Aktuelle Pressemitteilungen zur Wahl

Kandidatur zur Oberbürgermeisterwahl Reutlingen 2011

Als Adelkritiker werde ich von der Presse automatisch als Nicht-Presse-Liebling eingestuft und es wird entsprechend unfair über mich berichtet. Beachten Sie bitte deshalb folgende allgemeine Hinweise.

Wichtige Hinweise zu meinen Wahlen

 

Folgende Hinweise speziell zu Reutlingen :

 

Übersicht über diese Seite

 

Zusätzlich gibt es noch die Seite Übersicht über mehrere Bürgermeisterwahlen.

 

Die Oberbürgermeister-Wahl Reutlingen 2011

Reutlingen ist die neuntgrößte Stadt in Baden-Württemberg mit ca. 112.000 Einwohnern. Und da die 100.000er Grenze überschritten ist, eine Großstadt.

Liste von Großstädten : Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Heilbronn, Pforzheim, Ulm und Reutlingen.

Die Stadt Reutlingen gibt amtlich die zugelassenen Kandidaten am 17.1.2011 bekannt.

Die Wahl findet voraussichtlich am 6. Februar 2011 statt. Die Nachwahl am 27.2.2011.

 

 

Stadtteile

  • Altenburg
  • Betzingen
  • Bronnweiler
  • Degerschlacht
  • Gönningen
  • Mittelstadt
  • Oferdingen
  • Ohmenhausen
  • Reicheneck
  • Rommelsbach
  • Sickenhausen
  • Sondelfingen
  • Reutlingen-Mitte

Stadtteil "Reutlingen-Mitte" :
Betzenried, Burgholz, Georgenberg, Hohbuch, Katzensteg, Orschel-Hagen, Honauer Bahn (Oststadt), Ringelbach, Römerschanze, Schafstall, Storlach, Vochezenholz und Voller Brunnen.

Quelle : wikipedia.org

 

Berichterstattung am Wahlabend :

  • Fernsehen

    6.2.11. um 19:45 in SWR3-Aktuell

    RTF1
    http://www.rtf1.de/programm/
  • Radio

    Antenne1 (103,4)
    www.meinantenne1.de
  • Stadt Reutlingen
    (noch nicht bekannt)

 

 

Die Oberbürgermeister-Wahl Reutlingen 2003

 

Über die Kandidaten zum Zeitpunkt 2003

  • Kein Adelkritiker
  • Manfred Renz (Grüne)
    Diplom-Geograph.
    1992-1996 MdL über Zweitmandat
    1996 Bürgermeister von Bad Herrenalb, 2004 nicht wiedergewählt.
  • Dr. Stefan Schultes (CDU)
    Amtierender OB. Promovierter Jurist. Rotary-Club.
  • Barbara Bosch (Unterstützt von FDP und SPD)
    Studium Politikwissenschaften und Kunstgeschichte.
    1990 Leiterin des Sozialamtes der Stadt Fellbach, dann Leiterin des Persönlichen Referats des dortigen Oberbürgermeisters. 1997 Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeisterin“ in Fellbach.

 

Über Wahlen

Unabhängig vom Ort siehe auch auf der Seite Übersicht : Über Wahlen

 

Ergebnisse der letzten Kommunalwahl 2009 (%)

  • Linke Liste (4,5)
  • DIE GRÜNEN und Unabhängigen (15,5)
  • SPD (20,5)
  • FW (14,5)
  • WiR "Wir in Reutlingen" (8,0)
  • CDU (25,9)
  • FDP/DVP (10,9)

 

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Mein Wahlprogramm

Kurzform

  • 1. Machtfairteilung
  • Diskussion in Internetforum Reutlingens, denn unter OB Bosch gibt es nicht veröffentlichte kritische Leserbriefe.
    Vergleiche die Forderung vom deuschen Städte- und Gemeindebund nach 'innovativen Plattformen' im Internet, um offene Diskussionen unter den Bürgern zu fördern.
  • Das gläserne Rathaus (Transparenz), denn unter OB Bosch gibt es Rathaus-Informationssperren.
    Vergleiche die Forderung vom deuschen Städte- und Gemeindebund nach mehr Transparenz der Rathäuser.
  • Bürgerentscheide (und Volksentscheide auf Landes- und Bundesebene), denn unter OB Bosch gibt es mehr Feiertage im Jahr als Gelegenheiten zur Bürgerentscheid-Mitbestimmung.
  • Menschenrechte und etwas mehr gerechte Freiheit in Reutlingen : (B)GE = BGE für Arme in Reutlingen, denn unter OB Bosch gibt es Zwangsarbeit anstatt die im Grundgesetz garantierten Freiheiten. Unter OB Bosch gilt : Profit vor Menschenrechte . In Zukunft soll gelten : Menschenrechte vor Profit.
  • Mindestlohn 10+X Euro in Reutlingen, denn 40h-Vollzeit für unter 1000 Euro netto (Armutsgrenze) ist Ausbeutung.
  • 2. Umwelt- und Naturschutz
  • Neue Natur-Parks und
  • neue Naturschutz-Reservate anstatt nur Umetikettierung durch neue Symbole ("Biosphäre"-Logo), oder seit wann ist ein CDU-Kandidat ein Grüner, nur weil er eine Grünen-Fahne hoch hält?
  • Leih-Elektro-Leichtfahrzeuge und öffentlicher Nahverkehr, denn Spritfresser sind viel zu teuer (alle 15 Jahre ca. 20.000 Euro Anschaffung + ca. 20.000 Euro Spritkosten + Steuer und Versicherung) und verbrauchen das ausgehende Öl.
  • Regenerative Energien, denn Uran, Öl und Erdgas gehen zur Neige und sind gefährlich

Das teilweise aus dem bisherigen allgemeinen Wahlprogramm entwickelte spezielle Wahlprogramm für Reutlingen präsentiere ich ausführlicher in meiner Vorstellungsrede.

 

Unabhängig vom Ort siehe auch auf der Seite Übersicht : Wahlprogramm

 

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Meine Person

Unabhängig vom Ort siehe auf der Seite Übersicht : Meine Person

 

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Die wenig objekive Presse und ihr Informationsmonopol

Der Medienkonzern Südwest Presse / Reutlinger Nachrichten ist wie alle Konzerne CDU-FDP-nah. Nach Auskunft von Bürgern Reutlingens soll der GEA sehr CDU-nah sein. Wäre der GEA neutral oder sogar rot-rot-grün, würden die Wahlergebnisse in Reutlingen aufgrund der Meinungsmache wohl für die Parteien des Geldadels nicht mehr so gut ausfallen.

Unabhängig vom der Presse am Ort siehe auch auf der Seite Übersicht :

Subjektivität und Informationsmonopol der Presse

 

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AS-Wahlkampf

 

Plakate

Plakate als Anregung für die Bürger, selbst Plakate zu entwerfen, siehe Unterstützung.

 

Aufruf Gründung Bürgerinitiative SG-Reutlingen21

Im Wahlprogramm zu Dettenhausen habe ich es schon angekündigt.

Stuttgart 21 läßt grüßen. Regierung (und fast gleich die Sozialgerichte) inklusive Geldadel und Medienkonzerne machen was diese wollen. Nicht das, was die jetzt oder zukünftig von Verarmung und Entrechtung betroffenen Millionen von Bürgern wollen. Oder auch nur das, was in der Verfassung steht. Massive Menschenrechtsverletzungen habe ich im Wahlprogramm zu Dettenhausen aufgelistet.

Aktionen

  • Bitte kaufen Sie keine Zeitung und schauen und hören Sie keine Sender, die die linken Grünen und das Thema Machtfairteilung und Naturschutz quasi zensieren! Schauen Sie lieber mal in die (unzensierten) kostenlosen Internetforen. Solange diese - noch - nicht von den großen Parteien CDU-FDP-SPD verboten bzw. zensiert werden.

  • Sagen und schreiben Sie deshalb bitte den Bundesabgeordneten von FDP, CDU und SPD in deren Büros im Ländle und den Richtern an Verwaltungsgerichten und Sozialgerichten im Ländle Ihre Meinung. Z.B. die, daß Sie im Falle Ihrer Verarmung nicht auch noch obendrein Ihre Grundrechte verlieren möchten, d.h. zu einem Bürger zweiter Rechtsklasse degradiert werden bzw. als "Gemeinschaftsfremder" aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden möchten. Weisen Sie auf die Parallele des SGB II zu dem in der NS-Zeit geplanten rechtsradikalen Gesetz über "Gemeinschaftsfremde" hin.

    Fordern Sie die Einführung des Volksentscheids auf Bundesebene, und stimmen dann erstens für die Wahrung der Grundrechte und Menschenrechte beim Existenzminimum durch Abschaffung des Sanktionsparagraphen §31 und zweitens zur Finanzierung für die Einführung des Existenzmaximums.

  • Informieren Sie jeden, den Sie kennen. Und demonstrieren Sie bitte vor dem Sozialgericht Reutlingen. Tagblatt am 4.12.10 über Aussage von ARD-Wahlmoderator Jörg Schönenborn : "Fast die gesamte Bevölkerung (94 Prozent) ist inzwischen überzeugt, dass Proteste und Demonstrationen notwendig sind, damit die Politik die Meinung der Bürger überhaupt zur Kenntnis nimmt."
  • Meine zusätzliche Botschaft nur an die Sozialrichter : Es ist nicht die Aufgabe von Sozialgerichten, verfassungswidrige Gesetze wie das SGB II zu beachten und damit Rechtsbeugung zu begehen, sondern gegen die Obrigkeit und deshalb mit Mut das Grundgesetz zu beachten. Und es ist auch die Aufgabe von Richtern bzw. Staatsdienern, den Straftatbestand Amtsanmaßung von Mitarbeitern der Arbeitsämter anzuzeigen, wenn diese Zwangsarbeit bei nicht kriminellen Armen anordnen. Und somit fast die einzige Lobby für diejenigen zu bilden, die sich nicht selbst helfen können, die Verarmten und Entrechteten. Traurige Wahrheit. Siehe Pressemitteilung 2010-11-13 (Sozialrichter in der Citykirche RT). Ich möchte Ihnen nur Mut machen, diese Aufgabe anzunehmen!
  • Zwangs-Arbeit macht nicht frei ! Dieser Spruch ist angelehnt an den Spruch, den die Menschenrechtsverbrecher der NSDAP über die Konzentrationslager (KZ) gehängt haben. Die heutigen Menschenrechtsverbrecher sagen vergleichbar : "Zwangs-Arbeit aktiviert". Stellen Sie bitte Strafanzeige gegen Menschenrechtsverbrecher, Details siehe Wahlprogramm zu Dettenhausen. Die ausdruckbare Begründung der Muster-Strafanzeige gegen Fallmanager können Sie ausfüllen und der eigentlichen Strafanzeige beifügen.
  • Machen Sie bitte mit bei SG-Reutlingen21 !

SG-Reutlingen21 könnte Folgeaktionen auslösen. Z.B. innerhalb von Baden-Württemberg an folgenden Orten.

  • Sozialgerichtsbezirke
    Reutlingen, Ulm, Konstanz, Freiburg, Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Mannheim. Landesebene : Stuttgart.
  • Verwaltungsgerichtsbezirke
    Sigmaringen, Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe. Landesebene : Mannheim.

Unabhängig vom Ort siehe auch auf der Seite Übersicht : AS-Wahlkampf

 

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Pressemitteilungen zu dieser Wahl

Die einzelnen Pressemitteilungen dürfen als Ganzes veröffentlicht werden.

(Siehe auch Pressemitteilungen zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2011)

 

 

Pressemitteilung 2011-04-26 (Vereidigung ohne Mappus)

Mappus kommt nicht zur Vereidigung von Bosch. Lag es daran, dass Bosch ähnlich regiert hat wie Mappus und ihm diese Parallele nicht gefallen hat? Oder war es die offizielle parteiliche Nähe zum SPD-Teil der neuen Landesregierung genauer dem Landtagskandidaten für Reutlingen namens Schmid? Jedenfalls waren Mappus andere Termine wichtiger bzw. weniger unbequem.

 

Pressemitteilung 2011-03-05 (Diakonie zu Verarmung und Entrechtung. Südwest Presse-Kommentar zu modernen Tagelöhnern)

Südwest Presse am 28.2. : " 'Prekär' kommt aus dem Lateinischen: Misslich, schwierig und heikel - so laut Duden die heutige Bedeutung - ist die Berufssituation prekär Beschäftigter oft über Monate und Jahre hinweg. ... Leiharbeit ist nur ein Gesicht des Prekariats. Minijobber gehören dazu, Scheinselbständige, Ein-Euro-Jobber, Hartz-IV-Aufstocker... ebenso Berufsanfänger, die sich von einem Praktikum oder einem befristeten Arbeitsvertrag zum nächsten hangeln. ...
Betriebe setzen immer höhere Hürden für Berufseinsteiger, sieben immer penibler die vermeintlich Besten heraus. Und lassen zugleich Neulinge als Praktikanten oder mit befristeten Verträgen im Regen stehen. Sie stoßen auf wenig Widerstand.
Prekarier sind die modernen Tagelöhner. ...
Einer Studie der IG Metall zufolge war 2010 mehr als die Hälfte der 20- bis 24-Jährigen prekär beschäftigt, satte neun Prozentpunkte mehr als im Krisenjahr 2009. Bei den unter 35-Jährigen stieg der prekäre Anteil leicht auf 30 Prozent an. ...
Die Sozialsysteme gehen durch prekäre Jobs kaputt."

Südwest Presse am 3.3. : "Diakonie Frieder Claus. Armut sei immer falsch verteilter Reichtum und der siamesische Zwilling der Armut die Rechtlosigkeit." Die vier älteren großen Parteien stehen für den unbeschränkten Kapitalismus und damit für Verarmung und Entrechtung. "Neuregelung der Hartz IV-Sätze ... Arbeitsministerin Ursula von der Leyen verkaufe das Regelwerk, als gebe es für die Betroffenen mehr Geld - 'aber das mehr ist weniger.' Detailliert listete der Diakon auf, was die Bezieher nominell mehr, faktisch aber weniger bekommen. ...
Intervenieren könnten allerding die Sozialgerichte via Verfassungsvorlage direkt ans Bundesverfassungsgericht. Aber 'da braucht man Richter, die den Mut haben.' "

Wann haben die Richter den Mut für eine Verfassungsvorlage wegen der Höhe der Regelsätze und wegen der Anordnung von Zwangsarbeit?

 

Pressemitteilung 2011-02-08 (Sicherte Stadt Recht der Bürger auf Information?)

Die Bürger haben gemäß Grundgesetz und Bundesverfassungsgericht ein Recht auf Information.

Das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 25. April 1972 : „die freie geistige Auseinandersetzung ein Lebenselement der freiheitlichen demokratischen Ordnung in der Bundesrepublik und für diese Ordnung schlechthin konstituierend. Sie beruht entscheidend auf der Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit, die als gleichwertige Garanten selbständig nebeneinander stehen.“

Ein Kandidat kann an ein paar Wochenenden per Flyer bis zu 10.000, aber nicht alleine 80.000 Wahlberechtigte informieren. Dazu benötigt es eine Menge Geld und ein ganzes Unternehmen, z.B. ein Post- oder Presseunternehmen.

Die großen Unternehmen einer Branche können sich zu Oligopolen zusammenschließen, um den Preis hochzutreiben. Wenn die großen lokalen Pressunternehmen sich zusammenschließen, können sie das Recht der Bürger auf Information massiv beschneiden. Z.B. indem sie anstatt über die Meinungsvielfalt bei einer Wahl fast ausschließlich über die Meinungsmonokultur einer einzigen Kandidatin berichten. Natürlich der Kandidatin mit der systemgläubigen Position, aber nicht der konsequent systemkritischen Position.

Die einzige Gegenmaßnahme der Stadt zur Sicherung des Rechts der Bürger auf Information ist üblicherweise die Veranstaltung in der Stadthalle. Aber ist diese Maßnahme ausreichend?

  • Eine Halle für 2000 Besucher ist nicht geeignet, um 80.000 Wahlberechtigte zu informieren.
  • Auch falls die Stadt mit den Wahlunterlagen auf die Veranstaltung der Stadt hingewiesen hat, Presseunternehmen und andere Machthaber (z.B. Medienkonzerne, Arbeitgeber und Politiker) könnten die Bürger mittels Fernsehen, Überstunden und Propaganda davon abhalten diese Veranstaltung zu besuchen.
  • Falls nur ein Bruchteil der Wahlberechtigten diese Veranstaltung besucht hat, dann können die Presseunternehmen die Vorstellungsreden zu unliebsamer kritischer Kandidaten zensieren.

Die Maßnahme Veranstaltung Stadthalle ist bei Zensur durch die Presse in jedem Fall ungeeignet. Ein Grund zur Klage.

Die Stadt hätte zusätzliche geeignete Maßnahmen treffen müssen. Wie wäre wohl das Wahlergebnis ausgefallen, wenn die Stadt mit den Wahlunterlagen darauf hingewiesen hätte, dass die Presseunternehmen bei Bürgermeisterwahlen sehr unzuverlässig über die vollständigen Vorstellungsreden aller Kandidaten berichten und die Stadt deshalb allen Wahlberechtigten empfiehlt, sich selbst auf Websites der Kandidaten und auf der Stadt-Veranstaltung zu informieren?

 

Pressemitteilung 2011-02-07 (Presse zur Wahl - Vergleich )

Der GEA schreibt heute nichts Erwähnenswertes.

Das Tagblatt schreibt heute immerhin : "Von einer „Riesenenttäuschung“ sprach auch Stadtrat Werner Schobel (WiR) „angesichts dessen, was wir gerade in Ägypten erleben.“ Offenbar hätten „die Reutlinger den Begriff von Freiheit verloren“. Und mit einem Augenzwinkern: „Es hat mich gefreut, dass Stolberg kandidiert hat.“"

Vielen Dank an Stadtrat Dr. Schobel, den Fraktionsvorsitzenden der WiR-Fraktion im Reutlinger Gemeinderat. Auch mich hat es gefreut, den Reutlingern die Alternative mehr gerechte Freiheit anzubieten.

Die Artikel von Tagblatt und GEA bestätigen das, was mir die Reutlinger gesagt haben. Sie kaufen den GEA wegen der Berichte aus den Teilorten, aber die CDU-Nähe stört doch sehr. Eine Marktlücke ist in Reutlingen somit eine nicht so CDU-lastige Berichterstattung aus den Teilorten.

 

Pressemitteilung 2011-02-07 (Rechtliche Schritte gegen OB-Wahl)

Wegen rechtswidrigen Verhaltens staatlich-kommunaler Stellen und dessen Einfluß auf diese Oberbürgermeister-Wahl plane ich rechtliche Schritte gegen die OB-Wahl einzulegen.

Später mehr.

 

Pressemitteilung 2011-02-07 (ZUKUNFT Reutlingens)

Die beiden Faktoren, die meine Wahl zum OB verhindert haben, sind nicht nur mein Problem, sondern das Problem aller Menschen mit Herz und Verstand. Somit auch das Problem der Reutlinger mit Herz und Verstand.

