Kandidatur zur
Bundestagswahl
Deutschland 2013
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Die Bundestags-Wahl
Deutschland 2013
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AS-Wahlkampf
Motto der S21-Gegner : "Ihr
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Pressemitteilungen
zu dieser Wahl
Die einzelnen Pressemitteilungen
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Pressemitteilung
2011-05-03 (Linkspartei und Piratenpartei
für Menschenrechte. Gegen Hartz IV)
Die Bundestagsfraktion der Linkspartei
und der Bundesparteitag der Piratenpartei
hat sich gegen die Menschenrechtsverbrechen
der bisherigen und jetzigen
deutschen Bundesregierung durch
Hartz IV und Bürgerarbeit ausgesprochen.
1. Bundesparteitag der Piratenpartei
:
"Es wird beantragt, das Parteiprogramm
der Piratenpartei Deutschland um ein
Kapitel zu Wirtschaft und Soziales
zu erweitern. Die Piratenpartei Deutschland
möge hierfür den folgenden
Text in ihr Parteiprogramm aufnehmen:
Jeder Mensch hat das Recht auf eine
sichere Existenz und gesellschaftliche
Teilhabe.
Die Würde des Menschen zu achten
und zu schützen ist das wichtigste
Gebot des Grundgesetzes. Ein Mensch
kann nur in Würde leben, wenn
für seine Grundbedürfnisse
gesorgt und ihm gesellschaftliche Teilhabe
möglich ist. In unserer Geldwirtschaft
ist dazu ein Einkommen notwendig.
Wenn ein Einkommen nur durch Arbeit
erzielt werden kann, muss zur Sicherung
der Würde aller Menschen Vollbeschäftigung
herrschen. Unter dieser Voraussetzung
ist Vollbeschäftigung bislang
ein großes Ziel der Wirtschaftspolitik.
Sie wird auf zwei Wegen zu erreichen
versucht: durch wirtschaftsfördernde
Maßnahmen mit dem Ziel der Schaffung
von Arbeitsplätzen oder durch
staatlich finanzierte Arbeitsplätze
mit dem vorrangigem Ziel der Existenzsicherung.
Beide sind Umwege und verlangen umfangreiche öffentliche
Mittel.
Wenn jedoch öffentliche Mittel
eingesetzt werden, muss dies möglichst
zielführend geschehen. Da das
Ziel ein Einkommen
zur Existenzsicherung für jeden ist, sollte dieses Einkommen
jedem direkt garantiert werden. Nur
dadurch ist die Würde
jedes Menschen ausnahmslos gesichert. So wie heute
bereits u.a. öffentliche Sicherheit,
Verkehrswege und weite Teile des Bildungssystems
ohne direkte Gegenleistung zur Verfügung
gestellt werden, soll auch Existenzsicherung
Teil der Infrastruktur werden.
Wir Piraten sind der Überzeugung,
dass die überwältigende Mehrheit
der Menschen eine sichere Existenz
als Grundlage für die Entfaltung
ihrer wirtschaftlichen und sozialen
Potenziale nutzen wird. Sichere Existenz
schafft einen Freiraum für selbstbestimmte
Bildung und Forschung sowie wirtschaftliche
Innovation. Sie erleichtert und ermöglicht
ehrenamtliches
Engagement, beispielsweise
die Pflege von Angehörigen, die
Fürsorge für Kinder, unabhängigen
Journalismus, politische Aktivität
oder die Schaffung von Kunst und Freier
Software. Davon profitiert die ganze
Gesellschaft.
Die Piratenpartei setzt sich daher
für Lösungen ein, die eine
sichere Existenz und gesellschaftliche
Teilhabe individuell und bedingungslos
garantieren und dabei auch wirtschaftliche
Freiheit erhalten und ermöglichen.
Wir wollen Armut verhindern, nicht
Reichtum."
http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2010.2/Antragskommission/
Antr%C3%A4ge_2010.2/2010-10-04_-_Recht_auf_sichere_Existenz_und_gesellschaftl
2. Bundestagsfraktion der Linkspartei
:
"Das politische und staatliche Handeln
in der Bundesrepublik Deutschland ist
mit Artikel 1 des Grundgesetzes
auf die Achtung und den Schutz der
Würde des Menschen auszurichten.
Aus der Menschenwürde
ergibt sich in Kombination mit dem
Sozialstaatsgebot nach Artikel 20 des
Grundgesetzes das
Grundrecht auf ein menschenwürdiges
Existenzminimum. Dieses Grundrecht
ist durch das Urteil des
Verfassungsgerichts vom 9. Februar
2010 bestätigt worden. Nach diesem
Urteil ist das Grundrecht auf
ein menschenwürdiges Existenzminimum
dem Grunde nach unverfügbar.
Mit dem Grundrecht auf ein menschenwürdiges
Existenzminimum ist eine gesetzliche
Regelung unvereinbar,
die zu einer Unterschreitung
des Existenzminimums führt. Diese Konsequenz wird aber
durch die Sanktionsregelungen in
den Grundsicherungssystemen billigend
in Kauf genommen. Die
Sanktionsregelungen stellen das Herzstück
einer grundrechtswidrigen und sachlich
kontraproduktiven
Aktivierungsideologie dar. Mit dieser
Ideologie werden soziale
Missstände
zu einem Ergebnis individuellen
Fehlverhaltens und fehlender Motivation
umgedeutet. Massenerwerbslosigkeit
erscheint hier
nicht als das strukturelle Ergebnis
des kapitalistischen Wirtschaftssystems,
sondern als Folge falschen
individuellen Verhaltens.
Das Sanktionsrecht
verbreitet Angst und Existenznot unter den Leistungsberechtigten
der Grundsicherungssysteme.
Es untergräbt ihre Würde,
indem sie zu Objekten der staatlichen
Bürokratien degradiert
werden. Zugleich macht das
Sanktionsrecht die Leistungsberechtigten gegenüber
den Zumutungen
ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse
wehrlos. Die Politik fördert
auf diese Weise menschenunwürdige
Arbeitsbedingungen und trägt maßgeblich
zu der Ausweitung
des Niedriglohnsektors bei.
http://www.linksfraktion.de/antraege/sanktionen-zweiten-buch-sozialgesetzbuch-
leistungseinschraenkungen-zwoelften-buch-sozialgesetzbuch-abschaffen/?rss
Pressemitteilung
2011-04-26 (Reichtumsuhr versus Schuldenuhr)
Am Eingang des Bundes der Steuerzahler
steht die Schuldenuhr, die stetig steigende
Werte anzeigt.
Vor dem Gewerkschaftshaus in Frankfurt
steht die Reichtumsuhr, die die Summe
der privaten Nettovermögen und ebenfalls
stetig steigende
Werte anzeigt.
Was die Uhren nicht anzeigen ist die
notwendige Differenzierung zwischen
der obersten und der untersten Klasse
der deutschen Klassengesellschaft.
- Die ca. 1,944 Billionen Euro Schulden
"gehören" nicht der obersten Zehntelklasse,
sondern den Steuerzahlern. Alleine
die unterste Zehntelklasse hat 13 Milliarden
Euro Schulden.
- Von den ca. 7,2 Billionen Euro gehören
ca. 4,5 Billionen der obersten Zehntelklasse,
dem reichsten Zehntel der Bevölkerung.
Die Armen und die Staatskassen werden
in den kapitalistischen Ländern immer
ärmer, die Reichen immer reicher. Das
ist Kapitalismus ungeschönt.
Pressemitteilung
2011-03-31 (Bundespräsident.
Zukünftige Wirtschaftskrise)
Wenn nicht nur die Wirtschaftsexperten
der Linke (z.B. Lafontaine) schon
Jahre vor der Krise auf die Risiken
hingewiesen haben, sondern aktuell
der Bundespräsident Wulff (CDU) selbst
in seiner Rede darauf hin weist, dass
die Quelle des Übels der letzten Wirtschaftskrise
nicht durch CDU-FDP behoben worden
ist, dann zeigt das wieder einmal,
dass die Linke nur die unbequeme Wahrheit
auf den Tisch bringt und dafür medial
diffamiert wird, und deshalb die Lügner
der anderen Parteien gewählt werden.
Die Wahrheit : Wenn nichts grundlegend
im Finanzsystem geändert wird, dann
wird die nächste (sich aktuell schon
aufbauende und noch größer erwartete)
Wirtschaftskrise kommen und die können
die schon ausgeraubten Staatshaushalte
bzw. Bürger nicht mehr bezahlen.
Rede :
"Dies ist der erste deutsche
Bankentag nach Ausbruch der größten
weltweiten systemischen Finanzkrise...
Denn
die Folgen der gravierenden
Vertrauenskrise im gesamten Finanzsektor
sind noch
nicht ausgestanden und werden uns weiterhin
beschäftigen...
außerordentlich
herausgehobene Stellung in der deutschen
Wirtschaft und Gesellschaft. Mir ist
wichtig, dass Sie sich dessen bewusst
sind und sich Ihrer
Verantwortung stellen.
Nur aufgrund dieser fundamentalen
Bedeutung des Finanzwesens für
das gesamte Wirtschaftssystem war es
gerechtfertigt, mit Steuergeld die
größte Bankenrettung der
Nachkriegszeit in so vielen Ländern
zu initiieren. Nur deswegen konnten
die politisch Verantwortlichen rechtfertigen,
dass alle Bürgerinnen und Bürger
in unserem und den anderen Ländern
Opfer bringen und maßgeblich
an der Rettung des Finanzsystems beteiligt werden mussten.
Führen wir uns noch einmal die Dimensionen
der Rettungsmaßnahmen vor Augen:
In Deutschland wurden 400
Milliarden Euro staatliche Garantien für
die Banken und weitere 80
Milliarden Euro Beteiligungen für notleidende
Finanzinstitute bereitgestellt. Für
die Euro-Länder wurde ein Rettungsschirm über
insgesamt 750 Milliarden
Euro aufgespannt,
um unsere Währung - den Euro -
vor den Folgen der Staatsschuldenkrisen
in einigen Euro-Mitgliedstaaten zu
schützen. Dazu kommen weitere
110 Milliarden Euro an Hilfen für
Griechenland.
Dies hat die Politik in schwierigste
Begründungszwänge gebracht:
Einerseits werden Sportanlagen
oder Bibliotheken aus Geldmangel geschlossen,
andererseits wird über Hunderte
Milliarden verhandelt. Das ist für
sehr viele Bürger nur schwer nachzuvollziehen.
Der Ausbruch der Finanzkrise war für
alle ein Schock. ...
Hat er dazu geführt, das Fundament
unseres Bankensystems zu stabilisieren,
die Regeln dauerhaft
zu justieren, das Finanzsystem zu
erneuern und wetterfest zu machen?
Ich habe noch Zweifel. Manchmal scheint
mir, dass dank der staatlichen Krisenmaßnahmen
der Schreck bei
vielen verflogen ist und die alten
Verhaltensweisen zurückgekehrt sind.
Mir wäre sehr recht, wenn
ich mich täuschen würde,
aber Zweifel müssen ausgeräumt
werden.
Die Finanzkrise hat die Finanz- und
auch die Geldpolitik bis an die Grenze
ihrer Möglichkeiten gebracht.
Machen wir uns nichts vor: Eine so
umfangreiche konzertierte Rettungsaktion
ist nicht wiederholbar. Die Steuerzahler
werden nicht noch einmal bereit und
in der Lage sein, einen solchen Kraftakt
zu schultern.
Wir dürfen nicht vergessen: Diese
Krise brach nicht aus heiterem Himmel über
uns herein. Da reichte der Ordnungsrahmen
nicht aus, um die Stabilität des
Finanzsystems zu gewährleisten.
Da gab es die Neigung
von Menschen zur Hybris, zur Selbstüberschätzung.
...
Wahrscheinlich haben einige von Ihnen
schon vor dem Herbst 2008 gespürt,
dass die Geschäfts- und die Bonusentwicklung
im Finanzsektor zu gut ist, um dauerhaft
tragfähig zu sein. Ein Blick aus
dem Fenster hätte genügt,
um sich an die schlichte Erkenntnis
zu erinnern: Bäume wachsen
nicht in den Himmel!
Sind
die Ursachen der
Krise beseitigt? Ich
möchte ganz offen sein, mein
Fazit lautet: Nein - weder haben wir
die Ursachen der Krise beseitigt, noch
können wir heute sagen: Gefahr
erkannt - Gefahr gebannt.
Dabei ist mir bewusst, dass sowohl
auf nationaler als auch internationaler
Bühne inzwischen durchaus einiges
erreicht wurde. Allen voran die Anstrengungen
auf der Ebene der G20, die Basler Beschlüsse
für verbessertes Eigenkapital
und Liquidität und die Reform
der EU-Finanzaufsicht. Aber nicht nur
ich frage mich: Geht das weit genug?
Auf nationaler Ebene sind mit der Verabschiedung
des Bankenrestrukturierungsgesetzes
und der Einführung einer Bankenabgabe
wichtige Weichenstellungen erfolgt.
Und gerade vor wenigen Tagen hat der
Europäische Rat eine Strategie
beschlossen, um die Währungsunion
aus der Krise herauszuführen.
Dies gelingt aber nur, wenn die beschlossenen
strikteren Regeln und Verfahren nun
auch konsequent eingehalten werden.
Nur dann sind die drückenden Verschuldungsprobleme
zu lösen.
Wir dürfen dabei nicht vergessen:
Diese Schuldenkrisen wurden auch dadurch
beflügelt, dass Banken zu leichtfertig
hohe Kredite vergaben. Viele schauten
lange nicht so genau hin. Und sie vertrauten
darauf, dass hohe Zinsen kein hohes
Risiko bedeuten, da andere die Zeche
zahlen. Auch dies hat zu der systemischen
Dimension der Finanzkrise beigetragen.
In einigen Ländern ist somit die
Staatsschuldenkrise
zu einem wesentlichen Teil die "andere Seite der Medaille" der
Verwerfungen im Finanzsektor. Meines
Erachtens kann jedenfalls in der Zukunft überhaupt
nicht strittig sein: Bei Überschuldung
müssen private Gläubiger
auf Forderungen verzichten. Das ist
quasi systemimmanent. Der Widerstand
dagegen macht viele misstrauisch. Die
Probleme in allen Mitgliedstaaten der
Währungsunion müssen auch
an ihren Wurzeln angepackt werden.
Dies gilt insbesondere für den
Bankensektor, wo wir bei der Restrukturierung,
in Deutschland gerade der Landesbanken,
zügiger und umfassender vorankommen
müssen. Die
Eigentümer müssen
sich ihrer Verantwortung stärker
stellen, auch was nachhaltige Geschäftsmodelle
anbelangt.
Trotz der mittlerweile erreichten
Fortschritte bleibe ich bei der These
- der ersten von drei Thesen, die ich
Ihnen heute mit auf den Weg geben möchte:
Es ist bislang
lediglich gelungen, die Finanzkrise
einzudämmen und
den Bankensektor zu stabilisieren.
