehlt den weit unter der
Armutsgrenze lebenden SGB-II-Betroffenen
sowieso das notwendige Geld. Der
Vorladung nicht zu folgen, hat für
Kriminelle und Arme sehr unangenehme
Folgen. Der Zwang : Entzug des finanziellen
Existenzminimums.
- Nicht-SGB-II-Betroffene können
ihren Partner und Mitbewohner frei
wählen und bekommen vom Staat
bei Heirat sogar noch jährliche
Steuergeschenke.
SGB-II-Betroffene
können nicht
frei wählen mit
wem sie eine Beziehung haben und mit
wem sie zusammen ziehen. Kriminelle
dürfen auch nicht frei wählen,
in welchem Gefängnis sie einsitzen
wollen oder mit wem sie sich eine Zelle
teilen wollen. Wenn arme SGB-II-Betroffene
mit einem Nicht-SGB-II-Betroffenen zusammen
ziehen und eine Beziehung haben, dann
wird das Einkommen des Mitbewohner-Lebensgefährten
oder der -Lebensgefährtin als Einkommen
angerechnet und somit dem Armen das Arbeitslosengeld
gestrichen. Wenn der Nicht-SGB-II-Betroffene
reich und geizig ist oder selbst eher
arm ist bzw. nur knapp oberhalt der Armutsgrenze
von ca. 1000 Euro netto liegt, bekommt
der SGB-II-Betroffene aber
nicht ersatzweise Geld vom Nicht-SGB-II-Betroffenen.
Das Einkommen des SGB-II-Betroffenen
beträgt dann 0 Euro monatlich.Der SGB-II-Betroffene
muss somit wegen massiver Unterschreitung
des Existenzminimums wieder ausziehen.
Sollte der Fall vor Gericht kommen, macht
die Polizei Fotos von der gesamten
Wohnung und Richter fragen nach dem intimsten
Intimleben.
Der Zwang : Entzug des finanziellen
Existenzminimums.
- "Zwangsarbeit
ist nur bei einer gerichtlich angeordneten
Freiheitsentziehung zulässig"
(gemäß GG Art 12). Da SGB-II-Betroffene
wie nachfolgend ersichtlich vom Staat
zur Arbeit gezwungen werden,
werden sie damit wie
Kriminelle behandelt.
- SGB-II-Betroffene haben nicht "das
Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte
frei zu
wählen.“ (gemäß GG Art
12). Sie haben nicht
das Recht Verträge (geschützte
Vertragsautonomie gemäß GG
Art. 2 Abs. 1) frei zu unterschreiben
oder nicht.
Denn auch für das Allgemeinwohl
tätige
SGB-II-Betroffene ohne Gehalt werden wie ein "krimineller
Volksschädling"
behandelt, d.h. ihnen wird ein Vertrag mit "Bewährungsauflagen" aufgezwungen
(Anordnung einer EGV).
Der Bundesverwaltungsrichter Berlit spricht hier von
einem „sanktionsbewehrten Zwang zur rechtsgeschäftlichen
Selbstunterwerfung,“ SGB-II-Betroffene
müssen gemäß der "Bewährungsauflagen" jede
Arbeit machen, zu denen diese von den
Machthabern (indirekt) bzw. deren Sklaventreibern
Fallmanager und persönlicher Ansprechpartner (direkt)
gezwungen werden. Es wurde eine arbeitslose Lehrerin
gezwungen, in ihrer alten Schule zu putzen. Eine andere
Frau wurde von modernen Arbeitsämtern sogar schon zur
Prostitution gezwungen. Der
Zwang : Entzug des finanziellen Existenzminimums.
- SGB-II-Betroffene haben nicht "das
Recht, seine Meinung in Wort,
Schrift und Bild (gemäß GG
Art 5) frei zu äußern
und zu verbreiten. Eine Zensur findet (nicht)
statt“.
SGB-II-Betroffene haben nicht die „Freiheit
des religiösen
und weltanschaulichen Bekenntnisses“ (gemäß
GG Art. 4 Abs. 1).
Kriminellen wird üblicherweise
in der Zelle erschwert Leserbriefe
oder in Internetforen zu schreiben.
SGB-II-Betroffene müssen
in einer
schriftlichen Bewerbung oder einem
Bewerbungsgespräch das schreiben
bzw. sagen, was der Sklaventreiber
der Machthaber, der Fallmanager
und persönlicher Ansprechpartner ihnen
aufzwingt. SGB-II-Betroffene werden zum
Lügen gezwungen. Wer
etwas Wahres über sich selbst,
aber vom Fallmanager und persönlichen
Ansprechpartner Unerwünschtes
schreibt, wird bestraft. Zensur.
Der Zwang : Entzug des finanziellen
Existenzminimums.
Bislang hatten SGB-Betroffene noch die Chance, ihre
Fähigkeiten und ihr Interesse an anderen (guten)
Jobs als dem angebotenen ausbeuterischen Job mit unwürdigen
Arbeitsbedingungen darzulegen, sodaß der
Arbeitgeber freiwillig abließ sich
an der Zwangsarbeit zu beteiligen. Diese Chance ist
bei der Sorte Arbeitgeber schon gleich Null, die z.B.
800 Euro pro Monat dafür
vom Staat bekommen, daß diese die SGB-Betroffenen
irgendwie sinnlos beschäftigen. Das ist der einzige
Zweck dieser Art Unternehmen. Die zuständigen
staatlichen Stellen werden entsprechend bestochen.
Die restliche kleine Chance auf ein kleines Stück Freiheit
und Persönlichkeit
bei sinnvollen Arbeitgebern ist von der Arbeitsagentur
Juli 2010 geschlossen worden (HEGA 07/10 - 05 Fachliche
Hinweise zu §31 Rz. 31.7a).
Im CDU-FDP-Gesetz ab 2011:
Aus der Formulierung im Sanktions-Paragraphen "eine
zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit ...
oder Maßnahme aufzunehmen oder fortzuführen« wird
dann verschärfend "Anbahnung« einer
Arbeit oder Maßnahme durch sein Verhalten" verhindert.
Jede unerwünschte Äußerung oder Geste
kann bestraft werden.
SGB-Betroffene werden
zu Marionetten, die Wort für Wort von persönlichen Ansprechpartner- und Fallmanager-Sklaventreibern
kontrolliert werden.
- SGB-II-Betroffene haben nicht das
Recht auf informationelle
Selbstbestimmung.
Dieses Datenschutz-Grundrecht steht
nicht im Grundgesetz, sondern wurde
vom Bundesverfassungsgericht 1983 eingeführt.
Wikipedia sagt zum
Datenschutz von strafrechtlich Verfolgten
(Beweisverbot):
- Beweise
aus der Geschäftssphäre
sind voll verwertbar.
- Durch Ermittlungseingriffe
in die sog. Individualsphäre (Sozialbereich)
erlangte Beweise sind grundsätzlich
voll verwertbar. Hier hat jedoch stets
zwischen dem Persönlichkeitsschutz
einerseits und den Belangen einer funktionsfähigen
Strafrechtspflege andererseits eine
Güterabwägung stattzufinden,
mit dem Prüfungsziel etwaiger
Ausnahmen.
-
Im Bereich der Intimsphäre
sind jedwede staatlichen Eingriffe
unzulässig, nicht nur die Beweisgewinnung.
Der Kernbereich privater Lebensgestaltung
ist der Bereich absoluter Nichtkenntnis
des Staates.
SGB-II-Betroffene müssen dem Fallmanager
und persönlichen Ansprechpartner wie
strafrechtlich Verfolgte Auskunft geben,
was sie in ihrer Privatwohnung machen,
alle Freunde und Bekannte inklusive
Ärzte auflisten, mit wem sie eine
Beziehung haben (siehe oben), mit wem
sie sich wann getroffen oder kommuniziert
haben. Der Zwang : Entzug des finanziellen
Existenzminimums.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-09/hartz-iv-datenschutz
- SGB-II-Betroffene haben nicht
das „Recht
auf Leben und körperliche
Unversehrtheit“ gemäß (GG Art 2 Abs. 2).
Isolationsfolter ist in
den härteren Gefängnissen
eine übliche Bestrafung. SGB-II-Betroffene
werden durch Entrechtung, Armut und
Desinformation auf Veranlassung der
Machthaber aus der Gesellschaft ausgegrenzt.
Isolationsfolter ist sogar noch gesundheitsschädlicher
als die Bestrafung Entrechtung,
Armut und Desinformation.
- SGB-II-Betroffene leben
nicht in Würde (gemäß GG
Art 1 Abs 1).
Dank der Machthaber Geldadel und
Politikadel eher wie Kriminelle.
- Ähnliches gilt für verwandtschaftliche
Pflegekräfte (Initiative "wir
pflegen"), Leiharbeiter bei
Leiharbeitsfirmen. Manches gilt auch
für Angestellte, jedoch nicht
für Unternehmensbesitzer. Kein
Grund, es andere auch erleiden zu lassen.
Sondern ein Grund auch die Menschenrechte
von Angestellten zu wahren.
- Und
jetzt, oder früher
oder später
trifft diese Ausgrenzung und Kriminalisierung einen
Ihrer Bekannten, Verwandten oder Sie
selbst. Z.B. wenn die Roboter
der Unternehmen oder ein Unfall oder
eine Krankheit etc. Sie vom Arbeitsmarkt "wegpusten",
d.h. Ihre Arbeitskraft wertlos geworden
ist. Falls aktuell noch nicht, dann
ist es dennoch kein Grund, es andere
erleiden zu lassen.
Selbst einer aus dem Geldadel,
der Gründer
der DM-Drogeriemärkte,
Götz Werner, nennt Hartz IV (bzw.
Nachfolger Bürgerarbeit) im Interview
mit der “Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung” einen “offenem
Strafvollzug”. Denn Hartz IV schränke
die Grundrechte ebenso
ein wie der offene Strafvollzug. “Hartz
IV verstößt
gegen mehrere Artikel im Grundgesetz:
Zwangsarbeit ist verboten, die freie
Berufswahl garantiert, ebenso Niederlassungs-
und Wohnungsfreiheit”. Bei einer
Haftstrafe für Kriminelle ist das
jedoch verfassungsmäßig, bei
einer Hilfe für Hilfsbedürftige
jedoch nicht.
Melden Sie Menschenrechtsverbrecher
bzw. Grundrechtsverbrecher bei Arbeitsämtern
dem Verfassungsschutz !
Fallmanager und persönliche Ansprechpartner der
modernen Arbeitsämter
begehen im Auftrag der Regierungsparteien
jedesmal, wenn sie SGB-II-Betroffene
zu einer Arbeit zwingen mehrere Verbrechen.
- StGB § 132 Amtsanmaßung
Nur ein Richter darf Kriminelle
gemäß GG
Art 12 zu
einer Arbeit zwingen. Sonst niemand.
Fallmanager und persönliche Ansprechpartner tun
mit der Anordnung von EGVs und unablehnbaren
Stellenangeboten genau das, haben
jedoch weder die Befähigung
zum Richteramt noch das Richteramt selbst
inne.
"Wer unbefugt sich mit der Ausübung
eines öffentlichen Amtes befaßt
oder eine Handlung vornimmt, welche
nur kraft eines öffentlichen Amtes
vorgenommen werden darf, wird mit Freiheitsstrafe
bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe
bestraft."
- StGB § 233 Menschenhandel
zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft
SGB-II-Betroffene sind ohne Einkommen
hilflos. Fallmanager und persönliche
Ansprechpartner zwingen SGB-II-Betroffene
zu Tätigkeiten weit unter dem
Durchschnittslohn. Das ist Ausbeutung
der Arbeitskraft.
"(1) Wer eine andere Person
unter Ausnutzung einer Zwangslage oder
der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt
in einem fremden Land verbunden ist,
in Sklaverei, Leibeigenschaft oder
Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme
oder Fortsetzung einer Beschäftigung
bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen,
die in einem auffälligen Missverhältnis
zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen
oder Arbeitnehmer stehen, welche die
gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit
ausüben, bringt, wird mit Freiheitsstrafe
von sechs Monaten bis zu zehn Jahren
bestraft. Ebenso wird bestraft, wer
eine Person unter einundzwanzig Jahren
in Sklaverei, Leibeigenschaft oder
Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme
oder Fortsetzung einer in Satz 1 bezeichneten
Beschäftigung bringt.
(2) Der Versuch ist strafbar."
- StGB § 240 Nötigung
Fallmanager und persönliche Ansprechpartner zwingen
SGB-II-Betroffene mit dem empfindlichen Übel
Entziehung des Existenzminimums zu
Handlungen wie die Erledigung bestimmter
angeordneter Arbeiten. Da Fallmanager
und persönliche Ansprechpartner Amtsträger
sind, handelt es sich gemäß StGB
um einen
"besonders schweren Fall",
siehe § 240 (4) 3.