Mein Wahlprogramm mit den Methoden gegen das Zensur-Kartell und das Entscheidungs-Kartell ist immer noch die Lösung. Siehe Vorstellungsrede Teil D. Mit mir als OB hätten diese Reutlinger es jetzt leichter gehabt diese Methoden gegen das Kartell einzuführen. Aber auch so können diese Reutlinger Druck auf rot-rot-grün im Gemeinderat (und Landtag und Bundestag und EU-Parlament) ausüben, damit rot-rot-grün diese Methoden einführt. Als Ethikberater für Medien, Wirtschaft und Politik stehe ich immer noch zur Verfügung.

Und unabhängig von den Reutlingern treffe ich größere Vorbereitungen für die "nächste Schlacht" gegen das Kartell.

 

Pressemitteilung 2011-02-06 (Fernsehsender zur Wahl)

Der Bericht im SWR ist so kurz bzw. zensiert, dass anstatt meinem Namen nur von Gegenkandidat die Rede ist.

RTF 1 sagt : "Angetreten waren zwei Kandidaten: Die bisherige parteilose Amtsinhaberin Barbara Bosch wurde von dem Ethik-Berater Andreas Stollberg aus Horb herausgefordert. ... blicken wir noch einmal auf einen Wahlkampf zurück, der eigentlich kaum stattfand... Boschs einziger Gegenkandidat, der Ethik-Berater Andreas Stollberg aus Horb ... Alles andere als ein erneuter Einzug der Amtsinhaberin ins Reutlinger Rathaus wäre eine politische Sensation. Sorge machte der Favoritin aber gerade deshalb schon im Vorfeld eine möglicherweise geringe Wahlbeteiligung. Tätsächlich gaben bis um 12 Uhr gerade einmal rund 6 Prozent der Bürger ihre Stimme ab."

 

Pressemitteilung 2011-02-06 (Erste Pressemitteilung nach der Wahl)

Hiermit bedanke ich mich bei 2277 Reutlingern für Ihre Stimme.

12,3% der Stimmen sind relativ viel, wenn man die Wahlkampfunterstützung - durch die eindeutige Meinungsmache der Medien und die Positionierung der Fraktionsvorsitzenden von FDP-CDU-SPD im Gemeinderat - für OB Bosch berücksichtigt. Wie viel wären es erst geworden, wenn die Medien objektiv und fair berichtet hätten und die anderen Fraktionen sich hinter mich gestellt hätten?

OB Bosch hat im Vergleich zur letzten OB-Wahl 2003 mehr als 33% ihrer Stimmen verloren. Durch meine Kandidatur und Ihre Stimmen ist OB Bosch vom hohen Ross 100%-Podest bei hoher Wahlbeteiligung geholt worden. Nur 85% und eine geringe Wahlbeteiligung von 23,76%, weit unter der letzten Wahl und auch noch unter der durchschnittlichen Wahlbeteiligung für ähnliche Wahlen.

OB Bosch wurde zwar von 85% aller Wähler, aber nur von 19,3% aller Wahlberechtigten gewählt. Die Bürger sind dem Aufruf von OB Bosch wählen zu gehen somit trotz angenehmer Temperaturen und Sonnenschein nicht gefolgt und OB Bosch vertritt somit mit einem Fünftel der Reutlinger Wahlberechtigten weit weniger als die Hälfte aller Reutlinger Wahlberechtigten. Vier Fünftel der Reutlinger Wahlberechtigten stehen nicht voll hinter der Linie von OB Bosch. Das macht zukünftig Bürgerentscheide in Reutlingen, die auf unzensierten Informationen in Internetforen basieren, spannend.

Ergebnis

Stollberg 12,32 % 2.277
Sonstige 2,10 % 388
Bosch 85,58 % 15.813 (vor 8 Jahren : 23.672)

Wahlberechtigte: 81.872
Wahlbeteiligung: 23,76%

 

Pressemitteilung 2011-02-06 (Letzte Pressemitteilung vor der Wahl)

Ich habe es schon in meiner Vorstellungsrede Teil G angedeutet.

Ist jemand, der den modernen Adel bzw. die Machthaber "da oben" kritisiert "chancenlos"?

Wenn die Bürger naiv das wählen, was ihnen die Medienkonzernbesitzer, die Konzernbesitzer und die Parteibosse ständig und massiv als alternativlose Wahl nahelegen, dann stimmt diese Behauptung. Das Kartell entscheidet dann die Wahl mittels gut kontrollierter Bürger alleine.

Wenn die Wähler jedoch diese Meinungsmache des modernen Adels durchschauen, dann stimmt die Behauptung "chancenlos" nicht.

Heute Abend wird sich zeigen, wieviele Reutlinger die Kontrolle durch den modernen Adel in Wirtschaft, Medien und Politik erkannt haben und diese Kontrolle ablehnen.

Weitere Informationen :

 

 

Pressemitteilung 2011-02-06 (Wahlaufruf von OB Bosch)

GEA in "Sechs Themen" zu GEA-Talk mit OB Bosch : "hatte die OB das Schlusswort. Sie sei sich im Klaren darüber, dass die Wahlbeteiligung gering sein wird. »Das ist eine Sorge, aber weniger wegen meiner Person, sondern wegen der Stadt und der Demokratie.« Der Urnengang sei nicht nur ein Bürgerrecht, sondern auch eine Bürgerpflicht. »Man hat eine Wahl, man kann den Zettel auch leer abgeben oder seinen Dackel Waldi draufschreiben«, meinte sie"

Tagblatt zu Hermann Schaufler (siehe unten): "Zur Wahl zu gehen, sei auch eine Frage des Anstands".

Wenn sich jemand nicht zwischen der Machthaberin und mir entscheiden kann, warum sollte der sich noch die Mühe einen leeren Stimmzettel abzugeben? Das ist ein Aufruf zur Energieverschwendung.

 

Pressemitteilung 2011-02-06 (Radio-Meinungsmache zur Wahl)

Heute sendet das Radio Antenne 1 als Wahlkampfhelfer von OB Bosch, dass der "Gegenkandidat" (ohne Namensnennung) gegen die Machthaberin "Städtetagspräsidentin" "chancenlos" sei.

Alle Kandidaten, die den Medienkonzernbesitzern zu kritisch sind, werden namenlos als "chancenlos", "nicht ernsthaft" etc. bezeichnet. Meinungsmache.

 

 

Pressemitteilung 2011-02-05 (CDU-Minister und OB Bosch)

Was hat eine von der SPD unterstützte Bürgermeisterin mit dem früheren CDU-Minister Hermann Schaufler zu tun, der seinen Posten, seine Parteiämter, Ehrenämter und Aufsichtsratsmandate unfreiwillig verlassen musste?

Tagblatt am 5.2. : "Es gibt einen in der CDU, der vor acht Jahren Stefan Schultes wählte und jetzt für Barbara Bosch wirbt : Der frühere Verkehrsminister und CDU-Bezirksvorsitzende Hermann Schaufler. ... schrieb der in die Wirtschaft abgewanderte Ex-Politiker in einem Leserbrief"

Diese Unterstützung ergänzt die Aspekte zur CDU-Nähe von OB-Bosch. Siehe Pressemitteilung 2011-01-20.

Ich würde mich schämen, von Hermann Schaufler unterstützt zu werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Schaufler

Diese Unterstützung eines Ex-CDU-Ministers ergänzt auch die Reihe von Unterstützern Boschs aus dem modernen Adel. Die Reihe, die aus CDU-nahe Oberbürgermeistern aus Baden-Württemberg, Medienkonzernenbesitzern und Konzernbesitzern.

 

Pressemitteilung 2011-02-04 (Radio-Berichterstattung zur Wahl)

Radio Antenne 1 sagt stündlich in den Nachrichten : "Zur Wahl stellen sich die parteilose Amtsinhaberin Barbara Bosch und der Dauerkandidat Andreas Stollberg."

Dauerkandidat ist sachlich falsch und ist abwertend. Mehrfachkandidat wäre sachlich richtig. Analog zur Berufsbezeichnung "Amtsinhaberin" wäre jedoch "Ethikberater" gewesen.

Aber dann würde die Nachricht ja schon ganz anders klingen.

"Zur Wahl stellen sich die Amtsinhaberin Barbara Bosch und der Ethikberater Andreas Stollberg."

 

Pressemitteilung 2011-02-04 (Machthaberin Bosch versus Kultur)

Tagblatt am 4.2. : "die Profipolitikerin - wie zuletzt beim Wahlpodium in der Listhalle - bei ihrem Renommierthema ein sehr dünnes Nervenkostüm zur Schau trägt. Unentspannt und im Ton unversöhnlich knöpfte sich Bosch dort den franz.K-Geschäftsführer Andreas Roth vor - nur weil der ihr Fragen gestellt hatte, die kulturkompetente Menschen in der Stadt beschäftigen: Wie soll das inhaltliche Konzept für die Stadthalle aussehen? Warum hat sich die neue Stadthallen-Betriebsgesellschaft bei der Wahl ihres Managers so sehr auf die Reutlinger RWT-Gruppe verlassen? 'Intransparent' nannte Roth dieses Verfahren. ... Sind diese Fragen, die Barbara Bosch übrigens schon vor der Veranstaltung zur Verfügung gestellt wurden, verwerflich? ... Dass die OB sich beim Podium im Ton vergriffen hat, das sahen auch die Tübinger Theaterleute so."

Diesen Ton kennen alle diejenigen, die Machthaberin OB Bosch abseits von Propaganda-Veranstaltungen kennen.

Dass OB Bosch nicht wie geplant die einzige Monopol-Kandidatin ist, scheint OB Bosch in Stress zu versetzen. So wie einen Unternehmer oder Papst, dessen Amt plötzlich zur Wahl steht.

In Stress-Situationen kann man die Show nicht aufrecht halten, man zieht Routinen raus.

 

Pressemitteilung 2011-02-03 (Ägypten : Gewalt, Machterhalt, Zensur ... Reutlingen)

Wenn der amtierende Diktator Mubarak Polizisten in zivil auf die kritischen Demonstranten losjagt, dann erinnert das an CDU-FDP-Regierung und S21.

Da der amtierende Diktator auch Milliardär ist, kann er mit dem zu viel an finanziellen Machtmitteln Menschen bezahlen, für ihn die Drecksarbeit zu machen. Z.B. bezahlte Schlägertrupps auf die kritischen Demonstranten losjagen.

Wenn der amtierende Diktator Mubarak Teile der Medien kontrolliert, dann kann der Diktator mittels Regierungs-Propaganda die Menschen dazu bewegen, gegen Ausländer mit Kameras gewaltsam vorzugehen. Das erinnert an die Hofberichterstattung der Presse, die kritische Bürgermeisterkandidaten als "nicht ernsthaft" deklariert, was die Menschen dazu bewegt, diese Wahlbeobachter und Adelkritiker nicht zu wählen.

Wenn Menschen aus Angst vor Jobverlust dann doch wieder zum amtierenden Diktator Mubarak halten, dann erinnert das an die Menschen, die weiterhin für ausbeutende Unternehmer arbeiten und CDU-FDP wählen.

 

Pressemitteilung 2011-02-03 (Machterhalt CDU-FDP. Schule Reutlingen)

Die CDU-FDP-Landesregierung unter Mappus versucht im ganzen Land, den Wahlkampf von Parteien, die nicht im Landtag sind, zu behindern. Das Motiv : Machterhalt.

In Tübingen wurde über regierungshörige Stellen wie Regierungspräsidium, Schulamt, Schulleitung versucht, die Konkurrenz-Parteien vom SMV-Podium am 26. Januar 2011 am Tübinger Kepler-Gymnasium fernzuhalten.

Aber das konnte durch das Eingreifen von OB Palmer (Grüne) ausgehebelt werden, indem er aus der Schul-Veranstaltung eine Stadt-Veranstaltung machte. Dieses Vorgehen hatte ich - per Pressemitteilung zu Tübingen etwas allgemeiner formuliert - vorher angeregt.

Ich hätte am 26.1.11 auch ein ähnliches Vorgehen in Reutlingen anregen können, aber ich wollte erst sehen, wie OB Bosch und Gemeinderatsfraktionen in Reutlingen reagieren. Stellt OB Bosch sich auf die demokratiefeindliche Linie von CDU-FDP, wenn sie nicht wie die Stadt Tübingen reagiert, oder auf die demokratische Linie von rot-rot-grün, wenn sie wie der grüne OB Palmer reagiert?

Die Grünen sind von der Regelung nicht betroffen, aber die Linken. Die Linke Reutlingen hat jetzt den Ball ins Rollen gebracht. Die Linke in Reutlingen stellt sich - wenn auch im eigenen Interesse - schützend vor die Demokratie, siehe Pressemitteilung der Linke Reutlingen :

"Mappus verbietet SchülerInnen Diskussionsveranstaltungen mit LINKEN
Die Schülermitverwaltung (SMV) des Bildungszentrums Nord BZN sieht sich gezwungen, für die geplante Podiumsdiskussion am 17.02. die bereits eingeladene Kandidatin der Linken, Petra Braun-Seitz wieder auszuladen.
Petra Braun-Seitz war jahrelang Vorsitzende des Fördervereins der Hauptschule des BZN und hat in dieser Funktion die Schulsozialarbeit und Hausaufgabenbetreuung aufgebaut. Mit einer fadenscheinigen Begründung wird die SMV durch das Kultusministerium entmündigt: „Politische Diskussionen sind in diesem Rahmen (in Schulveranstaltungen) nur mit den Kandidaten der
Parteien möglich, die bereits von dem Volk gewählt worden sind und denen das Volk durch die Wahl in den Landtag eine besondere Legitimation verliehen hat.“
Eine Partei wie die LINKE, die bei der Bundestagswahl 2009 von zwölf Prozent derWähler unterstützt wurde, kann im Landtag noch nicht vertreten sein, weil die letzten Landtagswahlen vor ihrer Gründung lagen. „Schick und Ministerpräsident Stefan Mappus fürchten den Verlust der schwarz-gelben Mehrheit, wenn die LINKE bei denWahlen Ende März die Fünf-Prozent-Hürde überspringt und in den Landtag einzieht“, kommentierte vor wenigen Tagen Marta Aparicio, die Spitzenkandidatin dieser Partei. Demokratie fange in der Schule an, das gelte auch und gerade in Wahlkampfzeiten. Aparicio verweist in diesem Zusammenhang auf einen Bericht der Illustrierten STERN: „Wann immer
Stefan Mappus tagträumt, taucht eine Ziffer in seinen Gedanken auf: 4,99 Prozent. Dieses Ergebnis wünsche er sich, so verriet er unlängst Journalisten, für die Linkspartei bei der Landtagswahl im März in Deutsch-Südwest. Man kann den baden-württembergischen Ministerpräsidenten gut verstehen:Wenn
die Linkspartei den Einzug in den Stuttgarter Landtag nicht packt, hat er die Machtverteidigung fast schon geschafft.“ (Stern, Ausgabe 25. 11. 2010).
In Tübingen hebelte OB Palmer den Erlass des Kultusministeriums dadurch aus, dass er die Kandidatenrunde zur städtischen Veranstaltung erklärte.
Wir fordern die Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch auf, diesem Beispiel zu folgen."

Meine Forderung :

Ich fordere, dass OB Bosch zum Schutz der Demokratie aus der SMV-Veranstaltung eine Stadt-Veranstaltung macht. Und erwarte von der SPD- und Grüne-Fraktion in Reutlingen, dass beide sich ebenfalls dafür und damit für die Demokratie engagieren.

 

Pressemitteilung 2011-02-03 (Ägypten und Deutschland : Profit vor Menschenrechten)

Als Ergänzung zur Mitteilung 2011-02-01 siehe Pressemitteilung 2011-02-03 (Profit vor Menschenrechten)

 

Pressemitteilung 2011-02-01 (Ägypten : Gewalt, Machterhalt, Zensur ... Reutlingen)

Im Sonderbericht heute um 20.15 "ARD-Brennpunkt - Kraftprobe in Ägypten" wurden drei Punkte zu Mubarak in Ägypten benannt, von denen mir zwei aus Reutlingen bekannt vorkommen.

Machterhalt und Zensur.

Die Macht kann sich die OB und ihr Kartell des modernen Adels erhalten, indem jegliche Gegenkandidatur im Keim erstickt wird. Das Ziel Monopol-Kandidatur wurde dank meinem Engagement knapp verfehlt.

Falls die Monopol-Kandidatur nicht - wie bei dieser Wahl - vollständig gelingt, dann kann die Gegenkandidatur noch durch die nicht objektive Berichterstattung der lokalen Presseunternehmen massiv behindert werden. Durch einerseits Berichterstattung über das Wahlprogramm und die Vorstellungsrede der "ernsthaften" Kandidatin im üblichen Hofbericht-Stil und andererseits Zensur des Wahlprogramms und der Vorstellungsrede der Kritiker des modernen Adels und Kartells.

In Ägypten wollen die Menschen die Machthaber loswerden. Weil die Machthaber

  • nicht die Menschenrechte beachten.
  • viel zu reich sind, aber zu viele Menschen zu arm und der Staat hoch verschuldet
  • zu viel Einfluß auf Gesetze und Politik haben und die Bürger zu wenig.
  • Informationen über Machtfairteilung zensieren.
  • unbedingt an der Macht bleiben wollen.

Die Menschen wollen nicht länger machtlos gegenüber den Machthabern bleiben. Diese 5 Punkte gelten nachweislich (siehe diese Seite) auch für Reutlingen. Wenn auch der Level etwas höher liegt. Wann nehmen die Reutlinger sich die Millionen von friedlich demonstrierenden Ägypter zum Vorbild?

 

Pressemitteilung 2011-01-30 (Presseberichte zu Sozialgericht Reutlingen)

Das Tagblatt druckt am 28.1. den Aritkel "Um die Mieten wird gestritten". Das Thema Zwangsarbeit, Teil meines Wahlkampfs, wird zensiert. Es ist nur für Kenner in dem Wort "Sanktionen" in dem folgenden Satz zu erkennen : "Der Hauptstreitpunkt in Hartz-IV-Verfahren sind neben der Zulässigkeit von Sanktionen und der Rechtmäßigkeit von zurückgeforderten bewilligten Leistungen nach wie vor die 'Kosten der Unterkunft'.

Wenigstens wird ein Teil des Problems der Kosten der Unterkunft angesprochen. Tagblatt : "Das Job-Center im Landkreis Tübingen hatte die Beiträge für angemessene Mieten bereits im Oktober 2009 angehoben. Dazu, klagten der Sozialgerichtspräsident und seine Stellvertreterin, hätte man sich im Lankreis Reutlingen bislang noch nicht entschließen können. Die Folge sei, dass um die Mieten immer wieder vor Gericht gestritten werde." Der andere Teil, dass die vom Geldadel und den Bundesregierungen ausgebluteten Gemeinden und Kreise durch das neue Gesetz von CDU-FDP die Beiträge für die Mieten eher - dann erlaubt - senken als angemessen anheben werden, wurde nicht erwähnt.