Die Gründe aber für die Schieflagen,
die Gründe für die wirtschaftlichen
und finanziellen Fehlentwicklungen
und für die Krise sind noch nicht
beseitigt, teilweise wurde
nur Zeit gekauft. Ich befürchte: Ohne einen
grundlegenden Kurswechsel drohen
neue Finanzkrisen.
Sicher, die Ursachen sind vielfältig.
Die globale systemische
Krise ist gewissermaßen
das Ergebnis eines "multiplen Versagens".
Dies darf aber nicht dazu führen,
darin eine Entschuldigung für
individuelles Fehlverhalten zu suchen.
Wenn gegen Recht verstoßen worden
ist, muss dies geahndet werden. Gleichwohl
ist es müßig, heute mit
dem Finger auf einzelne Bankinstitute
oder Banksparten zu zeigen. Vieles
wurde an vielen Stellen falsch gemacht.
Dies betrifft auch solche Banken, die
vermeintlich gut durch die Finanzkrise
gekommen sind, aber natürlich
Nutznießer der staatlichen Rettungsschirme
waren und bis heute sind. Aber es betrifft
auch die Aufsichtsbehörden und
die Notenbanken und auch die Politik.
Viele der tiefgreifenden Veränderungen
im Finanzsektor haben auch mit der
rasanten Entwicklung
der Informations- und Telekommunikationstechnologie zu
tun. Dadurch sind viele Innovationen
möglich geworden, die Vorteile
für die Kunden gebracht haben.
Zum Beispiel im bargeldlosen
Zahlungsverkehr oder im Online-Banking und im Wertpapierhandel.
Aber es gibt sicherlich auch andere
Finanzinnovationen,
deren Sinn und Zweck unklar bleiben. Hier sehe ich
eine besondere Aufgabe der Banken,
den Kunden, aber auch den Aufsichtsbehörden
die teils äußerst komplex
strukturierten Produkte klar und verständlich
zu erläutern.
Dabei geht es auch um Anlageprodukte,
um Wertpapiere,
die oft sehr riskante Finanzwetten
beinhalten und die bei
näherem Hinsehen hohe
Gebühren für den Kunden zur Folge haben.
Viele Anleger können die komplexe
Struktur dieser Produkte nicht nachvollziehen
- wenngleich viele allzu häufig
leichtfertig auf scheinbar hohe Renditen
zielen. Handelt es sich hierbei noch
um solide Anlageprodukte? Schon über
eine halbe Million Wertpapierzertifikate,
die an Indizes gekoppelt sind, die
oft aber auch spekulative Turboeffekte
oder Bonuselemente enthalten, sind
in Deutschland von Banken aufgelegt
worden. Ich frage mich: Ist diese Entwicklung
wirklich gesund oder wiederholen wir
hier nicht die Fehler der Vergangenheit?
Wer Finanzprodukte
verkauft, muss sie verstehen, und wer
sie kauft, sollte sie ebenfalls verstehen.
Sonst sollten beide Seiten die Finger
davon lassen.
Jüngsten Berichten zu Folge entfallen
schon fast 40%
der Börsenumsätze
in Deutschland auf den so genannten
Hochfrequenz-Handel. Einige Experten
weisen darauf hin, dass dieser Handel
in Bruchteilen
von Sekunden der Marktliquidität
helfe und die Handelskosten senke.
Dies mag sein. Aber wäre nicht
auch zu überlegen, ob nicht eine "Entschleunigung" zu
besseren Resultaten führen würde?
Zu überlegten Entscheidungen an
den Finanzmärkten? Zu einem behutsameren
Vorgehen bei der Geldanlage und im
Wertpapierhandel? Sonst könnten
wir es mit zunehmendem Hochfrequenz-Handel
auch mit zunehmenden Hochfrequenz-Entscheidungen an den Finanzmärkten zu tun haben.
Ist das wirklich wünschenswert?
Ich denke, hierüber sollte und
muss noch viel kritischer reflektiert
werden als dies bislang getan worden
ist, vor allem, wenn man die Volumina anschaut.
Daher sage ich an dieser Stelle: Es
war ein Fehler,
den Kapitalverkehr und die Kapitalmärkte
global zu deregulieren und zu liberalisieren,
ohne zuvor einen funktionierenden globalen
Ordnungsrahmen geschaffen zu haben.
Ein Ordnungsrahmen, der erlaubt, was ökonomisch
und finanzpolitisch gewollt ist und
der drastisch ahndet,
was unerwünscht
und schädlich ist. Ein globaler
Finanzmarkt braucht eine feste Ordnung
mit klaren Regeln und fairen Wettbewerbsbedingungen.
Damit stünde man in einer guten
ordnungspolitischen
Tradition.
Wenn wir freien Kapitalverkehr und
freie Kapitalmärkte bewahren wollen
- und das steht am Ende auf dem Spiel
- dann müssen wir diese Versäumnisse
jetzt nachholen.
Eine wichtige Spielregel unserer Marktwirtschaft
ist nun einmal: Unternehmen
tragen das Investitionsrisiko. Wer Gewinne
macht, kann auch Verluste erleiden.
Die Haftung muss
beim Unternehmen bleiben.
Dazu gehört auch, dass Unternehmen
scheitern können. Dieses Grundprinzip
dürfen wir nicht aushebeln, auch
nicht im Bereich der Finanzwirtschaft
und der Banken. Deshalb stimmt es mich
nachdenklich, wenn nun der
Internationale Währungsfonds davor warnt, dass
die systemischen Risiken im Finanzsystem
größer geworden sind. Es
darf nicht sein, dass wir am Ende durch
Rettungs- und Stützungsmaßnahmen
die Fehlanreize für den Finanzsektor
weiter erhöhen. Wir brauchen aus
diesem Grund dringend eine überzeugende
Antwort auf die Frage, wie
mit komplexen systemisch relevanten
Banken auf internationaler Ebene umgegangen
werden soll.
Und dies bringt mich zu meiner zweiten
These: Eine weitere
Krise dieser Dimension können
wir uns nicht mehr leisten.
Das wäre dann nicht mehr nur eine
Krise unseres Finanz-
und Wirtschaftssystems,
sondern eine Krise
unserer Demokratie,
die letztlich die Akzeptanz
unseres Wirtschaftssystems unterminieren
würde.
Daher fordere ich die Finanzwirtschaft
auf, aktiv mitzuarbeiten, dass wir
zu klaren Regeln kommen, um die Stabilität
des Bankensektors und der Finanzmärkte
zu gewährleisten.
Dies ist notwendig, damit die Politik
nicht wieder unter Zugzwang gerät.
Die Leitplanken
für das Finanzsystem müssen wieder von der Politik
gesetzt werden. Es bleibt keine andere
Wahl: Die Rahmenbedingungen
sind zu verschärfen, damit das Finanzsystem
widerstandsfähiger wird und Krisen
weniger wahrscheinlich werden. Dieses
notwendige Mehr an Sicherheit und Stabilität
hat seinen Preis, ist aber unverzichtbar.
Ich muss auch die Banken für
den Zusammenhalt unserer Gesellschaft
in die Verantwortung nehmen. Und natürlich
gehört an diese Stelle auch die
Frage der Angemessenheit der Vergütung.
Solange die Bankvorstände nicht
angestellt waren, sondern mit ihrem
Privatvermögen hafteten, stand
diese Frage nicht im Vordergrund. Aber
heute müssen wir diese Diskussion
führen.
Natürlich benötigt der Beruf
des Bankers ein hohes Maß an
Expertise und eine Ausbildung, die
vielfach anspruchsvoll ist. Dies trifft,
meine Damen und Herren, aber auch auf
andere Berufe zu. Auch andere Berufe
benötigen vielfach eine umfassende
Ausbildung, Ausdauer und ein hohes
Maß an Hingabe. Mir und vielen
anderen fällt es deshalb schwer
zu verstehen, warum es in der Finanzwirtschaft
möglich ist, so hohe Vergütungen
zu erzielen, ohne entsprechend an den
Risiken beteiligt zu sein. Schließlich
spielen auch viele andere Berufe für
unsere Gesellschaft eine ganz wichtige
Rolle. Ob beispielsweise Lehrerin oder
Pfleger im Altenheim, denen Tag für
Tag viele Menschen anvertraut sind,
oder Architektin und Ingenieur, die
innovative Bauten entwerfen und für
Brücken und Infrastruktur Verantwortung
tragen. Aktuell
kämpfen Hebammen
um die Zukunft ihres ganzen Berufstandes,
weil hohe Haftpflichtversicherungsbeiträge
ihre geringen Einkommen aufzehren.
Daher ist die Frage nach der Höhe
und nach der Struktur der Vergütung
bei den Banken nicht allein eine funktionale
Frage - und schon gar keine des Neides.
Es geht auch um die Anreize, die richtig
gesetzt werden müssen, damit nicht
kurzfristig orientiertes
Handeln an den Wertpapiermärkten bestimmend
ist, damit nicht Entscheidungen nur
auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres
oder vielleicht des kommenden ausgerichtet
sind. Es geht aber auch darum, klar
zu sagen, dass es in einer globalisierteren
Wirtschaftsordnung nicht sein kann,
dass es Gruppen
in unserer Gesellschaft gibt, die den Eindruck vermitteln,
in abgehobenen
Parallelwelten zu leben.
Und die ihre Ansprüche aus einer
vermeintlich hohen Wertschöpfung
ableiten, die am Ende keine ist und
der gesamten Volkswirtschaft schadet.
Wer zur Elite eines Landes gehören
will, muss auch Vorbildfunktion
und Verantwortung übernehmen -
ohne Wenn und Aber.
Aus all dem folgt meine dritte These,
die eine Aufforderung an Sie ist. Ich
sehe die Banken in einer besonderen
Verantwortung, Vertrauen zurückzugewinnen.
Banken müssen im Eigeninteresse
zeigen, dass sie den notwendigen Wertewandel
leben. Im Eigeninteresse, weil das
eigentliche Kapital der Banken Vertrauen
und Glaubwürdigkeit sind. Die
Banken und ihre Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sind Dienstleister und
handeln nicht aus Selbstzweck.
In unserer Gesellschaft besteht seit
langem Konsens, dass keine
geschäftlichen
Vorteile durch Ausnutzung von Unerfahrenheit
oder Mangel an Urteilsvermögen
eines Vertragspartners erlangt werden
dürfen, und dass sich auch niemand
durch ein auffälliges Missverhältnis
von Leistung zu Gegenleistung Vorteile
verschafft. Diese Maßgabe stellt
Schranken auf, die auch und gerade
im vernetzten globalisierten Bankgeschäft
auf den internationalen Finanzmärkten
gelten müssen.
Bankmanager sollten in erster Linie
hilfreich sein, um die wirtschaftlichen
Interessen der Kunden zu nachhaltigen
Erfolgen zu bringen. Bankmanagerinnen übrigens
auch. Es ist immer eine Stärke
der deutschen Banken gewesen, vor Ort
präsent zu sein und den Kunden
persönlich zu kennen und ihn zu
schätzen. Daraus sind langfristige,
tragfähige Geschäftsbeziehungen
und intakte Vertrauensverhältnisse
entstanden. Das hat in der Finanzkrise
auch stabilisierend gewirkt.
Im Bankgewerbe pflegt man eine nüchtern
kaufmännische Sprache. Sie wissen,
meine Damen und Herren, was es heißt,
wenn Sicherheiten
zu hinterlegen und Forderungen fällig
zu stellen sind. Sie wissen, dass Sie der Gesellschaft,
die sich zur Sicherung der Banken verbürgt
hat, etwas zurückgeben müssen.
Uns muss allen klar sein: Wir stehen in einem immer
intensiveren globalen Wettbewerb. Wenn wir hier nicht
ins Hintertreffen geraten wollen, dann brauchen
wir leistungsfähige Strukturen und müssen die
Schieflagen im Finanzsektor so schnell wie möglich
beheben.
Deutschland stellt an sich den Anspruch,
als wirtschaftsstarke Nation Führungsqualitäten
zu zeigen. Unsere Stärken beruhen
auf Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit
und einer hohen Kreditwürdigkeit.
Vertrauen ist die Grundlage unserer
Wirtschaft und unserer Gesellschaft.
Dann muss Deutschland auch in Europa
und auf globaler Ebene bereit sein
voranzugehen, um ein intelligentes
und nachhaltiges Wirtschaften zu erreichen.
Wir dürfen uns nicht hinter anderen
verstecken. Wer
etwas bewegen möchte,
muss sich auch selbst bewegen.
Um den Blick klar nach vorne zu richten,
müssen wir uns bewusst machen,
dass Maß und Vernunft unsere
Prämissen sind. Maßhalten
ist eine Primärtugend. Für
den Banken- und Finanzsektor heißt
dies: Die Zeit unverhältnismäßiger
Gewinne und schneller Profite ist vorbei und darf so nicht zurückkommen.
Nicht für die Banken, die sich
mit geringeren Renditen und höheren
Sicherheitsvorschriften zurechtfinden
müssen. Und nicht für die
Sparer und Anleger, die geblendet vom
Höhenrausch an den Börsen
leichtfertig auf schnelle Gewinne setzten.
Und nicht für die Politik, die
national und global Handlungsspielräume
zurückgewinnen muss, indem sie
endlich die Regeln einhält und
die öffentlichen Haushalte
in Ordnung bringt und auch dem Finanzsektor
klare Regeln setzt. Das alles mag für
den heutigen Anlass sehr nüchtern
klingen, es wäre aber eine tragfähige
Richtung. Und darauf kommt es an.
In fünf Jahren sollten gelassenere
Töne zu hören sein. Es muss
bis dahin ins Lot gebracht werden,
was aus den Fugen geraten ist."
http://www.bundespraesident.de/Reden-und-Interviews-,
11057.673518/Bundespraesident-Christian-Wul.htm
Pressemitteilung
2011-03-25 (Fähnchenschwenker
im Wahlkampf)
Nahost-Experte Ulrich Kienzle : "Dass
plötzlich Frau Merkel Atomgegner
wird und Westerwelle Pazifist. ...
Das ist Voodoo-Politik,
also Geisterfahrt"
Glaubwürdig sind in der Atomkraftfrage
die Grünen, teilweise die SPD und Linkspartei.
Jahrzehntelange Atomkraftbefürworter
CDU-FDP nicht.
In dem Helfen mit friedlichen Mitteln
ist alleine die Linkspartei glaubwürdig.
Jahrzehntelange Kriegstreiber CDU-SPD
nicht.
Pressemitteilung
2011-03-25 (CDU-FDP.