"(1) Wer einen Menschen rechtswidrig
mit Gewalt oder durch Drohung mit einem
empfindlichen Übel zu einer Handlung,
Duldung oder Unterlassung nötigt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei
Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn
die Anwendung der Gewalt oder die
Androhung des Übels zu dem angestrebten
Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar.
(4) In besonders schweren Fällen
ist die Strafe Freiheitsstrafe von
sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
Ein besonders schwerer Fall liegt
in der Regel vor, wenn der Täter
1. eine andere Person zu einer sexuellen
Handlung oder zur Eingehung der Ehe
nötigt,
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch
nötigt oder
3. seine Befugnisse oder seine Stellung
als Amtsträger mißbraucht.
Stellen Sie bei der Polizei und Staatsanwaltschaft
Strafanzeige gegen Sklaventreiber, Menschenrechtsverbrecher
und Zwangsarbeits-Straftäter
in Arbeitsämtern! Nach Muster-Strafanzeige.
Sagen und schreiben
Sie bitte den Bundesabgeordneten
von FDP, CDU und SPD in deren Büros im
Ländle und den Richtern an Verwaltungsgerichten
und Sozialgerichten im Ländle
Ihre Meinung, d.h. daß
Sie im Falle Ihrer Verarmung nicht Ihre
Grundrechte verlieren möchten. Verfolgen
und unterstützen Sie die Oberbürgermeisterwahl Reutlingen und
das Projekt SG-Reutlingen21.
Neben der Fallmanagement-Seite
ist die Verwaltungsseite nicht zu vergessen.
Auch hier kann über die "Kosten
der Unterkunft" (KdU) den
Armen das Existenzminimum gekürzt werden,
indem laut CDU-FDP-Gesetz nicht die tatsächlichen
Kosten, sondern nur nach (geplünderter)
Haushaltslage bezahlt wird. Aufgrund
der Verarmung von Millionen von Menschen
steigt die Nachfrage nach kleinen billigen
Wohnungen (ca. 30 bis 50m², ca.
130 bis 200 Euro), aber keiner vom Adel
will für
Arme Wohnungen bauen. Die Mieten für
diese Wohnungen steigen. Die wohnungssuchenden
Armen müssen
somit auf teurere Wohnungen für
Durchschnittsbürger
ausweichen, die über den Mietgrenzen
der Arbeitsämter liegen. Die Schandtat
von CDU-FDP-Regierung und Gemeinden zusammen
entspricht einer Sanktion in Höhe
von ca. 100 Euro monatlich durch Zusammenarbeit
von Geldadel und Politikadel, Tendenz
steigend. Bei einem Regelsatz von 364
Eur sind 100 Euro eine Einkommenskürzung
um 27% auf 264 Eur, jeweils pro Monat.
Wie weit kämen Sie mit Miete plus 264
Euro pro Monat?
In Zukunft verschlimmert sich das Problem
nicht nur wegen der Verarmung der Gesellschaft,
sondern auch wegen Umweltschutz, d.h.
der geplanten CDU-FDP-Umlage auf die
Miete bei energetischer
Sanierung.
Von 4 Euro pro m² möglicherweise
auf 12 Euro pro m².
Es wird aufgrund der vielfältigen
SGB-II-rechtlich möglichen willkürlichen
Kürzungen durch
Fallmanager und Sachbearbeiter für
Betroffene immer mehr zum Glücksspiel
und "Spießrutenlaufen" im übertragenen
Sinn, ob sie tatsächlich
100% vom Existenzminimum bekommen, das
auch ohne Kürzungen schon weit
unter der Armutsgrenze liegt.
Kommt die Aufklärung über
Armut von CDU-FDP-SPD oder Unternehmerverbänden,
so geht es diesen darum, den Bürger
so große
Existenzangst einzujagen, daß die
Bürger
diszipliniert jeden Job zu jedem Mini-Lohn
und miesen Arbeitsbedingungen machen.
Und aus Angst wird dann Wut. Jedoch nicht
auf die tatsächlichen Verursacher
der Existenzangst, den Politikadel und
Geldadel, sondern auf die scheinbaren
Verursacher, die Schicht eine Stufe weiter
unten. Die Normallöhner sollen wütend
werden auf die Billiglöhner. Damit
soll nach unten getreten werden,
nach oben gebuckelt. Die Billiglöhner
auf die SGB-II-Aufstocker. Die SGB-II-Aufstocker
auf die Arbeitslosen. Die Arbeitslosen
auf die Ausländer. So kann Geldadel
und Politikadel gemeinsam die Löhne
und die SGB-II-Regelsätze drücken.
Zuerst die Löhne drücken, dann
können die Regelsätze
gedrückt werden. Dann können
wieder die Löhne gedrückt werden,
dann wieder die Regelsätze. Die Spirale
der Verarmung nach
unten. Umso ärmer die Menschen, umso
mehr buckeln sie. Oder gehen in den Widerstand.
Kommt die Aufklärung über
Armut von der Linkspartei
oder Arbeitslosenverbänden, so soll
die Alternative aufgezeigt werden : BGE-Freiheit
statt Zwangsarbeit. Damit es
dann nur noch gut bezahlte Jobs zu akzeptablen
Arbeitsbedingungen gibt.
2. Schüler
- Schüler haben
haben keine
gleichen Rechte so wie alle
anderen Bürger (Gleichheitsgrundrecht
gemäß GG Art. 3). Denn
darauf pfeifen in erster Linie die
Spitze von SPD-CDU-FDP und der von
diesen kontrollierte Rechtsstaat.
- "Zwangsarbeit ist nur bei einer
gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung
zulässig" (gemäß GG
Art 12). Da Schüler wie nachfolgend
ersichtlich vom Staat zur Lern-Arbeit
gezwungen werden, werden sie damit wie
Kriminelle behandelt.
- Schüler haben keine
Bewegungsfreiheit (Freizügigkeit
gemäß GG Art 11 Abs. 1)
im gesamten Bundesgebiet. Sie sind
wie Kriminelle fast unter Hausarrest
gestellt, jeden Tag außer sonntags
(und eventuell samstags) müssen
Sie in das Schulgebäude gehen. Der
Zwang : Bußgelder für die Eltern
und Abholung durch die Polizei.
- Schüler haben nicht "das
Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte
frei zu wählen“ (gemäß GG
Art 12). Und auch
nicht „das
Recht, sich aus
allgemein zugänglichen Quellen
ungehindert zu unterrichten.
Eine Zensur findet nicht statt“ (gemäß GG
Art 5).
Die Lernziele und Lerninhalte gibt
in den staatlich
anerkannten Schulen der Lehrer vor.
Die beruflichen oder auch
privaten Lernwünsche der Schüler
(und Lehrer) werden ignoriert.
Schülern hat man
die Freiheit entzogen, selbst zu
entscheiden wann, wo, wie und was
sie von wem lernen wollen. Ein
Schüler darf nicht frei wählen, über
die Quelle Internet mehr darüber zu
lernen, mit welchen Machtmitteln die
Machtmittelbesitzer wie Unternehmensbosse,
Parteibosse und Medienbosse alle
Bürger des Landes kontrollieren.
Und was alle Bürger dagegen tun
könnten. Der Zwang : Entzug guter Noten,
die vielleicht später in gute große
Banknoten umtauschbar sind.
- Schüler haben nicht "das
Recht, seine Meinung in Wort,
Schrift und Bild (gemäß GG
Art 5) frei zu äußern und zu
verbreiten. Eine Zensur findet nicht statt“.
Schüler haben nicht die „Freiheit
des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses“ (gemäß GG
Art. 4 Abs. 1).
Schüler müssen das
sagen und schreiben, was der Handlanger der Machthaber,
der Lehrer ihnen aufzwingt. Der Zwang : Entzug
guter Noten, die vielleicht später
in gute große Banknoten umtauschbar
sind.
- Schüler haben nicht
das „Recht auf Leben und körperliche
Unversehrtheit“ gemäß (GG
Art 2 Abs. 2). Schüler
werden durch Entrechtung, Lernarbeitsdruck,
Desinformation
und eventuell Armut auf Veranlassung
der Machthaber gesundheitlich geschädigt
und aus der Gesellschaft teilweise
ausgegrenzt..
- Schüler leben nicht
in Würde (gemäß GG
Art 1 Abs 1).
- Und jetzt, oder früher oder
später trifft diese Ausgrenzung einen
Ihrer Bekannten oder Verwandten bzw.
deren Kinder. Und Sie selbst haben
es auch schon miterlebt. Kein Grund,
es andere auch erleiden zu lassen.
Lehrer und Polizisten begehen
im Auftrag der Politiker der
Regierungsparteien jedesmal, wenn sie
Schüler zu einer Lern-Arbeit zwingen
nicht ganz eindeutig ein Verbrechen (StGB § 132 Amtsanmaßung).
Denn es bleibt die Möglichkeit, den Schulbesuch
in das umzubenennen was er ist, eine
"(herkömmliche)
allgemeine, für alle gleiche öffentliche
Dienstleistungspflicht" über viele Jahre
gemäß GG Art 12. Vergleiche Wehrdienst
bzw. Zivildienst. Die nachwachsende Generation
als untertänige Diener der älteren Generation.
3. Arme Gemeinden
Arme Gemeinden müssen ihr in Artikel
28 des Grundgesetzes gewährleistetes
Recht der Gemeinden, Städten und
Landkreisen, alle Angelegenheiten der örtlichen
Gemeinschaft (Entscheidungen über
Investitionen, Personal und freiwillige
Leistungen) in eigener Verantwortung
zu regeln, aufgeben und werden dann
von den höheren Stellen, den Beamten
der staatlichen Kommunalaufsicht befehligt.
4. Arme EU-Länder
Die reichen Länder beabsichtigen,
den ärmeren hochverschuldeten EU-Ländern
ihre Stimmrechte zu nehmen, um die Profite
der reicheren Länder (D, F) hoch
zu halten.
5. Prinzip Verarmung und Entrechtung
Zuerst sorgen die Machtgierigen bzw.
Geldgierigen durch eine Egoismus-Ökonomie
dafür, daß die anderen verarmen. Und
dann argumentieren die Reichen mit finanziellen
Gründen, um die Armen zu entrechten.
Dieser Machtmethode kann man durch Einführung
der Allgemeinwohl-Ökonomie
begegnen. Und indem man keinerlei Entrechtung
aufgrund finanzieller Argumente zulässt.
EXKURS-Anfang (Diktaturen / Sekten)
1. Vergleich mit Diktaturen
Ergänzt
man zu der Entrechtung und Kriminalisierung
der Armen und Schüler noch die Diffamierung „bildungsferne“ Arme
und nicht-Ausbildungsreife“ Schüler,
dann ergibt sich eine deutliche Nähe
zu folgendem geplanten Gesetz der rechtsradikalen
NSDAP im Dritten Reich. Aus einem Geschichtsbuch
:
„Geplantes „Gesetz über
die Behandlung Gemeinschaftsfremder“ bzw.
Vorverurteilter
§1 Gemeinschaftsfremd ist :
- Wer sich nach Persönlichkeit
und Lebensführung, insbesondere
wegen außergewöhnlicher
Mängel des Verstandes und des Charakters außerstande
zeigt, aus eigener Kraft den Mindestanforderungen
der Volksgemeinschaft zu genügen.
- Wer
a) aus Arbeitsscheu oder Liederlichkeit
ein nichtsnutziges, unwirtschaftliches oder
ungeordnetes Leben führt und dadurch
andere oder die Allgemeinheit belastet oder gefährdet
oder einen Hand oder eine Neigung zum Betteln
oder Landstreichen, zu Arbeitsbummelei oder
Diebereien, Betrügereien oder anderen nicht
ernsthaften Straftaten oder zu Ausschreitungen in
der Trunkenheit betätigt oder aus solchen Gründen
Unterhaltspflichten gröblich verletzt oder
b) aus Unverträglichkeit oder Streitlust den
Frieden der Allgemeinheit hartnäckig stört,
oder
- Wer nach seiner Persönlichkeit und Lebensführung
erkennen lässt, dass seine Sinnesart und
die Begehung
von ernsten Straftaten gerichtet ist
...“
2. Vergleich mit Sekten
Die Entrechtung findet sich auch bei
Sekten.
L. Ron Hubbard, Dianetik, die moderne
Wissenschaft der geistigen Gesundheit,
Kopenhagen, 1986 : „Eine ideale
Gesellschaft wäre eine Gesellschaft
nichtaberrierter Menschen (Nicht-Abweichler) – Clears
-, die in einer nichtaberrierten Kultur
leben ... Vielleicht werden in ferner
Zukunft nur dem Nichtaberrierten
die Bürgerrechte verliehen“
Mitglieder, die die Sekte kritisieren,
werden zwangsweise in Umerziehungslager-Gefängnisse
gesteckt.