 

Pressemitteilung 2011-01-30 (PKW-Konzerne rückständig)

Prof. Dr.-Ing. Helmut Holzapfel : "So arbeiten bei Daimler um die 25 Leute an Mobilitätskonzepten, um die 10000 arbeiten an der Weiterentwicklung des Autos wie gehabt. ... Autobauer denken nicht visionär"

10000 bauen denselben Spritschlucker-Schrott wie seit Jahrzehnten. Nur 25 arbeiten an leichten günstigen Elektrofahrzeugen als Alternativen. Vergleiche mein Wahlprogramm.

 

Pressemitteilung 2011-01-30 (Ursachen für den Frust der Menschen. Langzeitherrscher)

Anlässlich eines Tagblatt-Artikels habe ich die Parallelen zwischen der Motivation für die Aufstände in Tunis und Kairo und die Motivation für mein Wahlprogramm aufgezeigt (siehe gleichnamige Pressemitteilung).

 

Pressemitteilung 2011-01-28 (Pseude-Veranstaltung der Stadt mit Machthaberin)

Tagblatt am 26.1. : "One-Woman-Show ... Ob eine solche Pseudo-Veranstaltung dazu beitragen wird, die zu erwartende geringe Wahlbeteiligung am 6. Februar aufzuhübschen, ist aber mehr als fraglich"

Tagblatt : "So läuft es seit mindestens 8 Jahren : Ein paar Bittsteller-Besucher und eine, die alleine entscheidet. Ob nun Schultes oder Bosch.

 

Pressemitteilung 2011-01-28 (Wahlbeteiligung)

Tagblatt : "Nun muss auch Bosch, die die Bürgerbeteiligung zu einem Gradmesser für Kommunalpolitik erklärt hat, befürchten, dass ihre Reutlinger/innen am Wahltag die Beteiligung versagen. ... vor acht Jahren ... wählen gingen damals 50,7% ... In vergleichbaren Städten mit 'Einbewerberwahlen' lag die durchschnittlich gerade mal bei 28,8 Prozent."

Die Stimmen für einen Kandidaten sind eindeutig. Aber die Stimmen der Nicht-Wähler? Wem es egal ist, was die Politiker machen bzw. welcher Kandidat OB wird, der geht nicht wählen.

Das kann man werten als Stimme gegen alle Kandidaten oder als Stimme für alle Kandidaten. Denn beide zu wählen wäre nur ungültig. Im Fall für alle Kandidaten gilt dann : Zu meinem Wahlergebnis und zu dem von OB Bosch kommen somit die Hälfte der Nicht-Wähler dazu.

 

Pressemitteilung 2011-01-28 (Monarchen und Machthaberin zu Pferd )

Wodurch unterschieden sich im Mittelalter der Adel und der Nicht-Adel? Der alte Adel ritt hoch zu Pferde, das Fußvolk lief zu Fuß. OB Bosch wahrt diese Tradition.

Ihre Äußerungen passen dazu.

Tagblatt : " 'Das OB-Amt', sagt sie mit Nachdruck, 'bietet Gestaltungsmöglichkeiten wie kein anderes Amt.' ... Arbeitsplatz im Ministerium ... In ihrem Amt gebe es viel weniger Abhängigkeiten und politische Verpflichtungen ... Sie will lieber 'prägende Spuren' in der Stadt hinterlassen"

Übersetzt : OB Bosch (und ihr Kartell) kann als OB in Reutlingen machen was sie will, unabhängig von den Bürgern. Machthaber prägen / kontrollieren ihre Untertanen.

 

Pressemitteilung 2011-01-27 (Bundespräsident Wulff - Internet-Forum für direkte Demokratie)

Ein Internet-Forum plus Bürgerentscheide ist das Gegenmittel gegen das Zensur- und Entscheidungs-Kartell. Der Bundespräsident engagiert sich für den Test der Vorstufe, siehe Pressemitteilung.

 

Pressemitteilung 2011-01-27 (Kommentar zur Stadt-Veranstaltung)

Südwest Presse : "Rund 120 Besucher waren gestern Abend zur offiziellen Kandidatenvorstellung in die Listhalle gekommen"

Das Tagblatt schreibt : "die Listhalle nur spärlich besucht war".

Kein Wunder, die Bürger der DDR hatten auch keine Lust auf eine Veranstaltung der SED, bei der nur die - von den Machthabern gestellte - Kandidatin spricht.

Die einleitenden Worte von Ulrike Hotz (Erste Bürgermeisterin) : "Sie müssen nicht stehen." Das Bild im GEA-Artikel "Heimspiel vor leeren Rängen" deutet auf die vielen leeren Plätze hin.

Wie populär ist denn OB Bosch tatsächlich?

Von den 120 Besuchern muss man noch die Journalisten, Gemeinderäte etc. abziehen, die aus beruflichen Gründen anwesend waren.

Am 3.2.11 wird Bruno Jonas die Listhalle füllen. Ein Comedian ist populärer.

Bei der gleichen Veranstaltung der 5,5 mal kleineren Stadt Mössingen 2010 kamen ca. 7 mal mehr Zuschauer. Das Interesse an mir und zwei anderen Kandidaten in Mössingen war somit ca. 40 mal größer an OB Bosch in Reutlingen. Ich, ein Bürgermeister aus einer kleinen Gemeinde und ein Regierungsdirektor sind populärer.

Mit der von der Presse immer wieder behaupteten Popularität von OB Bosch, die jetzt eher nach Meinungsmache aussieht, kann es somit nicht weit her sein.

 

Pressemitteilung 2011-01-27 (Presse-Berichterstattung. Meinungsmache)

Die mangelhafte Objektivität der Presseunternehmen bzw. Meinungsmache der Medienunternehmen erkennt man gut daran, wenn Kandidaten als "nicht ernsthaft" diffamiert werden.

Im Umkehrschluss kann man sagen : Die "ernsthaften" Kandidaten kratzen auf keinen Fall an der Macht des Kartells bzw. der Medienunternehmen.

 

Pressemitteilung 2011-01-27 (Presse-Berichterstattung zur Stadt-Veranstaltung)

Die Anzahl Zeichen, die OB Bosch im Vergleich zu mir in dem Pressebericht vom Tagblatt bekommen hat entspricht den Berichten, bei denen ich bei den Veranstaltungen 2010 als Kandidat anwesend war.

Es wurde nicht einmal von meinem Boykott gesprochen.

Wer den modernen Adel kritisiert, wird zensiert.

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/reutlingen_artikel,-OB-Barbara-Bosch-stellte-gestern-in-der-Listhalle-sich-und-ihr-Programm-vor-_arid,123595.html

Der GEA erwähnt immerhin den Boykott ohne Details.

 

Pressemitteilung 2011-01-27 (Fernseh-Berichterstattung zur Stadt-Veranstaltung)

Der Regionalfernsehsender RTF1 hat berichtet, dass meine Vorstellungsrede online zu finden ist.

Die lokale Presse zensiert in der Berichterstattung am Tag danach den Hinweis auf meine Vorstellungsrede.

 

Pressemitteilung 2011-01-26 (Vorstellungsrede)

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Teil A

Hiermit möchte ich anregen, darüber nachzudenken, welche InformationenSie z.B. über die Machtverhältnisse in Reutlingen bekommen und welche nicht, an welche Informationen Sie glauben, auf Basis dessen Sie Ihre Entscheidungen treffen.

Angenommen, nur das Kartell inklusive Geldadel spricht, und Sie glauben dessen Propaganda systemtreu, dann entscheiden Sie so wie es das Kartell will. Und damit trifft das Kartell die Entscheidungen in Reutlingen letztlich alleine.

Die Kanzlerin würde sagen : Dass die Bürger durch das Kartell kontrolliert werden, ist „alternativlos“, um jede Diskussion darüber zu unterdrücken. Genau deshalb stelle ich die folgende Frage : Gibt es eine Alternative?

 

Teil B

Spätestens seit Wikileaks weiß jeder, daß Regierungen Schandtaten zensieren und diese schön reden. Hierzu zählt, wieviel Millionen Verarmte es in Deutschland gibt und warum diese Millionen von verarmten Menschen fast nur noch die Rechte von Kriminellen haben. Zensur. Der offene Strafvollzug der Verarmten mit Zwang zur Selbstunterwerfung wurde vom Rathaus in einer Gemeinderatssitzung geschönt und widerspruchslos umschrieben als „angespannte Lebenslage“. Wie menschenverachtend das wohl erst in geheimen nicht-öffentlichen Sitzungen genannt wird?

Die Marketing-Abteilungen der Unternehmen könnten in ihrer Werbung täglich über die steigende Verarmung, Entrechtung und Staatsverschuldung einerseits und die steigenden Profite von Banken, Atomkraftkonzernen, Immobilienspekulanten und Geldadel andererseits informieren, tun sie aber nicht. Zensur.

Tausende von Bürgern nennen Pressekonzernbesitzer, Rathausverantwortliche und Unternehmensbesitzer seit S 21 nur noch „das Kartell“. Zensur-Kartell ist hier somit treffend.

Was ist mit der Stimme der Bevölkerung? Die dringt nur dann in die Presse und Öffentlichkeit, wenn diese auf Großdemonstrationen zu hören ist. Ansonsten gilt : Nur der moderne Adel spricht.

Um der Stimme der Bevölkerung Gehör zu verschaffen, empfehle ich den Bürgern, selbst Plakate zu Wahlen zu gestalten. Ich selbst rufe auf einem Plakat dazu auf, gegen die vielen massiven Menschenrechtsverbrechen gegenüber Millionen von Verarmten Strafanzeige wegen Amtsanmaßung zu stellen.

 

Teil C

Was kann es schon bewirken, wenn nur der moderne Adel spricht? Die Meinungsmache des Zensur-Kartells wirkt sich auf die Entscheidungen der Bürger aus. Ein Beispiel. Welcher sparsame Schwabe, der nur einen kleinen Funken christlicher Nächstenliebe in sich trägt, würde angesichts hoher Staatsverschuldung, Verarmung und Entrechtung dafür stimmen, dass in Stuttgart ca. 20 Milliarden Euro für S 21 und in Reutlingen ca. 40 Millionen Euro für eine Konzerthalle verpulvert werden? Die Meinungsmache des Zensur-Kartells macht aus sparsamen Schwaben die reinsten Geldverschwender.

Aber auch ohne diese Meinungsmache würde die Entscheidung für die Milliardengräber fallen. Denn nicht nicht alle Reutlinger entscheiden über Gesetze und Investitionen, sondern Parteibosse, Rathausverantwortliche und Konzernbesitzer. Die großen Entscheidungen trifft nur der moderne Adel. Entscheidungs-Kartell ist hier somit treffend.

 

Teil D

Gegen das Zensur- und Entscheidungs-Kartell in Reutlingen gibt es ein Gegenmittel, die Einführung der Allgemeinwohl-Ökonomie in zwei Schritten.

Und damit zu Ihnen, liebe Reutlinger.

 

Der 1. Schritt richtet sich gegen das Zensur-Kartell

  • Wir alle könnten uns gegenseitig mittels eines Reutlinger Internetforums nicht nur zum Thema OB-Kandidaten, sondern auch zum Thema Allgemeinwohl, Macht, Gemeinderats-Kandidaten etc. weiterbilden und diskutieren .
  • Auch in der Schule.
  • Zensurfreie Zone Reutlingen statt Informationsmonopol Kartell mittels Pressekonzern
  • Nach dem Motto : Alle Bürger zusammen sind intelligenter und sozialer als das Kartell.

 

Der 2. Schritt richtet sich gegen das Entscheidungs-Kartell

  • Wir könnten die Ergebnisse des freien gegenseitigen Lernens aus dem 1. Schritt mittels Bürgerentscheiden in eine Art Verfassung Reutlingens schreiben.
  • Damit die Interessen der Kinder nicht länger vernachlässigt werden, sollten Eltern für jedes Kind eine Zusatzstimme bekommen.
  • Nach dem Motto : Wenn Du willst, daß es gut wird, entscheide selbst.

 

Machen Sie mit!

Meine spezielle Aufgabe ist erstens zusammen mit dem Gemeinderat die Moderation Ihrer umfangreichen Diskussion und zweitens die Organisation Ihrer Abstimmungen via Internet und Bürgerentscheid.

Gemäß dieser Aufgabe will ich nachfolgend in mehreren Punkten die Diskussion zum Thema Allgemeinwohlökonomie anstoßen. Was könnte Allgemeinwohlökonomie in Reutlingen bedeuten?

 

1. (Belohnungssystem)

  • Umso mehr Geld in die Hände von zu wenigen Millionären gelangt, umso stärker geht es mit einer Binnen-Volkswirtschaft bergab.
  • Im Kapitalismus werden die psychisch kranken Machtgierigen, die nie genug kriegen können, in den Stand des Geldadels erhoben. Als Gegenmaßnahme könnten wir direktdemokratisch Folgendes bestimmen
    • das Mindesteinkommen, den Mindestlohn und das Maximaleinkommen
    • das Mindeststartvermögen, das maximale Privatvermögen, den maximalen Besitzanteil an einem Unternehmen
  • Spitzenleistungen müssen nicht durch zu große Profite belohnt werden, sondern alternativ durch Auszeichnungen wie beim Ehrenamt.
  • Die Arbeit von Frau Bosch müsste nicht wie schon beim Vorgänger Schultes durch ein teures 40 Millionen-Grab bzw. Prestigeobjekt-Denkmal belohnt werden. Deshalb rege ich an, die Konzert-Stadthalle zum Verkauf anzubieten. Dann würde sich zeigen, ob nach Meinung von Investoren die Stadthalle wirklich benötigt wird und deshalb ihr Geld wert ist oder nicht.
  • Durch mehr Geldfairteilung kämen die finanziellen Machtmittel in die Hände derer, die ein Interesse am Allgemeinwohl haben. In die Hände aller Reutlinger Bürger.
  • Dadurch könnten dann alle Reutlinger gemeinsam die großen Investitionsentscheidungen treffen, anstatt wie jetzt in erster Linie nur der Geldadel.
  • Jede Mutter könnte sich dann einen Ganztagesplatz in den besten Kindergärten und Schulen leisten, und abends die besten Babysitter. Das bedeutet hochwertige bildende Kinderbetreuung bei 100% Bedarfsdeckung.

 

2. (Menschenrechte)

  • Wir könnten den Armen zumindest in Reutlingen dieselben Grundrechte wie den Reichen geben, damit die Armen nicht mehr rechtlich mit Kriminellen gleichgestellt sind und ihre Freiheit gegen die Reichen verteidigen können.

 

3. (Unternehmen)

  • Wir könnten die Mitbestimmungsrechte im Unternehmen gleichmäßiger verteilen. Erstens durch Rationierung der Unternehmensanteile und zweitens durch Mitbestimmung aller Angestellten und auch der Bürger Reutlingens als Mitarbeiter und Anwohner im weiteren Sinn. Das bremst staatliche Monopole und private Oligopole und fördert somit die Mitbestimmung der Kunden. Vor allem bei Grundversorgungsbetrieben in den Bereichen Gesundheit, Energie, Finanzen, Mobilität, Soziales, Bildung und Kommunikation. Z.B. bei Kindergärten und Supermarkt-Ketten.
  • Durch Fairteilung der bezahlten Erwerbsarbeit und die Verlagerung der Arbeit auf die modernsten Computer und Roboter könnten wir die Armut aus Arbeitslosigkeit abschaffen und den Arbeitnehmern Reutlingens bei gleichem Lohn mehr selbstbestimmte Freizeit geben anstatt ständig steigenden gesundheitsgefährdenden Leistungsdruck.
  • Die IHK könnte den Unternehmen, die an der gemeinsam bestimmten Allgemeinwohlökonomie teilnehmen, eine IHK-Allgemeinwohl-Plakette für die Produkte überreichen. Ich würde zusätzlich eine eigene Allgemeinwohl-Plakette herausgeben.

 

Teil E

4. (Natur)

Pflanzen und Tiere können gut ohne uns existieren, aber nicht umgekehrt, Wir haben keine Ersatz-Erde.

Um entgegen der massiven Werbung der Konzerne im Fernsehen die Nebenwirkungen unseres Alltags und die Alternativen dazu zusammen mit dem Reutlinger Umweltbeirat sichtbar zu machen, könnten wir

  • Energiezähler an der Eingangstüre und Infrarot-Außenaufnahmen auf dem Zugang zum Grundstück anbringen.
  • Dort, wo sich der Verkehr staut, Schilder anbringen, mit Hinweisen zur Förderung von regenerativen Sonnen-, Wasser- und Windkraftwerken. Und allgemein auf das genannte Internetforum der Stadt hinweisen.
  • Viele der zu 90% der Woche rumstehenden teuren Spritschlucker verkaufen, den Eltern das „Taxispielen“ und die hohen Spritkosten ersparen, dafür in der Nähe bereitstehende spontan leihbare Elektroleichtfahrzeuge aller Art anschaffen, für die individuell-flexible Kurzstrecke auf Nebenrouten. Und die Massenverkehrsmittel Bus und Bahn zwischen den Orten ausbauen.
  • Entsprechende Umwelttechnik-Messen in Reutlingen veranstalten.
  • Das Vorbild sind ölreiche Staaten, die intelligent ihr Öl sparen, um es wie Drogen-Dealer teuer an andere rückständige Staaten zu verkaufen.
  • Staaten und Gemeinde, die nicht sparsam mit dem Öl umgehen und nicht bei Herstellung und Konsum von Umwelttechnik technisch voran gehen, die werden wirtschaftlich abgehängt.
  • Naturreiche Naherholungsgebiete wie z.B. eine kunstvolle Park- und Seen-Landschaft gegen den bisher stetig steigenden Arbeitsplatz-Stress und für Erholung aller Art wie Spazieren, Lesen und Gymnastik, und separat davon Joggen, Radfahren und Schwimmen,
  • und gemäß dem Prinzip Fairteilung von Lebensraum Naturschutzreservate anlegen, dort wo jetzt Felder am Ortsrand sind,
  • beides als großen grünen Ring um die Stadt. Vergleichbar dem kleinen grünen Ring um die Kernstadt, der beim Wettbewerb City Nord den 1. Preis gewann.
  • Beide Gebietsarten auch als Vorbild für Schulhöfe. Passend dazu in der Schule mehr Naturerfahrenskunde oder Wildniskunde anbieten .
  • aus der lärmenden Beton-Stadt damit eine Art Natur-, Kultur- und Kurstadt Reutlingen machen.

Ich bin auf Ihre Diskussion und die aller Reutlinger gespannt.

 

Teil F

Würden sich die Reutlinger dafür entscheiden, die bis hierher vorgestellten sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Ideen zur Allgemeinwohlökonomie mit mir möglichst konsequent und schnell umzusetzen, dann könnte Reutlingen eine berühmte Stadt werden, die von Politikern und Touristen aus aller Welt besucht wird.

 

Teil G

Ich hatte mir überlegt, meine Rede mit den folgenden Sätzen zu beginnen:

  • Die Spiele sind eröffnet.
  • Der Beste soll den besten Job Reutlingens gewinnen.

Aber glauben Sie wirklich noch an die Illusion, daß die bestbezahlten Jobs die am besten Geeigneten bekommen? Ich nicht.