BDI. Lügenpack. Brüderle
und Atomausstieg-Wahlkampf)
Im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
wollen die meisten Mitglieder (Großaktionäre,
Unternehmensbesitzer und Manager) vermutlich
ihre Lieblingsparteien CDU
und FDP beim Wahlkampf nicht
nur mit Parteispenden, sondern auch
mit Schweigen unterstützen, wenn den
CDU-FDP-Politikern in vermeintlich
abhörsicherer Runde die Wahrheit rausrutscht.
Vom Hauptgeschäftsführer
werden die anderen BDI-Mitglieder wohl
erwarten, dass er als oberster Vertreter
ebenfalls das Schweigen unterstützt.
Vor Gericht gilt das Verschweigen als
Lügen.
Aber es gibt wie so oft eine
einzige Ausnahme von der Regel.
Und es handelt sich sogar um ein
Mitglied aus dem Präsidium des BDI,
dem die Wahrheit wichtiger ist als
die Interessen von BDI und CDU-FDP.
Der Stern schreibt : "Brüderle
soll am 14. März auf einer Vorstands-
und Präsidiumssitzung des BDI
die vorübergehende Abschaltung älterer
Atomkraftwerke mit dem Wahlkampf in Baden-Württemberg
und Rheinland-Pfalz begründet
haben. ... Was alle längst gemutmaßt
haben – Brüderle
hat den Beleg dafür geliefert:
In einer Runde führender Wirtschaftsvertreter
hat er unlängst das von Bundeskanzlerin
Angela Merkel verkündete Moratorium für
die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke zum wahltaktischen
Manöver erklärt.
... BDI-Hauptgeschäftsführer
Werner Schnappauf erklärte,
es liege ein "Protokollfehler" vor. "Die Äußerung
des Bundeswirtschaftsministers ist
falsch wiedergegeben worden." ...
Die "Süddeutsche
Zeitung" zitierte in ihrer Freitagsausgabe ein
Mitglied des Präsidiums des
Bundesverbandes der Deutschen Industrie
(BDI), der Brüderles Beteuerung
zurückweist, in einem Protokoll
falsch zitiert worden zu sein. 'Die
Sätze sind so gefallen, sie sind
im Protokoll zwar verkürzt, aber
richtig wiedergegeben.'
"
Der Hauptgeschäftsführer
des BDI hat zwar die Interessen seiner
Mitglieder vertreten, aber steht nun
in der Öffentlichkeit als Lügner da.
Und damit der
ganze BDI als "Lügenpack".
Aber da hilft der Bauernopfer-Trick,
damit nur der Hauptgeschäftsführer
als Lügner dasteht.
Stern : "stellt
der Hauptgeschäftsführer
des Bundesverbands der Deutschen Industrie
(BDI), Werner Schnappauf, sein Amt
zur Verfügung. Dies teilte der
BDI am Freitag in Berlin mit."
Schnappauf
: "Ich übernehme
die politische Verantwortung für
die Folgen einer Indiskretion, an der
ich persönlich nicht beteiligt
war, um möglichen Schaden für
das Verhältnis von Wirtschaft
und Politik abzuwenden".
Letztlich kann man sich drei Stichworte
merken. CDU-FDP, Lügenpack, Unternehmer
(inkl. Manager).
Pressemitteilung
2011-03-24 (Antrag
der Linkspartei im Bundestag zur Abschaffung
der Sanktionen im SGB II und XII )
Die Linke stellt Antrag auf Einführung
des (B)GE für Arme.
Antrag : Deutscher Bundestag 22.03.2011
- Drucksache 17/5174. "Sanktionen im
Zweiten Buch Sozialgesetzbuch und Leistungseinschränkungen
im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch abschaffen" http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/051/1705174.pdf
Die Rede von Katja Kipping im Bundestag
am 24.3.11:
- Das heißt, dass diesen Leuten
nachweislich zu Unrecht das Existenzminimum
vorenthalten wurde. Ich möchte
Sie einmal erleben, wenn Ihnen über
Monate hinweg die Diäten (hohes
Einkommen der Abgeordneten) einfach
nicht überwiesen werden. Hier reden
wir über Menschen, die wirklich
kaum ein finanzielles Polster haben.
- Das zentrale Argument der schwarz-gelben
Bundesregierung lautet Zitat: "Sanktionen
dienen dazu, die Besetzung von Arbeitsplätzen
zu unterstützen …"
Schauen wir uns doch einmal das Verhältnis
von offenen Stellen zu Erwerbslosen
an. Wenn wir die offiziellen Statistiken
betrachten und nur die offensichtlichsten
Tricks bei der Berechnung von Arbeitslosen
herausnehmen, erhalten wir folgendes
Ergebnis: Auf eine offene Stelle kommen
zehn Erwerbslose. Egal,
wie sehr sie sich bemühen, müssen
von diesen zehn also neun leer ausgehen.
Das ist nüchterne Mathematik.
Das heißt: Das Problem ist nicht
die angebliche Arbeitsunwilligkeit;
das Problem ist, dass es diese Gesellschaft
nicht schafft, die vorhandene Erwerbsarbeit
gerecht zu verteilen, zum Beispiel
durch Arbeitszeitverkürzung.
- Die Linke fordert deswegen: Weg
mit den Sanktionen. Wir fordern, die
vorhandene Erwerbsarbeit durch Arbeitszeitverkürzung
gerechter zu verteilen. Ja, wir
lehnen Zwang zur Arbeit genauso ab
wie Erwerbslosigkeit wider Willen;
denn beides widerspricht unserem Verständnis
von einer freiheitlichen und einer
humanistischen Gesellschaft. Insofern
möchte
ich mit dem Zitat des Humanisten Erich
Fromm enden. Er sagte, daß der
Mensch unter allen Umständen das
Recht hat zu leben. Dieses Recht auf
Leben, Nahrung und Unterkunft, auf
medizinische Versorgung, Bildung usw.
ist ein dem Menschen angeborenes
Recht (Menschenrecht), das unter keinen
Umständen
eingeschränkt
werden darf, nicht einmal im Hinblick
darauf, ob der Betreffende für
die Gesellschaft „von Nutzen
ist“. So weit der Humanist Erich
Fromm.
http://www.sozialticker.com/sanktionen-sanktionen-sanktionen-und-so-wird-aus-hartz-iv-leyen-i_20110325.html
Wird dieser
Antrag von den großen Parteien im
Bundestag angenommen, dann haben Verarmte
in Deutschland wieder Grundrechte und Menschenrechte und
werden von staatlichen und kommunalen
Behörden nicht mehr wie Kriminelle
behandelt.
Pressemitteilung
2011-03-19 (Flugverbotszone.
Deutschland stimmt neutral. )
In jedem Land, in dem die machtmittelreichen
Machthaber die Masse der machtmittelarmen
Menschen unterdrücken, haben die
Unterdrückten so wie in der französischen
Revolution einen guten Grund gegen
die Machthaber zu rebellieren, notfalls
mit Gewalt. Die Rebellen kämpfen für
ihre Menschenrechte. Schicken die Machthaber
wie in Libyen das
Militär gegen die Rebellen, dann
ist das die Fortführung der Vorenthaltung
von Menschenrechten wie Wahlrecht,
Berufswahlfreiheit etc. mit gewaltsamen
Mitteln. Und somit ein gesteigertes
Menschenrechtsverbrechen.
Denn die Vorenthaltung
von Menschenrechten ist schon ein Menschenrechtsverbrechen.
Menschenrechtsverbrechen
würde
keine Regierung interessieren, die
wie die deutsche Regierung selbst bei
verarmten Deutschen Menschenrechte
bricht, wenn Libyen nicht wirtschaftlich bzw.
wegen dem Öl-Import aus dem nahen
Osten interessant wäre.
- Die Alliierten
haben die Deutschen von dem rechtsradikalen
Diktator Hitler befreit, aber das
Motiv war eher Selbstverteidigung vor
Deutschland und auch schon damals das
Öl im nahen Osten.
- Europäische
Regierungen haben für Profit Diktatoren
im nahen Osten jahrzehntelang als Gegenleistung
für Öllieferungen mit Waffenlieferungen
unterstützt.
- Europäische Regierungen haben
dem Verhungern in der dritten Welt
zugesehen.
Das EU-Parlament hat sich am 10. März
mit großer Mehrheit für
die Einrichtung einer Flugverbotszone über
Libyen ausgesprochen.
Der UN-Sicherheitsrat stimmt
am 17. März mit 10 Stimmen dafür
und 5 Enthaltungen für eine Flugverbotszone.
Die beiden Vetomächte Russland
und China enthielten sich. Ein Nein
bzw. Veto hätte die Resolution verhindert.
Indien, Brasilien und Deutschland
enthielten sich.
Vielleicht macht es jedoch bei den
über Fernsehunternehmen informierten
Wählern einen Unterschied zu anderen
Ländern, wenn die Machthaber nicht
nur mit informationstechnischen, finanziellen,
gesetzlichen und zusätzlich mit einfachen
militärischen Machtmitteln wie Soldaten
mit Gewehren, sondern "ein Diktator
mit all seinen militärischen Machtmitteln
- mit Kampfflugzeugen, Artillerie und
Panzern - gegen sein Volk vorgeht,
wie es Gaddafi macht, dann ist juristisch
gesehen sicher ein Verbrechen gegen
die Menschlichkeit." (Niebel am 10.3.11.)
Resolution :
- Einsatz
von Gewalt »zum Schutz von
Zivilisten vor Angriffen, speziell
in der im Osten gelegenen Stadt Bengasi«
- Verbot des Flugverkehrs im gesamten
libyschen Luftraum
- Verbot der ausländischen
Besetzung von Teilen des Territoriums
des Landes
USA und Frankreich wollten bei den
Verhandlungen in New York weitergehende
militärische
Interventionen. Angriffe aus
der Luft, zu Land und vom Meer
aus.
Durch die Flugverbotszone werden zwar
die Regierungsgegner vor den gewaltsamen
Angriffen ihrer Regierung geschützt,
aber es könnte durch die Ausdehnung
zu einem Krieg zu noch viel mehr
Toten kommen. Sabine Lösing (Die Linke):
"Man sollte außerdem
nicht vergessen, daß die bisher
von der UN mandatierten Flugverbotszonen
in eine westliche Militärintervention
mitsamt anschließender
Besatzung mündeten."
Die Flugverbotszone ist damit eine
riskante Aktion.
Neben dem militärischen Eingreifen
muss deshalb die demokratische Welt
in erster Linie darauf setzen, die
Machthaber in Libyen vom Zugang
zu Machtmitteln wie Geld und Waffen
abzuschneiden. Eine kleine Entmachtung.
Und die vollständige Entmachtung, d.h.
zusätzlich politische
Entmachtung,
durch das libysche Volk zu fördern.
Pressemitteilung
2011-03-19 (Sicherheit
deutscher Atomkraftwerke. GAU möglich)
Tokio, das ca. 250 km südlich von
Fukushima liegt, könnte durch Winde
radioaktive Strahlung aus Fukushima
abbekommen.
Fast jeder Bundesbürger hat in dieser
Entfernung ein deutsches Atomkraftwerk.
Emsland, Unterweser, Brunsbüttel,
Grohnde, Brokdorf, Krümmel, Biblis
A, Biblis B, Grafenrheinfeld, Phillippsburg
1 und 2, Neckarwestheim I und II, Grundremmingen
B und C, Isar 1 und 2.
Einem bislang geheim gehaltenen
Papier aus dem Bundesumweltministerium
vom 14. März 2011 nach, das Kontraste
vorliegt (siehe Link unten), sind
die an Betreiber von Atomkraftwerken gestellten bzw.
vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen
nicht auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik,
sondern auf dem Stand, der sich aus dem Einfluss der
Atomkonzern-Lobby auf die wirtschaftsnahe CDU-FDP-Regierung ergibt,
d.h. weit darunter. Denn die Sicherheitsanforderungen
auf dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik
würden den Profit der Atomkonzerne schmälern.
Kontraste zählt auf
- Neckarwestheim II
liegt in einem Erdbebengebiet, in dem
heute nicht einmal mehr ein Industriegebiet
gebaut werden dürfte. Schutzmassnahmen
zu teuer.
- In Schottland, Norwegen
gibt es Felsabhänge
an Fjorden, die über kurz oder
lang 30 m hohe Tsunamis an der Nordsee
auslösen
werden.
Brokdorf und Unterweser liegen an
der Nordsee. Schutzmassnahmen zu teuer.
- Alte Atomkraftwerke
wie Phillipsburg I haben
Notstromdiesel, die nicht gegen Flugzeugabsturz
und Terrorattacken verbunkert sind.
Umrüstung zu teuer.
- Auch ohne Zusatzgefahren
besonders anfällig sind aufgrund
veralteter Technik Isar 1, Neckarwestheim
I, Krümmel,
Brunsbüttel.
Umrüstung zu teuer. Aufgrund
des Einflusses der Atomkonzerne auf die
CDU-FDP-Regierung ist keines der Atomkraftwerke
auf dem neuestern Stand der Technik.
Umrüstung zu teuer.
Zu ergänzen ist, das dieser Sicherheitskatalog
zwar die umwelttechnischen Faktoren berücksichtigt,
aber nicht folgende
- Fehlerhaftes menschliches Planen
und Handeln
- Chaoszustände, minimale Änderungen
mit großen, unvorhersagbaren
Auswirkungen.
Zusätzliche Gefahren außerhalb
der Atomkraftwerke sind die Endlager
für Strahlungsmüll.
Zur
Vermeidung von Katastrophen ist es
Pflicht, Sicherheitsanforderungen
auf dem neuesten Stand von Wissenschaft
und Technik vorzuschreiben. Ist den
Atomenergiekonzernen die Umrüstung
zu teuer, dann müssen diese die Atomkraftwerke
still legen. Und ersatzweise in alternative
Energien investieren. Das können
übrigens auch Bürger, die Geld übrig
haben und Energie-Genossenschaften
gründen.
Kaum einer glaubt, dass eine von Konzernmitarbeitern
durchsetzte CDU-FDP-Regierung diese
Aufgabe anpackt. Viel eher ist zu erwarten, dass
die Konzerne
aus Profitgier Druck auf CDU-FDP
ausüben
und die unsicheren Atomkraftwerke
weiter laufen.
Anzeichen dafür :
- Der ehemalige Leiter
der Abteilung für
Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium,
Wolfgang Renneberg zu dem Papier : "Solche
konsequenten Forderungen sind bisher nicht bekannt
geworden. Im Gegenteil: Das Bundesumweltministerium
hat bislang alles getan, um Sicherheitsanforderungen,
die eigentlich nach Stand von Wissenschaft
und Technik gestellt werden müssten, nicht zu stellen."
- Die beschlossene Verlängerung
der Laufzeit der Atomkraftwerke bis
2040 bzw. 2050. Die ledigliche Aussetzung
dieser Verlängerung vor drei
Landtagswahlen für 3 Monate
sieht nach Wahltaktik aus.