EXKURS-Ende
Spekulanten-Geldadel-Förderung,
Arbeitsplatzvernichtung, Lohndumping,
Freiheitsentzug, Gesundheitsschädigung,
Verdummung und Entrechtung,
insgesamt Ohnmacht für die Bürger,
sollte auf den Fahnen der oben Genannten
stehen, das wäre ehrlich.
Angenommen, die Zeitungen würden
auf den ersten paar Seiten nicht nur
dpa-Nachrichten der Nachrichtenagenturen
des Geldadels übernehmen,
sondern Geld für journalistische
Arbeit ausgeben, massiv
auf diese Wahrheit hinweisen,
damit den jetzt schon vorhandenen
Widerstand der Betroffenen zu einem großen öffentlichen
Druck aufbauen, aber dabei vermutlich
ihre hohen Einnahmen durch die Inserate
der Unternehmensbesitzer und Zeitungskäufe von ein paar Neoliberalen
verlieren. Und die Angestellten der PR-Arbeit
würden
in der Werbung massiv auf diese Wahrheit
hinweisen, solange bis sie ihre Jobs
verlieren. Würden
Sie dann etwas gegen die faschistische
Menschenverachtung unternehmen und sich
für deutliche Verbesserungen wie
Freiheit und Existenz-Sicherheit für
alle engagieren?
Man kann die Macht des Geldadels und
Informationsadels ignorieren, die des
Politikadels und Militärs auch, nur im
extremen Ernstfall nicht. Die Macht hat
dann abgesehen vom Militär immer noch
das gesamte Volk, nicht die kleine charakterschwache
Elite.
Ein Satz nicht nur für die Gläubigen
: Christus soll zu den Untertanen des
damaligen Systems gesagt haben : "Denket
um!"
Ein Leben in Freiheit
und Existenz-Sicherheit,
ohne Existenzangst, wie es für den
Geldadel und Politikadel
selbst selbstverständlich
ist, gibt es für alle nur durch
das Prinzip Machtfairteilung.
Neben der obigen Informationsfairteilung,
dem Bürgerentscheid als fairen
Einfluß auf
die Politik und den Menschenrechten
als faire Verteilung von Rechten geht
es hier um die Geldfairteilung, die
die Verarmungsspirale nach unten bremst:
- Recht auf
bedingungsloses
Grundeinkommen für Arme (einzige Bedingung), wenn es in
der Nähe
vom Durchschnittseinkommen liegt,
- für alle Kinder ein Kindergeld und
Chipkarte,
das den tatsächlichen Kosten für Kinder
entspricht, und Beratung für
Förderung der Kinder außerhalb des
Unterrichts
- Recht
auf Arbeit für
Mindestlohn unter Beachtung der Menschenrechte,
wenn der Lohn in der Nähe
vom Durchschnittseinkommen liegt.
Beim BGE ist zu beachten,
dass es bei zu geringer Höhe armutsverschärfend
die Kluft zwischen Erwerbslosen
und Arbeitnehmern vergrößert.
Zu geringer Mindestlohn
(aktuelle Sittenwidrigkeit) ist nur ein
Tropfen auf den heißen
Stein der Existenzangst.
Erst wenn die
Bürger Ihre untertänigen
Denk- und Verhaltensgewohnheiten ändern
können, und das obige BGE
erst bei uns und dann global einführen,
sind sie nicht mehr der finanziellen
Macht des Geldadels und der Existenzangst
ausgeliefert. Und können ein Leben in
Freiheit und Würde führen. Selbstbestimmung
und gerechte Mitbestimmung.
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Meine Person
Geborener Tübinger.
Unabhängig vom Ort
siehe auf der Seite Übersicht : Meine
Person
Zurück
zur Übersicht.
Die
wenig objekive Presse und ihr Informationsmonopol
Unabhängig vom der
Presse am Ort siehe auch auf der Seite Übersicht
:
Subjektivität und Informationsmonopol
der Presse
Zurück
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AS-Wahlkampf
Unabhängig vom Ort
siehe auch auf der Seite Übersicht
: AS-Wahlkampf
Um jede Aktivität
gegen die zu große Macht des Geldadels
und Politikadels zu unterstützen
(vgl. Pressemitteilung
2010-09-14), werde ich das Aktionsbündnis
"Dettenhausen21" unterstützen.
2009 habe ich zur Kommunalwahl
im ganzen Dorf einen Flyer zum Thema
Machtfairteilung verteilt.
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Pressemitteilungen
zu dieser Wahl
Die einzelnen Pressemitteilungen
dürfen als Ganzes veröffentlicht
werden.
Pressemitteilung
2010-11-05 (Kommentar zu Bericht vom
Tagblatt)
Im Bericht Presseunternehmens Tagblatt
vom 3.11. über die Kandidaten zeigt
sich erneut die Desinformation. Die
beiden Presse-Lieblinge Groß und
Engesser bekommen fünf Fragen und für
ihre Antworten
eine halbe Seite. Die
Nicht-Lieblinge des
Presseunternehmens bekommen nicht einmal
die Fragen (z.B. per Email) und damit
auch keinen
Platz für ihre selbstbestimmten Antworten.
Der eine Nicht-Liebling, der "Rechtsideologe" Heinzmann
bekommt einen einzigen fremdbestimmten
Satz. Ich als der zweite Nicht-Liebling
bekomme
zwei Sätze.
Pressemitteilung
2010-10-26 (Menschenrechte)
In meinem Wahlprogramm mache
ich auf Grundrechtsverletzungen durch
die Arbeitsämter und Schulen aufmerksam.
Und dann wird mein Grundrecht auf das
passive Wahlrecht von den lärmenden
Bürgern behindert. Zufall, Absicht
der gekauften Untertanen des Adels
oder Zeitgeist-Schicksal?
Pressemitteilung
2010-10-25 (Kommentar zu Bericht vom
Tagblatt)
Wie fair bzw. unfaier ist es, wenn
jeder das gleiche
Wahlrecht hat, aber die Politiker
machen was diese selbst wollen und
der Geldadel über
die Macht des Geldes einen viel größeren
Einfluß auf die Gesellschaft hat?
Was fair ist eine Wahl, wenn
die Gemeinde gegenüber
den Kandidaten objektiv sein muß, aber
die Presse subjektiv
und abhängig ist? Besonders wenn nur
ca. 10% zu den Wahlveranstaltungen
kommen, aber weit mehr die Zeitung
lesen.
Die Gemeinde muß objektiv sein.
Deshalb hat jeder Kandidat die gleiche
Redezeit von 20 min. Und damit auch
die gleiche Anzahl Zeichen. Ca. 8.000
Zeichen. Ganz anders die Presse.
Man sieht schon quantitativ auf
den ersten Blick, daß die beiden
Kandidaten Groß und Engesser bevorzugt
dargestellt werden. Der Haupt-Liebling
des Presseunternehmens Tagblatt Engesser (CDU)
bekommt ca. 2500 Zeichen,
der zweite Liebling Groß ca. 1500
Zeichen. Der eine
Nicht-Liebling des Presseunternehmens,
der "Rechtsideologe" Heinzmann bekommt
nur ca. 500 Zeichen.
Als Ethikberater wird man zwangsläufig
auch Adelkritiker und
damit auch zu einem Nicht-Liebling
des Presseunternehmens, ich bekomme
nur ca. 500
Zeichen. Hinzu kommen die Sonderberichte in
der Presse über die Lieblinge,
wobei die Nicht-Lieblinge leer ausgingen.
Die Gemeinde wählt die Reihenfolge gemäß
dem Prinzip "wer
zuerst kommt", die Presse nach
subjektiven Vorlieben. Die
beiden Lieblinge kommen zuerst,
die beiden Nicht-Lieblinge zuletzt.
Die Gemeinde darf fairnesshalber keinen
der Kandidaten beurteilen.
Ganz anders die Presse,
die macht große qualitative Unterschiede.
Den großen Teil dessen, was die beiden Lieblinge
der Presse sagen wird positiv dargestellt.
Presse-Lieblinge haben so gut wie nie einen echten
Grund zum Klagen. Bei den Nicht-Lieblingen
der Presse wird nur das dargestellt, was beim
Lesen einen schlechten Eindruck macht.
- Das beginnt
mit dem Urteil "wirre Rede".
In meiner Rede habe ich Kritik am geplanten Einkaufszentrum
auf Kritik am Wirtschaftssystem ausgedehnt. Aufgrund
des Informationsmonopols und der Abhängigkeit
der Presse vom Geldadel bekommen die Bürger wenig
Systemkritik zu hören, sind somit eher Laien in
Systemkritik. Da diese Art Aufklärung jedoch
dringend notwendig ist, um den - vom Adel gewollten
Wirtschaftskrieg und sich daraus ergebenden -
Weg Deutschlands zur modernen Diktatur aufzuhalten,
sollte jeder die aufgrund von Abhängigkeiten
zu oberflächlichen Medien kritisieren anstatt
die Systemkritiker. Deshalb passe
ich mich nicht den Wünschen
der Wähler nach Berieselung
mit Oberflächlichkeiten
wie der Biografie an.
- Es war mir
z.B. schon beim Schreiben der Rede klar,
daß die Presse nur die Worte Unrechtsstaat
und Diktatur herausnehmen,
aber den Hinter-Grund dazu,
die massive Verletzung der Menschenrechte
bei Armen weglässt,
weil wie im dritten Reich Unternehmer
und Regierungen dabei zusammenarbeiten.
So soll ein schlechter Eindruck
entstehen. Und öffentliche System-Kritik
an Geldadel und Politikadel
wird weitestgehend verhindert.
Grund dafür ist wie in allen
Staaten die Abhängigkeit der
Presse vom Adel. Aber ich passe
mich nicht den Wünschen des
Presseunternehmens an.
- Es wird
von dem Frager "Ralf
Thoms" berichtet, der von "jämmerlich
und respektlos" gesprochen hat. Weggelassen
wird der Hinweis auf die Grundrechte
wie Wahlrecht und Meinungsfreiheit,
siehe meine Pressemitteilung 2010-10-22.
So entsteht ein schlechter Eindruck
von meiner Rede anstatt ein schlechter
Eindruck von dem Fragenden.
- Damit der Schein Objektivität gewahrt
wird, wird wenigstens meine Kritik
am Informationsmonopol Presse erwähnt.
Vermutlich ein kleineres Opfer als
die Details der Kritik am gesamten
Adel zu berichten.
Fazit : Ich habe konsequent Aufklärung
betrieben, entgegen dem Wunsch der
Presseunternehmen und mancher Oberflächlicher
oder Wähler aus dem Lager der
Profiteure.
Der Pressebericht ist ein gutes Beispiel
für Subjektivität
und Abhängigkeit der Presse vom
modernen Adel. Von
der Vorstellungsrede kann
sich jeder selbst einen Eindruck
machen.
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/kreis-tuebingen/dettenhausen_artikel,-Dettenhausen-sucht-seinen-Schultes-Volles-Haus-bei-der-Vorstellungsrunde-_arid,115437.html
Pressemitteilung
2010-10-23 (Konsequenzen aus dem Vorfall)
Aufgrund der Erfahrung am 22.10.10
mit viel zu vielen demokratiefeindlichen
Bürgern
Dettenhausens habe ich aus Sicherheitsbedenken
und familiären Gründen die
Teilnahme an der Veranstaltung in Ofterdingen
abgesagt. Siehe Pressemitteilungen
2010-10-23 zu Ofterdingen (Mitteilung
zur Wahlveranstaltung der Gemeinde)
Pressemitteilung
2010-10-22 (Kommentar zur Reaktion der
anwesenden Bürger auf Vorstellungsrede)
Ereignisse :
1. Lärmender Teil der
Anwesenden
Der Lärmpegel stieg während meiner
Rede mit der Zeit so stark an, daß
man meine Worte kaum noch verstanden
hat. Der Bürgermeister musste den lärmenden
Teil der Bürger an die Demokratie
errinnern und zur Ruhe ermahnen.
2. Fragender Bürger und Klatschende
Ein Bürger sagte in seiner Frage,
daß es eine Unverschämtheit wäre, wenn
ich in Dettenhausen kandidieren würde.
Einige Anwesende klatschten daraufhin
Beifall.
Kommentar :
Wie halten die anwesenden lärmenden
Bürger Dettenhausens es mit der Demokratie? Ein Blick in das Grundgesetz gibt Hinweise.
Grundgesetz
Art 20 Abs (2) : Alle Staatsgewalt
geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke
in Wahlen und Abstimmungen und durch
besondere Organe der Gesetzgebung,
der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung
ausgeübt.
Wikipedia : "Das Wahlrecht der Staatsbürger,
ihre Wahlberechtigung, ist eine der
tragenden Säulen der Demokratie.
Das Recht auf freie Wahlen soll sicherstellen,
dass die Souveränität des
Volkes gewahrt bleibt.