Entscheiden wirklich alle Wähler Reutlingens darüber, wer neuer OB wird?

Die Wähler machen zwar das Kreuzchen, aber welche Leute und Gruppen haben die Meinung der Wähler gemacht?

 

  • „Party-Bosch“ , wie die Reutlinger sagen, gehört wie der von Ihnen gefeuerte Vorgänger zum Kartell, aber „Party-Bosch“ kann das besser hinter einer guten Propaganda-Show verstecken. Die Reutlinger sollten wissen, dass die Reutlinger der Frau Bosch schon nach der zweiten Amtsperiode eine hohe Pension ohne Leistung bezahlen müssen.
  • Presseunternehmen drucken diese Show seit 8 Jahren ab ohne die übliche Kritik der Opposition. Das Kartell hält zusammen. Die Reutlinger sprechen von „CDU-naher“ Presse, nicht von „SPD-naher Presse“. Dazu passt gut, dass von Presseunternehmen über oppositionelle Kritiker wie mich letzten Sommer und Herbst nachweislich sehr unfair berichtet worden ist. Details dazu können Sie auf meiner Website finden.
  • Die kartellnahen Parteien CDU, FDP und SPD haben für die Anführerin des Kartells gestimmt. Das gegnerische Lager, Grüne und Linke, hat sich der Stimme enthalten.
  • Die Unternehmensbesitzer unterstützen diese Meinungsmache mit Wahlkampfspenden, so wie bei Kandidaten von CDU und FDP üblich.

Wenn die Meinungsmache des Kartells funktioniert, dann wählen brave Bürger das, was das Kartell ihnen „vor die Füße wirft“. Und damit wählt das Kartell alleine die OB. Wie die Presse selbst sinngemäß schreibt wäre die Wiederwahl des Kartellmitglieds aufgrund der Unterstützung des Kartells schon fast narrensicher gewesen. Aber diese fast narrensichere Wiederwahl scheint dem Kartell nicht auszureichen. Denn Meinungsmache hat Risiken. Wird die Meinungsmache des Kartells inklusive der Behauptung Popularität deutlich, dann kann die öffentliche Meinung ins Gegenteil umschlagen, die tatsächliche Popularität schnell ins Bodenlose sinken. Das Kartell ist ja die sichere Auswahl des Unternehmensbesitzers durch Vererbung anstatt durch Leistungsnachweis gewohnt. So wie früher der Thron des Königs an die Nachfahren vererbt worden ist. So sicher ist die Wiederwahl nur dann, wenn die Bürger ihrem Wahlrecht beraubt werden.

Absprachen unter Kartellmitgliedern nach dem Prinzip „Eine Hand wäscht die andere“ sind in Kartellen üblich, bekanntlich auch im Bundesrat und in vielen Gemeinderäten.

Das Kartell hat versucht, die Amtierende den Bürgern als Monopolist-Kandidat vorzuschreiben. Zumindest die Monopol-Kandidatur konnte ich als Idealist und Gegner des Kartells mit meiner Kandidatur verhindern. Auf meiner Website habe ich zur Reutlinger OB-Wahl am 11.1.11 zusätzlich eine Idee veröffentlicht, wie man eine Monopol-Kandidatur zukünftig prinzipiell erschweren kann.

 

Teil H

Dass ich nicht vom Pressekonzern, kartellnahen Parteien und Konzernbesitzern unterstützt werde, dass dürfte wohl jedem nach dieser Rede klar sein. Das Kartell hält zum amtierendem Kartellmitglied.

Ich kann nur auf eine einzige Unterstützung hoffen. Auf die aller selbst denkenden Bürger Reutlingens, die sich auch aufgrund meiner Rede gegenseitig zum Nachdenken bringen.

Und die dann die Machthaberin Bosch abwählen, so wie vielleicht die Machthaberin Merkel abgewählt wird. Und wohl zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands eine Machthaberin durch einen Ethikberater ersetzen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

 

Pressemitteilung 2011-01-26 (GEA und Reutlinger Nachrichten. Kartell.)

Das Kartell hat seine Augen nicht immer überall. Eine Anspielung auf "Herr der Ringe". Deshalb dauert es manchmal etwas länger bis das Kartell einen Adelkritiker als starken Gegner des Kartells erkennt.

Zuerst hat die Presse die zwei Gegenkandidaten, von denen der eine abgesprungen ist, als "bedeutungslose" Kandidaten diffamiert.

Der Medienkonzern Südwest Presse (Reutlinger Nachrichten, Reutlinger Tablatt) hat zuerst den Kontakt eingestellt und zensiert meine Meinung, die ich per schriftlichem Interview angeboten habe. Die letzte Email von Matthias Stelzer erhielt ich am 12.1.11. Danach hat er offensichtlich von den Medienkonzernbossen eine Kontaktsperre bekommen. Somit zensiert der Medienkonzern mein übliches schriftliches Interview.

Frau Andrea Glitz vom GEA hat heute geschrieben, dass die Zeitungsunternehmensbosse (Ressortleitung und Chefredaktion) mein schriftliches Interview nicht drucken zu wollen.

Wer das Kartell (z.B. OB Bosch) und die Medienkonzerne kritisiert, dem wird (in der Medien-Öffentlichkeit) Schreibverbot erteilt. Zensur.

Die grünen und linken Gemeinderatsfraktionen kennen das. Zu Kritisches gegen die Wirtschaftsbosse, geldadelnahe Parteibosse oder OB Bosch wird nicht gedruckt. Denn die Presseunternehmen sind finanziell in erster Linie von den Inseraten der Wirtschaftsbosse abhängig, erst in zweiter Linie von den Zeitungsverkäufen.

 

Um die Zensur der Presse zumindest teilweise zu unterlaufen, stelle ich hier und jetzt das zensierte Interview online.

Gegenmaßnahme engagierter Bürger :

Die Bürger informieren sich über nachbarschaftliche Gespräche, Email, Internetforen, Wurfsendungen, Plakate gegenseitig über das, was zensiert wurde. Und wer zensiert hat.

Erste Angebote von Bürgern diesbezüglich habe ich schon heute erhalten.

Den Presseunternehmen würde ich empfehlen, die Zensur aufzuheben und das Interview doch noch wie ursprünglich geplant diese Woche zu drucken, ansonsten könnte es zu Umsatzeinbußen kommen.

 

Pressemitteilung 2011-01-26 (Vom GEA zensiertes Interview mit GEA)

GEA : Sie sind bereits bei mehreren Bürgermeisterwahlen angetreten. In Ofterdingen bekamen Sie dabei beispielsweise 48 Stimmen (4 Prozent), in Kirchentellinsfurt 47 Stimmen (2,68 Prozent). Was motiviert Sie weiterzumachen?

AS : Die Hoffnung, dass die Wähler nicht länger wie Gläubige einfach routiniert daran glauben, dass das jetzige diktaturnahe System mit Partei-, Konzern- und Medienkonzernbossen „alternativlos“ ist. Und die Hoffnung, dass die Menschen die Alternative Machtfairteilung erkennen.

GEA : Wie oft haben Sie sich insgesamt schon beworben?

AS : Bisher habe ich an folgenden vier Bürgermeisterwahlen teilgenommen : Mössingen, Dettenhausen, Ofterdingen, Kirchentellinsfurt.

GEA : Was bezwecken Sie mit Ihren Bewerbungen?

AS : Konzerne, Medienkonzerne und Parteien in den Parlamenten berichten kaum bis gar nicht über die echte große gesellschaftliche Alternativen. Deshalb informiere ich im Rahmen von Bürgermeisterwahlen über die Alternative Machtfairteilung. Durch meine Kandidatur möchte ich diese Alternative zusätzlich wählbar machen.

GEA : Ihre Ziele sind global. Warum streben Sie Posten in Dörfern wie Dettenhausen an: Warum wollen Sie Bürgermeister werden und nicht Bundeskanzler?

AS : Auf der Karriereleiter innerhalb von Organisationen hin zum Partei- oder Konzernboss bleibt unabhängig vom Geschlecht regelmäßig der Idealismus und der gute Charakter auf der Strecke. Deshalb bleibt nur der Direkteinstieg, z.B. in ein Bürgermeisteramt.

GEA : Sind Sie Mitglied einer Partei, wenn ja, welcher?

Gäbe es eine rot-grüne Partei, die die beiden großen Externalitäten Umwelt und Soziales konsequent verbindet, anstatt wie jetzt zwei Parteien, die beides getrennt anbieten, wäre eine Mitgliedschaft interessant.

GEA : Weshalb sollte ein Wähler seine Stimme Ihnen geben und nicht Ihrer Mitbewerberin Babara Bosch?

AS : OB Bosch ist so mächtig geworden, dass sie fast den Bürgern jeglichen Gegenkandidaten und damit die echte Wahl geraubt hätte. Durch ihren neuen zusätzlichen Posten auf Landesebene, Städtetagspräsidentin, ist die Machtkonzentration noch höher und noch unerträglicher geworden. Machtkonzentration ist ein Kriterium für eine Diktatur. Mein Konzept Machtfairteilung verhindert die Machtkonzentration, generell.

GEA : Wie gut kennen Sie die Stadt Reutlingen?

AS : Als geborener Tübinger kenne ich Reutlingen natürlich gut.

GEA : Was wollen Sie als Oberbürgermeister in Reutlingen vordringlich bewegen und verändern?

AS : Ich würde - wie in meiner bald online stehenden Vorstellungsrede genauer ausgeführt - anregen, durch Bürgerentscheide eine Allgemeinwohlökonomie-Verfassung zu entwickeln. Die Tier- und Menschenrechte würden darin unter besonderem Schutz stehen. Diese Ökonomie und Verfassung würde Umwelt und Soziales „von unten“ zu ihrem Recht verhelfen.

GEA : Wo können Ihre potenziellen Wähler Sie persönlich kennenlernen?

AS : Das Interesse an der Veranstaltung im Gönninger Sportheim von OB Bosch zur OB-Wahl war so gering, dass ich solche Veranstaltungen nicht ungefragt, sondern nur auf Anfrage mehrerer Bürger anbiete.

(Zitat aus GEA : „Dort fanden sich gerade mal zwei Dutzend Interessierte ein, ein Großteil Mitglieder des örtlichen Bezirksgemeinderats.“ http://gea.de/region+reutlingen/reutlingen/heimspiel+im+sportheim.1798941.htm )

GEA : Sie beklagen auf Ihrer Internetseite „Meinungseinfalt“ und dass gesellschaftskritische Geister nicht gehört werden. Wenn Medien Ihnen ein Forum geben wollen, nutzen Sie die Möglichkeit nicht und beantworten Fragen nur schriftlich. Warum fürchten Sie den direkten Dialog?

AS : Als berufserfahrener Trainer habe ich erstens gelernt, furchtlos vor vielen Lernenden zu sprechen. Das zeigen auch meine Reden und Antworten bei Wahlen in Mössingen oder Kirchentellinsfurt. Zweitens boykottiere ich aus von mir veröffentlichten Gründen die Veranstaltungen mit OB Bosch. Drittens fördern die - von mir genutzten - schriftlichen Interviews im Gegensatz zu Interviews mit spontanen mündlichen Äußerungen die Qualität und können zur Wahrung von Textzusammenhang und Gegendarstellung von mir als Ganzes veröffentlicht werden.

GEA : Womit verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt?

AS : Ich berate über Internet Endkunden zu den Themen Freizeitgestaltung, Beziehungsarbeit, Sozialpädagogik, freies Lernen und Mitgestalten der Gesellschaft. Und bin somit unabhängig vom Kartell.

GEA : Sind Sie verheiratet, haben Sie Kinder?

AS : Meine Lebensgefährtin ist Erzieherin und hat zwei Kinder.

GEA : Skizieren Sie bitte beruflicher Werdegang inklusive Abschlüsse.

AS : Meine vielseitige und tiefgehende Berufserfahrung, die für eine Beratung der Bürger in verschiedenen Lebenslagen notwendig ist, habe ich auf meiner Website unter dem Link „Biografie“ veröffentlicht. Nur weil Sie mich fragen : Dazu zählt ein guter Hochschulabschluss.

 

Pressemitteilung 2011-01-26 (Zensur am Kepler-Gymnasium)

Aufgrund der Zensur-Stimmung möchte ich auch auf die geplante Zensur durch die CDU-FDP-Landesregierung beim SMV-Podium am 26. Januar 2011 am Tübinger Kepler-Gymnasium hinweisen.

 

Pressemitteilung 2011-01-24 (Mein Boykott der Veranstaltungen mit Städtetagspräsidentin OB Bosch)

Am "Wirtschaftsgespräch" der IHK Reutlingen, an der "Talkrunde" vom Reutlinger GEA und an der öffentlichen Bewerbervorstellung der Stadt Reutlingen in der Friedrich-List-Halle, also an Veranstaltungen mit Städtetagspräsidentin OB Bosch, werde ich aus Protest - und als Boykott - gegen die geplante Monopol-Kandidatur von Frau Bosch nicht teilnehmen.

Inspiriert durch den Boykott der Reutlinger Opposition bei der Reutlinger Veranstaltung von CDU-Ministerpräsident Mappus und IHK-Unternehmerparlament.

Den Bürgern Reutlingens mit einer Monopol-Kandidatur das aktive Wahlrecht - ein Menschenrecht – zu nehmen, ist nahe an einem Menschenrechtsverbrechen, und sehr nahe an einem versuchten Menschenrechtsverbrechen.

Ich möchte nicht neben solchen Leuten stehen oder sitzen, die - fast wie zu NS- und DDR-Zeiten und quasi im Stil der CDU-Machthaberin Merkel - eine Monopol-Kandidatur geplant haben, ein Monopol, das ich gerade noch verhindern konnte.

Ein erwünschter Nebeneffekt ist der, dass die geplante Monopol-Kandidatur durch das Rede-Monopol der Machthaberin noch deutlicher wird.

Im Dienste der Aufklärung über gerechte Freiheit durch Machtfairteilung bleibt das Folgende davon unberührt.

  • Talkrunden (ohne OB Bosch)
    Ich bin weiterhin verhandlungsbereit.
  • Email-Interviews
    Hier werde ich wie schon am 20.1. angekündigt vorgehen.
  • Fragen der Bürger per Telefon oder Email

Meine ursprünglich für die Veranstaltung der Stadt geschriebene Vorstellungsrede , die ich direkt nach der Städtetagspräsidentin

OB Bosch gehalten hätte, werde ich am 26.1 während der Rede von Frau Bosch auf meiner Website online stellen

 

Pressemitteilung 2011-01-23 (GEA Artikel - Talkrunde)

Der Artikel vom GEA "Was war - und wie geht's weiter" berichtet, dass ich eine Teilnahme an der Talkrunde abgelehnt hätte. http://www.gea.de/region+reutlingen/reutlingen /was+war+und+wie+geht+s+weiter+.1798959.htm

Durch verkürzte Aussagen kann ein falscher Eindruck entstehen.

Zu ergänzen ist deshalb aus meiner Sicht:

1. Verhandlungen mit GEA

Ich habe den GEA und die Südwest Presse am 20.1. auf meine Information "Umgang mit Presse und Fernsehen" hingewiesen, gemäß der ich prinzipiell zu Verhandlungen über Talkrunden bereit bin.

Aber im Wahlkampf - wie in der Politik üblich - nicht bedingungslos. "Im Normalfall nehme ich nicht an Spielen teil, bei denen das gegnerische Lager in der Überzahl ist. Journalisten von Medienkonzernen zähle ich dabei nicht als neutral, sondern bis zum Beweis des Gegenteils zum gegnerischen Lager."

Auf eine Prüfung des teilnehmenden fragenden Journalisten und der anderen Teilnehmer habe ich verzichtet, denn die geplante Monopol-Kandidatur der OB Bosch macht diese zu einer inakzeptablen Gesprächspartnerin.

Das Angebot vom GEA passte somit nicht mit meinem Angebot zusammen. Somit sind die Verhandlungen bezüglich dem Abend Mittwoch, am 2. Februar, um 19 Uhr in der Friedrich-List-Halle gescheitert.

2. Angebot an GEA

Gemäß meiner allgemeinen Pressemitteilung vom 11. Oktober 2010 würde ich alternativ gerne an einer Talkrunde mit den obigen Teilnehmern und einem Professor für biologischen Altruismus (oder vergleichbar) als Ersatz für OB Bosch teilnehmen.

3. Angebot an Teilnehmer

Den Teilnehmern als Vertreter aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens in Reutlingen

  • Thomas Kuchelmeister (Vorstandsmitglied des Gesamtelternbeirats Reutlinger Kindergärten und Kindertagesstätten (Gerk))
  • Andreas Roth (Geschäftsführer des Kulturzentrums »franz.K«)
  • Thomas Bader (Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Reutlinger Sportvereine (ARS))
  • Martina Kaplan (Sprecherin des Forums Reutlingen, Stadtentwicklung )
  • Degerschlachts Bezirksbürgermeister Wolfgang Heusel (Belange der Vororte)
  • Mitglied des Jugendgemeinderats

biete ich als Form von Einzelgesprächen an, mir Ihre Fragen per Email zu schicken. Meine Antworten auf diese Fragen würde ich dann auf meiner Website veröffentlichen.

 

Pressemitteilung 2011-01-23 (CDU-Mappus und IHK. Boykott Opposition)

Das Tagblatt schreibt am 21.1.11 : "Die Schutzbehauptung der Kammern, man habe Mappus als Ministerpräsident und nicht als Parteipolitiker angefragt, klingt geradezu paradox, wenn man sich vor Augen hält, dass es für den Regierungschef im März um nichts Geringeres als den persönlichen Machterhalt geht. Nein, die Kammern und ihre Verantwortlichen haben einen Missgriff getan, der beim langen organisatorischen Vorlauf des Neujahrsempfangs kein Zufall sein kann - und zumindest bei der Industrie und Handelskammer auch recht gut ins politische Bild passt. Zu oft hat sich die größere der beiden Kammern, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts wohl auch Zwangsmitglieder anderer politischer Couleur zu repräsentieren hätte, zu lautsprecherisch für die Belange der Regierungspartei eingesetzt.

So ist es auch zu verstehen, dass die Mappus-Einladung bei den hiesigen Funktionären von SPD und Grünen als der berühmte Fasstropfen wirkte. In der Listhalle waren die Vertreter der aktuellen Oppositions-Parteien gestern nicht zu sehen: Boykott als Antwort auf eine politische Taktlosigkeit. Das muss den Kammern zu denken geben.... Dieser Neujahrsempfang hat allenfalls dazu beigetragen, dass sich ein ohnehin weitverbreitetes Bild von politisch-elitärer Kungelei verfestigt."

Auf das "politische Bild" der IHK mit ihrem "Parlament der Unternehmer" und meinen Boykott der IHK-Vorstellungsrunde zur OB-Wahl hatte ich am 19.1.11 hingewiesen. Und schon vorher auf das Kartell aus Parteibossen, Konzernen und Medien-Konzernen.

Pressemitteilung 2011-01-23 (Plakate Bosch)

Zwischen den Plakaten und den Berichten über die Bosch gibt es eine weitere Parallele : inhaltsleer. Das Plakat zeigt nur Kopf und Websiteadresse.