- Die sieben Kraftwerke, die angeblich
wegen der neuen Lage nach Japan abgeschaltet
worden sind, sind außer einem, Isar
1, entweder schon außer Betrieb (Krümmel
und Brunsbüttel) oder hätten abgeschaltet
(Biblis A) werden sollen oder wären
auch so überprüft (Revision : Biblis
B, Phillipsburg, Neckarwestheim 1)
worden.
- Die von der
CDU-FDP-Regierung bzw. Bundesumweltministerium einberufenen Mitglieder
der Reaktorsicherheitskommission sind überwiegend
Atomkraft-Befürworter und
teilweise auch Abgesandte der
Atomenergie-Konzerne. Z.B.
Dr. Erwin Fischer von E.ON.
Wolfgang Renneberg : „Bei solchen Papieren besteht
die Gefahr, dass sie verwässert
werden. Sie können verwässert
werden dadurch, dass geschlossene Kommissionen
hier sich neue Maßstäbe
bilden. Meines Erachtens ist es ganz
wichtig, diese Punkte im Parlament,
in Hearings, mit der Öffentlichkeit,
mit der Fachöffentlichkeit zu
diskutieren“
Quelle :
Sicherheits-Katalog des Bundesumweltministeriums:
"Arbeitsgruppe RS I 3 Bonn, 16. März
2011.
RS I 3 13042/9 Hausruf: 2850. Erste Überlegungen
zu Konsequenzen Fukushima. Sicherheitsüberprüfung
deutscher Kernkraftwerke und Neubewertung.
Stand: 16.03.2011"
Kurzform : http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_17_03_2011/
geheimer_pruefkatalog.html
Langform : http://www.rbb-online.de/kontraste/
sendestrecke_beitraege/interner_sicherheits.file.pdf
Kontraste : "Geheimer Prüfkatalog
- Alle AKW vor dem Aus?"
http://www.ardmediathek.de/ard/ servlet/content/3517136?documentId=6743574
http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktor-Sicherheitskommission
Pressemitteilung
2011-03-15 (Atomkraftwerk-GAU
in Japan. Atomenergie)
Schon vor 30 Jahren war klar, dass
das Risiko für einen GAU wie den in
Tschernobyl, Japan und vielen anderen
zwar recht gering ist, aber wenn er
eintritt ist der Schaden für Mensch
und Umwelt so groß, dass die Atomenergie-Technologie
nicht zu verantworten ist.
Zum Schaden im Falle eines GAUs kommt
noch der ständige Schaden durch die
ungeklärte Endlagerung.
Damit die Energiekonzerne jedoch nicht
auf ihre Profite verzichten müssen,
haben diese CDU-FDP über Parteispenden
gekauft.
Kapitalismus
bedeutet mehr Kapital für Kapitalisten
auf Kosten von Umwelt und der Gesundheit
von Menschen. Dafür
stehen in erster Linie FDP, dann CDU
und zuletzt SPD.
Pressemitteilung
2011-03-10 ("Bio"-Sprit
E10)
Nicht alles was "Bio" genannt wird
ist auch gut für die Umwelt. Das Super
E10 ist dafür ein Beispiel.
Unternehmen bzw. Konzerne kaufen im
Ausland Land auf. Stand auf dem Land
Wald, so wird dieser zum Schaden der
Umwelt gerodet. Wurden auf dem Land
Nahrungsmittel angebaut, so wird jetzt
die Vorstufe von Sprit angebaut und
Nahrungsmittel werden immer teurer
und der Hunger in der Welt bis hin
zum Sterben größer.
Kapitalismus bedeutet mehr Kapital
für Kapitalisten auf Kosten von Umwelt
und Armen. Dafür stehen in erster Linie
FDP, dann CDU und zuletzt SPD.
Im Fall von E10 gibt es im Vergleich
zum bisherigen Super (E5) nicht einmal
einen CO2-Vorteil, da der Spritverbrauch
höher ist als beim bisherigen Super
(E5).
Pressemitteilung
2011-02-28 (Menschenrechte.
Deutschland - Iran, Libyen)
Außenminister Westerwelle verweist
vor einem Jahr am 3.3.10 in seiner Rede
vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf auf
die Menschenrechtsverletzungen des
Irans. Und heute circa ein Jahr später
auf die von Libyen.
Kennt man die Menschenrechtsverletzungen
Deutschlands bei verarmten deutschen
Staatsbürgern, so sind die Worte
für Deutschland ebenfalls treffend.
Deshalb kommentiere ich nachfolgend
die Rede von Westerwelle.
Zuerst die Rede zum
Thema Iran selbst :
"Die Vereinten Nationen sind das Herzstück
einer Weltpolitik, die auf Kooperation
setzt. Um den Frieden zu sichern und
die Menschenrechte
zu schützen,
brauchen wir starke und handlungsfähige
Vereinte Nationen. Wir brauchen sie
für eine Politik, die dem Wohl
der Menschheit verpflichtet ist. Und
die anerkennt, dass die Menschheit
aus einer Vielzahl von Individuen besteht.
Der Mensch war auf der Welt, bevor
es Staaten gab. Nicht der Mensch ist
für den Staat da, sondern der
Staat für den Menschen.
Die Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte und die Konventionen
enthalten den klaren Auftrag zum Schutz
und zur Förderung der universellen
und unteilbaren Menschenrechte. Hinschauen
ist Teil des Auftrags. Angesichts von
Menschenrechtsverletzungen dürfen
wir nicht schweigen. Auch in Zukunft
werden wir hier im Menschenrechtsrat
Kritik üben, wenn Staaten ihren
menschenrechtlichen Pflichten nicht
nachkommen.
Die universell anerkannten Werte – wie
der Respekt vor der Würde des
Menschen – sind jene Grenze,
ab der aus dem Prinzip der Nichteinmischung
gemeinsame Verantwortung wird. Der
Träger des Literaturnobelpreises
1972, Heinrich Böll, hat uns ins
Stammbuch geschrieben: Es gibt eine
Pflicht zur Einmischung
in die Angelegenheit der Menschenrechte.
Das beharrliche Engagement der deutschen
Bundesregierung für die Menschenrechte
ist die Lehre aus
dem dunkelsten Kapitel der deutschen
Geschichte. Deswegen
beginnt unsere Verfassung, das deutsche
Grundgesetz, mit der Unantastbarkeit
der Würde des Menschen und dem
Bekenntnis zu unverletzlichen
und unveräußerlichen
Menschenrechten als Grundlage jeder
menschlichen Gemeinschaft, des Friedens
und der Gerechtigkeit in der Welt.
Wir verpflichten
uns zum Schutz der Grundrechte innerhalb
unseres Landes.
Wir streiten für die Einhaltung
von Menschenrechten außerhalb
unseres Landes.
... Wir verfolgen keine Politik des
erhobenen Zeigefingers. Reiche und
entwickelte Staaten haben die Wahrung
der Menschenrechte nicht gepachtet.
... Unserer
Rolle und unserem Anspruch werden wir
nur gerecht, wenn wir die Wahrung
der Menschenrechte bei uns selbst als
tägliche
Aufgabe begreifen. ... Denjenigen,
die den Schutz von Menschenrechten
in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen,
gebührt
unser uneingeschränkter
Respekt. Diese Menschen setzen
sich nicht selten durch ihre Arbeit
Gefahren für Leib und Leben aus.
Mein Dank und meine besondere Hochachtung
gilt den vielen mutigen Frauen und
Männern,
die Menschenrechte verteidigen. ...
In welchem Maß Menschenrechte
respektiert und geschützt werden,
ist Maßstab für
Stabilität
und nachhaltige Entwicklung einer Gesellschaft.
...
Die verfolgten
Menschenrechtsverteidiger,
die Journalisten, Frauen und Gewerkschaftler,
die Angehörigen religiöser
Minderheiten und viele andere einfache
Bürger fordern lediglich diejenigen
Rechte ein, die Ihnen die iranische
Verfassung garantiert. Sie fordern
die Einhaltung von Pflichten, die der
Iran selbst rechtlich bindend in internationalen
Abkommen übernommen hat. ...
Vor wenigen Tagen hat die iranische
Regierung hier in Genf gezeigt, dass
sie internationale Menschenrechtsstandards
nicht einhalten will. Ich bedaure diese
Entwicklung sehr. ...
... Ideologische
Debatten, die den Menschenrechtsschutz
schwächen sollen, haben in diesem
Rat keinen Platz. ...
Ich verstehe die Mitgliedschaft im
Rat als ein Privileg. Nur derjenige
sollte Mitglied des Rates werden, der
bereit ist, objektiv feststellbare
Mindestanforderungen zu erfüllen.
...
Sie können auch in Zukunft
auf das Engagement und die Beharrlichkeit
Deutschlands für den Schutz der
Menschenrechte zählen. Ich danke
Ihnen, Herr Präsident."
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2010/100303-BM-MRR.html?nn=358022
Nachfolgend der Kommentar
zur Rede zu
Iran:
Da die Parteien FDP-CDU
bis Grüne-SPD
die Menschenrechte bei Verarmten nicht
schützen, sondern die Verarmten
gezielt ihrer Menschenrechte berauben,
brauchen wir zum Wohl der Menschheit
in Deutschland eine Menschenrechts-Politik
und dafür offensichtlich andere
Parteien.
Den Satz „Nicht der Mensch ist
für den Staat da, sondern der
Staat für den Menschen.“ hätte
Westerwelle an die modernen Zwangs-Arbeitsagenturen
in Deutschland richten sollen.
Die Menschenrechtsverletzungen im
nahen Osten sind zwar schärfer
als die in Deutschland, aber Menschenrechtler
dürfen
dennoch angesichts der Menschenrechtsverletzungen
in Deutschland nicht schweigen. Und
gemäß dem Aufruf von Heinrich
Böll müssen sie sich bei
Menschenrechtsverletzungen einmischen.
Die Lehre aus dem dunkelsten Kapitel
der deutschen Geschichte scheint vergessen
zu sein. So wie üblicherweise
die Lehre aus einem Krieg ein paar
Jahrzehnte später vergessen wird.
In Deutschland sind die Menschenrechte
verletztlich veräußerlich.
Denn Menschenrechte sind kein „wichtiger
Grund“ gegen
staatliche Massnahmen der Arbeitsagenturen
gegen Verarmte. Und die Verarmten
müssen
ihre Menschenrechte in Deutschland
aus reiner Überlebensnot
für das Existenzminimum verkaufen.
Menschenrechtler müssen täglich
dafür sorgen, dass deutsche Politik
sich zum Schutz der Menschenrechte
verpflichtet. Dafür gebührt
Menschenrechtlern uneingeschränkter
Respekt. Denn dieses Engagement dient
der Stabilität
und nachhaltigen Entwicklung eines
Landes.
Die Menschenrechtler fordern lediglich
die Grundrechte ein, die die
deutsche Verfassung garantiert. Menschenrechtler
fordern die Einhaltung von Pflichten,
die Deutschland rechtlich bindend in
internationalen Abkommen übernommen
hat.
Die Parteien FDP-CDU
bis Grüne-SPD haben - wohl aufgrund
ihrer kapitalistischen Ideologie -
mit den Konzepten von Aktivierung und
Bürgerzwangsarbeit
gezeigt, dass sie internationale Menschenrechtsstandards
nicht einhalten wollen.
Ohne das Engagement von Menschenrechtlern
können Sie auch in Zukunft darauf
zählen, dass Deutschland engagiert
und beharrlich die Menschenrechte verletzt.
Zuerst die Rede zum
Thema Libyen selbst :
http://www.auswaertiges-amt.de/sid_92BFFD2F7A212333F2578EF44A69FF64/DE/
Infoservice/Presse/Reden/2011/110228-BM-Menschenrechtsrat.html
Das Auswärtige Amt schreibt über
die Rede : "Westerwelle
verurteilte in seiner Rede beim Menschenrechtsrat
die "schrecklichen Menschenrechtsverletzungen",
die das libysche Regime begangen habe.
Die Verantwortlichen würden sich
gegebenenfalls auch vor dem
Internationalen Strafgerichtshof verantworten müssen."
Nachfolgend der Kommentar
zur Rede zu Libyen:
Folgt sobald offizielle Übersetzung
ins Deutsche vorliegt.
Die Anregung
vom auswärtigen
Amt kann jeder deutsche entrechtete
Verarmte aufnehmen : Die Menschenrechtsverbrecher
in Arbeitsagenturen wegen massiver
Menschenrechtsverletzungen vor dem
Internationalen Strafgerichtshof anzeigen.
Pressemitteilung
2011-02-28 (Offener
Brief von Doktoranden wegen Guttenberg-Plagiat)
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
als Doktorandinnen und Doktoranden
verfolgen wir die gegenwärtige
Diskussion um die Plagiatsvorwürfe
gegen den Bundesminister der Verteidigung,
Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg, mit
großer Erschütterung und
noch größerem Unverständnis.
Wir haben den Eindruck, dass Sie mit
aller Macht versuchen, einen Minister
zu halten, der trotz massiver Gegenbeweise
immer noch die Behauptung aufrecht
erhält, er habe in seiner Doktorarbeit
nicht bewusst getäuscht.
Mit dieser Vorgehensweise beschädigen
die Bundesregierung und die Abgeordneten
der Koalition nicht nur sich selbst,
sondern viel mehr.
Zu Guttenberg musste bereits in der
letzten Woche mehrfach Abstand von
seinen zuvor beteuerten Aussagen in
Bezug auf seine Dissertation nehmen.
Die Internetgemeinde hat es in einer
beispiellosen Art und Weise geschafft,
eine Vielzahl von eindeutigen Plagiaten
in der Dissertation von Herrn zu Guttenberg
zu belegen. Diese Indizien sind von
jedermann einzusehen und überprüfbar.
Es nimmt kaum Wunder, dass sich Plagiatsexperten
darüber einig sind, dass man hier
nicht mehr von einigen „peinlichen
Fehlern“ reden kann. Es handelt
sich um massive,
systematische Täuschung.
Zu Guttenberg hat große
Teile seiner Dissertation – und dies
offenbar mit großem Ehrgeiz – zusammenkopiert
und Quellen vertuscht, um sich den
Doktortitel zu
erschleichen, mit dem
er dann nicht zuletzt auf Wahlplakaten
geworben hat. Die Universität
Bayreuth hat diesen Vorwurf nicht ausräumen
können. Angesichts des Umfangs
und der Anzahl der Plagiate wissen
Sie genauso gut wie wir, dass am Ende
der genauen Überprüfung durch
die Universität nur ein Ergebnis
stehen kann, was die Täuschungsintention
des Ministers angeht. Man kann dies
nicht „unbewusst“ tun.