Das Wahlrecht gehört
zu den politischen Rechten. Man unterscheidet
aktives und passives
Wahlrecht: Menschen
mit aktivem Wahlrecht dürfen wählen,
Menschen mit passivem Wahlrecht dürfen
kandidieren und gewählt werden.
Grundgesetz Art 5 Abs (1) : Jeder
hat das Recht,
seine Meinung in Wort, Schrift und
Bild frei zu äußern
und zu verbreiten und sich aus allgemein
zugänglichen Quellen ungehindert
zu unterrichten... Eine Zensur findet
nicht statt.
Der Fragende und die Lärmenden haben
die Demokratie in Dettenhausen gefährdet.
Vorbildhaft waren diesbezüglich
die Bürger in der Stadt Mössingen,
die bis zuletzt zugehört haben.
1. Die Lärmenden, die Ausübung
meines passiven Wahlrechtes und meiner
Meinungsfreiheit behinderten, behinderten
die Demokratie. Und ließen den notwendigen
Anstand vermissen,
einen sozialwissenschaftlich basierten
Vortrag nicht mutwillig zu stören.
Gegen ein ruhiges Verlassen des Raumes
wie es an Universitäten üblich ist,
wäre nichts einzuwenden.
2. Der Fragende, der die Ausübung
meines passiven Wahlrechtes und meiner
Meinungsfreiheit als Unverschämtheit
bezeichnete, bezeichnete damit das
Grundgesetz und damit die Demokratie
als Unverschämtheit. Das gilt ebenso
für alle, die diesem Frager zugejubelt
haben.
Versuch einer Erklärung :
Es gibt Menschen, die durch
Medien kontrolliert und medienabhängig
wegzappen,
wenn im Fernsehen etwas über tiefergehende
Politik läuft. Menschen,
die allgemein vor dem Thema
Abhängigkeit bzw. Machtlosigkeit
(z.B. Armut) und den Machtlosen bzw.
Armen weglaufen.
Das sind
jedoch genau die Menschen, die am wenigsten über
Macht, Kontrolle und Abhängigkeit
und über die Alternative gerechte
Freiheit wissen. Aber
viel mehr über
Kontrolle und Abhängigkeit wissen
sollten. Als Bürgermeister würde
ich intensiv
über Kontrolle und Abhängigkeit aufklären
und dann anregen, die Machtfairteilung bzw. gerechte
Freiheit einzuführen.
Wenigstens hat sich der amtierende Bürgermeister noch
für die Demokratie eingesetzt
und die lärmenden Bürger
zur Ruhe ermahnt, wenn auch
nicht sehr erfolgreich. Den Fragenden
hat er leider nicht auf das Grundgesetz
hingewiesen.
Pressemitteilung
2010-10-22 (Vorstellungsrede)
Sehr geehrte Damen und Herren
Stuttgart21 steht
für das Einkaufscenter
des Konzerns ECE.
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/
5644862?pageId=&moduleId=432744&categoryId=&goto=&show=
Und steht auch für das Kartell des
modernen Adels. Das Stuttgarter
Rathaus, die Landesregierung, Unternehmer
und Zeitungsunternehmen folgten der
Einladung der IHK in das „Weinberghäuschen“.
http://www.stern.de/politik/deutschland/medien-und-stuttgart-21-fahrt-auf-schwaebischem-filz-1611232.html
Aber Stuttgart21 ist nur die „Spitze
des Eisbergs“. Immobilienspekulationen
mit Einkaufscentern im ganzen Ländle
sind wie auch Finanzspekulationen
Möglichkeiten der Bereicherung für
die Kartelle.
Neben dieser Bereicherung gibt es
noch viele weitere Methoden
der Kontrolle. Nachfolgend
werde ich den „Eisberg“ der
Kontrolle durch Systemkritik skizzieren.
Teil A
Aber können Systemgläubige diese Systemkritik überhaupt
glauben?
- Haben Sie schon mal versucht aus
einem von Religionsführern kontrollierten
Christen einen richtigen Moslem zu
machen?
- Oder aus einem von großen
Medien und Vorgesetzten kontrollierten
Kapitalismusgläubigen einen
richtigen Anhänger der kommunistischen
Partei Chinas?
Einen Gläubigen von einem anderen
Glauben zu überzeugen ist in etwa
so schwer wie einen Systemgläubigen
von einem anderen Systemglauben zu überzeugen.
Warum ist es so
schwer?
- Erstens weil die Glaubensführer
die Machtmittel wie
Gesetze, große Geldmengen und
Medien in der Hand haben.
Ein schweres Thema für die von mir befragten
Rathäuser und die Presseunternehmen. Siehe
meine Pressemitteilungen
(2010-10-15).
- Es ist schwer, weil z.B. die Glaubensführer
schlecht über Kritiker reden.
Im Kapitalismus reden die Medienkonzerne
schlecht über Kandidaten und
Parteien, die sich konsequent für
Umwelt und Soziales engagieren.
Denn Umwelt und Soziales sind für
Profiteure nur lästige Kosten.
- Und zweitens weil die Bürger
sich mieten und
medial desinformieren lassen.
Und sich an Gesetze des
Politikadels halten, die dem modernen
Adel so wie damals den Monarchen
die Herrschaft sichern.
- Es ist schwer, weil z.B. die
Systemgläubigen nur noch ihren
mächtigen Glaubensführern
glauben, kaum den Kritikern.
In etwa so wie Kinder ihren mächtigen
Eltern glauben. Die herrschenden
Gedanken sind dann die Gedanken
der Herrschenden.
Nehmen Sie meine Systemkritik nicht
auf, dann sind erstens Kontrolle
und zweitens Ihre Abhängigkeit
die Gründe dafür.
Der „Eisberg“. Ein Leben
in Abhängigkeit und unter Kontrolle
ist das Gegenteil von gerechter Freiheit.
Teil B
Die S21-Gegner nennen das S21-Kartell
nur noch „Lügenpack“.
Wie sich zeigen wird, verdient der
moderne Adel Deutschlands diese Bezeichnung
ebenso. CDU-SPD kontrolliert seit den Änderungen
durch Ex-Kanzler Kohl die staatlichen
Sender ARD, ZDF und Dritte Programme.
Die Medienkonzerne kontrollieren als
Besitzer die privaten Fernsehsender
und die großen Zeitungen.
Die Propaganda des modernen
Adels wird oft geschrieben
und ausgestrahlt, die leichte Kritik
selten bzw. als Politsatire und die
konsequente Kritik meist gar nicht.
Ein Beispiel. „2011 unter 3
Millionen Arbeitslose“. Und der
Fachkräftemangel soll bis 2030
auf 1,7 Millionen steigen. Das klingt
gut. In den sozialen Internet-Foren
finden sich jedoch andere Zahlen.
Der Kapitalismus ist schon jetzt so „brutal“,
daß alleine in Deutschland nicht
3 Millionen, sondern über 6 Millionen
Menschen so weit unter der Armutsgrenze
liegen, daß sie zum Staat betteln
gehen müssen. Was ist zukünftig zu
erwarten?
In Betriebswirtschaftslehre lernt
man, mit allen Tricks die Kosten zu
senken und den Umsatz zu erhöhen,
d.h. den Profit zu maximieren. Deshalb
holen sich die Kapitalisten kostenlos
im Ausland ausgebildete Fachkräfte.
Denn Jugendliche und Erwerbslose aus
Deutschland aus- und weiterzubilden
kostet mehr. Und 2035 holen die Kapitalisten
sich noch viel günstiger eine
Bildungs-Software, um diese dann bei
hochintelligenten Robotern zu installieren.
Die Zahl der Armen wird ständig
steigen, was gut getarnt und verharmlost
wird. Das „Millionärspack“ wird
dagegen ständig reicher.
Ein weiteres Beispiel. Wenn ein Unternehmer droht,
sein Unternehmen in das Ausland zu verlagern, dann
werden hier zwei mögliche Quellen für
Armut sichtbar. Einerseits der Unternehmer,
der die Arbeitsplätze wegschafft, andererseits
das Ausland, das diese annimmt.
- Die Verehrer der Nation, die Nationalen,
sehen im Ausland die
Quelle für die Armut. Die Nationalen
im Ausland sehen umgekehrt in Deutschland
die Quelle für die Armut. Dieser
in sich widersprüchliche Ansatz
führt nicht weiter.
- Auch ohne die Verlagerung von
Unternehmen in das Ausland ist der Geldadel die
Quelle für Armut. Mathematisch offensichtlich
dadurch, daß der Geldadel sich
zuviel vom Geld-Kuchen genommen hat
und sich immer noch mehr vom Geld-Kuchen
nehmen will. Mit dem Ziel der Lohnkürzung
erhöht der Geldadel einerseits
durch unbeschränkten globalen Handel
die Konkurrenz zwischen den Arbeitskräften
in allen Ländern und Gemeinden,
andererseits mit immer intelligenter
werdenden Robotern die
Konkurrenz zwischen den abhängigen
Arbeitskräften.
Ein weiteres Beispiel. „Kurzarbeit“ klingt
doch nett nach Verkürzung von
fremdbestimmter Arbeit. „Kurzlohn“ klingt
weniger nett, trifft es aber besser.
Ein weiteres Beispiel. Die Regierung
rühmt sich der Erhöhung der Regelsätze von
Hartz IV um 5 Euro monatlich. Im Internet
findet sich : Das Ignorieren der Preissteigerungen seit
2006 ist eine Kürzung um mindestens
25 Euro monatlich. Das Streichen
der Rentenbeiträge ist
eine zusätzliche Kürzung
um 40 Euro monatlich. Die „Pauschalierung“ der Unterkunftskosten gegenüber
den tatsächlichen Kosten ist für
einige Betroffene eine Kürzung
um ca. 100 Euro monatlich. Im Titel
steht 5 Euro Erhöhung, im Kleingedruckten
steht Kürzung um 65 bis 165 Euro
monatlich.
Ein weiteres Beispiel. Von „Menschenrechtsverbrechern“ in
der Regierung hört man wenig,
weder in der Regierungspropaganda,
noch in der Unternehmenswerbung. Die
Propaganda der Ministerien spricht
im Fall der SPD von „Aktivierung“ der
Armen, im Fall der CDU von „Bürgerarbeit“.
- Gerechte Freiheit ist weit mehr
als das scheinbar soziale Billigangebot „Chancengerechtigkeit“.
Mit jeder Verschärfung und Kürzung im
Sozialgesetzbuch nimmt der moderne Adel sogar dieses
Billigangebot aus den „Regalen“.
- Die Weiterbildungs- bzw. „Eingliederungsmaßnahmen“ unter
der SPD waren oft auf unterstem Schulniveau.
Der Staat und die Arbeitsämter
konnten so ihre Arbeitslosenstatistik
schönen, die privaten Schulbetriebe
konnten ordentlich Profit machen. „Hoffnungsraubende
Zwangsverdummung“ trifft
es besser.
- Mit der „Bürgerarbeit“ gibt
CDU-FDP die Weiterbildung gleich
ganz auf. Die jährlichen unbemerkten
Verschärfungen der Regierungen
im Sozialgesetzbuch pünktlich
zur Weihnachtszeit, wenn die Medien
und die Bürger alle im Weihnachtsrausch
oder Winterschlaf sind zeigen eines
: Die Ausbeutung geht in Richtung
moderne „Zwangsarbeit“ und „Sklaverei“.
- Das Zweiklassenrecht bedeutetMenschenrechte
für die Kapitalisten, keine
Menschenrechte für die Armen.
Das Zweiklassenrecht ist verfassungswidrig
und macht aus einem Rechtsstaat einen
Unrechtsstaat. Der Unrechtsstaat
DDR wird Diktatur genannt. Wie sollte
man den Unrechtsstaat BRD nennen,
eine Diktatur?
Mit wohlklingenden Namen wurden
die Verarmten ihrer gerechten Freiheit
beraubt. Schon die NSDAP nannte Freiheitsberaubung „Schutzhaft“.
Teil C
Was ist der Grund für die Propaganda
des modernen Adels?
Warum sollen Sie nicht wissen,
daß nicht 3 Millionen, sondern über 6
Millionen aus Armut beim Staat
betteln müssen? Aus demselben
Grund, warum Sie Andersgläubige
aus dem nahen und fernen Osten für
den Feind halten sollen.
Damit Sie weiterhin
- CDU Nr. 1 und CDU Nr. 2 (SPD)
für gute Parteien halten,
- Medien- und Industrie-Politiker
und
- den Geldadel für gute Menschen
und
- die von diesem Kartell kontrollierte
Gesellschaft für ein gutes System.
Warum sollen Sie nicht wissen,
daß Menschen Menschenrechte haben?
Sie kennen vielleicht den Film „Gladiator“.
Das wäre wie wenn man Sklaven
erzählen würde, daß diese
das Recht auf Freiheit haben. Es
könnte einen Sklavenaufstand
geben.