Monopol-Kandidatin Oberbürgermeisterin Barbara Bosch

Ok, einen Satz gibt es doch. Den Befehl der Machthaberin : "Wählen gehen!"

Das Kartell stellt nur eine einzige Monopol-Kandidatin auf und auf deren Plakat findet sich unter dem Namen anstatt politischer Inhalte unten im blauen Kasten nur der Satz "Wählen gehen!" Das erinnert an die SED in der DDR-Diktatur. Die SED stellte auch nur einen Kandidaten. Und auf dem Plakat der SED stand anstatt politischer Inhalte neben einer Umschreibung des Parteinamens "Einheit der Arbeiterbewegung - Deutschlands" nur der Satz "Wählt SED".

Die NSDAP hat alle anderen Parteien verboten und sich damit zur Monopol-Partei gemacht.

Hatte sich die PR-Agentur von OB Bosch etwa schon auf darauf eingestellt, dass das Kartell so wie die SED einen Gegenkandidaten verhindern kann und es nicht mehr auf die Prozente für die jeweiligen Kandidaten, sondern nur noch auf die Wahlbeteiligung bei einer Monopol-Kandidatur ankommt?

 

Pressemitteilung 2011-01-22 (Demontage meines Plakats)

Am 13.1.11 hatte ich das folgende Plakat am Bahnhof über dem inhaltsleeren Befehls-Plakat von OB Bosch aufgehängt.

Bei der vorgeschriebenen Kontrolle fand ich das Plakat heute Nachmittag am Boden. Das Plakat von OB Bosch direkt darunter, war noch vor Ort. Da ich es mit einer Leiter und 1,94m Körpergröße solide aufgehängt habe, und das andere Plakat noch hängt, muss es jemand mit Hilfe einer Leiter oder eines hohen Fahrzeugs abgehängt haben. Eine Straftat, die ich eventuell bei der Polizei zur Anzeige bringe.

Wer könnte ein Motiv dafür haben?

  • Frau Bosch, weil mein Plakat über der Oberbürgermeisterin hing.
  • Die SPD, die kurz vor der Landtagswahl nicht an die Einführung der Zwangsarbeit Hartz IV erinnert werden möchte?
  • Die CDU-FDP-Landesregierung, die kurz vor der Landtagswahl nicht an die Weiterführung der Zwangsarbeit Bürgerarbeit erinnert werden möchte?
  • Die Reutlinger Arbeitsagentur, die die Befehle der Parteien auf unterster Ebene anordnet? Ihre Fallmanager, die sich täglich und massenhaft der Straftat Anordnung von Zwangsarbeit schuldig machen?
  • Zensur?

 

Pressemitteilung 2011-01-22 (Angst vor Machthaberin OB Bosch)

Das Tagblatt schreibt am 20.1. ein Beispiel zu dem, was ich in meiner Pressemitteilung vom 11.1. "Angst vor Bestrafung durch das Kartell" nannte.

Tagblatt : "strukturell unterfinanziert ... Die Beschäftigten seien vom Erfolg abgekoppelt.... Einheitsstundenlohn von elf Euro! ... Trotzdem hat sich der Vorstand des Kulturzentrums dazu entschlossen, in diesem Jahr nicht mit allen Mitteln um mehr Zuschuss zu streiten."

Hier zeigt sich die Angst des "franz. K" aufgrund der Abhängigkeit von der Machthaberin.

 

Pressemitteilung 2011-01-21 (Machthaberinnen-Quote. OB Bosch)

Karen Emler schreibt am 19.1. im Tagblatt : "Frauenquote muss her ... Thema weibliche Führungskräfte"

Die Monarchie-Anhänger hätten eine Frauenquote bei Königen fordern können. Wäre dadurch irgendetwas sozialer geworden? Wurde durch Kanzlerin Merkel irgendetwas besser als unter Ex-Kanzler Kohl? Nein.

Mit Frauen an der Macht wird nichts besser. Denn das Übel ist nicht das Geschlecht, sondern die zu große Macht von wenigen Menschen über viele andere.

Deshalb : Machtfairteilung für alle Bürger anstatt Machthaber oder Machthaberinnen.

 

Pressemitteilung 2011-01-21 (CDU-Kanzlerin Merkel, OB Bosch)

Das Tagblatt schreibt am 19.1.11 auf der Titelseite : "Merkels Stellung in der Partei. Nachdem sie sich die vergangenen Jahre der Herren Merz, Koch, Rüttgers und Wulff mehr oder weniger charmant entledigt hat, ist sie nun ganz allein auf weiter Flur zurückgeblieben... Und nun gilt künftig ohne Wenn und Aber, also alternativlos, was Merkel sagt. Es gab nur einen, der brachte es noch direkter, noch alternativloser auf den Punkt : Basta!

Die Machthaber und Vertreter der Zwangsarbeit, die Bürgerarbeit-Merkel und der Hartz IV-ALG 2-Schröder, haben sich ihrer Konkurrenten mit Machtmethoden entledigt. Deshalb sind diese ganz allein auf weiter Flur.

Ex-Kanzler Schröder (SPD) galt als Industrie- und Medien-Kanzler. So wie Kanzerlin Merkel (CDU).

Das alles erinnert an OB Bosch, Stichwort Monopol-Kandidatur und "Party-Bosch".

 

Pressemitteilung 2011-01-21 (OB Bosch und Philharmonie Reutlingen)

Mir wurde von Bürgern Reutlingens berichtet, dass die Vorsitzende des Philharmonie-Stiftungsrats OB Bosch sich nur dann blicken lässt, wenn die Presse Fotos macht. Der Stiftungsposten ist wohl auch eine Erklärung für die 40 Millionen-Eur-Ausgabe Konzert-Stadthalle angesichts von Schulden in Höhe von über 100 Millionen Eur. Das Neujahrskonzert der Württembergischen Philharmonie fand in der angeblich unbrauchbaren Listhalle statt.

 

Pressemitteilung 2011-01-21 (Vergleich Berichterstattung GEA versus Südwest Presse am Bsp Generaldebatte)

GEA und Reutlinger Tablatt (Südwest Presse) berichten beide auf den ersten Seiten die üblichen Beiträge der CDU-FDP-nahen Nachrichtenagenturen dpa und dapd. Diese Meinungsmache für CDU-FDP-Positionen erklärt u.a., warum es überhaupt CDU-FDP-Regierungen gibt.

Auf den nachfolgenden Seiten wirken die Beiträge teilweise wie voneinander abgeschrieben, aber teilweise gibt es auch deutliche Unterschiede. Nachfolgend vergleiche ich hierzu exemplarisch die Berichte beider Zeitungen am 19.1 über die Positionen der linken und grünen Fraktion zur Generaldebatte. Kommentarlos.

1a. Das Tagblatt schreibt zur Position der Grünen : "Mit Ausgabenkürzung lasse sich nicht mehr viel einsparen, vielleicht könnte aber später die Gewerbesteuer etwas angeglichen werden."

1b. Der GEA schreibt zur Position der Grünen : "Nicht zufrieden mit der Form der Bürgerbeteiligung zeigten sich die Grünen und Unabhängigen. 'Wir sehen da dringenden Korrekturbedarf', sagte Sprecher Rainer Buck. Eine 'nur formale Beteiligung der Menschen' halte man für unfair. Auch die Beteiligung des Gemeinderats an der Aufstellung des Haushaltsplans lasse trotz der Klausuren noch zu wünschen übrig. Man habe bei der Einbringung ein 'Überraschungspaket' auf den Tisch bekommen. Durch die mangelhafte Einbeziehung der Bürger und in abgeschwächter Form des Gemeinderats werde eine Perspektivdiskussion über den Kurs der Stadt erschwert. ... 'Der Strategiepfad der Aus- und Aufgabenkürzung ist äußerst kurz' betonte Buck, insbesondere weil bei der Kinderbetreuung auch im Sinn eines qualitativen Ausbaus mehr gemacht werden müsse. Die Grünen gingen davon aus, dass man noch einige Zeit mit der Folgewirkung der Finanzkrise zu kämpfen habe. Aber auch dann müssten die Schwerpunkte noch stärker als bisher im ökologischen und sozialen Bereich gesetzt werden."

1c. Beide Zeitungen schreiben zur Position der Grünen : "negative Zuführung zum Vermögenshaushalt von 3,8 Millionen Euro sowie die Verschuldung, die 2011 bei 145 Millionen Euro liegen wird, doppelt so hoch wie 2001." (Tagblatt)

 

2a. Der GEA schreibt zur Position der Linken : "Während alle Fraktionssprecher im Schnitt nur die Hälfte der zur Verfügung stehenden Redezeit nutzen, dehnte Einzelkämpfer Thomas Ziegler (Linke) die ihm zugebilligten fünf Minuten auf zehn Minuten aus. Fast 'frivol' nannte er es hingegen mit Blick auf die CDU, 'dass die Kräfte, die noch vor kurzem' ein 80-Millionen-Euro teueres Kultur- und Kongresszentrum propagiert hätten, nun dem zusätzlichen Saal, der die zweite Spielstätte der 'Tonne' in der Planie 22 zum Theaterzentrum erweitern soll, die Zustimmung verwehren wollten."

Ein Bild und Zitat von Thomas Ziegler fehlt im GEA im Vergleich zu den anderen Fraktionen.

2b. Das Tagblatt schreibt zur Position der Linken : "Linke-Stadtrat Thomas Ziegler machte am Ende noch einmal die krassen Widersprüche zwischen der dramatischen Verschuldung der öffentlichen Hand und der boomenden Wirtschaft deutlich : 'Die Ursachen wissen wir'

2c. Beide Zeitungen schreiben zur Position der Linken : "Der Reutlinger Etatentwurf sei ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit, denn im Sozialbereich seien Einschnitte weitgehend vermieden worden."

 

Das Tagblatt titelt : "Wünsche müssen warten"

Der GEA titelt : "Räte weitgehend auf OB-Kurs"

 

Pressemitteilung 2011-01-20 (Anfrage der Presse : Interview, Porträt, Podium)

Als Antwort auf die Anfragen der Presse verweise ich allgemein auf meine Informationen "Umgang mit Presse und Fernsehen".

Zur Wahrung der Qualität, des Textzusammenhangs und der Gegendarstellung beantworte ich gerne von der Presse per Email zugesandte geeignete Fragen per Email.

 

Pressemitteilung 2011-01-20 (Abflug OB Bosch. OB Bosch 2011 als Ministerin?)

Das Tagblatt schreibt am 18.1. : "Ihren OB-Kollegen Wolfgang Schuster (Stuttgart) will sie jedenfalls nicht beerben - das hat Barbara Bosch mehrfach betont. Anders sieht es aber eventuell mit der Landespolitik aus. Bosch will dieses Thema drei Wochen vor der OB-Wahl zwar vermeiden und verweist auf ihr fehlendes Parteibuch. Sie kann aber trotzdem nicht verhindern, dass ihre Wahl zur Städtetagspräsidentin als weiterer Beleg dafür interpretiert wird, dass sie längst ministrabel ist.... Man stelle sich nur einmal vor, bei der Landtagswahl im März gelänge der Regierungswechsel... Ganz sicher ist jedenfalls, dass die Reutlinger OB durch ihr neues Amt jetzt erkennbar auf einer Stuttgarter Umlaufbahn unterwegs ist."

Reutlingen bzw. das Reutlinger OB-Amt plus Städtetags-Amt als Sprungbrett zum Ministerin-Amt. Dann müssten die Reutlinger in 2 Monaten wieder den OB wählen.

Die Landes-Umlaufbahn erfordert auch Arbeit auf Landesebene, auf Kosten der Arbeit des für die Reutlinger Bürger.

Tagblatt : "Sie wird als Repräsentantin von 180 Städten zwangsläufig eine unumgängliche Ansprechpartnerin für jedwelche Landesregierung sein. Ihr Einfluss im politischen Baden-Württemberg wird wachsen."

Die stetig steigende Macht der Machthaberin OB Bosch über die Bürger erinnert immer stärker an die Macht der Machthaberin Kanzlerin Merkel über die Bürger. Welche Bürger - außer CDUlern - beten denn heute noch solche mächtigen Leute wie Könige, Grafen, Konzernbosse und Präsidenten an?

 

Pressemitteilung 2011-01-20 (Wahl-Versprechen von OB Bosch)

Das Tagblatt schreibt auf der Seite Südwestumschau am 18.1. : "Barbara Bosch bekräftigte gestern ihre Absicht zu harten Verhandlungen mit dem Land über den Finanzausgleich, über die Finanzierung der Schulsozialarbeit, der Schülerbeförderung und der Kleinkindbetreuung."

So wie schon unter Schultes aufgrund eines Prestigeobjekt-Denkmals im sozialen Bereich gekürzt wurde, so wurde auch aufgrund des eines Prestigeobjekt-Denkmals Stadthalle bei der Schülerbeförderung gekürzt und die Kleinkindbetreuung nur minimal erhöht, obwohl das städtische Angebot mengenmäßig immer noch weit unter der Nachfrage liegt.

Falls die Verhandlungen mit dem Land, die auch jeder andere aus dem Städtetag als Städtetagspräsident hätte führen können, scheitern, dann bleibt es bei leeren Versprechungen.

Warum sollte OB Bosch, die von Gemeinderat und Presse unterstützt wird, ihren bisherigen CDU-Kurs-Charakter plötzlich ändern? Prestigeobjekte statt Soziales.

 

Pressemitteilung 2011-01-20 (OB Bosch. SPD oder FDP-CDU ?)

Bei der OB-Wahl wird OB Bosch einerseits von SPD direkt und andererseits von FDP direkt und CDU indirekt (kein Gegenkandidat) unterstützt.

Bei der Städtetagspräsidentschaft ist OB Bosch von schwäbischen Bürgermeistern gewählt worden, die überwiegend CDU-nah sind.

Der nach Meinung der Reutlinger CDU-nahe GEA hofiert OB Bosch.

Jeder Wähler, der bei der Landtagswahl rot-rot-grün wählt, könnte sich berechtigterweise fragen, ob eine Kandidatin wie OB Bosch, die von CDU-FDP unterstützt wird, sich wirklich anstatt nur minimal bis gar nicht für Umwelt und Soziales einsetzt und somit wirklich wählbar ist.

Ein echter Kandidat aus dem Lager rot-rot-grün würde sich nie mit CDU-FDP einlassen und wird umgekehrt garantiert nicht von CDU-FDP unterstützt.

 

Pressemitteilung 2011-01-19 (Anfrage der IHK Reutlingen am 18.1.)

Die IHK Reutlingen schreibt mir : "Sehr geehrter Herr Stollberg, als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Reutlingen würden wir - die Industrie- und Handelskammer Reutlingen - Sie gerne zu einem Wirtschaftsgespräch in unser Haus einladen. Die IHK Reutlingen vertritt die Interessen von über 37.000 Mitgliedsunternehmen aus der Industrie und dem Handel in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb."

Der Satz "Die IHK Reutlingen vertritt die Interessen von über 37.000 Mitgliedsunternehmen" ist so stark vereinfacht, dass er falsch ist. Die Vollversammlung der IHK, bezeichnet die IHK Reutlingen selbst als das "Parlament der Unternehmer". Dieses Parlament der Unternehmer leitet die IHK nach Darstellung der IHK so wie die Abgeordneten im Landtag und Bundestag die Länder und den Bund leiten. Aber dieses Parlament der Unternehmer beinhaltet ausschließlich : Inhaber, Vorstandsvorsitzende, Vorsitzende der Geschäftsführung, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Prokuristen. Es ist deshalb wohl eher so, dass die IHK die Interessen der Wirtschaftsbosse vertritt. Helmut Schneider (Tagblatt) am 10.12.10 : "Die politische Enthaltsamkeit hat Tradition: Firmenchefs haben genug mit ihren Betrieben zu tun und wollen sich politisch nicht positionieren, schließlich hat man dafür ja die IHK."

Die IHK vertritt somit nicht die Interessen aller Menschen in den Mitgliedsunternehmen. Die IHK vertritt die Interessen der Arbeitnehmer in den Mitgliedsunternehmen nur dann nebenbei, wenn diese Interessen nicht in Konflikt mit den Interessen der Wirtschaftsbosse in der Vollversammlung stehen. Die IHK vertritt auch nicht die Interessen der Hausfrauen, Kranken, Rentner und Arbeitslosen.

Ich vertrete mit dem Konzept Menschenrechte und Machtfairteilung die Interessen aller Menschen mit Herz und Verstand. Damit nicht nur die Interessen von Wirtschaftsbossen vertreten werden, sondern die aller Menschen, müssen die Machthaber in der Politik und Wirtschaft so weit möglich durch Machtfairteilung entmachtet werden. Einerseits die Machthaberin Bosch, andererseits die Wirtschaftsbosse.

Im Fall Bosch durch Abwahl. Deshalb bin ich angetreten.

Im Fall der Wirtschaftsbosse bzw. der Konzerne und Unternehmen durch Einführung der Mitbestimmung aller (Arbeitnehmer, Kunden, Bürger der Stadt), der Fairteilung der Erwerbsarbeit, des Existenzminimums und Existenzmaximums. Und durch eine Auszeichnung der Betriebe, die die Machtfairteilung eingeführt haben.

Zwischen den Machthabern in der Politik und Wirtschaft gibt es eine Verbindung. Die Wirtschaftsbosse wählen nach Umfragen ihrer eigenen Medienkonzerne CDU-FDP. Und somit OB Bosch anstatt mich. Das sind die Parteien, die direkt oder indirekt die Machthaberin OB Bosch unterstützen. CDU-FDP und OB Bosch sorgen im Gegenzug dafür, dass die Herrschaft der Wirtschaftsbosse erhalten bleibt. Das Kartell hält zusammen.

IHK : "Gerne möchten wir uns mit Ihnen über Themen austauschen, die für die Wirtschaft der Stadt Reutlingen von Interesse sind."

Über ein Gespräch mit Frau Bosch habe ich aufgrund der Anfrage der Presse schon etwas geschrieben.

Über Wahl-Veranstaltungen und die "Höhle der Wölfe" auch.

IHK : "Das betrifft insbesondere die Bereiche Handel, Verkehr/Scheibengipfeltunnel, Breitbandversorgung, stärkere Einbindung von Unternehmen in Entscheidungsprozesse der Stadt, Entwicklung der Gewerbeflächen, unternehmensnahe Wirtschaftsförderung, Zukunftsperspektiven für Unternehmen, Haushalt, Steuern und Abgaben. ..."

Lobbyismus bedeutet, dass Gruppen Einfluß nehmen auf die Politik. Aber es ist nicht gleichgültig, welche Gruppen Einfluß auf die Politik nehmen. Solange die meisten Unternehmen wie Staaten mit Diktatur geführt werden, ist jeder Einfluß der Wirtschaftsbosse bzw. Unternehmer auf die repräsentative Demokratie eine Gefahr für die Demokratie. Der Einfluß diktatorischer Strukturen in Unternehmen auf demokratische Strukturen im Staat muss deshalb zum Schutz der Demokratie zurückgedrängt werden. Und aus Sicht der Machtfairteilung muss einen Schritt weiter gegangen werden, die Einführung der direkten Demokratie (Bürgerentscheide) nicht nur in der Politik, sondern auch in Unternehmen.