Diese Täuschung als solche zu
benennen, hat dabei nichts mit der
Zugehörigkeit des Ministers zu
einer bestimmten Partei zu tun. Auch
von den Politikern der Opposition würden
wir den Rücktritt als Minister
fordern, hätten sie ihr Ehrenwort
gegeben, ihre wissenschaftliche
Leistung eigenständig und nur
unter Zuhilfenahme der angegebenen
Hilfsmittel erstellt zu haben, und dann trotzdem in massiver
Weise dagegen verstoßen.
Herr zu Guttenberg hat am 23. Februar
2011 in der Aktuellen Stunde im Deutschen
Bundestag darauf verwiesen, er wolle
nur nach seiner Tätigkeit als
Verteidigungsminister beurteilt werden.
Er hat dabei auf eine Formulierung
von Ihnen angespielt, wonach Sie ihn
nicht als „wissenschaftlichen
Assistenten“ eingestellt hätten.
Dies ist eine Verhöhnung aller
wissenschaftlichen Hilfskräfte
sowie aller Doktorandinnen und Doktoranden,
die auf ehrliche
Art und Weise versuchen,
ihren Teil zum wissenschaftlichen Fortschritt
beizutragen. Sie legt darüber
hinaus nahe, dass es sich beim Erschleichen
eines Doktortitels um ein Kavaliersdelikt handele und dass das „akademische
Ehrenwort“ im wirklichen Leben
belanglos sei.
Bei der Beachtung der Regeln guter
wissenschaftlicher Praxis geht es nicht
um „Fußnoten“, nicht
um Kinkerlitzchen, die angesichts größerer
politischer Probleme vernachlässigenswert
sind. Es geht um die Grundlagen
unseres Arbeitens und Vertrauenswürdigkeit.
Wir bemühen uns daher in unserer
eigenen Arbeit nach bestem Wissen und
Gewissen, diesen hohen Anforderungen
jederzeit nachzukommen. Wenn wir dies
nicht tun, laufen wir (zu Recht) Gefahr,
von der Universität verwiesen
zu werden.
Die meisten von uns unterrichten zudem
jüngere Studierende. Nicht selten
ist es unsere Aufgabe, ihnen die Grundlagen
wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln.
Wir halten die Studierenden dabei dazu
an, von Anfang an sehr genau darauf
zu achten, korrekt zu zitieren und
jedes Hilfsmittel als solches kenntlich
zu machen. Wir tun dies nicht, weil
wir „Fußnotenfanatiker“ sind
oder im „Elfenbeinturm“ sitzen
und nicht wissen, was im wahren Leben
zählt. Es geht uns schlicht darum,
das Verständnis dafür weiterzugeben,
dass wissenschaftlicher und damit gesellschaftlicher
Fortschritt allein dann möglich
ist, wenn man sich auf die Redlichkeit
in der „scientific community“ verlassen
kann. Verstoßen unsere Studentinnen
und Studenten gegen diesen Kodex, sind
wir gehalten, ihre Prüfungsleistung
als ungenügend zu bewerten. Bei
erneutem Verstoß droht in aller
Regel die Exmatrikulation. Nach einer
solchen Entscheidung bleibt der Eintritt
der Betroffenen in viele Berufe zurecht
verwehrt – auch in Berufe, in
denen die persönliche Integrität
weniger bedeutend sein mag als im Amt
des Bundesverteidigungsministers.
Vielleicht sind wir altmodisch und
vertreten überholte konservative
Werte, wenn wir die Auffassung hegen,
dass Aufrichtigkeit und Verantwortungsbewusstsein
Werte sein sollten, die auch außerhalb
der Wissenschaft gelten sollten. Herr
zu Guttenberg schien bis vor kurzem
auch dieser Meinung zu sein.
Forschung leistet einen wichtigen
Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung.
Redliche und innovative Wissenschaft
ist eine Grundlage des Wohlstands in
unserem Land. Wenn der Schutz von Ideen
in unserer Gesellschaft kein wichtiger
Wert mehr ist, dann verspielen wir
unsere Zukunft. Wir erwarten für
unsere wissenschaftliche Arbeit keine
Dankbarkeit, aber zumindest den Respekt,
dass man unsere Arbeit ernst nimmt.
Durch die Behandlung der Causa Guttenberg
als Kavaliersdelikt leiden der Wissenschaftsstandort
Deutschland und die Glaubwürdigkeit
Deutschlands als „Land der Ideen“.
Möglicherweise aber halten Sie
unseren Beitrag zur Gesellschaft schlicht
für vernachlässigenswert.
Dann möchten wir Sie aber bitten,
in Zukunft nicht mehr von der von Ihnen
selbst ausgerufenen „Bildungsrepublik
Deutschland“ zu sprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner
Quelle : http://offenerbrief.posterous.com
Aktuell haben diesen offenen Brief
mehr als 25.000
Menschen unterzeichnet.
Offen ist noch, ob ein Ghostwriter die
Doktorarbeit für den Minister
Guttenberg (CDU) geschrieben hat und
es wird untersucht, ob die Straftat bewusste
Täuschung
vorliegt. Guttenberg macht sich dann
strafbar, wenn er eine eidesstattliche
Erklärung abgegeben hat,
dass die wissenschaftliche Arbeit eigenständig
und ohne fremde Hilfe verfasst wurde.
Pressemitteilung
2011-02-03 (Profit
vor Menschenrechten. Inland und
Ausland)
Kapitalisten und FDP-CDU und SPD setzen
ihren eigenen Profit vor die
Menschenrechte anderer. Doppelmoral.
Im Inland
Der Profit durch
Zwangsarbeiter geht bei FDP-CDU (Bürgerarbeit)
und SPD (Hartz IV) vor den Menschenrechten
der Verarmten.
Im Ausland
Der Profit durch Ölimporte, deren
Handelswege Ägypten kontrolliert, geht
bei deutschen Machthabern vor den Menschenrechten
der Ägypter, die unter einem Diktator
leben.
Amnesty International : "Mubarak
steht für ein System, in dem seit
Jahrzehnten systematisch gefoltert
und misshandelt wird. Das Recht auf
Meinungsfreiheit ist stark eingeschränkt.
Regierungskritiker werden strafrechtlich
verfolgt. Ihnen drohen unfaire Prozesse
bis hin zur Todesstrafe."
Ex-Kanzler Helmut Kohl (CDU) bezeichnete
den Diktator von Ägypten Mubarak
als "wirklichen Freund unseres Landes",
Guido Westerwelle (FDP) bezeichnete
den Diktator von Ägypten Mubarak
im Mai 2010 als "Mann mit enormer Erfahrung,
großer Weisheit und die Zukunft fest
im Blick."
Ex-Kanzler
Schröder (SPD) empfing Mubarak
ebenso wie der Ex-US-Präsident Bush
und die Eiserne Lady aus England.
Michel Friedman zu dieser Doppelmoral
: "Insgesamt ist es eine Schwäche de
westlichen Diplomatie immer gewesen,
dass sie einerseits die Menschenrechte
unterstützt, aber wenn es dann um die
ökonomischen oder geostrategischen
Fragen geht, das dann an zweiter Stelle
setzt. Das ist langfristig ein Desaster.
... letztendlich radikalisiert man
die Bevölkerung."
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/
webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=283
(hart aber fair am 2.2.11)
Pressemitteilung
2011-01-30 (Ursachen
für den Frust der Menschen. Langzeitherrscher)
Tagblatt am 28.1. : "Und wenn
nach Tunis jetzt auch in Kairo der
nächste Langzeitherrscher vor
dem eigenen Volk die Flucht ergreift,
werden alle Königshäuser
und Präsidentenpaläste des
Orients endgültig in Panik geraten.
Denn die Ursachen für den Frust
der Menschen sind in allen Staaten ähnlich
: Autoritäre Regime und fehlende
Mitsprache der Bürger, allmächtige
Sicherheitsapparate und korrupte Justiz,
hohe Arbeitslosigkeit und wachsende
Armut."
Das erinnert alles an die CDU-FDP-SPD-Regierungen
in Deutschland. Erst SPD, dann FDP
und jetzt CDU geraten in Panik. Die
Ursache ist die Ablehnung der CDU gegen
die Einführung
des Bürgerentscheids auf Bundesebene.
Ein Bundesverfassungsgericht mit hoch
bezahlten von der Bundesregierung ausgewählten
Bundesrichtern, das bei der Zwangsarbeit
im SGB II trotz Verbot der Zwangsarbeit
für Verarmte
(gemäß Grundgesetz) wegschaut.
Schon jeder Sechste ist laut Tagblatt
in Deutschland von Armut bedroht.
Tagblatt : "Die meist jungen
Demonstranten fordern nicht nur Jobs
und erschwingliche Lebensmittel, sondern
auch politische Reformen, Pluralität
und Freiheit. Sie wollen nicht länger
in einem Staat leben, der zerfressen
ist von Korruption, Misswirtschaft
und Raffgier. Sie wollen politisch
mitmischen, fordern garantierte Grundrechte
und wollen eine echte Wahl haben, wenn
sie ihre Stimme abgeben."
Ich fordere in Baden-Württemberg faire
Verteilung von Informationen, politischem
Einfluß und
Geld. Denn ich will nicht länger
in einem Staat leben, der zerfressen
ist von Machtgier. Ich fordere garantierte
Menschenrechte für Verarmte.
Pressemitteilung
2011-01-28 (Wirkung
von Werbung )
Tagblatt am 26.1. : "geht die Sorge
um, es sei das Zeitalter des gläsernen
Konsumenten angebrochen, der von geldgierigen
Konzernen mit Methoden
der Hirnforschung durchschaut wird."
Pressemitteilung
2011-01-27 (Bundespräsident
Wulff - Internet-Forum für direkte
Demokratie)
Tagblatt am 25.1. : "An dem 'Bürgerforum
2011' sind 25 Gemeinden aus ganz Deutschland
mit jeweils 400 zufällig ausgewählten
Personen beteiligt. ... Am 12. März
wird die Interaktive Internetplattform
in den Regionen eröffnet. ... Die Teilnehmer
sagen eine kontinuierliche und konstruktive
Mitarbeit zu. Dafür garantieren die
Bürgermeister und Landräte, dass die
so entwickelten 'Bürgerprogramme' mit
Lösungsansätzen für lokale und regionale
Probleme in die Beratungen der Gemeindeparlamente
einbezogen und von den Ratsmitgliedern
ernstgenommen werden."
Wenn Bürgermeister, Gemeinderäte
und Landräte letztlich wieder
alleine entscheiden, dann hat das Engagement
der Bürger in diesem Internet-Forum
wenig Sinn. Denn wer sich gebildet
hat, der will auch mitentscheiden.
Tagblatt : "Die von Experten der Bertelsmann-
und der Nixdorf-Stiftung moderierten
Online-Diskussionen sollen sechs Themenbereichen
gewidmet sein: Bildung, Demografie,
Demokratie, Familie, Integration und
Gerechtigkeit."
Wenn Angestellte von Medienkonzernen
im Auftrag der Machthaber Beiträge
zum Thema Gerechtigkeit löschen können,
dann ist das Zensur.
Pressemitteilung
2011-01-26 (CDU-FDP-Mindestlohn)
Bislang war alles, was Machtmittel
wie Geld etc. fairer verteilt, auf
keinen Fall von FDP und CDU zu hören.
FDP und CDU als die Parteien für Egoisten.
Die das wiedergeben, was Arbeitgeberfunktionäre
hören wollen.
Jetzt spricht auch FDP-CDU von Mindestlohn.
Das Tagblatt schreibt am 24.1. : "Meldet
sich etwa das soziale Gewissen? Vielmehr
geht die Furcht um, dass die vollständige
Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes
für Osteuropäer im Mai ausländische
Dumping-Konkurrenten auf den Plan ruft.
Massenweise Billigkräfte aus Polen
& Co., die zu Heimatbedingungen entlohnt
werden und der deutschen Leiharbeitnehmerschaft
die Jobs wegnehmen - so sieht das Negativszenario
aus. Das wiederum könnte die 16000
Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland
gefährden : mithin potenzielle FDP-Klientel."
Der letzte Satz ist ungenau.
Die Besitzer und Manager dieser Zeitarbeitsunternehmen
sind FDP-Klientel, nicht alle im Unternehmen.
Tagblatt : "auf mehr als eine Million
Beschäftige kommen. Zu verdanken haben
sie ihren Aufstieg ausgerechnet einer
rot-grünen Bundesregierung, die mit
den Hartz-Reformen Beschränkungen für
die Leiharbeit aufhob."
Warum wird Ex-Kanzler Schröder (SPD)
auch "Medien und Industriekanzler"
genannt? Weil er sich so wie die CDU
auch sozial darstellt, aber nicht sozial
ist.
Tagblatt : "Globalisierung, erhöhter
Konkurrenzdruck, Flexibilität ... Für
die Betroffenen bedeutet dies niedrige
Löhne, eine Zweiklassengesellschaft
im Betrieb, permanente Angst vor dem
Verlust des Jobs und Perspektivlosigkeit.
Das Argument, Leiharbeit ebne den Weg
zu einer festen Stelle, wurde vom Institut
für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
längst entkräftet. ... Stammbeschäftigte
gefeuert und dann wieder als billige
Leiharbeiter eingestellt"
Nimmt man die Zwangsarbeit Hartz IV
bzw. Bürgerarbeit dazu, dann gibt es
neben den Festangestellten und den
Leiharbeitern noch die Zwangsarbeiter
in Betrieben, eine Dreiklassengesellschaft.
Die Zwangsarbeiter
sind noch billiger als die Leiharbeiter.
Auch für diese muss der Mindestlohn
gelten.
Pressemitteilung
2011-01-22 (Länderfinanzausgleich.
Machtfairteilung)
Bei der vorherigen Sozialhilfe kann
so wenig wie bei Hartz IV oder Bürgerarbeit
von "Vereinheitlichung der Lebensverhältnisse" die
Rede sein, beim Länderfinanzausgleich
ist jedoch laut Grundgesetz die "Vereinheitlichung
der Lebensverhältnisse" das
Ziel.
Die drei reichen
Bundesländer Bayern,
Hessen und Baden-Württemberg, je
unter CDU-FDP-Regierung,
wollen die Solidargemeinschaft
aufkündigen.
In einem Entwurf heißt es : "Der Finanzausgleich
ist leistungsfeindlich, ungerecht und
erfüllt nicht seine Funktion als Hilfe
zur Stärkung der Eigenständigkeit."
Das erinnert an die Begründung von
der Ausbeutung Zwangsarbeit Hartz IV.
Von den Parteibossen in SPD und Grünen
eingeführt, von CDU-FDP zur Zwangsarbeit
Bürgerarbeit verschärft.
Pressemitteilung
2011-01-21 (Wort
der CDU-Kanzlerin zu Unwort des Jahres)
"Alternativlos" ist eines der Lieblingsworte
der CDU-Kanzlerin
Angela Merkel. Nach
dem Vorbild Eiserne
Lady Maggie Thatcher und ihrem TINA-Prinzip (There is no
alternative).