Aus dem gleichen Grund sollen Sie
nicht wissen, daß Sie moralisch
das Recht auf gerechte Freiheit haben.
Teil D
Neben der Verdummung zielen die Machthaber
auch auf die Verarmung und Entrechtung der
Bürger. Warum?
Erstens können Reiche zwar Arme
mieten, aber nicht umgekehrt, denn
Arme müssen ihr ganzes Geld für
das Notwendigste aufbrauchen, Reiche
jedoch nicht. Zweitens ist das genannte
Zweiklassenrecht ein Standort-Vorteil für
Kapitalisten. Der Geldadel fördert
den globalen Wirtschaftskrieg, der
globale Wirtschaftskrieg fördert
die Zweiklassenrecht-Diktatur. China
als schlechtes „Vorbild“ für
Deutschland.
Warum bietet z.B. die CDU lediglich
etwas „Bürgernähe“,
aber lehnt die Mitbestimmung der Bürger
durch bundesweiten Volksentscheid ab?
Sonst könnten die Sklaven ja das
Zweiklassenrecht abschaffen.
Warum wollen die Machthaber, daß die
Bürger möglichst machtlos werden,
d.h. medial verdummt, verarmt, rechtlos
und ohne Einfluß auf Gesetze
und Politik?
So ähnlich fragte das Rotkäppchen
den Wolf. Damit der moderne Adel besser
die Fäden ziehen kann, d.h. die
Bürger besser wie eine Marionette
kontrollieren kann.
Teil E
Es gibt Hoffnung.
Faire Machtverteilung verhindert
Abhängigkeit und Kontrolle.
Zuerst die Bürger und dann die
Gemeinden und Länder der EU könnten
sich verbünden und dann die Allgemeinwohl-Ökonomie einführen.
Nur mit fairer Machtverteilung gibt
es gerechte Freiheit.
Zum Nachlesen finden Sie meine
Reden auf meiner Website
AndreasStollberg.de.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Pressemitteilung
2010-10-20 (Direkte Kommunikation
mit Bürgern)
Um mit den Bürgern ohne Umwege über
den Filter Presse-Unternehmen sprechen
zu können, werde ich an dem Vorstellungsabend der
Gemeinde teilnehmen. Vergleiche Pressemitteilung
2010-10-15 zu S21.
Pressemitteilung
2010-10-19 (Auskunft der Rathäuser
zu Machtverteilung)
Das Rathaus hat mir geschrieben,
daß es
meine - für Freiheit
und Gerechtigkeit bedeutsamen - Fragen
nicht beantworten könne. Zu den
Fragen siehe Pressemitteilung
2010-10-15. Die für diesen
Ort zuständige Presse hat mir
bislang auch nicht geantwortet. Hier
muss sich etwas ändern. Denn jeder
Wissenschaftler, Techniker und Politiker
muss die Ausgangslage ermitteln, bevor
er die passenden Wege zum Zielzustand
sucht. Hier die Ausgangslage wie Machtmittel
und damit die Freiheit auf die Bürger
verteilt sind.
Ich bleibe an dieser Frage dran. Die
Bürger dieser Gemeinde sollten
- unabhängig
vom Wahlausgang - auch dran bleiben.
Pressemitteilung
2010-10-14 (S21-Sprecher Dettenhäuser
Udo Andriof )
Andriof : "Es wird eben alles teurer.
Wenn ein Bauherr so viel Geld in die
Hand nimmt, kann man davon ausgehen,
daß er weiß, was er tut."
Zu solchem Denken kann man nur sagen
: Blinde Obrigkeitstreue. Die Obrigkeitstreuen
haben früher dem Kaiser die Fahne gehalten,
die heutigen im Fall der CDU-nahen
Wähler dem modernen Politikadel und
Geldadel, im Fall der FDP-nahen
Wähler nur dem Geldadel.
Solche obrigkeitstreuen Fähnchenschwenker
sind perfekte Sprecher
für die CDU-FDP-Regierung und ihre Immobilienspekulation
Stuttgart21. Tagblatt : "Vor allem,
sagt er (Andriof), müsse man den Menschen
klar machen, welch großartiges Projekt
Stuttgart21 sei." Das erinnert an Dick,
der im Film "Dick und Jane" das Vorgehen
von "Heuschrecken" schön reden soll.
Die Biografie verrät : 1989-2007 Stuttgarter
Regierungspräsident.
Pressemitteilung
2010-10-02 (Meine Wahl beim
Bürgerentscheid)
Mit der einstimmigen Entscheidung
für einen Bürgerentscheid
beugt sich der
Gemeinderat die repräsentative
Demokratie dem
Souverän Bürgerschaft bzw. der direkten Demokratie. Ein Schritt
in die richtige Richtung, die direkte
Demokratie.
Wenn ich am Bürgerentscheid
teilnehmen dürfte, würde ich wohl
im Gegensatz zu Matthias Groß (ULD) gegen
die Bausünde Konsumtempel in der
Natur stimmen.
Wie die Bürger
am 12. Dezember 2010 entscheiden werden, hängt
davon ab, wie
die Bürgerinitiative und die Gemeinde in der auszuteilenden Information zum
Bürgerentscheid argumentieren. Und
davon, auf welche Seite sich das
Unternehmen Presse mit seinen Berichten
stellt. Unternehmensbesitzer sind prinzipiell
käuflich,
Angestellte über das Gehalt ebenfalls.
Im Kapitalismus ist z.B. für
Immobilienspekulanten alles eine
Frage des Preises. Eventuell haben
auch die (prinzipiell ebenso käuflichen)
Positionen der Bürgermeister-Kandidaten einen Einfluß.
Pressemitteilung
2010-09-19 (Interview mit Presse.
Tagblatt)
Frage : Haben Sie persönliche
oder verwandtschaftliche Beziehungen
nach Dettenhausen? Wie gut kennen
Sie Dettenhausen? Wie oft
und bei welchen Gelegenheiten haben
Sie die Gemeinde in den vergangenen
Monaten besucht?
Dettenhausen kenne ich aus meiner
Jugendzeit in Tübingen. Einen
Mitschüler habe ich mehrfach besucht.
Zuletzt habe ich wie auch in Kirchentellinsfurt
alle Straßen bei der Kommunalwahl
2009 erkundet.
Frage : Wie beurteilen Sie die kontroverse
Debatte um ein neues Einkaufszentrum für
Dettenhausen? Braucht Dettenhausen
zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten?
Ist das politische Vorgehen der Bürgerinitiative "Dettenhausen
21" in dieser Frage angemessen?
Was würden Sie raten?
Zur Anregung der Diskussion und Entscheidung
durch die Bürger würde ich
folgende Fragen stellen.
Werden die Bürger reich
oder glücklich, wenn
diese einen Konsumtempel für
sich selbst bauen lassen?
- Welche Bürger werden üblicherweise
dadurch reich, daß diese
Waren bzw. Dienstleistungen billig
einkaufen und an andere überteuert
verkaufen? Alle Bürger? Und wie
lange dürfen verarmte Ex-Mittelschichtler
noch in Konsumtempel eintreten?
- Was macht glücklich,
egozentrischer teurer Konsum oder eher
kostenlose Freundschaft und Geselligkeit?
Wohnen die Bürger wegen des Konsums
in Dettenhausen oder eher wegen der Dorf-
und Naturidylle? Wollen die
Bürger wirklich zusätzlich
zu den Bausünden Hochhaus
und Fabrik-Hallen weitere wie einen
Konsumtempel nahe dem Dorfkern? So
wie die Bausünde "Zinser" in
Tübingen? Welche Gebäude
in welchem Stil verschönern das
Dorfbild aus Sicht eines Touristen,
der auch mal ins Freibad geht? Wie
könnte man die vorhandenen Bausünden
tarnen?
Würden im Dorf verteilte leihbare
Elektro-Dreiräder bis
45 km/h den Einkauf parkplatzschonender,
billiger und umweltgerechter gestalten?
Und eine Fußgängerbrücke über
der Ortsdurchfahrt Tübinger
Straße den Schulweg für
die Kinder sicherer?
Infos :
- www.dettenhausen21.de
- Einzelhandelskonzept
http://www.dettenhausen.de/cms/custom/art_files/
f418_einzelhandelskonzeptdettenhausen.pdf
Frage : Wie und wann wollen Sie sich
der Bürgerschaft in Dettenhausen
vorstellen? Wie wird sich Ihr Dettenhäuser
Engagement von Ihrem Einsatz bei den
Mössinger OB-Wahlen unterscheiden?
Planen Sie Auftritte am jeweiligen
Ort?
Als Ethikberater und damit Herrschaftsgegner
muss ich kreativ nach geeigneten neuen
Wegen suchen, denn die "Trampelpfade" sind
den üblichen Herrschaftsfans-Kandidaten
vorbehalten. Zusätzlich zur konsequenten
Kritik an Herrschaftsverhältnissen
ist auch die Mehrfach-Kandidatur neu.
Es gibt wenig aktuelles Wissen für
diesen aktuellen Fall, um Pläne
schmieden zu können. Deshalb eher
intuitiv und spontan.
Pressemitteilung
2010-09-18 ("Dettenhausen21", gegen
Einkaufszentrum)
"Dettenhausen21" stellt den Bezug
zu "Stuttgart21" her.
Der zentrale Aspekt bei S21 ist der
Schaden für die Bürger. Ein weiterer
Aspekt ist die Vernetzung von Wirtschaft
und Politik, genauer des Geldadels
und des Politikadels. Siehe Pressemitteilung
2010-08-30 zu Stuttgart. Bei "Dettenhausen21"
sind noch nicht so viele Details bekannt
geworden.
Gegen den zentralen Supermarkt auf
dem Areal zwischen Tübinger Straße
und Schönbuchstraße sprechen
nach Meinung der Gegner die Erhöhung
der Gefahren auf dem Schulweg, die
Störung der Idylle vom Freibad
und die Verschlechterung der Verkehrssituation.
Das wäre ein beachtlicher Schaden für
die Bürger. Deshalb ist die Frage
nach dem Nutzen und die Suche nach
Alternativen verständlich.
Der Nutzen für
die Investoren bzw. die neuen
Geschäfte wie
Penny-Markt, Bäckerei, Apotheke
und Schlecker XL-Markt ist
wohl vorhanden, sonst würden sie
nicht investieren. Mehr Umsatz durch
mehr Konsum bei eventuell niedrigeren
Kosten. Eventuell gibt es auch einen
Nutzen für die Immobilienspekulanten
und Konzerne (z.B. PKW).
Da bei Verwaltungen bei größeren
Bauvorhaben prinzipiell von "krummen
Geschäften" ausgegangen werden sollte,
sollte man bei allen, die im Gemeinderat dafür
gestimmt haben, untersuchen, welchen
persönlichen Nutzen diese davon haben.
Und wie dieser Nutzen von den Investoren
abhängt.
Bürgermeister Raich sagte
gemäß Presse zu den Gegnern des Einkaufszentrums
: „Wir
können ja Dettenhausen abschließen,
damit keiner mehr rein- und rauskommt.“ Ein
Bürgermeister vom Typ Machthaber ärgert
sich über
die Bürger, wenn seine Untertanen „aufwachen“,
es sich anders überlegen und auf
die Straßen gehen. Ein Bürgermeister
vom Typ Berater
würde seinen eigenen Fehler erkennen,
daß er die Diskussion nicht ausreichend über
ein freies kommunales Internetforum
gefördert hat und nicht bei zu vielen
Gegenmeinungen hat direktdemokratisch
per Bürgerentscheid abstimmen lassen.
Gegen die Vernetzung
von Wirtschaft und Politik wehren können
sich die Bürger, indem sie sich über
Internetforen selbst gegenseitig informieren
und organisieren. Und dann einerseits
über einen Bürgerentscheid (siehe
www.dettenhausen21.de) und Emails
an die von ihnen gewählten Abgeordneten,
Bürgermeister und Gemeinderäte und
andererseits über entsprechende
Kaufentscheidungen Druck auf dieses
Kontinuum zu machen.
- 1036 Unterschriften
von ca. 25% der Wahlberechtigten als
Bürgerbegehren ins
Rathaus zu bringen und einen Bürgerentscheid zu
verlangen ist der eine Schritt. Die
Frage könnte dann lauten : „Sind
Sie gegen die Ansiedlung eines Einkaufszentrums
entlang dem Freibad und der Schönbuchstraße?“
- Der Aufruf zum
Einkaufs-Boykott des geplanten
Einkaufszentrums entlang
dem Freibad und der Schönbuchstraße
ist der andere Schritt. Dann könnten
die Investoren "kalte Füße
bekommen" und
auf den Bau verzichten.
Pressemitteilung
2010-09-03 (Jubiläum Hartz
IV-Protest Montagsdemo)
Ich unterstütze gemäß meinem Wahlprogramm Punkt
2 Arbeit den folgenden Aufruf zur Teilnahme
am Protest gegen menschenverachtende,
menschenrechtsverachtende und verfassungsbrechende
Gesetze wie
SPD-Grüne-"Hartz IV" und CDU-FDP-"Bürgerarbeit".