Wenn die Bürger nicht mehr machtlos sind, sondern in Staat und Unternehmen mitbestimmen können, dann können die Bürger die Entscheidungen bezüglich der vorgeschlagenen Themen mitbestimmen. Bezüglich dem Thema Verkehr verweise ich auf meine kommende Vorstellungsrede.

 

Pressemitteilung 2011-01-15 (Kommentar zu Tagblatt-Kommentar "Mit Engelszungen" am 13.1.)

Durch den Fall Stuttgart 21 wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass die Bürger sich nicht nur durch die teilweise käuflichen Stuttgarter Presseunternehmen monopolartig und gefiltert informieren lassen, sondern sich selbst direkt an der Quelle informieren.

Im Fall von Bürgermeisterwahlen ist es somit wichtig, sich direkt an der Quelle, d.h. bei den Kandidaten zu informieren. Z.B. auf deren Websites. Matthias Stelzer vom Tagblatt bietet seinen Lesern den fortschrittlichen Service, indem er in meinem Fall auf meine Website hinweist und Aktuelles und Wichtiges von dort zitiert.

Recht geben muss ich Herrn Stelzer, dass ich - unabsichtlich - nicht explizit geschrieben habe, dass ich meine Bewerbung bis zuletzt aufrecht erhalten habe. Das hole ich jetzt hiermit nach : "Ich trete in Reutlingen an." Die "Ambitionen" bzw. 3 großen Gründe an der OB-Wahl teilzunehmen, sind in meiner Pressemitteilung 2011-01-11 ausführlich dargestellt. Gegengründe habe ich nicht genannt, das war von mir als "Ja" auf die Frage von Herrn Stelzer gemeint.

Direkt neben dem Beitrag steht auf der Seite "Kreis und Nachbarschaft" der Beitrag "Feier für Zwei - Am 31. Januar ist Bürgermeister-Wechsel". Ein paar Tage später am 6.2. ...

Die Worte "Sekt-Babs" und "Party-Bosch" haben mir die Reutlinger Bürger mitgeteilt, es sind nicht meine Ideen. Deshalb hatte ich diese in Anführungszeichen geschrieben.

Allen "Schreibknechten des Kartells" in Reutlingen, die erstens keine Anweisungen "von oben" zur Formulierung von Berichten brauchen, zweitens zwischen objektiven fairen Berichten und Kommentaren unterscheiden können und drittens ihr soziales Gewissen entdecken, würde ich anbieten über die Aktivitäten im von mir geplanten Internetforum der Stadt Reutlingen gemäß dem Ethos der Journalisten zu schreiben. Z.B. als von den Bürgern ausgewählter Mitarbeiter der Stadt. Also kein Grund Angst zu haben, sondern ein Freiheits-Angebot.

Wenn ein Kind das andere verprügelt hat, wer hat dann die Schuld? Die Eltern, die Lehrer, die Medien oder das Kind?

Ein Richter würde die Selbständigkeit des Kindes betrachten. Bei einem Kleinkind sind die Erwachsenen schuld, bei einem Teenager ist der Teenager selbst schuld.

Machttheoretisch könnte man die Antwort so formulieren : Wer "an allem" und z.B. an der Ohnmacht der Untertanen schuld hat, hängt davon ab, wie gut die Machthaber die Untertanen mittels Gesetzen, Geld und Propaganda kontrollieren können. Umso effektiver bzw. größer die Kontrolle, umso eher liegt die Schuld bei den Machthabern, die die Macht über die Gesetze, Geldverteilung und Informationsverteilung haben. Umso kleiner die Kontrolle, umso eher liegt die Schuld an den Menschen.

Die Fantastischen Vier singen : "Gebt uns ruhig die Schuld dafür, den Rest könnt ihr behalten... Und falls es euch beruhigt, es trifft auf keinen Fall die Falschen... Schieb mir die Schuld in die Schuhe oder schüttel sie ab"

Im Gegensatz zu Fanta Vier schätze ich die Kontrolle nicht klein, sondern groß ein. Denn seit der Monarchie und NS-Diktatur hat sich die Machtverteilung noch nicht grundlegend geändert.

 

Insgesamt hat der Kommentar vom Tagblatt den von mir "attestierten Informations-Konflikt" (unfaire Berichterstattung) aus meiner Sicht ein Stück weit entschärft. Und dieser Kommentar vielleicht ebenfalls. Deeskalation.

Als Anregung an das Tagblatt :

Nach diesem Artikel im Tagblatt könnte die Tagblatt-Leser vielleicht interessieren, was "Entmachtung" der Machthaber oder genauer Machtfairteilung konkret bedeutet.

Die Bürger, die das zwischen Bahnhof und Sozialgericht ausgehängte Menschenrechte-Plakat über meine Strafanzeige-Aktion gesehen haben, könnte das Thema Menschenrechte bei verarmten deutschen Staatsbürgern und Strafrecht bei Mitarbeitern des Arbeitsamtes interessieren.

Als Anregung an den GEA :

Frau Andrea Glitz vom GEA schreibt mir am 14.1 über die Berichterstattungs-Prinzipin des GEA : "Wie und ob wir über Sie berichten, hängt ganz allein von Ihnen ab. Dazu reicht uns aber nicht Ihr Internetauftritt."

Die Informationen, die das Tagblatt im Kommentar am 13.1 geschrieben hat, würden die GEA-Leser vielleicht auch interessieren. Sie könnten, wie es andere Zeitungen schon gemacht haben, die Websites der Kandidaten vergleichen und darüber berichten. Insofern hängt die Berichterstattung von Ihnen ab.

An die Reutlinger Presse :

Ich bin auf Ihre Fragen und Berichte gespannt.

 

Pressemitteilung 2011-01-14 (Kommentar zu Tagblatt-Kommentar "Mit Engelszungen" - "Solo für Bosch darf kein Freibrief sein" am 12.1.)

Bernd Ulrich Steinhilber vom Tagblatt : "Eine Wahl ohne Alternativen ist nicht das, was man sich unter einer richtigen Wahl vorstellt. Auch eine OB-Wahl nicht, zumal sich immer mehr zeigt, dass die Wähler Alternativen durchaus zu schätzen wissen. Das Bürgermeisteramt ist keine Versicherung mehr auf einen lebenslangen Job ... Der Vorgänger von Barbara Bosch, Stefan Schultes (CDU) ... weil der Vorgänger mit dem Kongresszentrum gegen die Bürgerschaft regierte."

Ca. 200 Unterstützungsunterschriften aus Reutlingen beweisen das Interesse der Bürger an einer echten Wahl. Das Minimum ist dabei ein Duell. Und auch das Interesse an Machtfairteilung anstatt Herrschaft.

Tagblatt : "sind die nächsten Jahre kein Zuckerschlecken... Stoff genug für harte Diskurse ... Nur, wer soll sie führen? Naheliegend ist es, dass die Wähler diese Rolle übernehmen - und die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen."

Die Bürger dürfen die Diskussion über die Verteilung der Machtmittel Geld, Information und Gesetzgebung nicht allein der PR-Abteilung der Unternehmen, der Propaganda-Abteilung der Rathäuser und Regierungen und den Angestellten der Pressekonzerne überlassen. Die Bürger müssen sich selbst gegenseitig über die Alternative Machtfairteilung informieren. Wer sich nicht selbst bei verschiedenen Quellen informiert und nicht selbst über die angebotenen Informationen nachdenkt, der wählt auch nicht selbst.

 

Pressemitteilung 2011-01-14 (Bericht "Einer macht Bosch Konkurrenz" am 12.1.)

bus vom Tagblatt schreibt : "Bosch wird es am Sonntag, 6. Februar, mit höchstens einem Konkurrenten zu tun haben - wenn nicht gar den Wahlkampf solo bestreiten"

Wahlkampf solo hört sich nett an. Monopol-Kandidatur trifft den Kern der Sache besser.

Tagblatt : "Berater für Ethik in Wissenschaft, Medizin und Politik"

Zu den falschen Altersangaben im Sommer 2010, 39 anstatt 38, Wohnortangaben Rottenburg statt Horb, kommen jetzt noch falsche Berufsangaben hinzu. Richtig gewesen wäre "Wissenschaftlicher Berater für Ethik in Medien, Wirtschaft und Politik". Allgemein gilt : Die Profitgier der Kapitalisten führt zu ständig steigendem Arbeitsstress, und der zu Krankheit und Fehlern. Auch bei angestellten Journalisten. Vielleicht wäre Qualität vor Quantität eine Alternative.

 

Pressemitteilung 2011-01-14 (Leserbrief im Tagblatt. Wutbürger am 12.1.)

Anneliese Doss schreibt : "Wutbürger ... Das Prädikat ist keineswegs eine Negativkennzeichnung. Dass es sich um eine honorige Auszeichnung handelt, weist die Wortursprungsforschung im 'Kluge' nach, daher dürfen wir 'Wut' als 'Stimme', 'Gesang', 'Leidenschaft' interpretieren. Der entsprechenden Wortsippe gehört auch der Göttername 'Wotan' an, was so viel wie der 'Inspirierte' bedeutet...

Seine Mittel sind durchdachte Aktionen, Wachheit und Stetigkeit. Überzeugend gegen den Stachel zu löcken, will geübt sein! Kontinuität kann Vertrauen schaffen, wenn es dabei fair und verhältnismäßig zugeht."

 

Pressemitteilung 2011-01-13 (Plakate)

Zur Zeit sieht man täglich etwas auf den Straßen, was die Reutlinger auch täglich in der Presse über Reutlingen sehen. Die Visage der Bosch.

Wer den Film Matrix gesehen hat, der kennt das Phänomen, dass die Propaganda immer und überall ist, aber die Aufklärung über die Machtverhältnisse muss man suchen. Nicht zu systemgläubige und aufklärungsbereite Bürger finden entsprechende politisch aufklärende Websites im Internet. In diesem Sinne habe ich trotz Genehmigung auf eine massive Plakatierung verzichtet. Mein Plakat 1 ("gläsernes Rathaus" etc) hängt in der Umgebung vom Rathaus. Mein Plakat 2 (Strafanzeige-Aktion) hängt auf dem Weg zwischen Bahnhof und Sozialgericht.

Durch die Plakatierung insgesamt wird noch mal stadtweit bildhaft auf die geplante Monopol-Kandidatur von OB Bosch und den Vertrauensbruch hingewiesen.

 

Pressemitteilung 2011-01-12 (Anfrage der Presse bezüglich Interview mit OB Bosch)

Gegen ein Interview mit der Presse spricht kurz gesagt Folgendes.

Die wöchentlichen verherrlichenden Lobeshymnen der Presse auf OB Bosch mit jeweils großem Bild einerseits und die auf meiner Website dokumentierte unfaire Berichterstattung über meine bisherigen Bürgermeisterwahlen lassen mich stark an der Objektivität der Presse zweifeln. Was mir einige Bürger bestätigt haben. Das zerstörte Vertrauensverhältnis kann nur durch das Anbieten von vertrauensfördernden Massnahmen seitens der Presse wieder hergestellt werden.

Gegen ein Interview mit der Machthaberin spricht zusätzlich :.

Westerwelle, Angela Merkel, Ursula von der Leyen etc. ... Da mir beim Anblick von scheinheiligen Kartellmitgliedern im Fernsehen schon schlecht wird, und die Zeitungen schon voll mit Bildern von OB Bosch sind, will ich mir nicht noch mehr zumuten.

 

Pressemitteilung 2011-01-12 (Die "professionelle Agentur" von OB Bosch)

Ist es eine gute Werbung für die "professionelle Agentur", wenn diese für OB Bosch Propaganda betreibt und sich damit in Verbindung bringt mit dem heute genannten Vertrauensbruch gegenüber allen Bürgern der Großstadt Reutlingen? Diese Frage sollte sich diese Agentur stellen, deren Name früher oder später auftauchen wird.

 

Pressemitteilung 2011-01-12 (Parteien für Umwelt und Soziales)

OB Bosch versucht sich als grün und sozial darzustellen, obwohl sie von der FDP direkt und der CDU indirekt bei dieser Wahl unterstützt wird. Der GEA unterstützt dieses Bestreben der Machthaberin und schreibt : "In einem GEA-Interview Anfang Dezember hatte die Rathaus-Chefin den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung als eines der zentralen Themen ihrer zweiten Amtsperiode genannt, nicht zuletzt wegen des Rechtsanspruchs, der ab 2013 gilt... Mit Blick auf die Grünen-Kritik, ökologische Themen rangierten bei ihr unter »ferner liefen«, sagte die OB, dem Umwelt- und Klimaschutz komme auch künftig große Bedeutung zu. Beim Bürgerempfang an Dreikönig betonte sie: »Die Gesamtbilanz der Reutlinger Klimaschutzmaßnahmen der letzten Jahre ist bemerkenswert.«"

Wer die Taten der Machthaberin mit meinem Wahlprogramm vergleicht erkennt den Unterschied zu diesem scheinheiligen Versuch. Den Parteien für Umwelt und Soziales bietet sich bei dieser OB-Wahl mit meinem Wahlprogramm die Chance, ihre Themen bezüglich Umwelt und Soziales engagiert zu präsentieren. Soweit die CDU-nahe Presse diese Kritik an OB Bosch überhaupt druckt." Da die SPD hier mit der Empfehlung für eine FDP-CDU-nahe Kandidatin befangen ist, bleiben aus dem Oppositionslager vermutlich nur die Grünen und die Linken übrig aus ihrer Unterwerfungs-Rolle herauszukommen. Und auch von mir keine Unterwerfung zu erwarten. Bei den übrigen Fraktionen außerhalb der großen Parteien ist die Orientierung schwerer zu erkennen. Welcher Bürger wählt gerne Gemeinderatsmitglieder aus dem Oppositionslager bei der nächsten Gemeinderatswahl erneut, wenn diese Gemeinderatsmitglieder sich der Amtierenden unterwerfen?

 

Pressemitteilung 2011-01-12 (Absprache des Kartells zur Städtetagspräsidenten-Wahl und OB-Wahl)

Die 180 Bürgermeister der Städte in Baden-Württemberg nominierten und wählten unter Ausschluss der normalen Bürger OB Bosch zur Städtetagspräsidentin. Die normalen Bürger sind von dieser Wahl schon per Gesetz der Landesregierung ausgeschlossen.

Auf Reutlingen.de : "Wegweisende Personalentscheidungen verkündete der amtierende Präsident des baden-württembergischen Städtetags, Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner (SPD), nach der Vorstandssitzung am Montag, 17. Mai, in Stuttgart. Die wohl bedeutsamste Entscheidung: Barbara Bosch, seit 2003 Oberbürgermeisterin in Reutlingen, soll Gönner nach sechs Jahren an der Spitze des Städtetags ablösen. Formal soll die jetzt nominierte Nachfolgerin am 13. Dezember gewählt werden"

http://www.reutlingen.de/ceasy/modules/cms/ main.php5?cPageId=2310&view=publish&item=article&id=1785

Von der OB-Wahl sind die normalen Bürger nicht per Gesetz ausgeschlossen. Aber es gibt andere Machtmittel, um den Ausschluss der Bürger zu erreichen. Das Reutlinger Kartell hätte es mit seiner Macht fast geschafft, alle anderen Kandidaten von der OB-Wahl fernzuhalten. Letztlich hatte nur ich den Mut, dieser Macht zu trotzen.

Der moderne Adel wählt am liebsten die höchsten Positionen unter Ausschluss der normalen Bürger.

OB Bosch wird vom modernen Adel zur Führerin des modernen Adels gewählt. Die Nähe von OB Bosch zu den normalen Bürgern kann man deshalb wohl ganz gut mit der Bürgernähe der CDU zu den Bürgern als Bittsteller beschreiben.

 

Pressemitteilung 2011-01-11 (Meine Teilnahme an der Wahl als Spitzenkandidat der Opposition i.w.S.)

Die Bewerbungsfrist für die OB-Wahl in Reutlingen endete am 10.1.2011. Bis gestern konnte ich mir überlegen, ob ich meine Bewerbung zurückziehe oder nicht. Aus welchen Gründen könnte bzw. sollte ich bei der OB-Wahl zu Reutlingen antreten? Aus welchen Gründen sollte ich Spitzenkandidat der Reutlinger Opposition im weiteren Sinn werden, d.h. nicht nur der vielleicht noch existierenden Opposition i.e.S., sondern auch des Souveräns, der Bevölkerung von Reutlingen? Es gibt drei gute Gründe.

1. In jeder größeren Branche in der realen kapitalistischen Wirtschaft gibt es ca. fünf große Konzerne, die den Markt beherrschen. Diese Oligarchen können vereint als Oligarchie-Gruppe die Preise hochtreiben. Das nationale Kartellamt verhindert eher das Monopol bis hin zum ca. zweifachen Oligopol, aber nicht das ca. fünffache. Und das auch nur auf nationaler Ebene, aber nicht auf internationaler. Polypol Fehlanzeige. Die Oligarchie wird dann abgeschafft, wenn die Oligarchen die Macht fair genug unter den Bürgern verteilen. Siehe dazu meine künftigen Ausführungen zur Allgemeinwohlökonomie.

In den Parteien ist es üblich, daß die Partei sich auf einen Bewerber einigt, der als Bürgermeister-Kandidat die Fahne der Partei hoch halten darf. Die Parteien werfen den Bürgern nur einen einzigen Kandidaten pro Partei vor die Füße. Einfalt statt Vielfalt. Die Macht der wirtschaftlichen bzw. politischen Angebotsseite. Die Bürger könnten ihre Macht der Nachfrageseite nutzen und prinzipiell nur die Kandidaten der Fraktionen wählen, deren Fraktionen mindestens zwei Kandidaten in die erste Bürgermeisterwahl schicken. Spätestens bei der nächsten Wahl würde es keine Fraktion mehr wagen, weniger als einen Kandidaten anzubieten. Lassen wir uns überraschen, wie lange es dauert bis diese Idee im ganzen Land Realität wird.

Die Ex-Vorsitzende des Landeselternbeirats Christiane Staab (CDU) stellt in einem Flugblatt zur Bürgermeisterwahl in Walldorf die Frage nach "Gefälligkeiten" und "Gegenleistungen" (www.christiane-staab.de), die ein mehrfach parteiabhängiger Kandidat den jeweiligen Gemeinderatsfraktionen für deren Unterstützung im Wahlkampf anbieten müsste. Jeder Bürger kann OB Bosch selbst fragen, welche Gegenleistung sie für die direkte und indirekte Unterstützung von CDU und FDP nach der Wiederwahl erbringen muss.