Die Jury wählte es mit folgender Begrüdung
zum Unwort des Jahres 2010 : "Das Wort
suggeriert sachlich
unangemessen, dass
es bei einem Entscheidungsprozess von
vorneherein keine Alternative und damit
auch keine Notwendigkeit
der Diskussion und Argumentation gebe".
Pressemitteilung
2011-01-16 (CDU-Show
bei geplanten Fabrik-Veragerungen ins
Ausland. Medienkonzerne. SPD und Linkspartei)
Sobald ein Unternehmen ankündigt,
seine Fabrik in das Ausland zu verlagern,
tauchen die CDU-FDP-Politiker auf.
Weil sie etwas bewirken könnten? Nein.
Weil die CDU-FDP-nahen Medienkonzerne
dann darüber berichten.
Tagblatt vom 14.1. : "Mehr als mahnende
Worte könne das Wirtschaftsministerium
den Abwanderungsplänen von Maquet Cardiopulmonary
nicht entgegen setzen, räumte Ministerialrat
Hauser ein."
Wenn das Problem der Egoismus des
Kapitalismus ist, was soll die Egoismus-Ideologie
von CDU-FDP auch ausrichten? Das
Kapital geht im Kapitalismus dorthin,
wo es die Kassen der Staaten und Arbeiter
am besten ausbeuten
kann.
Tagblatt : "Antalya lockt mit einer
von mittlerweile 20 türkischen Freihandelszonen.
Deren Vorteile für produzierende Unternehmen
ist unter anderem die komplette Befreiung
von Zollgebühren, von der Körperschafts-
und der Mehrwertsteuer sowie von der
Einkommenssteuer für Beschäftigte.
Zudem können die Unternehmen ihre Gewinne
ungehindert ins Ausland abführen."
Nur wenn Ausbeutung weltweit unmöglich
ist, dann wurde die Ausbeutung besiegt.
Armut durch Ausbeutung ist ein Aspekt
der Machtlosigkeit. Das Modell Menschenrechte
und Machtfairteilung weltweit eingeführt,
würde
die Ausbeutung weltweit verhindern.
Pressemitteilung
2011-01-15 (Meinungsmache
mit alten Feindbildern. Linkspartei)
Die Bürger, die die Parteien und ihre
Mitglieder nicht kennen, lassen sich
mit ein paar Zeilen in Zeitung
und Fernsehen über alte Feindbilder
in ihrer Meinung beeinflussen.
Spricht ein führendes Mitglied der
Linkspartei von der Theorie des
Kommunismus, so denken manche an den
Stalinismus. Und vergessen, dass die
Parteitagsbeschlüsse den demokratischen
Sozialismus fordern.
Aber welche Wähler wissen schon, was
sich hinter diesen Begriffen verbirgt?
Wichtig sind die Begriffe Stalinismus
und Kapitalismus. Deshalb
hierzu ein grober Vergleich
mit meinem Modell Machtfairteilung plus
Menschenrechte. 3 Punkte steht für
gerechte Freiheit. 0 Punkte bedeutet
Freiheit für die Machthaber, Machtlosigkeit
für die Untertanen.
| Stufe |
Stalinismus |
Kapitalismus |
Machtfairteilung
plus
Menschenrechte |
| Menschenrechte |
0 |
2 |
3 |
Informations-
Fairteilung |
1 |
2 |
3 |
Geld-
Fairteilung |
2 |
0 |
3 |
| Faire politische
Mitbestimmung |
0 |
1 |
3 |
| Gewaltfreiheit |
0 |
2 |
3 |
SUMME
Macht-Fairteilung |
3 |
7 |
15 |
Die Linkspartei könnte eines tun :
Sich mit Parteitagsbeschlüssen zu
Menschenrechten (Weg mit Sanktionen,
etc.), Informationsfairteilung (unzensierte
kommunale Internetforen), Geldfairteilung
(ausreichendes bedingungsloses Existenzminimum
und Existenzmaximum), faire politische
Mitbestimmung (vereinfachter Bürgerentscheid
auf allen Ebenen, Mitgliederentscheid
in der Partei), Gewaltfreiheit (Förderung
der Machtfairteilung im In- und Ausland)
eindeutig zu positionieren.
Und diese beschlossene Position mit
oder gegen die Medienkonzerne in
die Öffentlichkeit zu
bringen.
Die großen Parteien auf Bundesebene,
die dafür zumindest das Minimum an
Mitgliedern haben, sind neben der Linkspartei
auch die Grünen.
Pressemitteilung
2011-01-14 (Sammel-
und Musterklagen für Verbraucherschutz)
In einem CDU-FDP bis SPD bzw. kapitalistisch
geführten Land haben die Konzerne-
und Unternehmensbesitzer die Macht.
Ein einzelner Bürger hat vor Gericht
geringe Chancen gegen einen Konzern.
Aber Millionen von geprellten Kunden,
die eine Sammelklage führen, können
sich ebenfalls gute bzw. teure Anwälte
leisten. Machtmittelgleichheit bzw.
Waffengleichheit.
Eine Sammelklage sind alle Klagen zusammen,
mit ähnlich gelagerten Fällen. Das
praktikable Recht
auf eine Sammelklage könnte
von der EU eingeführt werden.
Über diese Sammelklagen könnten auch
die geprellten
unberechtigten Gewinne der Konzerne von den Bürgern zurückgeholt
werden.
Pressemitteilung
2011-01-13 (SPD.
Bundes-Volksentscheid. )
Der Bürgerentscheid auf Bundesebene
ist verfassungsrechtlich ebenso vorgesehen
wie die Repräsentanten im Bundestag.
Ersteres von der Opposition manchmal,
aber von den Regierungen wenig geliebt.
Deshalb wurde er bislang nie eingeführt.
Zur Zeit steht zumindest die grün-rote
Opposition dafür, aber die CDU-FDP-Regierung
dagegen. Aber die Hürde für eine Verfassungskonkretisierung
ist hoch : Zweidrittelmehrheit im Bundestag.
Wenn CDU-FDP wieder gegen den Bürgerentscheid
auf Bundesebene stimmt, dann sind CDU-FDP
die Verweigerer, nicht rot-grün.
Pressemitteilung
2011-01-10 (USA.
Geldverteilung)
Die USA, das Vorbild der kapitalistischen
Länder bzw. der Parteien wie FDP und
CDU, zeigte bislang wohin die
Reise geht. Milliardenschwere Großaktionäre
und Konzerne auf der einen Seite und
ein Staat als Vertreter aller Bürger
kurz vor dem Staatsbankrott auf der
anderen Seite. Die von den USA selbst
gesetzte Grenze der Überschuldung von
14,3 Billionen Dollar könnte bald überschritten
werden. Aktueller Stand : 13,95 Billionen
Dollar.
Pressemitteilung
2010-12-31 (Bürgerarbeit.
Zwangsarbeit ersetzt normale
Jobs )
Die CDU-FDP-Regierung sagt, es gäbe
mehr Arbeit bzw. weniger Arbeitslose.
Eine Studie des DGB sagt jedoch :
Im Zeitraum Herbst 2008 bis Herbst
2009 sind 3,2 Millionen sozialversicherungspflichtige
Beschäftigungsverhältnisse
verloren gegangen.
Wie ist das zu erklären?
Die aus der NS-Diktatur bekannte Zwangsarbeit
ist auf dem Vormarsch. Verarmte werden
per staatlicher Anordnung eines Vertrages
(Eingliederungsvereinbarung EGV) gezwungen
in sogenannten 1-Euro-Jobs (SPD) und
ab 2011 in der Bürgerarbeit (CDU-FDP)
für Minilöhne zu arbeiten.
Die Tarnung der Zwangsarbeit wird
verbessert, indem diese Zwangsarbeit
in sozialversicherungspflichtige
Beschäftigungsverhältnisse
umgewandelt wird.
Pressemitteilung
2010-12-31 (Kommunale
Internetforen )
Tagblatt 29.12. "Kommunen im
Minus" : "Nach den Erfahrungen
mit dem unterstrittenen Bahnprojekt Stuttgart
21 drängt der Städte- und Gemeindebund
auf eine Modernisierung der Bürgerbeteiligung
auf kommunaler Ebene. Notwendig seien
'innovative Plattformen' im Internet,
um die Transparenz von Großvorhaben zu
verbessern und offene Diskussionen unter
den Betroffenen zu fördern."
Pressemitteilung
2010-12-31 (Ausbluten
des Sozialstaates. Kommunale Finanzen)
Tagblatt 29.12. "Vor dem Ruin" : "Seit
Jahren sieht der Bund nicht bloß tatenlos
dabei zu, wie die Kommunen finanziell
ausbluten - er ist sogar verantwortlich
für diese verhängnisvolle Entwicklung....
Selbst steigende Einnahmen aus der
Gewerbesteuer können die explodierenden
Ausgaben für Langzeitarbeitslose,
alte und pflegebedürftige Menschen
nicht kompensieren."
"Kommunen im Minus" : "Schon jetzt
steuern die Gemeinden auf ein Rekorddefizit
von elf Milliarden Euro und damit auf
die schwerste Finanzkrise seit Gründung
der Bundesrepublik zu. ...
stehen 30 Prozent der Kommunen haushaltsrechtlichunter
der Vormundschaft übergeordneter Behörden.
Gewählte Ratsmitglieder
oder Bürgermeister hätten 'praktisch
nichts mehr zu sagen' meint
Schäfer (Präsident des Deutschen Städte-
und Gemeindebundes). Das sei zunehmend
eine Gefahr für die 'lokale Demokratie
in Deutschland'."
Bei solchen Artikeln muss man darauf
hinweisen, dass CDU-FDP erstens von
Vollbeschäftigung und zweitens von
Steuersenkung oder zumindest Ablehnung
der Reichensteuer etc. sprechen.
D.h. CDU-FDP-Regierung belügt
die Wähler bezüglich der Verarmung der
Menschen und will
den Sozialstaat und damit die soziale
Marktwirtschaft dadurch abschaffen, dass trotz steigender Ausgaben
(z.B. durch Kündigungen, demographische
Entwicklung) des Staates vorsätzlich
die Einnahmen des Staates nicht erhöht
werden. Letztlich wohl solange bis
Arbeitslosengeld, Pflegegeld und Rente
wegen leerer Staatskassen nicht mehr
bezahlt werden.
Pressemitteilung
2010-12-29 (soziale
Schieflage)
Wenn selbst der Paritätische
Wohlfahrtsverband vor einer "Manifestation
der Armut" warnt und dessen Chef Ulrich
Schneider von einem sozial tief zerrissenen
Land spricht, dann sollten auch die
systemgläubigen Bürger aufwachen. Denn
die Wohlfahrtsverbände leben davon,
daß es Armut gibt. Ohne Armut bräuchte
man diese kaum noch.
Pressemitteilung
2010-12-29 (Adelstitel)
Die Linke Katja Kipping fordert
die Abschaffung der Adelstitel. Als
Adelkritiker muss ich jedoch darauf
hinweisen, dass die Abschaffung der
Titel nur eine symbolische Handlung
ist. Der nächste Schritt ist die Abschaffung
der viel zu großen Macht der modernen
Adeligen X-"Leiter" in Medien, Unternehmen
und Politik.
Pressemitteilung 2010-12-23 (Fremdbestimmte
Arbeit schadet Gesundheit)
Das
Tagblatt schreibt mit Verweis auf
die Bundesanstalt für Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin (BAuA) : "Je länger
die wöchentliche Arbeitszeit, desto
häufiger treten einer Studie zufolge
Gesundheitsprobleme auf. Zwischen
Arbeitsdauer und der Häufigkeit von
Schlafstörungen, Rückenschmerzen und
Herzbeschwerden bestehe ein direkter
Zusammenhang... Auch flexible Arbeitszeiten
und Schichtarbeit wirken sich negativ
aus."
Gearbeitet wird den ganzen Tag. Bei
Hobby, Haushalt und Kindererziehung,
freien sozialen Engagement etc. jedoch
selbstbestimmt. Als "Arbeitssklave" des
Unternehmensbesitzers jedoch fremdbestimmt.
Pressemitteilung 2010-12-22 (Lohndumping
durch Bürgerarbeit und Ehrenamt)
CDU-FDP-Bundesregierung fördert
das Lohndumping durch die Bürgerarbeit,
d.h. ein "Bürgerarbeiter",
der 30 Stunden pro Woche arbeitet,
kostet den Arbeitgeber laut Tagblatt
vom 20.12.10 nur 90 Euro pro Monat.
Die CDU fördert auch das Ehrenamt,
denn Ehrenamtliche kosten den Arbeitgeber
0 Euro im Monat.
Pressemitteilung 2010-12-10 (Kinder
und Kapitalismus )
Während Kindern zwischen 6 und 14
Jahren Werte wie Freundschaft und Familie
noch wichtig sind, und Geld / Besitz,
Durchsetzungsfähigkeit / Macht, Ordnung
und Glaube weniger wichtig, ist es
bei erwachsenen CDU-Wählern genau umgekehrt.
Die Studie von Unicef
im Auftrag von Geolino zeigt damit,
dass die von Machthabern kontrollierte
(deutsche) kapitalistische Medien-Demokratie-Gesellschaft
zu viele Menschen psychisch krank macht.
Pressemitteilung 2010-12-10 (Internetzensur
durch freiheitsfeindliche Organisationen
wie Regierungen und Unternehmensbesitzer.
Gegenmaßnahmen von Wikileaks )
Amazon sperrt den
Speicherplatz für Wikileaks. Die
Schweizer Post schließt ein Konto von
Wikileaks. Mastercard hatte die Überweisung
von Spenden an Wikileaks gestoppt.
Visa ähnlich. Der Krieg dehnt sich aus
von der Ebene Informationskrieg
auf die Ebene Wirtschaftskrieg.
Im Gegenzug setzten Wikileaks-Fans
in der "Operation Payback" die Websites
Amazon.com , Mastercard.com, Paypal.com
und Visa.com außer Gefecht.
Twitter sperrt ein Profil der Wikileaks-Fans,
die sich über
Twitter organisiert hatten.
Der Chaos Computer Club, anerkannter
Gutachter vor dem Bundesverfassungsgericht
:
Die Aktivitäten von Wikileaks entsprechen
"dem Grundsatz der Hackerethik nach
freier Verfügbarkeit von staatlichen
Informationen als Basis einer demokratischen
Gesellschaft". Und die "heftigen Reaktionen staatlicher
und privatwirtschaftlicher Stellen
gegen Wikileaks seien Anlass
zur Sorge um die Informationsfreiheit
im Internet".
Pressemitteilung 2010-12-06 (Obere
Schichten. Rechtsradikalismus und Verrohung)
Die Studie des IKG (Konflikt- und
Gewaltforschung) zur Menschenfeindlichkeit
an der Uni Bielefeld zeigt, dass insbesondere
Menschen mit höheren Einkommen
verstärkt "Etabliertenvorrechte" fordern.