Gesetze, die obendrein mitverantwortlich
sind für
die Verschlechterung der Löhne und der Arbeitsbedingungenauf
breiter Front.
Die Linke Tübingen ruft auf : "Also um
18.00 Café XXL
Europaplatz Tübingen.
Anschließend ab 19.00 Uhr Hockete am Holzmarkt,
mit offenem Mikrofon Quiz zu Hartz und Reichtum sowie
originelle Spiele wie z.B. Helenopolie und Hartzopolie."
Pressemitteilung
2010-08-26 (Hartz IV-Sozialpolitik und
Bologna-Prozeß-Bildungspolitik)
Als Vertiefung vom Wahlprogramm Punkt
2 Arbeit.
Der folgende Auszug aus einer Vorlesung
und die anschließende
Kurzfassung einer Zeitung zeigt die Parallelen
zwischen dem Umgang mit Schülern
und dem mit mehr oder weniger Erwerbslosen.
Die Neoliberalen denken
sich : "Und wenn die Schüler, Erwerbslosen
und Leiharbeiter nicht freiwillig selbständig
immer länger und härter schuften, um
den Gewinn der Kapitalisten zu steigern,
dann wird eben mit der Hungerpeitsche
nachgeholfen."
Aus einer Vorlesung
von Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf, Sozialwissenschaftler,
Hochschullehrer
für Sozialpolitik und Sozialplanung am Fachbereich Sozialwesen
der Fachhochschule Koblenz.
I: Vorrede ...
II: Bildungs- und Sozialpolitik
In einer nach dem Prinzip kapitalistischer Warenproduktion organisierten Ökonomie ist die Sicherung der individuellen
Existenz der Arbeitskraftbesitzer strukturell
mit Lohnarbeit als dem normalen Modus
der Arbeitskraftreproduktion verknüpft.
Das heißt, in der Regel sind
Arbeitskraftbesitzer gehalten, ihre
Arbeitskraft
auf einem eigens dafür
vorgesehen Markt, dem Arbeitsmarkt,
zu verkaufen, um über
den Weg des Tausches Arbeitskraft
gegen Lohn ihre Reproduktion sicherzustellen.
Mit Bezug auf diesen Hintergrund können Bildungs- und
Sozialpolitik begriffen
werden als politisch institutionalisierte
Reaktion auf das für kapitalistisch-marktförmig
verfaßte Gesellschaften stets
prekäre Problem der gesellschaftlichen
Verallgemeinerung des Lohnarbeitsverhältnisses.
Dieses Problem hat zwei Seiten:
Zum
einen geht es um die Herstellung
der Warenförmigkeit der Arbeitskraft
und um die Sicherstellung ihrer Austauschbarkeit,
was im sozialwissenschaftlichen Jargon ›Kommodifizierung‹ genannt
wird. Dies geschieht a) dadurch, daß Kenntnisse
und Fertigkeiten (Stichwort ›Qualifikation‹)
vermittelt werden, die auf den konkreten
Arbeits- und Produktionsprozeß ausgerichtete sind.
Und es erfolgt b) dadurch, daß jene
individuellen Verhaltensdispositionen
und Einstellungen (Stichwort ›Sozialisation‹)
erzeugt werden,
die die Arbeitskraftbesitzer zu
ihrer sozialen Integration in das
System der gesellschaftlichen Arbeit
benötigen.
Zum anderen geht es
um die Rücknahme der Warenförmigkeit,
also den der Kommodifizierung entgegengesetzten
Prozeß, kurz ›De-Kommodifizierung‹ genannt.
Dieser zielt erstens darauf, die Marktgängigkeit
von Arbeitskraft wegen vorübergehender
Beschädigung (sprich Krankheit)
oder wegen unzureichender Qualifikation
wiederherzustellen beziehungsweise
beständig aufrechtzuerhalten.
Und er zielt zweitens darauf, dem Verkaufszwang
von Arbeitskraft wegen zeitweiliger
oder dauerhafter Entbehrlichkeit (sprich
Arbeitslosigkeit beziehungsweise Alter)
oder wegen anderweitigem gesellschaftlichen
Bedarfs (sprich Aufzucht von Kindern)
institutionelle
Grenzen zu setzen.
Mit anderen Worten: Kommodifizierung
und De-Kommodifizierung sind zwei Seiten
ein und derselben Medaille und tragen
gemeinsam zur Bewältigung des
Problems der Konstitution und kontinuierlichen
Reproduktion des Lohnarbeitsverhältnisses
bei, und zwar indem sie einerseits
die marktförmige Verausgabung
von Arbeitskraft ermöglichen und
erzwingen und andererseits selektiv
Dispens vom Verkaufszwang erteilen.
Da dies jeweils mit Mitteln und in
Formen und Ausmaßen geschieht,
die dem Wandel der politisch-ökonomischen
Rahmenbedingungen geschuldet sind,
bedeutet dies, daß sich Bildungs-
und Sozialpolitik in Wellen bewegen
a) der Ermöglichung beziehungsweise
Erzwingung des Tausches Arbeitskraft
gegen Lohn (sprich Kommodifizierung),
b) der zeitweiligen Aussetzung des
Tausches Arbeitskraft gegen Lohn (sprich
De-Kommodifizierung) und schließlich
c) der Rückkehr zur Erzwingung
(sprich Re-Kommodifizierung) des Tausches
Arbeitskraft gegen Lohn.
III: Vom Welfare State zum Workfare
State
Unter diesen Bedingungen
von Massenproduktion und
-konsumtion entwickelte sich eine spezifische
Regulationsweise beziehungsweise Form
des
Staates heraus, der unter dem Etikett ›keynesianischer
Welfare State‹ von
sich reden
machte und dessen wesentlichen Merkmale insbesondere
die folgenden sind:
• hohes Wirtschaftswachstum,
• nationalstaatlich relativ geschlossener
und regulierter
Finanzsektor,
• stetige Steigerung des Reallohneinkommens,
• Existenz starker Gewerkschaften,
• Etablierung korporatistischer
Arrangements zwischen Staat, Kapital
und Arbeit,
insbesondere zur Begrenzung von Lohnkämpfen
im Hinblick auf die Sicherung
von Vollbeschäftigung,
• staatliche Sicherstellung von
Vollbeschäftigung durch Umverteilung
zugunsten
der Nachfrageseite zum Zwecke der Anregung
der Massenkaufkraft,
• kontinuierliche Erweiterung
von wohlfahrtsstaatlichen
Sicherungs- und Unterstützungssystemen,
• fortschreitende De-Kommodifizierung
der Ware Arbeitskraft durch eine zunehmende
Institutionalisierung
sozialer Bürgerrechte,
• mit Nachdruck betriebener Ausbau
der Beschäftigung im öffentlichen
Dienst.
Die krisenhafte Zuspitzung der ökonomischen
und politischen Widersprüche des
fordistischen
Akkumulationsregimes bündelte
sich in einem Syndrom aus einer anhaltenden
ökonomischen Wachstumsschwäche
mit hoher Massenarbeitslosigkeit,
einem deutlichen
Legitimationsschwund des politischen
Systems und einer mit sozialen
Ausgrenzungsprozessen
einhergehenden Vertiefung sozialer
Ungleichheiten. Dies hatte zur Folge,
daß
sich der enge Zusammenhang von Akkumulation,
Wohlfahrtsstaat und Massenkonsumtion,
der das ›goldene Zeitalter‹ des
Fordismus kennzeichnete, zunehmend
auflöste. Dies wiederum
führte in weiten Kreisen von Politik
und Sozialwissenschaft zu der Einsicht,
daß eine
Restrukturierung des Verhältnisses
von Akkumulationsregime und Regulationsweise
erforderlich
war, wenn die Voraussetzungen geschaffen
werden sollten für
einen erneuten langfristigen ökonomischen
Aufschwung.
Vor diesem Hintergrund erwuchs das
Projekt der
neoliberalen Rekonstruktion der
Gesellschaft, dessen Konturen in den 1980/90er
Jahren immer deutlicher wurden
und das sich im öffentlichen Diskurs erfolgreich
präsentierte als ein aus der Logik
der kapitalistischen Entwicklungsdynamik
resultierender unabwendbarer ›Sachzwang‹.
Der von den neoliberalen Apologeten
als ›Lösung‹ propagierte
Vergesellschaftungsmodus
unterscheidet sich in zentralen Punkten
von dem an seine Grenzen geratenen
fordistischen
Modell der Vergesellschaftung. In ökonomischer
Hinsicht besteht die ›Lösung‹
hinsichtlich des Akkumulationsregimes
in einer enorm flexibilisierten
und spezialisierten
Produktion von Massenkonsumgütern
durch sowohl hochqualifizierte Arbeitskräfte
in den
Kernbereichen als auch geringqualifizierte
Arbeitskräfte in den Randbereichen
der Produktion.
Hierdurch wird einerseits die Möglichkeit
eröffnet zur schnellen Anpassung
an sich
verändernde Konsumentenmärkte
und andererseits die Voraussetzung
geschaffen für eine
in Teilbereichen steigende konsumtive
Nachfrage. Dieser Restrukturierungsprozeß vollzieht
sich im Kontext der ›Globalisierung‹ genannten
Internationalisierung von Produktion
und
Finanzmärkten auf der Basis sukzessiv
deregulierter und liberalisierter
Waren-, Dienstleistungs-,
Finanz- und Kapitalmärkte.
Ergebnis dieser weltweiten Entgrenzung
der Wirtschaftsräume
ist, daß der noch immer als Nationalstaat
verfaßte und damit nach innen
gerichtete Wohlfahrtsstaat gezwungen
wird, sich in einen Staat umzuwandeln,
dessen
vorrangige Aufgabe darin besteht, den
inter- und transnational operierenden
Unternehmen
durch Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen,
sprich ›Standortpolitik‹,
günstige
Verwertungsvoraussetzungen zu schaffen.
Und das heißt, dem global
immer flexibler
agierenden Kapital das zu bieten, was
es sucht: niedrige Steuern, Sozialabgaben
und
Löhne.
Will man den neoliberalen Marktfundamentalisten
Glauben schenken, so stellt in der
globalisierten Standortkonkurrenz der
Nationalstaaten der Staat alter Prägung,
insbesondere
wegen seiner wohlfahrtsstaatlichen
Sicherungs- und Unterstützungssysteme,
einen
kostspieligen Wettbewerbsnachteil dar.
Aus diesem Grunde werden die »Evangelisten
des
Marktes« (Dixon 2000) nicht müde,
unter dem Zeichen der Globalisierung
einen Staat zu
fordern, der sich aus der Sphäre
der Ökonomie vor allem als regulierender
und intervenierender
Staat zurückzuziehen und sich
auf die Gewährleistung optimaler
Verwertungsbedingungen
zu beschränken habe. Konkret heißt
dies, Märkte zu deregulieren, öffentliche
Leistungen und Funktionen zu privatisieren,
wohlfahrtsstaatliche
Ausgaben zu senken und
individuelle Rechtsansprüche zu
beschneiden, um nur einige
der angepriesenen politischtherapeutischen
Antidots zu nennen.
Unter diesen Bedingungen
bildete sich in den letzten
Jahren eine neue Regulationsweise beziehungsweise
Form des Staates heraus, der im
sozialwissenschaftlichen Diskurs unter
dem Kürzel »nationaler
Wettbewerbsstaat« (Hirsch
1998) beziehungsweise »schumpeterianischer
Workfare State« (Jessop 1994)
analysiert
wird. Kennzeichnend für diese
neue Form des Staates sind folgende
Merkmale:
• schwaches bis mittleres Wirtschaftswachstum,
• deregulierte und globalisierte,
das heißt nationalstaatlich entgrenzte
Finanzmärkte,
• real sinkende Masseneinkommen,
• Existenz geschwächter Gewerkschaften,
• teilweise politische Ausgrenzung
der Gewerkschaften und deren Stilisierung
zu
Sündenböcken für die
miserable Wirtschafts- und Beschäftigungslage,
• Flexibilisierung des Arbeitsmarktes
und Prekarisierung
der Lohnarbeitsverhältnisse,
• fortschreitender Abbau von
wohlfahrtsstaatlichen Sicherungs- und Unterstützungssystemen,
• verstärkte (Re-)Kommodifizierung
der Ware Arbeitskraft durch Aushöhlung
sozialer
Bürgerrechte,
• Verschlankung des Staates durch
Reorganisations- und Privatisierungs-
beziehungsweise
Vermarktlichungsmaßnahmen.
...
IV: Ökonomisierung des Sozialen
Zentral mit Blick auf das von mir hier
behandelte Thema ist festzuhalten,
daß die ›Logik‹ des
Neoliberalismus darauf hinausläuft,
erstens den Markt als universales Modell
der Vergesellschaftung
einzurichten und zweitens den Wettbewerbsmechanismus
zu verallgemeinern.