Die politische Angebotsseite kann die Monokultur der Einzel-Parteikandidaten noch massiv verschärfen anstatt im ganzen Land zu entschärfen, wie sich während der jetzt abgelaufenen Bewerbungsphase zur OB-Wahl in Reutlingen deutlich gezeigt hat. Der Gemeinderat von Reutlingen wirft den Bürgern nur eine einzige Kandidatin namens Bosch vor die Füße. Was man im Falle einer kleinen Gemeinde mit 5000 Einwohnern vielleicht gerade noch verstehen könnte, aber in einer Großstadt mit über 100.000 Einwohnern? Die Gemeinderatsfraktionen hätten damit den Reutlinger Bürgern fast die echte OB-Wahl geraubt und ohne die Bürger entschieden wer neuer OB wird. Die Gemeinderatsfraktionen von Reutlingen haben sich damit wie die Oligarchie-Gruppe Konzerne verhalten. Die Konzerne brauchen die Kunden nur zum Kauf der Waren, nicht für die Festsetzung des Preises durch den Markt. Gemeinderatsfraktionen brauchen die Bürger nur, um sich selbst in den Gemeinderat wählen zu lassen. Für die Wahl des OB brauchen die Gemeinderatsfraktionen die Bürger offensichtlich so wenig wie die Einheitspartei in Diktaturen, wo es nur eine Partei gibt, die nur einen Kandidaten stellt. Anstatt dem Preis hätten die Gemeinderatsfraktionen fast die Wiederwahl von OB Bosch diktiert. Diktieren kommt von Diktatur.

Dieses Diktatur-nahe Verhalten der Gemeinderatsfraktionen ist für einige Bürger Reutlingens ein Vertrauensbruch der Gemeinderatsmitglieder. Der Hinweis auf die geringen Chancen oder die bevorstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg sind inakzeptable Ausreden, die auf die Gemeinderatsmitglieder zurückfallen. Denn wer erneut zum Gemeinderat gewählt wurde, sollte kompetent und engagiert genug sein notfalls auch zum Bürgermeister zu kandidieren. Auf Landesebene gibt es den Artikel 43 der Landesverfassung zur Auflösung des Landtags durch einen Bürgerentscheid. Sollten genügend Bürger Reutlingens Interesse an einer Auflösung des Gemeinderats wegen des Vertrauensbruchs veröffentlichen, unterstütze ich aufgrund der massiven Verletzung des demokratischen Prinzips (repräsentative Wahl bzw. Bürgerentscheid) und damit auch der gerechten Freiheit hiermit, die rechtliche Lage für einen Bürgerentscheid zur Auflösung zu prüfen, dem dann Neuwahlen zum Gemeinderat folgen würden. Auch wenn dieser Bürgerentscheid rechtlich nicht möglich ist, so könnte er vom OB als rein informative Abstimmung angeordnet werden. Und die Gemeinderatsmitglieder könnten dann entscheiden, ob sie sich dem geäußerten Willen der Bürger beugen und gemeinsam wegen fehlendem Vertrauen der Bürger zurücktreten oder nicht. Ob dann kompetente und engagierte Kandidaten nachrücken bzw. zum Gemeinderat gewählt werden können oder nicht, liegt jedoch in der Angebots-Macht der Parteien. Deshalb der Hinweis, dass jeder Bürger einer Partei beitreten kann und sich eventuell auch parteilos zum Gemeinderatskandidaten aufstellen lassen kann.

Der Vertrauensbruch wäre zumindest nicht so deutlich geworden, wenn die Gemeinderatsfraktionen jeweils einen oder besser mindestens zwei Kandidaten angeboten und einen Schein-Wahlkampf ausgefochten hätten, bei dem wie im Boxen bzw. Wrestling die Siegerin der Seifenopfer-Story schon vorher ausgemacht worden ist. Getarnt wird die Macht der Angebotsseite mit Popularitäts-Behauptungen, wie sie in der letzten Zeit häufiger zu lesen und dann als Echo von manchen Bürgern zu hören waren. Eine behauptete Popularität, die auf Meinungsmache beruht, kann bei gekonnter Aufklärung schnell unter die 50%-Marke sinken.

Die Gruppe der Mächtigsten innerhalb der Bereiche Wirtschaft, Politik und Medien bezeichne ich wie in Stuttgart üblich als Kartell, oder als modernen Adel, da das Kartell schon seit der Monarchie und NS-Zeit zusammenarbeitet. Dabei wechselten zwar die Inhaber der Positionen, aber das Kartell hat bis heute nur wenig an den Macht-Positionen und damit der Kontrolle und Herrschaft über die Bürger geändert. Das Kartell im Lande und auch im Bund hat Angst vor der Wechselstimmung. Der Wechsel von den kartellnahen Parteien CDU-FDP hin zu den Parteien für Umwelt und Soziales, wobei die SPD seit Ex-Kanzler Schröder zwischen beiden Lagern einzuordnen ist. Das Reutlinger Kartell hat eventuell ebenso Angst davor, dass diese Wechselstimmung auch Reutlingen erreicht. Da OB Bosch direkt von der SPD und der kartellnahen FDP und indirekt von der kartellnahen CDU unterstützt wird, ist OB Bosch offensichtlich dem Kartell zuzuordnen. Was von der CDU-nahen Presse bislang schön geredet wurde. Es ist somit verständlich, dass das Kartell einen Kandidaten aus dem Lager Umwelt und Soziales verhindern wollte. Aber kann das Kartell das auch? Wenn eine kleine Gruppe von Leuten die Macht hat, eine Gegenkandidatur aus den Reihen des Gemeinderats gegen das Kartellmitglied Bosch zu verhindern, dann das Kartell der Mächtigen. Wer sonst? In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob das Kartell es geschafft hat, dass die Oligarchie-Gruppe Gemeinderatsfraktionen sich dem Reutlinger Kartell unterwirft? Falls keiner aus diesen Kreisen auspackt, sondern nur dementiert, werden wir die Wahrheit wohl nie erfahren.

Die Macht des Reutlinger Kartells reicht jedoch nicht über den Kreis Reutlingen hinaus, d.h. nicht auf unabhängige Kandidaten aus den Nachbarkreisen. Aber das Reutlinger Kartell kann die Wiederwahl vom OB-Kartellmitglied fast narrensicher machen bzw. die Wahl eines Nicht-Kartellmitglieds verhindern, wenn die Mehrheit der Wähler mit Machtmethoden (auch mit Hilfe der Schulen) über Jahrzehnte hinweg obrigkeitstreu genug gemacht worden ist und das Kartell die wichtigsten Trümpfe im Wahlkampf in der Hand hat. Die Meinung der Presse und der Parteivorstände. (Siehe "Über Wahlen", "Subjektivität und Informationsmonopol der Presse" und " Wichtige Hinweise zu meiner Kandidatur".) Mit diesen Trümpfen und der sich daraus ergebenden Sicherheit der Wiederwahl eines Kartellmitglieds zum OB hält das Kartell alle status- und geldorientierten Bürgermeister kleinerer Städte und Gemeinden davon ab in Reutlingen zu kandidieren. Aber es hält damit nicht die Idealisten ab, die auch für eine Idee wie gerechte Freiheit ihre Arbeit investieren. Das Reutlinger Kartell hat es letztlich nicht geschafft, meine Kandidatur zu verhindern.

Das Festhalten des Kartells an der Macht über die Reutlinger Bürger mittels OB Bosch im Zusammenhang mit dem Stimmungswechsel in Land und Bund ist der erste Grund für einen Herrschaftsgegner.

Ich habe bis zum Ende der Bewerbungsfrist mit der Entscheidung bezüglich meiner Teilnahme gewartet, weil ich sehen wollte, ob das Kartell sich seiner Macht so sicher ist oder so um seine Macht bangt, dass die obigen Kreise - ohne das sichere Wissen über meine Teilnahme - es tatsächlich wagen, nur eine einzige Monopol-Kandidatin zu präsentieren. Diese Kreise haben es gewagt. Durch diese Kreise erhält die Reutlinger Geschichte mit der OB-Wahl 2011 eine Schandtat oder geschönt umschrieben eine denkwürdige Wahl.

 

2. Die Ausübung der Macht des Kartells über die Reutlinger Bürger ist der zweite Grund für einen Herrschaftsgegner.

Nach jahrelanger intensiver Beschäftigung mit Diktaturen und Sekten erkenne ich leicht Machtmethoden und den Unterschied zwischen Herrschaft und Machtfairteilung. Während man bei Straftätern erst mal von der Unschuld ausgeht, kann man bei Kartellmitgliedern erst mal von der Schuld ausgehen. Denn an der Macht der Regierenden, Konzernbesitzer und Pressekonzernbesitzer haben sich bundesweit seit der NS-Zeit nur wenige Dinge geändert.

Eigene Erfahrungen mit der Macht von OB Bosch konnte ich machen, während ich Unterstützer meiner Kandidatur gegen OB Bosch sammeln musste : Die nicht zu systemgläubigen Bürger aus Reutlingen, die sich noch nicht so intensiv mit Machtmethoden und Machtverteilung beschäftigt haben, erkennen aufgrund eigener Erfahrungen schon einzelne Details aus dem Gesamtbild. Ein paar Details, exemplarisch aufgelistet :

  • Mir wurde berichtet, daß manch tolle Rede von "Party-Bosch" bei Vereinen von den Vereinsvorsitzenden selbst geschrieben wurde. Playback-Propaganda. Dazu passt ins Bild, dass OB Bosch laut GEA eine "professionelle Agentur" für ihre Wahlkampf-Propaganda beauftragt hat. Auch Konzerne benutzen solche Werbeagenturen, um die Kunden und damit auch die Wähler noch effektiver psychologisch zu manipulieren.
  • Die Kritik der Opposition (Umwelt und Soziales) und der Bürger an OB Bosch wird von der "CDU-nahen" Presse kaum bis gar nicht gedruckt, aber viele Bildchen von "Sekt-Babs", berichten einige Bürger.
  • Aus Angst vor Bestrafung durch das Kartell der Mächtigen trauen sich viele nicht, ganz offen zu sprechen. D.h. alle Details unter eigenem Namen zu veröffentlichen.
    Ein Teil traut nicht einmal der geheimen Wahl bzw. der Geheimhaltung der Wahlabteilung im Rathaus Hauptamt gegenüber OB Bosch. Bürger und Vereine befürchten, daß OB Bosch dann bei Bauvorhaben noch massiver die Interessen der Bürger und Vereine ignorieren würde. Rathaus-Angestellte fürchten die Kündigung. Einem Bürger wurde vom Rathaus mit Unterlassungsklage gedroht, falls er vor der Wahl weiterhin Kritik an OB Bosch äußert. Diese erfahrenen Bürger glauben nicht mehr so leicht die Propaganda wie die unerfahrenen Bürger.
  • OB Bosch hat sich und dem Konzerte liebenden Kartell mit ca. 40 Millionen Euro der Reutlinger Bürger trotz hoher Millionen Euro Schulden ein Prestigeobjekt-Denkmal gesetzt, berichten viele Bürger. Ein CDU-typisches Vergehen, für das schon der Vorgänger Schultes abgewählt wurde. "Die fetten Jahre sind vorbei"

 

3. Der dritte Grund ist die Unterstützung durch die Reutlinger Bürger. Und auch die Unterstützung der gut informierten Bürger außerhalb des Reutlinger Kartells, die aus beruflichen Gründen deutlich mehr Verschwiegenes bzw. Zensiertes über die Herrschaft des Kartells wissen als der normale Zeitungsleser in kartellnahen Zeitungen je erfahren wird. Die Unterstützung erfolgte aufgrund der Angst vor Bestrafung bzw. Existenz-Angst vor dem Kartell anonym.

  • Ehemalige mittlere Führungskräfte aus der Wirtschaft und Umgebung, aber nicht aktive Unternehmensbosse.
  • Rathaus-Verwaltung und dessen Umgebung.
  • Umgebung der Gemeinderatsfraktionen, aber nicht aus dem Gemeinderat selbst
  • Umgebung der Presse, aber nicht vom Pressekonzernbesitzer selbst.

Zu erwähnen sind auch ca. 200 Unterstützungsunterschriften. Allen Unterzeichnern vielen Dank für die Unterstützung. Die Bewerbungsunterlagen sind somit und aufgrund des Rücktritts des Dritten (Kommunalwahlordnung § 20 Abs. 2 Nr. 3) mit großer Sicherheit vollständig. Das Vorlegen von genügend gültigen Unterstützungsunterschriften, Wählbarkeitsbescheinigung und Erklärung an Eides statt wurde schriftlich bestätigt.

An fehlender Unterstützung ist ein dritter Kandidat gescheitert. Entgegen ersten Vermutungen war es keiner der beiden auswärtigen rechten Mehrfachbewerber Rüdiger Widmann oder Axel Heinzmann, sondern laut Presse der Reutlinger Khalil El Khatib. Auch er unterwirft sich wie der Gemeinderat letztlich dem Reutlinger Kartell in seiner Rücknahme-Erklärung (9.1.11): "Frau Bosch soll Oberbürgermeisterin in Reutlingen bleiben". Wer gibt schon gerne zu, daß er nicht genügend Unterstützung bekommen hat bzw. dass einen der Mut verlassen hat, gegen das Kartell anzutreten?

 

Insgesamt liegen drei gute Gründe für mich vor, jetzt gegen das Kartell um OB Bosch anzutreten.

Sollte ich zum OB gewählt werden, werde ich gemäß meinem Wahlprogramm das Kartell so weit entmachten wie es von den Reutlingern gewünscht wird und wie es einem Oberbürgermeister möglich ist. Aus dem vor 8 Jahren gültigen Spruch "Der König ist tot, es lebe die Königin und ihr Kartell" wird dann gemäß dem Prinzip Machtfairteilung der Spruch "Die Königin ist tot, es lebe die Bevölkerung"

 

Pressemitteilung 2011-01-09 (Kommentar zu Tagblatt-Bericht "In Kalbfells Fußstapfen" am 7.1.)

Das Tagblatt schreibt : "erläuterte Bosch, weshalb sie sich in schwierigen Zeiten bereit erklärt habe, für das Amt der Präsidentin des Städtetages Baden-Württemberg zu kandidieren (die Wahl ist in zwei Wochen). Sie wolle nicht nur in der eigenen Stadt handlungsfähig bleiben, sondern sich aktiv an der politischen Diskussion über eine angemessene Berücksichtigung kommunaler Interessen einbringen ... 'Fußstapfen des Reutlinger Oberbürgermeisters Kalbfell ... erster Städtetagspräsident"

Die Oberschicht freut sich über die Zunahme ihrer finanziellen Machtmittel, die Mittelschicht fürchtet die Abnahme und den damit verbundenen sozialen Abstieg. Das ist in Reutlingen nicht viel anders als in ganz Deutschland. Aber was interessiert OB Bosch das? Sie interessiert sich in erster Linie für ihre eigene Karriere auf Landesebene, gemäß dem CDU-FDP-Slogan : Jeder nimmt sich so viel Machtmittel wie er raffen kann. Besonders die Parteibosse und Konzernbosse. Dass die Machthaberin OB Bosch noch mächtiger wird, das wird den obrigkeitstreuen CDU-Wählern gefallen. Aber den anderen Wählern wird die Tätigkeit auf Landesebene wohl wenig gefallen, so wie die Tätigkeit von OB Palmer aus Tübingen in Stuttgart.

Den Aufruf von OB Bosch : "Lassen Sie uns nicht Wutbürger sein, sondern Mutbürger" unterstütze ich gerne. Lasst uns alle den Mut aufbringen, die Machthaber zu entmachten, damit kein einziger Bürger mehr machtlos in "Ohnmacht" leben muss. Sondern jeder in Machtfairteilung leben darf.

 

Pressemitteilung 2010-12-31 (Meinungsmache des Kartells. Gegenöffentlichkeit)

Matthias Reichert (Tagblatt) 29.12. "Schöne neue Medienwelt" : "In der Medienstadt Reutlingen bombardieren Lobby-Arbeiter von den Kammern ... die Redaktionen mit Verlautbarungen. Die PR-Abteilungen der Firmen stoßen stündlich sauber gefilterte Mitteilungen aus... Mein Rezept gegen den Mainstream: Lesen. Gute Bücher ... lassen mich die Clowns im Berliner Politikbetrieb vergessen... Mit etwas Abstand entdeckt man dann wieder die Nischen wie des einstigen sozialliberalen Kanzlerberaters Albrecht Müllers 'Nachdenkseiten' im Internet. Vielleicht entwickelt sich ja doch sowas wie Gegenöffentlichkeit im Netz? Das könnte nicht schaden im redundanten Dauerfeuer der Meinungsmacher."

Das Tagblatt hat hier die Propaganda der Rathäuser und die Hofberichterstattung der Medienkonzerne vergessen. Und den Lösungsansatz kommunale Internetforen. Aber immerhin wurde die Propaganda von OB Bosch angedeutet, indem der Artikel direkt über dem Artikel "OB lädt zum Bürgerempfang" positioniert wurde.

 

Pressemitteilung 2010-12-24 (Leserbrief im Tagblatt zu Interview mit OB Bosch "Den Blick nach vorn gerichtet" im GEA am 11.12.)

Holger Lange aus Reutlingen : "Der Reutlinger Oberbürgermeisterin ist es nicht recht, dass bestimmte gesellschaftliche Schichten sich in Bürgerinitiativen organisieren. ... Auch können die Aktivisten freier über die Arbeitszeit verfügen und haben es gelernt, sich zu organisieren, so Frau Bosch. Will die Oberbürgermeisterin Barbara Bosch über die Zusammensetzung, Organisierung und die Arbeitszeiten von Mitgliedern in Bürgerinitiativen bestimmen? ... Wenn wir, die Bürger der Stadt Reutlingen, der Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, ihren Bürgermeistern und der Stadtverwaltung einen Blanko-Scheck geben, ist unsere Demokratie verloren. Das Wort Demokratie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Volksherrschaft. Setzen wir uns täglich für die Demokratie ein, und überlassen es nicht Oberbürgermeisterinnen zu bestimmen, was das Volk will!

 

Pressemitteilung 2010-12-18 (Neue Stadthalle. Mozart-Fest)

Betrachtet man Stadthalle und Mozart-Fest als Teil von einem Stadtmarketing-Tourismuskonzept, dann ist fraglich, ob Reutlingen mit Salzburg werben sollte.

Und wenn man trotz Millionen von Euro Schulden obendrein für ca. 40 Millionen Euro eine Stadthalle auf Pump kauft, dann ist fraglich, ob man für die Werbung für Salzburg noch 70.000 Euro ausgeben sollte.

Betrachtet man die Stadthalle als "Halle für alle", dann stellen sich folgende Fragen : Wer hat angesichts von zunehmend Zwangsarbeit, Niedriglöhnen und Arbeitsstress noch Lust zu feiern? Und welche Schicht geht denn in Opern, Sinfonie- und Kammerkonzerte?

 

Pressemitteilung 2010-12-16 (Krankmachendes System)

Voltaire : "In der einen Hälfte useres Lebens opfern wir die Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wieder zu erlangen."

Tagblatt : "Der psychosoziale Stress in der hochproduktiven Arbeitswelt oder die sozioökonomische Benachteiligung jener, die aus dem Bildungssystem oder der Industriegesellschaft ausgespuckt wurden, machen krank. ... Die Gesundheit ist in alternden Gesellschaften ein entscheidender Standortfaktor für die Volkswirtschaft."