Die Forscher nennen das Verrohung
der Bürgerlichen. Stark
zugenommen hat entsprechend die Abwertung
von Verarmten.
Aber auch die Islamfeindlichkeit,
Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, d.h.
rechtspopulistische Einstellungen.
Pressemitteilung 2010-12-06 (Internetzensur
BRD und USA)
Zensur kennt man aus Russland. Internetzensur kennt
man aus China. Aber auch in Deutschland
und USA betreibt die Regierung Zensur.
Von der Regierung vorgeschoben werden
oft Gründe wie illegale Inhalte.
Aber es werden nicht nur diese illegalen
Inhalte zensiert, sondern auch legale
Inhalte politischer
Gegner. Und die
von Whistleblowern
ausgeplauderten Schandtaten von Ministerien
und Unternehmen.
Das zeigen die Sperrlisten, die auf
Wikileaks gelangt sind.
In Deutschland kann die Regierung
durch das Zugangserschwerungsgesetz eine
Website sperren. Es erscheint dann
das Stopp-Schild. Dagegen engagiert
sich die Piratenpartei.
In den USA versucht die US-Regierung
z.B. Wikileaks zu sperren. Wikileaks-Sympathisanten
kopierten als Gegenmaßnahme die Website
Wikileaks hundertfach, sogenannte "Mirrors"
(Spiegelungen). Die Whistleblowers
und politischen Gegner einerseits und
die Regierung andererseits spielen
dann ein Katz-und-Maus-Spiel.
http://orf.at/stories/2029258/2029257/
Die Machtmethoden,
die von Regierungen bzw. Politikadel
und Geldadel weltweit angewandt werden,
unterscheiden sich nur in der Brutalität.
Pressemitteilung 2010-12-02 (Überwachung )
Bekannt ist, daß nicht
nur Unternehmensbesitzer und Manager
die Arbeitnehmer und Kunden überwachen,
sondern auch der Staat die Bürger überwacht.
Wikileaks zeigt, daß auch der Staat
anderer Länder überwacht wird. Genauer
die Regierung und Diplomaten anderer
Länder, deren private und biometrische
Daten. Merkel (CDU)
wird von den USA als "Teflon-Merkel",
an der konstruktive Kritik anderer
abgleite und als "wenig kreativ" beschrieben.
Westerwelle (FDP)
als inkompetent,
eitel und aggressiv.
Pressemitteilung 2010-12-05 (Abstimmung über
Bau- und Vergabestopp Stuttgart 21)
Die Linke stellte im Bundestag einen
Antrag
auf Bau- und Vergabestopp von Stuttgart
21.
Abstimmung :
Linke:
ja: Karin Binder, Annette Groth,
Heike Hänsel, Ulrich Maurer, Richard
Pitterle, Michael Schlecht;
nein: ---
SPD:
ja: Rainer Arnold, Elvira Drobinski-Weiß,
Josip Juratovic, Nicolette Kressl,
Christian Lange, Katja Mast, Hilde
Mattheis, Karin Roth, Rita Schwarzelühr-Sutter,
Ute Vogt;
nein: ---
nicht abgegeben:
Lothar Binding, Ute Kumpf;
Grüne:
ja: Kerstin Andreae, Birgit Bender,
Alexander Bonde, Winfried Hermann,
Ingrid Hönlinger, Memet Kilic,
Sylvia Kotting-Uhl, Fritz Kuhn, Agnes
Malczak, Beate Müller-Gemmeke,
Gerhard Schick;
nein: ----
Die Abgeordneten
der CDU und FDP stimmten jeweils
gegen den Bau- und Vergabestopp am
Milliardengrab S 21.
CDU/FDP hat die Mehrheit im Bundestag.
Pressemitteilung 2010-11-29 ("Wirtschaftskrise"
und Vampire )
In einer zensierten Welt wird die
Wahrheit oftmals in Karikaturen versteckt.
In China, Russland ebenso wie in USA
und Deutschland. Z.B. die im Tagblatt
vom 27.11 mit der Unterschrift "Der
Rettungsschirm". Diese zeigt, wie Schiffe
mit den Namen Irland, Italien, Griechenland,
Portugal und Spanien sinken.
Im Film
"Blade" gibt es Vampire der ersten
"Generation" I, die die Menschen aussaugen.
Und dann gibt es Vampire der nächsten
"Generation" II, die auch die Vampire
I aussaugen. Dazu gibt es folgende
Parallele. Die viel zu reich gewordenen
Unternehmer aus Produktions- und Dienstleistungsgewerbe
entsprechen den Vampiren I. Diese sind
reich geworden, weil andere arm geworden
sind. Die Finanz-Unternehmer, die wie
die "Heuschrecken" die anderen Unternehmen
aussaugen, entsprechen den Vampiren
II.
Die Vampire I ertragen Bürger und
ihre Staatskasse gerade noch so. Die
Vampire II nicht mehr.
Es wird erst wieder allen gut gehen,
wenn den Vampiren II und I ihre Zähne
gezogen worden sind und das Blut zurückgegeben
wurde. Z.B. mit dem Existenzmaximum
und deutlich höheren Existenzminimum.
Pressemitteilung 2010-11-29 (Medien
testen Bürger mit Schein-Terrorist)
Der SWR schickte einen auf Taliban
getrimmten Schauspieler auf den Ulmer
Weihnachtsmarkt. Der Sprecher des SWR
Wolfgang Utz sagte laut Presse, daß
der SWR zeigen wollte, daß als
Muslime Erkennbare nicht durch Hetze der Rechten
(CDU-NPD) unter
Generalverdacht gestellt werden dürfen. Ergänzen würde ich,
daß auch christlich Aussehende durch
Schulung im nahen Osten zu Terroristen
werden können. Und dann gab es noch
die Kreuzzüge und die SS der NSDAP,
die auch nicht wie Muslime aussahen.
Die Frage ist, ob die Weihnachtsmarkt-Aktion
die Wirkung der
Panikmache und Hetze verkleinert
oder vergrößert hat. Der Ulmer OB Ivo
Gönner (SPD) macht laut Presse wohl
darauf aufmerksam, daß die Bürger aufgrund
der aus seiner Sicht angespannten
Lage nicht
mehr rational, sondern emotional überreagieren
könnten. Emotional ist die Lage aufgrund
des realen Übels Machthaber an Orten
wie Stuttgart,
vielleicht auch in Ulm. Die Hetze gegen
den Islam könnte dann nach hinten losgehen,
wenn die Bürger das Übel Machthaber
schon im Visier haben, und dann nur
noch wild um sich schlagen. Zwei Übel,
ein echtes und ein scheinbares, sind
dann eines zu viel.
Entscheidend
ist, die Wut
dahin zu lenken wo sie herkommt.
D.h. auf das Übel
Machthaber,
das wütend macht, nicht auf Schein-Terroristen
oder einfache Nachbarn. Das bedeutet,
das scheinbare Übel rauszunehmen.
Pressemitteilung 2010-11-24 (Machthaber
schädlicher als Terroristen )
Schon zu Zeiten der Monarchie hetzte
der König die Bürger des eigenen Landes
gegen die Bürger der anderen Länder
auf. Zur NS-Zeit hetzte die rechtsradikale
NS-Regierung gegen Juden und Ausländer.
Die NS-Regierung wurde von Mitte-Rechts
gewählt. Die heutige Mitte-Rechts-Partei
CDU bewahrt diese Tradition, wenn sie
gegen die Bürger anderer Länder aufhetzt,
die den Islam-Führern glauben anstatt
den Christentum-Führern. Z.B. wenn
Innenminister Thomas de Maiziere (CDU)
am Mittwoch letzte Woche vor einer
konkreten Terrorgefahr und einem möglichen
Anschlag in Deutschland warnt.
Der Grund für diese Hetze ist
die bessere Kontrolle der Untertanen.
Können Machthaber wie unsere Regierung
plus Geldadel der Bevölkerung ein noch
größeres Übel als die Machthaber selbst
einreden, dann wendet sich der naive
Teil der Bevölkerung gegen das scheinbare
größere Übel anstatt gegen das reale
große Übel. Und wählt weiterhin FDP-CDU-SPD-Turbo-Kapitalismus.
So können die Machthaber deren Feind
(die Bevölkerung) ablenken. Für die
"oben" sitzt der Feind in heutiger
Zeit in erster Linie nicht im Nachbarland,
sondern "unten". Der Klassenkampf.
Der Parlamentarische
Geschäftsführer
der CSU-Landesgruppe im Bundestag,
Stefan Müller, will gleich die
Gelegenheit nutzen, um den Bürgern
wieder etwas von ihren Grundrechten
zu nehmen, hier
das auf informationelle Selbstbestimmung,
indem er die Vorratsdatenspeicherung verschärfen
will. Ähnlich Volker Kauder
(CDU). Wenn es um die Grundrechte der
oberen Schichten geht, dann ist die
FDP zur Stelle. In den Emails und Telefonaten
der Oberschicht würde man sicherlich
die Pläne zur Ausweitung der Verarmung
und Entrechtung der Unter- und Mittelschicht
finden, schwarz auf weiß. Justizministerin
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
(FDP) weist wohl deshalb darauf hin,
daß die
Wirkung der Vorratsdatenspeicherung
überschätzt werde. Bei der
verfassungswidrigen Entrechtung der
Verarmten durch das SGB II von SPD
und CDU erhebt sie nicht die Stimme.
Das
Tagblatt empfiehlt zur Wachsamkeit
bezüglich Aktivitäten von Terroristen.
Ich würde zur Wachsamkeit
bezüglich Aktivitäten von
Machthabern und Terroristen
raten. Denn bislang geht der Schaden
(Verarmung, Entrechtung) und nicht
nur eine theoretische Gefahr eindeutig
von den Machthabern aus. Terroristen
haben in Deutschland im Vergleich
dazu noch keinen nennenswerten Schaden
angerichtet.
Pressemitteilung 2010-11-22 (Freiwilligendienst)
Arme Rentner und orientierungslose
Absolventen freuen sich mangels Alternativen
über Billigjobs wie die vom neuen Bundes-Freiwilligendienst.
Wer würde sonst freiwillig erstens
fremdbestimmt und zweitens in Vollzeit
für ein Taschengeld von 324 Euro (West)
oder 273 Euro (Ost) arbeiten, also
weit unter Armutsgrenze und sogar unter
Existenzminimum. Der Stundenlohn beträgt
bei 35 Stunden pro Woche ca. 300 Euro
/ 120 Stunden = weniger
als 3 Euro pro Stunde. Mit der Freiwilligkeit
ist es somit nicht weit her, wenn man
keine besser bezahlte Alternative hat.
Die Sozialverbände als Vertreter der
Sozialunternehmen freuen sich über
die Billigarbeiter.
Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen
für Arme könnten diese "Freiwilligen"
selbstbestimmt die Gesellschaft gestalten.
Mit dem Mindestlohn würde die fremdbestimmte
Arbeit zumindest oberhalb dem Existenzminimum-Stundenlohn
bezahlt.
Pressemitteilung 2010-11-22 (Adel-"Räuberbande")
Wohlhabende Moskauer sind nach einer
Studie des Moskauer "Zentrums für Strategische
Studien" mit der Moskauer Regierung
unzufrieden. Das verwundert nicht.
Denn prinzipiell wünscht sich der Geldadel
eine kapitalistische Diktatur, in der
der Geldadel alle Rechte hat, und die
anderen keine Rechte (z.B. Menschenrechte)
haben. Der Geldadel nennt das Standortvorteil.
Wenn der Politikadel sich selbst auch
ebenso viel nehmen will wie der Geldadel,
dann beschimpft der Geldadel
den Politikadel als
"Räuberbande". Aber wer im Glashaus
sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.
Denn es gibt Politiker, die den Geldadel Millionäre umgekehrt als Ausbeuter
bzw. "Räuberbande" bezeichnen.
Und welche wie ich, die Geldadel und
Politikadel als "Räuberbande" bezeichnen.
Pressemitteilung 2010-11-19 (Psychopharmaka
wegen Leistungswahnsinn von
Leistungsträgern)
Leistungsträger in Wirtschaft
und Politik (speziell FDP, CDU) rühmen sich für ihre
Leistung, die oft auch nur einfach
Macht anstatt Leistung ist. Sie machen
sich selbst zu Vorbildern bzw. Heiligen.
Kommt dann noch der steigende Konkurrenzdruck
durch Roboter, PC und Arbeitnehmer
im Ausland hinzu, dann muss man sich
nicht wundern, wenn die Bürger sogar
Psychopharmaka einnehmen, um für den
Geldadel leistungsfähiger und länger
wach und konzentriert zu sein. Auch
schon in dem Vor-Job, in der Schule
und der Hochschule. Und aus Altersgründen
vor dem Rentenalter.
Die Landesärztekammer
Baden-Württemberg warnt vor Doping
im Alltag. Denn die Nebenwirkungen
sind Medikamenten-Abhängigkeit und
der Körperselbstschutz Depression.
Pressemitteilung 2010-11-19 (Große
Propaganda der Kanzlerin / CDU-FDP-Regierung
in der Presse )
Reicht es nicht, wenn Presseunternehmen
besonders wohlwollend über die Parteien
und Politiker berichten, die wie im
Falle von FDP, CDU und SPD den Geldadel-Unternehmern
besonders nahe stehen?
Müssen dann speziell diese Parteien
und Politiker noch aus Steuergeldern
oder Mitgliedsbeiträgen großflächig
Werbe-Propaganda in der Zeitung schalten?
Z.B. im Tagblatt am 17.11.10 auf den
Seiten "Südwestumschau". Verständlich
wäre es bei den Parteien
und Politikern, die in Zeitungen üblicherweise
schlecht wegkommen.
"Vor uns liegen große Aufgaben. Die
christlich-liberale Regierung packt
sie entschlossen an - wie versprochen."
1. Das erste gebrochene Versprechen
: "Wir sichern die Finanzen. Wir sparen,
um handlungsfähig zu bleiben und investieren
zu können. Wir sparen an vielen Stellen,
aber nicht an der Zukunft. Das zeigt
sich zum Beispiel bei Bildung, Energie
und Gesundheit."
CDU-FDP hat durch niedrige Steuern
für Reiche und Milliarden-Geschenke
für spekulierende und sich verzockende
Banken die Bundes-, Länder- und kommunalen
Haushalte an den Rand der Überschuldung
und damit Handlungsunfähigkeit getrieben.
CDU-FDP spart bei denen, die dringend
jeden Euro für das minimale Leben brauchen,
den Ärmsten. Dafür bekommen Atomenergiekonzerne
und Pharmakonzerne Geldgeschenke,
die diese aufgrund viel zu großen Reichtums
nicht benötigen.
2. Das zweite gebrochene Versprechen
: "Wir schaffen die Bildungsrepublik."