Begreift man den Neoliberalismus als
die ›reine Form‹ des
Kapitalismus im Zeitalter
der Globalisierung, dann zeigen sich
deutlich Unterschiede sowohl zum Frühliberalismus
des
18. und 19. Jahrhunderts als auch zum
deutschen Ordoliberalismus des 20.
Jahrhunderts,
die sich insbesondere in einer Neudefinition
des Verhältnisses von Staat und Ökonomie
Ausdruck verschaffen. Gemeinsam ist
diesen Liberalismen allerdings ihre
negative
Stoßrichtung gegen ein Zuviel-Staat
und gegen ein Zuviel-Regieren. Deswegen
gelten ihnen
denn auch staatliche Eingriffe in den
Markt als verantwortlich für ökonomische
Fehlentwicklungen.
Was den Neoliberalismus im Vergleich
zu anderen Liberalismen auszeichnet,
ist die
Ausweitung und
Radikalisierung der Wettbewerbslogik zu einem allgemeinem
Beschreibungsmodell
menschlichen Handelns. Hierdurch werden
nunmehr auch jene Lebensbereiche
zum Gegenstand des Ökonomischen,
die traditionell nicht der Sphäre
der Ökonomie
zugerechnet werden.
Aus diesem Grund
wird der Neoliberalismus auch zurecht
bezichtigt,
einen »ökonomischen
Imperialismus« (Becker)
zu betreiben. Schauen wir uns an, was
darunter
zu verstehen ist
In der ökonomischen Theorie des
Neoliberalismus wird der Mensch modelliert
als ein
rational handelnder homo
oeconomicus,
dessen Sinnen und Trachten alleinig
darauf ausgerichtet
ist, die eigenen Handlungen an Kosten-Nutzen-Kalkülen
auszurichten. Alles
menschliche Handeln stellt demnach
eine Wahl dar zwischen mehr oder minder
attraktiv
empfundenen Alternativen, die alle
ihren Preis haben, wenn auch nicht
unbedingt ausdrückbar
in Geld. So etwa die Entscheidung für
oder gegen eine Ehe, für oder
gegen Kinder,
für oder gegen Weiterbildung,
für oder gegen gesunde Ernährung
und so weiter und so fort.
Das heißt, die eine Sache zu
tun oder zu haben, bedeutet, auf eine
andere zu verzichten.
Folglich bestehen die Kosten einer
jeden Handlung in der besten Alternative,
auf die man
verzichtet, indem man sich für
die andere Alternative entscheidet.
Die moralische Implikation
dieser Denkweise ist, daß den
handelnden Subjekten ihre Entscheidungen
als
eigenverantwortliche nach dem Motto »Selbst
daran schuld!« zugeschrieben
werden
können: Wer
Opfer eines Verbrechens wird, hätte
sich um seine Sicherheit mehr kümmern
sollen; wer krank wird, hat sich nicht
genug um seine Gesundheit gesorgt;
wer nach dem
Studium keine Stelle findet, der hat
dann wohl die falsche Studienwahl getroffen.
Wichtig in dem Zusammenhang mit der
Entgrenzung des Ökonomischen ist
noch ein
weiterer Aspekt, der die neoliberale »Kunst
des Regierens« (Foucault 2000;
2006a; 2006b),
sprich »Gouvernementalität« (ebd.),
anbelangt. Wenn die handelnden Subjekte,
so wie es
die Grundannahme der ökonomischen
Theorie des Neoliberalismus formuliert,
stets ihren
Nutzen zu maximieren suchen, dann kann
man deren Handlungen steuern, indem
man über
die Steigerung oder Senkung der Kosten
der Handlungen das Kosten-Nutzen-Kalkül
verändert. Aus einer gouvernementalen
Perspektive bedeutet dies, daß der
homo oeconomicus
des Neoliberalismus ein Subjekt darstellt,
das sich nicht nur unentwegt entscheidet,
sondern das auch in eminenter Weise
regierbar ist. Und eben dies versucht
das politische
Projekt des Neoliberalismus sich zu
eigen zu machen, indem
es die Subjekte anhält, sich als
Unternehmer ihrer selbst zu begreifen
und alle ihre Handlungen als Investition
in das eigene
›Humankapital‹ zu betrachten.
V: Subjektivierungsform »Unternehmerisches
Selbst«
In der sozialwissenschaftlichen, aber
auch in der politisch-programmatischen
Diskussion
werden im Leitbild des »Arbeitskraftunternehmers« spezifische
Anforderungen an die Subjektivität
des Arbeitskraftbesitzers gebündelt,
die in der Figur des »unternehmerischen
Selbst« ihren Höhepunkt
finden. Diese Subjektivierungsfigur
verdichtet sowohl ein höchst
wirkungsmächtiges normatives Menschenbild
wie auch eine Vielzahl von Selbst-
und
Sozialtechnologien, deren
gemeinsamer Kern in der Ausrichtung
der gesamten Lebensführung
am Verhaltensmodell der Entrepreneurship,
sprich des Unternehmertums, besteht.
Mit dem Rückgriff auf den Unternehmergeist,
der in vielfältige gouvernementale
Programme
eingebettet ist, werden die Subjekte
aufgefordert, ihr eigenes Handeln so
auszurichten,
daß es dem Typus des Unternehmers
möglichst nahekommt. Damit werden
unterschiedliche Verhaltensdispositionen
angesprochen: das
unablässige
Suchen und findige
Nutzen von Gewinnchancen,
das Aufspüren
und kämpferische Durchsetzen von
Neuerungen und die Bereitschaft für
die Übernahme von Risiken und
das Handeln unter
Ungewißheit. Konkret
heißt
dies: Angetrieben vom Mechanismus der
Konkurrenz, hat das
»unternehmerische Selbst« sowohl
ein kalkulierender Betriebswirt des
eigenen Lebens zu
sein als auch ein Motivationsexperte,
der unablässig danach
strebt, aus sich Höchstleistungen
herauszukitzeln und Ideenfeuerwerke
zu produzieren. Und da jedes »unternehmerische
Selbst« nur für einen Augenblick
seine Position im Wettbewerbskampf
und in Relation zu
seinen Konkurrenten behaupten kann,
darf es sich bei
Strafe seines Untergangs niemals auf
dem einmal Erreichten ausruhen. Ein
beliebter Spruch unter sogenannten
Ich-AGs
beschreibt diesen Sachverhalt sehr
treffend: Selbständige
heißen
so, weil sie erstens selbst
und zweitens ständig arbeiten.
Mit der Vorstellung des »unternehmerischen
Selbst« als normatives Modell
individueller
Lebensführung, wie es die Apologeten
der neoliberalen Umgestaltung der Gesellschaft
propagieren, wird der Wahlspruch der
Aufklärung geradezu von den Füßen
auf den sozialdarwinistischen
Kopf gestellt, wie Masschelein/Simons
mit ihrer Neuformulierung von Kants
»Sapere aude!« (Kant 1988:
53) eindringlich zeigen: »Unternehmerisch
sein ist der Ausgang
des Menschen aus seiner selbstverschuldeten
Unproduktivität. Unproduktivität
ist das
Unvermögen, sich seines menschlichen
Kapitals ohne Leitung eines anderen
zu bedienen.
Selbstverschuldet ist diese Unproduktivität,
wenn die Ursache derselben nicht am
Mangel an
Humankapital, sondern am Mangel an
Entschlossenheit und Mut liegt, sich
seines
Humankapitals ohne Leitung eines anderen
zu bedienen.« Also: »›Wage
es, das Selbst zu
mobilisieren!‹ ›Habe
den Mut, dich deines eigenen Kapitals
zu bedienen!‹« (Masschelein/
Simons 2005: 84f.)
VI: Reformen aus einem Geist
Lassen Sie mich bitte kurz den bisherigen
Gang der Argumentation resümieren:
- Im ersten
Schritt habe ich dargelegt, daß Bildungs-
und Sozialpolitik konstitutiv mit
dem Lohnarbeitsverhältnis
verbunden sind, weil erst durch
deren Maßnahmen die menschliche
Arbeitskraft zur Ware wird und der Besitzer von
Arbeitskraft zum Lohnarbeiter.
- Im zweiten
Schritt habe
ich aufgezeigt, daß mit dem Erschöpfen
des fordistischen Vergesellschaftungsmodus
der
Wohlfahrtsstaat zunehmend unter Druck
geriet und in Richtung Workfare
State restrukturiert
wurde, weil er gedeutet wurde als Haupthindernis
in der internationalen Konkurrenz um
Standortvorteile.
- Im dritten Schritt
bin ich auf die Bedeutsamkeit des
Neoliberalismus für den
beschriebenen Formwandel des Staates
eingegangen und habe dabei herausgestellt,
daß
diese Bedeutsamkeit im staatlich vorangetriebenen
Ausgreifen der
Markt- und Wettbewerbsmechanismen auf
alle sozialen Beziehungen besteht,
einschließlich der Beziehung
des einzelnen Subjekts zu sich selbst.
Damit ist gewissermaßen der
hintergrundinformatorische
Bogen gespannt, um sich der Gemeinsamkeiten
von ›Bologna-Prozeß‹ und
Hartz IV
zuwenden zu können.
Ich möchte
hierbei zwischen drei Ebenen unterscheiden:
zwischen
- der
Ebene der Gesellschaft (1),
- der Ebene
der Organisation (2) und
- der Ebene
der Subjekte (3).
Ad 1) Mit Bezug auf die Ebene von
Gesellschaft vermag ich vor dem Hintergrund
des
bisher Gesagten kaum mehr, als ergänzend
auf ein paar Gemeinplätze hinzuweisen.
So
wäre zu allererst ganz allgemein
zu nennen, daß der ›Bologna-Prozeß‹ und
Hartz IV eine
spezifische Form der Anpassung an
den Prozeß der Globalisierung
darstellen, in dem qualifizierte
Arbeitskräfte und das Thema ›Bildung‹,
genauer gesagt ›Beschäftigungsfähigkeit‹,
neudeutsch auch ›employability‹ genannt,
für die Nationalstaaten wesentliche
Faktoren im
inter- und transnationalen Standortwettbewerb
sind. Dies zeigt sich unverhohlen,
wirft man
einen Blick auf die »Lissabon-Strategie« aus
dem Jahr 2000. Mit dieser
Strategie haben sich
die Mitgliedsstaaten der Europäischen
Union das Ziel gesetzt, diese zum »wettbewerbsfähigsten
und dynamischsten Wirtschaftsraum
der Welt« zu machen, indem
Prozesse der Entrepreneurialisierung
von (Erwerbs-)Arbeit be- und gefördert
werden. Hierzu
eignet sich in besonderer Weise der
Bereich der Bildungs- und Sozialpolitik,
da beide, ich
habe es vorhin erwähnt, mit der
Herstellung der Warenförmigkeit
von Arbeitskraft befaßt
sind. Insofern bildet das Jahr 2010
auch nicht zufällig die gemeinsame
Zielmarke der
europäischen und deutschen Reformprogramme,
die uns unter den Stichworten »Bologna
2010« und »Agenda 2010« bekannt
sind und mit denen auf der Grundlage
der
ökonomischen Theorie des Neoliberalismus
das gesamte soziale Leben so gesteuert
und
staatlich organisiert werden soll,
daß jeder Arbeitskraftbesitzer
sich mit seinen Potentialen
möglichst freiwillig und reibungslos
in den auf Ausbeutung beruhenden
kapitalistischen
Prozeß der Mehrwert- und Reichtumsproduktion
einbringt. Und dies heißt,
das Selbst als
menschliche Ressource zu begreifen,
unternehmerisch zu erschließen,
zu mobilisieren und
zu rationalisieren.
Ad 2) Wenn die Logik der Ökonomie
zur alles bestimmenden Rationalität
der Gesellschaft
wird, werden selbstverständlich
auch die staatlichen Apparate entsprechenden
strukturellen
Veränderungen unterworfen und
den politischen Programmatiken und
Programmen
angepaßt. Soll heißen,
daß die veränderte gouvernementale
Art des Regierens darauf zielt,
auch die mit der Bildungs- und
Sozialpolitik befaßten Organisationen
so umzugestalten, daß
deren Wettbewerbsfähigkeit, Effektivität
und Effizienz durch eine Vermarktlichung
oder auch
Verbetriebswirtschaftlichung nach
innen wie nach außen gesteigert
wird. Dies ist sowohl an
den Hochschulen wie auch bei der
Arbeitsverwaltung, sprich an der
Bundesagentur für
Arbeit und deren nachgeordneten Organisationen,
zu beobachten.
Werfen wir zuerst einen Blick auf die Hochschule,
die nach dem Willen ihrer Erneuerer in
ausdrücklicher Opposition zum
traditionellen Humboldtschen Typus nach
dem Vorbild eines
privatwirtschaftlich organisierten
und marktförmig operierenden
Dienstleistungsunternehmens
reorganisiert werden soll, das
seine Produkte, nämlich Forschungsleistungen
sowie Aus- und Weiterbildung von
Studierenden, auf einem Wissenschafts›markt‹ an
eine
kaufkräftige Nachfrage absetzen
muß. Ergebnis dieser Vermarktlichung
der Hochschule ist
nicht, wie so oft von deren Protagonisten
und Profiteuren behauptet, eine Vergrößerung
der
Autonomie der Hochschule durch
deren Loslösung von staatlicher Gängelei,
sondern vielmehr
ihre Heteronomisierung, also
ihre Fremdbestimmung vermittels
ihrer Unterwerfung
durch sogenannte ›Rankings‹ unter
die Logik eines marktförmigen
Wettbewerbs, der, wie
sollte es anders sein, sich auch
nach innen auf die
Hochschule überträgt,
und zwar in
dreierlei Weise:
• erstens inhaltlich als fachidiotisierende
Schmalspurausbildung ohne
Freiräume
für Erfahrung,
Kreativität und Reflexivität,
so daß vom Menschenrecht
auf Bildung nicht mehr übrig
bleibt als der Studierenden Qualifizierungspflicht
zur Ausrichtung ihres Studiums an
den Anforderungen des Arbeitsmarkts
einerseits und deren lebenslänglichen
Weiterbildungspflicht
andererseits
• zweitens
studienorganisatorisch als Aushöhlung
und Verschulung des Studiums, bei
der die
Studierenden unter der faktischen Vorenthaltung
der Erfahrung einer freien, akademischen,
wissenschaftlich orientierten Diskussion nicht hinausgelangen über die
mechanische
Aneignung und Reproduktion von
Wissen, wovon die »inszenierte
Idiotisierung«
(Narr 2004) in Form der Modularisierung der
Studiengänge beredtes Zeugnis
ablegt; und
• schließlich drittens arbeitsorganisatorisch als verschärfte
Konkurrenz zwischen Fachbereichen,
Studiengängen
und auch den Lehrenden einerseits
und der Etablierung autokratischer
Verwaltungs-
oder, neudeutsch formuliert, Managementstrukturen andererseits,
so daß
die grundgesetzlich geschützte
Wissenschaftsfreiheit immer weniger
der Selbstbestimmung
der Lehrenden und Lernenden anvertraut
wird, womit die akademische
Selbstverwaltung zur Leerformel degeneriert.
Vergleichbares findet
sich auch bei Arbeitsveraltung, also der
Bundesagentur für Arbeit
beziehungsweise den
ARGEn, die
mit der Umsetzung des SGB II, umgangssprachlich
auch
Hartz IV genannt, betraut sind und
entsprechend den Empfehlungen der Hartz-Kommission
umgebaut wurden zu modernen, wettbewerbsorientierten
Dienstleistungsunternehmen am
Arbeitsmarkt. Und zwar mit all jenen
aus der Betriebswirtschaftslehre stammenden
und bekannten
Instrumenten und Verfahren zur erhofften
Steigerung der Effektivität
und Effizienz:
durch den Abschluß von
Zielvereinbarungen,
die Umstellung von Input- auf Outputorientierung,
die Einführung von Controlling-
und Berichtssystemen, Fremd- und
Selbstevaluationen,
Rankings beziehungsweise Benchmarkings,
den Abbau staatlicher Zuständigkeiten
und deren Ersetzung durch private
Anbieter oder Agenturen (bei den ARGEn zum Beispiel
Personalserviceagenturen, bei den
Hochschulen Akkreditierungsagenturen).
Und selbstverständlich
gehört hierzu auch, wie könnte
es anders sein, die definitorische
Umwandlung
der hilfebedürftigen Arbeitslosen
(beziehungsweise der Studierenden)
in ›Kunden‹, womit
eine weitere marktwirtschaftliche
Basisideologie in solche Bereiche
personenbezogener
Dienstleistungen Einzug hält,
die einer Kommerzialisierung im
Grunde nicht oder nur in
einem äußerst begrenzten
Maße zugänglich sind.
Und zwar aus dem ganz einfachen
Grund,
weil es ihnen in der Regel
an der elementaren Voraussetzung des
Kundenstatus von
Teilnehmern am realen Wirtschaftsgeschehen
mangelt: der Verfügung über
Zahlungsfähigkeit,
sprich Geld.
Ad 3) Ich will auf die Dümmlichkeit
der Rede von der Kundenorientierung in
der Bildungs- und
Sozialpolitik an dieser Stelle
nicht weiter eingehen, sondern
die Kundenmetaphorik
lediglich zum Anlaß nehmen,
um nun von der Ebene der Organisation
auf die der Subjekte
zu wechseln. Wenn vorhin von mir
darauf hingewiesen wurde, daß in der ökonomischen
Theorie des Neoliberalismus der Mensch
modelliert werde als ein rational handelnder
homo
oeconomicus, so ist es nur konsequent,
auch Studierende und hilfebedürftige
Arbeitslose als
Kunden (sprich
Nachfrager) oder Unternehmer (sprich
Anbieter) zu
beschreiben, je
nachdem, auf welcher Seite welchen
Marktes sie agieren. Allerdings ist
das zugrundegelegte
Menschenbild ein ›halbiertes‹,
weil das politische Projekt des
Neoliberalismus darauf
zielt,
eine soziale Realität herzustellen,
die es in seiner Theorie zugleich
als existierend
voraussetzt. Oder anders formuliert:
Auf der Seite der Theorie, besser sollte
man sagen der
Ideologie, existiert ein Menschenbild,
das keine reale Entsprechung auf der
Seite der
Empirie hat beziehungsweise nur in
Form einer Negation. Dies wäre
nicht weiter von Übel,
wenn nicht die Theorie
zu einer materiellen Gewalt sich ausgewachsen
hätte,
der die
Subjekte, also hier die Studierenden
und Hartz-IV-Betroffenen, im Namen
der Freiheit,
jedoch nicht der eigenen, sondern der
des Marktes, nun bedingungslos unterworfen
werden.
Um es konkret zu machen: An dem Handeln
der neoliberalen Protagonisten in der
Bildungs-
und Sozialpolitik offenbart sich in
aller Klarheit, welches Bild sie von
den Studierenden
und den Hartz-IV-Betroffenen haben.
So wird den Studierenden prinzipiell
unterstellt, sie
seien Bummelstudenten und insofern
studierunwillig, sie seien relativ
wenig wißbegierig
sowie desorientiert und überfordert.
Den Hartz-IV-Betroffenen
hält
man vor, sie seien
arbeitsscheu und suchten sich deswegen überhaupt
keine Arbeit. Das einzige,
worauf sie
sich verstünden, sei, den Wohlfahrtsstaat
auszubeuten, das heißt, Leistungen
in Anspruch
zu nehmen, die ihnen im Grunde
nicht zustünden, da sie arbeiten könnten,
wenn sie denn
nur wollten. Daraus folgt: Die
maßgeblichen
Akteure sowohl im ›Bologna-Prozeß‹ als
auch
bei Hartz IV rechnen bei den Betroffenen
mit dem Schlimmsten – und setzen
deswegen
mehr auf Kontrolle und Zwang statt
auf Anreize und Angebote. Infolgedessen
entlarvt sich
auch der Handlungsgrundsatz des »Fördern
und Fordern«, der
das Hauptkennzeichen des
»aktivierenden Sozialstaats« darstellt,
als pure Ideologie.
Der totalitäre Zugriff auf die
menschliche Subjektivität
erfolgt allerdings auf sehr subtile
Weise, indem die Betroffenen einerseits über
die Zuschreibung von Eigenverantwortung
als
autonome Subjekte angerufen werden,
während man sie andererseits
zugleich in spezifische
Kontroll- und Sicherungsstrategien einbindet,
damit die abverlangte ›Autonomie‹ nicht
aus
dem Ruder läuft. So zielt zum
Beispiel, bei den Studierenden,
die Verkürzung und Straffung
der Studienzeiten, die Vervielfachung
und Verstetigung von Prüfungen,
die Einführung von
Studiengebühren oder das Ausloben
von Studienpreisen auf die
Herstellung einer
spezifischen Haltung, nämlich
einer kalkulierenden Denkungsart,
die dem Habitus
der Selbstvermarktung entspringt.
Die Studierenden sollen sich mithin
als unternehmerische
Subjekte, als »Arbeitskraftunternehmer«,
verstehen lernen, die sich selbst,
also ›autonom‹,
verwalten und managen. Hierbei
sind sie aufgefordert, den Kauf
von Bildungsgütern
als
Investition in sich selbst zu begreifen
und immer größere Lernanstrengungen
zu erbringen,
um die Verwertungsbedingungen ihres
eigenen ›Humankapitals‹ zu
erhöhen. Kurz: Sie sollen
freiwillig einwilligen in die Kommodifizierung
nicht nur ihrer Arbeitskraft, sondern
aller
Dimensionen ihrer Biographie unter
dem Gesichtspunkt der optimalen Verwertbarkeit
und
sollen so ihre eigene Subjektivierung
zum »unternehmerischen Selbst« und
ihre Unterwerfung
unter die Bedingungen kapitalistisch-marktwirtschaftlicher
Rationalität und die
Erfordernisse politischer Machterhaltung
betreiben.
Da die Anhänger des Marktradikalismus
jedoch selbst Zweifel zu haben
scheinen an der
Wirksamkeit ihrer moralischen Einflußnahme
auf den Willen und das Verhalten
der Studierenden
und Arbeitslosen, flankieren sie
ihre auf ›Autonomie‹ abstellenden
Programme mit
Zwangsprogrammen. Denn wer es an
der geforderten Eigeninitiative,
Anpassungsfähigkeit,
Mobilität und Flexibilität
fehlen läßt, der zeigt,
aus Sicht der neoliberalen Eiferer,
objektiv
seine Unfähigkeit, ein freies
und rational-kalkulierendes unternehmerisches
Subjekt zu sein,
das sich gegenüber sich selbst
und der Gesellschaft ökonomisch
und moralisch
verantwortungsbewußt verhält.
Doch dem wird staatlicherseits
abzuhelfen versucht durch
eine konsequente Beachtung der
asymmetrisch ausgestalteten Maxime
des »Fördern
und
Fordern«. Dies zeigt sich am
klarsten wohl bei Hartz IV, das
gewissermaßen
das Kleingedruckte
zur Bildungspolitik enthält.
Auf der Grundlage dieser Maxime
wird den Betroffenen
nämlich durch Zwang auferlegt, ›autonom‹ zu
sein, aber selbstredend nur in
den Grenzen,
die ihnen durch die staatlichen
Vorgaben gesetzt sind.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!"
Quelle Kritiknetz
"Was haben ›Bologna-Prozeß‹ und
Hartz IV gemein? ›Bologna-Prozeß‹ und
Hartz-IV-Arbeitsmarktreform stimmen
nicht nur in ihrem Ziel überein,
sondern auch in ihren auf Kontrolle
und Zwang setzenden Methoden.
... Jeder Arbeitskraftbesitzer
soll seine Unterwerfung unter die
Bedingungen kapitalistisch-marktwirtschaftlicher
Rationalität und die Erfordernisse
politischer Machterhaltung selbst
betreiben.
Hierbei erfolgt der Versuch
des totalitären Zugriffs auf
die menschliche Subjektivität." schrieb
NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung über
die obige Vorlesung.
Pressemitteilung
2010-08-01 (Anregung zur Wahlkampfmitgestaltung)
FDP-CDU-nahe Bürgermeisterkandidaten
und ihre teuren Prestigevorhaben zu
Lasten von Umwelt und Soziales werden
mit der Macht des Geldes von Unternehmen
medial in Szene gesetzt, vergleiche
US-Präsidentschaftswahl. Wie könnten
Sie als rot-rot-grün-Wähler - z.B.
in Dettenhausen - zusammen mitwirken,
soziale und Umwelt-Themen vor Ort in
Szene zu setzen?
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Wahlveranstaltungen
zur Vorstellung der zugelassenen Bewerber
Unabhängig von der
Objektivität der Veranstalter am Ort
siehe wichtige Hinweise auf der
Seite Übersicht
zu Politikadel, Informationsadel
und Geldadel : Wahl-Veranstaltungen
- Vorstellung der Gemeinde Dettenhausen
22. Okt. 2010 um 19.30 in der Schönbuchhalle,
Festhalle, Karlstr. 1/4 in Dettenhausen.
Es kamen über 500 Besucher, mehr als
bei früheren Wahlen.
Vorstellungsrede : 20 min, Fragen :
15 min.
- Vorstellung der IHK
(noch nicht bekannt)
- Vorstellung der Zeitungen
(noch nicht bekannt)
Wahlabend
- Gemeinde Dettenhausen
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