In einer Bildungsrepublik könnten
zumindest die Parlamente und Rathäuser
meine Frage zur Verteilung der Macht
im jeweiligen Zuständigkeitsbereich
beantworten. Siehe Pressemitteilung 2010-10-15
(Wunsch Auskunft zu Machtverteilung).
Alle bislang befragten und meist CDU-nah
regierten Rathäuser konnten diese
Frage nicht beantworten. Von seiten der
CDU-FDP soll die Schule privatisiert
werden. D.h. dank Schul- und Studiengebühren
Bildung für
Reiche, nicht für Arme. und dank
Schul- und Hochschulmanager noch weniger
Mitbestimmung (und Menschenrechte) für
Schüler und Studenten.
3. Das dritte gebrochene Versprechen
: "Wir sichern die Energieversorgung.
Sie soll zuverlässig, bezahlbar und umweltfreundlich
sein."
Wie einige Unfälle und Beinah-Katastrophen
zeigen, ist Atomenergie nicht "sicher".
Wobei es nach der Verstrahlung noch
das kleinste Problem ist, wenn der
Strom ausfällt. Atomenergie
ist auch deshalb nicht sicher. Ein
so hohes Verstrahlungsrisiko ist wie
die Verstrahlung großer Gebiete nicht
umweltfreundlich. Und
der Strom aus Atomkraftwerken fällt
spätestens dann aus, wenn der
Nachschub an Uran so wie der an Öl
und Kohle ausfällt. Wenn die Atomenergiekonzerne
wie die Pharmakonzerne viel zu hohe
Profite machen und davon CDU-FDP mittels
verdeckter Parteispenden bestechen,
dann ist der Strom unbezahlbar hoch.
4. Das vierte gebrochene Versprechen
: "Wir gestalten die Finanzierung
des Gesundheitswesens so, dass die hervorragende
medizinische Versorgung in Deutschland
langfristig bezahlbar bleibt: für alle
Versicherten, für jedes Alter, für jeden
Geldbeutel."
CDU-FDP sorgen mit der Kopfpauschale,
die für Arme genauso hoch ist wie für
Reiche, dafür, daß die Armen sich die
Krankenversicherung nicht mehr leisten
können. Diese benötigen entweder einen
staatlichen Zuschuss oder müssen an
anderen Dingen einsparen.
Fazit : CDU-FDP, bitte keine Propaganda-Versprechen mehr!
Kanzlerin : "Wir haben in den letzten
Monaten gesehen, was wir gemeinsam
erreichen können. Wenn wir diesen Gemeinsinn
bewahren, liegt eine gute Zeit vor
uns."
Dieser Satz galt bestimmt den Konzernen,
in diesem Fall stimmt er. Ansonsten
ist es schlichtweg eine falsche
Prognose.
Richtig wäre : "Wenn CDU-FDP und der
Geldadel diesen Gemeinsinn bewahren,
liegt eine schlechte Zeit vor uns."
Wie steht es mit den Alternativen
zu CDU-FDP?
Jede andere übliche kapitalistische
Regierung wäre zwar höchstens etwas
humaner, denn die Ursache des Unmenschlichen
ist personell einerseits der Geldadel.
Im Kapitalismus regieren die Kapitalisten.
Und systemisch andererseits der Kapitalismus,
denn übliche kapitalistische Regierungen
sind nur die Marionetten des Geldadels.
Nur unübliche Regierungen, die den
Geldadel entmachten, wären eine Alternative.
Pressemitteilung 2010-11-19 (Bundesrechnungshof.
Propaganda von CDU-FDP : Steuersenkung)
Der Bundesrechnungshof rügt die sinnlose
Verschwendung von Steuergeldern, z.B.
1 Million Euro für den Internetauftritt
der Deutschen Rentenversicherung. Für
Steuersenkungen sieht der Bundesrechnungshof
aufgrund der Verschuldung des Staates
keinen Spielraum.
Pressemitteilung 2010-11-18 (Propaganda
des Ministeriums für Arbeit und Soziales)
Das Sozialministerium spricht erstens
nicht von Zwangsarbeit,
die per Eingliederungsvereinbarung
angeordnet wird. Das Sozialministerium
gibt die menschenrechtsbrechende und
sinnlose Zwangsarbeit indirekt mit
geschönten Worten zu, wenn die
Sprecherin sagt, daß es Hauptziel
der Ein-Euro-Jobs sei, die Menschen
zu "aktivieren".
Die Tierquälerei, auf einen lahmen
Gaul mit einer Peitsche einzuschlagen,
würde das Ministerium dann auch
Aktivierung eines Pferdes nennen. So
schnell wie ein Rennpferd wird der
lahme Gaul dadurch obendrein nicht.
Bei massenhaft angeordneter Zwangsarbeit
erfolgt keine intensive Beratung und
anschließend
Festlegung individueller Ziele, es
erfolgt nur wahllose Zuweisung von
Zwangsjobs im Stundentakt. Genau das
kritisiert der Bundesrechnungshof beim
Vorgehen der Arbeitsämter.
Zweitens nicht von
der Sinnlosigkeit
der Maßnahmen wie
1-Eur-Jobs. Erst wenn der Bundesrechnungshof
die vorliegenden Daten objektiv betrachtet,
erfahren wir vom Bundesrechnungshof
in seinem Bericht vom August 2010
als Teil des Staates, daß die teils
zwangsweise teils freiwillig gemachten
1-Eur-Jobs die Chancen von Langzeitarbeitslosen
auf dem Arbeitsmarkt meist nicht
erhöhen. Die eingeführten Beiräte werden
auch nicht viel daran ändern, da
in diesen dieselben Personen sitzen,
die für die bisherigen Zwangsarbeit-Schandtaten
verantwortlich sind. D.h. die Mitarbeiter
der Arbeitsämter als unterste Ebene
der Politik, Gewerkschafter und Unternehmens-Vertreter
von der IHK. Die Betroffenen sitzen
nicht oder kaum in diesen Beiräten.
Drittens spricht das Sozialministerium
auch nicht davon, daß die Billig-
bzw. Zwangsarbeiter normale Arbeitnehmer
verdrängen, d.h. die staatlichen
und privaten Arbeitgeber die
normal bezahlten Arbeitnehmer
kündigen und dafür Billig- bzw. Zwangsarbeiter
einstellen.
Pressemitteilung 2010-11-17 (Volkstrauertag)
Am Volkstrauertag, dem 14. November,
wurde den Opfern von Krieg
und Gewalt aus der Nazi-Diktatur
gedacht.
Tagblatt : " 'Es ist Krieg in
Afghanistan', sagte auch Marie-Luise
Kling-de-Lazzer. Die evangelische Dekanin
verlieh zur Friedensdekade der Empörung
Ausdruck, dass Deutschland auf Platz
drei im internationalen Rüstungsexport rangiere."
Mit dem Thema Menschenrechte gedenke
ich auch den Zwangsarbeitern in
der Nazi-Diktatur. Und weise auf die
Zwangsarbeit in Deutschland hin, die
mittels Eingliederungsvereinbarungen
von Arbeitsämtern staatlich angeordnet
wird. Schon damals zog der moderne
Adel aus Mitte-Rechts-Regierung (NSDAP)
und Unternehmer bei
der Zwangsarbeit mit Hilfe der Handlanger
Arbeitsamt "an
einem Strang".
Pressemitteilung
2010-11-17 (Die Kompetenz des modernen
Adels)
Der Königsthron wurde früher vererbt.
Daran hat sich bis heute nicht viel
geändert. Tagblatt am 15.11.10 : "Bislang
wird in Wirtschaftskreisen häufig argumentiert,
dass eben die Besten
an die Spitze kommen.
Für Telekom-Personalchef Thomas Sattelberger
ist das "nicht mehr als ein Mythos".
Er gesteht freimütig ein : 'Lange habe
ich diesen Schwindel mit
gepflegt' ... Die Wirtschafts-Führungszirkel
sieht er als 'geschlossene Systeme',
in denen 'archaisch-männliche' Regeln
gelten und eben nicht über diese Strukturen
und Vitamin B gesprochen wird."
Bei dieser Diskussion wird einiges
übersehen.
- Sind diejenigen die
Besten, die als
Manager oder Politiker (CDU-FDP)
gewissenlos die Besitzer des Unternehmens
noch reicher machen oder diejenigen,
die die Armut in Deutschland abschaffen?
- Wer
will denn noch den alten oder
modernen Adel als Machthaber,
egal welche Fähigkeiten diese
haben? Es reicht doch völlig
aus, wenn Experten
uns beraten, aber
wir bei der Kindererziehung,
Arbeit, Gesetzen etc. ohne
Bevormundung selbst entscheiden.
Pressemitteilung
2010-11-17 (CDU-Kanzlerin Merkel)
Das Tagblatt nennt Merkel eine "kühl
kalkulierende ostdeutsche Machtpolitikerin".
Da fragt man sich, wer der CDU mit
der parteiischen Presseberichterstattung
geholfen hat und wer
die Partei der
Machtfans, die CDU gewählt
hat?
Pressemitteilung
2010-11-17 (Propaganda Fachkräftemangel)
Das Deutsche Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW) nennt die
Propaganda etwas geschönt "Fata Morgana".
Für die Propaganda Fachkräftemangel von
CDU-FDP und dem Geldadel
ließen sich "keine Belege finden".
Denn es gäbe mehr qualifizierte Arbeitslose
als offene Stellen und es seien die
Löhne für Fachkräfte kaum gestiegen.
Pressemitteilung
2010-11-17 (Rente mit 67,
arbeitslos ab 60. )
Das ZDF schreibt : "Rente mit
67, arbeitslos ab 60?" Die Welt
schreibt
über eine Aussage von Annelie
Buntenbach, Vorstandsmitglied einer
Gewerkschaft : "Lediglich zehn
Prozent der
63- und 64- Jährigen
seien sozialversicherungspflichtig
beschäftigt." Ohne
Sozialversicherungspflicht keine Rentenbeiträge.
Die Rente mit 67 ist somit eine Rentenkürzung,
was bei ehemaligen Besserverdienern
kein nennenswerter Verlust
ist, aber bei ehemaligen Geringverdienern
die Altersarmut vergrößert.
Pressemitteilung
2010-11-17 (CDU-Bundesparteitag in
Karlsruhe. PID und "Nicht-Leistungsträger")
Wenn die CDU-Bundesdelegierten, die
gerne die "Leistungsträger"
bei der Verteilung der Machtmittel
(Geld etc.) bevorzugen und brutal die
"Nicht-Leistungsträger" benachteiligen,
gegen PID und damit gegen die frühzeitige
Bestimmung und Abtreibung von "Nicht-Leistungsträgern" stimmen,
dann wundert man sich doch. Wie
diese CDU-Bundesdelegierten wohl abgestimmt
hätten, wenn diese Delegierten "Nicht-Leistungsträger"-Kinder
bekommen hätten?
Pressemitteilung
2010-11-05 (Entrechtung der armen
Gemeinden)
Städtetagspräsident Ivo
Gönner : "Die kommunale Finanznot
bedroht zunehmend unsere Eigenständigkeit
und den Gestaltungsspielraum." Da
geht es Überschuldeten nicht anders
als Armen. Arme haben keine gerechte
Freiheit. Arme werden von den Reichen
befehligt bzw. kontrolliert.
Arme SGB-II-Betroffene müssen
ihre im Grundgesetz gewährleisteten
Grundrechte, d.h. ihre Menschenrechte
und Freiheit verkaufen und werden dann
von Menschenrechtsverbrechern der Arbeitsämter
befehligt.
Arme Gemeinden müssen ihr in
Artikel 28 des Grundgesetzes gewährleistetes
Recht der Gemeinden, Städten und
Landkreisen, alle Angelegenheiten der örtlichen
Gemeinschaft (Entscheidungen über
Investitionen, Personal und freiwillige
Leistungen) in eigener Verantwortung
zu regeln, abgeben und werden dann
von den höheren Stellen, den Beamten
der staatlichen Kommunalaufsicht befehligt.
Wenn CDU-FDP in Berlin Änderungen
bei Gewerbesteuer, Anteile an Umsatzsteuer,
Einkommens- und Körperschaftssteuern
beschließt und das dann nach
Gönner zu Milliardenausfällen
bei Städten führen würde,
würde sich die Entrechtung der
Gemeinden noch verschärfen, so
wie die Entrechtung der SGB-II-Betroffenen
verschärft wurde.
Pressemitteilung
2010-11-04 (Entrechtung der
armen EU-Länder)
Was haben die ärmeren
hochverschuldeten EU-Länder mit den
SGB-II-Betroffenen in Deutschland gemeinsam?
Beide sollen auf Wunsch der mächtigen
Reichen entrechtet werden.
- Den Armen in Deutschland werden die
Menschenrechte genommen, um die Löhne
zu senken und den Profit des Geldadels
zu erhöhen.
Die Armen sollen den Reichen dienen.
- Die reichen Länder beabsichtigen,
den ärmeren
hochverschuldeten EU-Ländern
ihre Stimmrechte zu nehmen, um die
Profite der reicheren Länder (D,
F) hoch zu halten.
In beiden Fällen steckt die deutsche
Regierung dahinter.
Pressemitteilung
2010-10-24 (Kanzler der CDU.
Merkel. Guttenberg)
Es ist schon erstaunlich, wer mit
der CDU so alles Kanzler werden kann.
1. Eine Frau, die vermutlich von Stasi-Geheimdienst
und Propaganda-Ministerium der DDR gelernt
hat wie Dr. Angela
Merkel.
Siehe Buch „Wem dient Merkel
wirklich?“ (FZ-Verlag, 128 Seiten)
2. Nach Presseberichten wahrscheinlich
auch einer aus dem alten
Machthaber-Adel wie Karl-Theodor zu
Guttenberg.
Fazit : Bei der CDU können vor
allem die Menschen Kanzler werden,
die nahe dem Zentrum der Macht gelernt
haben, und das nicht nur in den üblichen
Demokratien, sondern sogar in Diktaturen
wie der DDR und der Monarchie.
Die Menschenrechtsverbrecherin
Ursula von der Leyen hat sich mit der Grundgesetzbrechung
Bürgerarbeit wohl auch ausreichend
für den Kanzlerin-Job qualifiziert.
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Wahlveranstaltungen
zur Vorstellung der von den Parteien
aufgestellten Bewerber
Drei der folgenden Veranstalter
belegen die Bedeutung der drei Begriffe
Politikadel, Informationsadel und Geldadel,
wobei alleine der Bundeswahlleiter rechtlich
zur Neutralität
gegenüber
den Bewerbern verpflichtet ist.
- Vorstellung des Bundeswahlleiters
(noch nicht bekannt)
- Vorstellung der IHK
(noch nicht bekannt)
- Vorstellung der Zeitungen
(noch nicht bekannt)
Wahlabend
- Veranstaltungen der Parteien
(noch nicht
bekannt)
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