Anlass : Erste kommunale Gesundheitskonferenz vom Landrat und Kreis Reutlingen.

Bezüglich OB Bosch vergleiche dazu meine Pressemitteilung 2010-10-24 (Kommentar zu Artikel Tagblatt. Reden von Machthabern)

 

Pressemitteilung 2010-12-16 (Parteien in Reutlingen zur OB-Wahl)

Die FDP, die Partei, die sich für die Freiheit für Unternehmer auf Kosten der Freiheit aller anderen (Arbeitnehmer, Rentner, Erwerbslose, Schüler) engagiert, spricht sich ohne Gegenstimmen für OB Bosch aus. Ortsvorsitzender Hochleitner : "Wir sind uns nicht immer einig, folgen aber den gleichen Grundlinien"

Siehe auch Pressemitteilung 2010-12-09.

 

Pressemitteilung 2010-12-13 (Aktuelle In-Transparenz im Rathaus)

Die Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, was in ihrem Rathaus vor sich geht. Aus Mössingen (Pressemitteilungen 2010-06-24) kenne ich die Maulkorb-Intransparenz vom Rathaus schon. Wenn OB-Kandidaten antreten, dann wird das mehr oder weniger gläserne Rathaus sehr intransparent und undurchsichtig, indem die Angestellten die Anweisung bekommen, keine Fragen der OB-Kandidaten zu beantworten. Und das für die Wahl bzw. die OB-Kandidaten zuständige Hauptamt beantwortet nur die Fragen (für alle Kandidaten gleich), die es beantworten will / kann. Somit kann man die Frage stellen : Was hat OB Bosch im Rathaus zu verbergen?

Speziell ging es um Fragen zur Planung eines Parkhauses auf dem Eisenbahngelände Tübinger Straße.

Ich würde gemäß meinem Wahlprogramm dafür sorgen, daß es im Rathaus so transparent wie rechtlich möglich zugeht. Das gläserne Rathaus.

 

Pressemitteilung 2010-12-12 (Kommentar zu Zeichnung "Konkurrenz für die O.B.?" im GEA am 11.12.)

Auch wenn ich die 150 Unterschriften in 3 Wochen zusammen hatte, muss ich hier für die anderen auswärtigen Kandidaten, die auch ohne Parteienhilfe versuchen anzutreten, Position beziehen.

Wenn ein OB-Kandidat aufgrund dem Kommunalwahlrecht 150 Unterstützungsunterschriften innerhalb kurzer Zeit vorlegen muß und sich nicht sicher ist, ob er diese zusammen bekommt oder nicht, dann ist es verständlich, daß er anonym sammelt und dann entweder nach erfolgreicher Sammlung an die Öffentlichkeit geht oder sich im andern Fall zurückzieht. Der GEA stichelt gegen diese Vorgehensweise des sich noch vorbereitenden OB-Kandidaten, indem er OB Bosch die Worte "In diesem Fall steht O.B. für ohne Bedeutung" in den Mund legt.

Das sieht nach Hofberichterstattung aus so wie auch der Artikel "Den Blick nach vorn gerichtet". Die Stichelei hätte in Richtung Parteien in Reutlingen gehen können, die aufgrund von Strategien zum Landtagswahlkampf keinen OB-Kandidaten aufstellen.

Denn für die Bürger und auch für OB Bosch ist ein Konkurrent ganz sicher nicht "ohne Bedeutung". Ohne Konkurrenz haben die Bürger keine Wahl. Keine Konkurrenz nennt man auch Monopol. Wenn OB Bosch das Monopol auf die Stelle des OB hat, dann kann diese noch mehr machen was sie will, ohne die Konkurrenz und die Wünsche der Bürger beachten zu müssen. Für OB Bosch bedeutet ein Konkurrent die Notwendigkeit, sich dem Wahlkampf stellen zu müssen anstatt nur noch auf die Wahlbeteiligung zu warten.

 

Pressemitteilung 2010-12-12 (Kommentar zu Interview mit OB Bosch "Den Blick nach vorn gerichtet" im GEA am 11.12.)

Der GEA stellt ein paar Fragen zu zentralen Themen. Die Antworten von OB Bosch sind aufschlußreich.

Der Satz "Es zeigt sich, dass langwierige Entscheidungsprozesse die Akzeptanz bei den Bürgern erschweren. Deshalb müssen wir mehr unternehmen, um die Bürger mitzunehmen." Das klingt ganz nach der üblichen "Bürgernähe" der CDU. Die Bürger werden etwas an der Planung von größeren Projekten beteiligt, aber letztlich kungeln das Kartell und OB Bosch die Entscheidung in geheimen Sitzungen aus. Es geht OB Bosch damit nicht um Machtfairteilung, sondern nur darum, daß die Bürger die Entscheidung des Kartells akzeptieren. Das zeigt der Satz "wenn es dadurch wie bei der Stadthalle Reutlingen gelingt, die Akzeptanz zu erhöhen, ist es dennoch richtig."

D.h. die Bürger machen zum Teil die Planungsarbeit ("Ausschreibung mit Beteiligung der Bürger"), aber die vielen Argumente Pro / Contra verschiedene Alternativen sind nicht dauerhaft leicht online für alle Bürger Reutlingens einsehbar. Auch der Weg von den Informationen über die Sachlage bis hin zur Entscheidung ist nicht nachvollziehbar, da das Kartell hinter verschlossen Türen in geheimer Sitzung vor-entscheidet. Insgesamt große Fehler bei der Informationsfairteilung, der Transparenz ("gläsernes Rathaus") und bei der fairen Beteiligung der Bürger an der Entscheidung.

Diese Art der Entscheidungsfindung passt dazu, daß sich OB Bosch zu Stuttgart 21 und dem dortigen Kartell bekennt. OB Bosch : "Wolfgang Schuster macht seine Arbeit und setzt eigene Schwerpunkte ... den darf man nicht mit 'Lügenpack' beschimpfen" Mit solchen Sätzen redet OB Bosch die ganzen Schandtaten der CDU-FDP-Landesregierung und des CDU-Rathhauses rund um Stuttgart 21 schön. Die Bezeichnung S21-Kartell und Lügenpack für das Stuttgarter Rathaus, beteiligte Stuttgarter Unternehmen und Zeitungskonzerne ist zu treffend bzw. zu wahr, um es einfach als "persönlichen Angriff" abzutun.

Gemäß der von OB Bosch gewünschten Entscheidungsfindung sind viele Bürger mit einem "hohen Bildungsabschluss" nur ein Störfaktor, der Entscheidungsverfahren "aufwendiger und länger" macht. Bedeutsam ist hierzu der Satz von OB Bosch : "Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich in Bürgerinitiativen eine bestimmte gesellschaftliche Schicht organisiert. In der Regel haben die Aktivisten einen hohen Bildungsabschluss ... Aber sie bilden eben nicht die gesamte Bevölkerung ab, sondern sind nur ein Teil des Volkes. Wenn man politische Entscheidung nur der Durchsetzungskraft von gesellschaftlichen Gruppen überlässt, dann führt das zu Ungerechtigkeiten." Sie gibt damit zu, daß es ungerecht ist, wenn alle Bürger Reutlingens die Entscheidung nur einem Teil des Volkes überlassen. Ich ergänze, einem ganz ganz kleinen Teil der Bevölkerung Reutlingens, dem Kartell in Reutlingen überlassen. Bei zukünftig möglicher Transparenz, Informationsfairteilung und wichtigen Bürgerentscheiden entscheidet nicht mehr das Kartell alleine, sondern die Engagierten und Kompetenten aus ca. 110.000 Bürger beraten sich gegenseitig. Und wer will, entscheidet mit.

OB Bosch : "Deshalb brauchen wir die repräsentative Demokratie mit der Verpflichtung, Entscheidungen nach dem Gemeinwohl zu treffen." Seit wann dient es dem Allgemeinwohl, wenn ein paar Repräsentanten wie das Kartell allein entscheidet? Sie gibt die Falschheit der Aussage selbst zu, obwohl sie die Aktivisten meint : "Es besteht die Gefahr, dass eine kommunale Lobbygruppe ihr Einzelinteresse als Gemeinwohl verbrämt." Wenn wie in der Stadt oder im Unternehmen wenige die Macht haben, dann nehmen sie sich noch mehr davon (z.B. Geld), Arbeitnehmer kennen das aus ihren Unternehmen und nennen es "Selbstbedienungsladen". Richtig ist : Entscheidungen werden nur dann intelligenter und sozialer gefällt, wenn möglichst viele gut gegenseitig informiert mitentscheiden.

OB Bosch selbst nennt die Stadthalle ein "Stuttgart 21 im Kleinen". Wie wahr. OB Bosch setzt sich damit wie auch OB Schuster ein Prestigeobjekt-Denkmal. Das dann nachträglich mit einem Streichkonzert im sozialen Bereich finanziert wird. Treffender hätte es OB Bosch selbst gar nicht formulieren können : "dass der Gemeinderat mit neuem Selbstbewusstsein so einmütig und auch mit Stolz zu dem Projekt (Stadthalle) steht, und dass die Reutlinger Bevölkerung es (finanziell) mitträgt"

In Stuttgart ging es von Anfang an in erster Linie um den Prestige-Nutzen Prestigeobjekt-Denkmal für die oberen Schichten, der von Steuergeldern, also den unteren Schichten bezahlt werden soll. Denn die oberen Schichten investieren ihr Geld lieber profitabel in China. Praktischer Nutzen von S21 Nebensache. Wie sieht es in Reutlingen aus? OB Bosch : "Seit meiner ersten Ankündigung 2003, das Thema wieder aufzugreifen, war von einer 'Halle für alle mit konzerttauglichem Saal' die Rede. Das gilt noch bis heute. Wenn ich sehe welcher Aufwand betrieben wird, um die Akustik so gut wie möglich zu machen". Die einen haben den Nutzen, das sind die Konzertbesucher aus den oberen Schichten, die anderen sollen es aus Steuergeldern und Streichungen im Sozialen bezahlen, das sind die unteren Schichten. Aber man kann hier etwas ändern : Es bezahlt, wer die Dienstleistung des Prestigeobjekt-Denkmals nutzt. Bei Veranstaltungen für die unteren Schichten kann die Stadt immer noch die Kosten für einen Abend übernehmen.

Einen kleinen Aspekt aus dem sozialen Bereich spricht OB Bosch selbst an, damit nicht ganz so deutlich wird, wie sie während ihrer letzten 8 Jahre von der SPD-Nähe zur CDU-Nähe gewandert ist, entsprechend ihrem deutlich gestiegenen Einkommen. Wenn OB Bosch und der Gemeinderat aufgrund von gesetzlichen Vorgaben einstimmig eine Erhöhung der Bedarfsdeckung bei der Kinderbetreuung um ein paar Prozentpunkte beschließt, dann ist das keine Ruhmestat. Ob nun 30% oder vorgeschriebene 34% Bedarfsdeckung, letztlich gehen zwei von drei Müttern leer aus. Gespart wird aufgrund von Prestigeobjekt-Denkmälern im sozialen Bereich. OB Bosch schreibt sich vielleicht sozial auf die Fahnen, aber es ist gemäß diesem Interview nichts dahinter.

 

Pressemitteilung 2010-12-09 (Parteien in Reutlingen zur OB-Wahl)

Als Erstes hat die CDU bekannt gegeben, daß sie keinen Kandidaten aufstellt. Früher wurde OB Bosch nach Berichten von der SPD und FDP unterstützt, heute indirekt von der CDU.

Damit hat die SPD die Kandidatin verloren, ohne es zu bemerken.

Die Grünen, die meinem Eindruck nach mit der bei geheimen Sitzungen ausgekungelten Linie von Gemeinderat und Verwaltungsleitern inkl. OB am wenigsten zufrieden sind, haben danach bekannt gegeben, daß sie aus ihren Reihen keinen Kandidaten aufstellen.

Der Linke-Vorstand hat mir mitgeteilt, daß die Linke ebenfalls beschlossen habe, keinen Kandidaten aufzustellen.

Ein Grund für alle Parteien ist wohl der, daß Frau Bosch aus Sicht einiger Wähler ein Presseliebling ist, der von der Presse ständig mit lächelnden Bildern hofiert wird.

Ein Grund für die Grünen und Linken ist die Landtagswahl, die nur ein paar Wochen nach der OB-Wahl statt findet, bei der schwarz-gelb durch rot-rot-grün abgelöst werden könnte und somit der Einsatz der Parteimitglieder auf den Landtagswahlkampf konzentriert wird anstatt diese für die aus Parteiensicht wohl eher unwichtige OB-Wahl zu verschwenden.

 

Pressemitteilung 2010-11-27 (geplantes Parkhaus an Tübinger Straße)

Wozu wird das geplante Parkhaus an der Tübinger Straße und auf dem Gelände der Freunde der Zahnradbahn am Westbahnhof gebraucht? Damit die meistens zahlungskräftigen Besucher der neuen Stadthalle nicht zu lange vom Auto zur Stadthalle laufen müssen. Die CDU setzt sich hier wie gewohnt für ihre zahlungskräftige Autofahrer-Klientel ein. Und auch wie gewohnt für die Konzerne, allerdings hier nicht Hotel-, Banken- oder Atomkraftkonzerne, sondern Automobil-Konzerne. Die Bahn zusammen mit dem "Pöbel" (aus Oberschicht-Sicht) zu benutzen, will sie den höheren Schichten nicht zumuten.

Besonders kennzeichnend für die politische Linie von OB und Gemeinderat ist, daß auf einem Bahngelände und lebendigem Bahn-Museum ein Parkhaus entstehen soll. Das Parkhaus in der Stadtmitte steht im Gegensatz zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs. In die Stadtmitte einer Großstadt geht es am besten mit Bus, Bahn oder wie in Tübingen und Freiburg mit dem Fahrrad. Nicht mit dem Auto in Staus. Außer man muss etwas Größeres transportieren. Das dürfte beim Besuch der Stadthalle meist nicht der Fall sein.

Deshalb unterstütze ich das Anliegen der Freunde der Zahnradbahn gegen Reutlinger SPD-CDU und OB. So wie auch der Dortmunder Jurist Bernd H. Uhlenhut.

 

Pressemitteilung 2010-11-26 (Kinderbetreuung, Alleinerziehende)

Katharina Meyer schreibt den Kommentar im Schwäbischen Tagblatt vom 24.11. "Allein im wahrsten Sinn des Wortes" : "Spagat zwischen Erwerbsarbeit, Qualitätszeit mit dem Kind und den übrigen Belastungen wie Hausarbeit und Organisatorischem macht Alleinerziehenden schwer zu schaffen. Viele stehen schlichtweg permanent unter Stress... Entlastung tut also an allen Ecken und Enden Not. Hier sind auch Behörden und Institutionen gefragt... Um effektiv zu helfen, müssten sich die Kommunen vom Kernzeiten-Modell verabschieden, Betreuung zu jeder Tages- und Nachtzeit ermöglichen. Zu einem Preis, den auch ein allein- und geringverdienender Elternteil schultern kann. Wichtig wäre auch eine funktionierende Notfallbetreuung, da im Fall einer Erkrankung des Kindes oft der Arbeitsplatz in Gefahr gerät. Nicht nur der Sozialausschuss hat also einiges zu tun."

Sondern auch die Besitzer der Unternehmen, die bislang aus Profitgier von alleinerziehenden arbeitstätigen Müttern ohne helfende Großfamilie verlangen "Rabenmütter" zu sein. Das Rathaus gibt vor hier etwas zu tun, aber schaut man genauer hin handelt es sich nur um einen "Tropfen auf den heißen Stein", der schnell verdampft. Zwei von drei Müttern gehen weiterhin leer aus.

 

Pressemitteilung 2010-11-25 (Auskunft der Rathäuser zu Machtverteilung)

Nachdem ich am Dienstag die Gemeinderatssitzung besucht habe, liegt mir jetzt die Antwort vom Rathaus auf meine Frage nach der Verteilung von Macht und Freiheit vor. Vergleiche Pressemitteilung unten 2010-10-19.

Die Antwort :

"Die von Ihnen gestellten Fragen beziehen sich auf die Gewährleistung der wichtigsten Grundprinzipien unserer Gesellschaft auf Ebene der Städte und Gemeinden: Die demokratische Willensbildung im Gemeinwesen und das Sozialstaatsprinzip.

Die allgemeinen Regeln für die Entscheidungsfindung in den kommunalen Gremien und die Teilhabe der Menschen in der Gemeinde sind Ihnen aus Ihrer Befassung mit Grundgesetz, Sozialgesetzbüchern, Gemeindeordnung und anderen Rechtsquellen bekannt.

Die Umsetzung dieser Regeln auf städtische Satzungen, Beschlüsse des Gemeinderats und seiner Ausschlüsse, sowie über die Festlegungen des städtischen Haushaltsplans erschließt sich Ihnen über unsere Homepage "www.reutlingen.de". Hier finden Sie insbesondere unter der Rubrik "Politik und Verwaltung" alles, was zur strukturellen Gewährleistung von Demokratie und Teilhabe wichtig ist. Unter "Stadtnachrichten" finden Sie aktuelle für die Bürgerinnen und Bürger interessante Informationen.

Gerne können Sie uns auf unserer Homepage besuchen, auch um sich zu den genannten Fragestellungen umfassend zu informieren."

Mein Kommentar dazu :

1. Der erste Satz mit den Worten demokratische Willensbildung und Sozialstaatsprinzip zeigt, daß die Fragen eingeordnet und somit näherungsweise verstanden worden sind.

Aber meine konkreten Fragen gemäß Pressemitteilung 2010-10-15 wurden nicht einmal näherungsweise sachgerecht beantwortet.

Es bleibt völlig unklar, wie die Macht des Wissens (über Machtmethoden), die Macht des Geldes, die Macht der politischen Mitbestimmung, die Macht der Grundrechte tatsächlich und konkret in Reutlingen verteilt ist und wie sich diese verändert hat. Und welche Maßnahmen das Rathaus unternommen hat, um das humane Ziel zu erreichen, diese jeweilige Macht und damit die Freiheit gleichmäßiger zu verteilen. Zur Befreiung der eher Machtlosen aus den Fängen der eher Mächtigen.

2. Während die vorher befragten anderen Rathäuser direkt zugegeben haben, daß diese die Fragen nicht beantworten können, gibt es Reutlingen nur indirekt zu. Indem ich anscheinend selbst die Fragen beantworten soll. Das werde ich gerne tun, wenn die Oberste derjenigen, die diese Frage nicht beantworten können, mir das Amt mit den entsprechenden Möglichkeiten übergeben hat.

3. Im Rathaus arbeiten Staatsdiener. Staatsdiener sollten dem Bürger als Souverän die wichtigsten Fragen sachgerecht beantworten können. Welche Note ein Deutschlehrer (Bürger) geben würde, wenn die Frage vom Schüler (Rathaus) zwar verstanden, aber nicht beantwortet wurde und der Schüler hinzu schreibt, wo und daß der Lehrer doch bitte selbst die Fragen beantworten möge, kann sich jeder denken.

 

Pressemitteilung 2010-11-20 (Bundesparteibosse in Reutlingen)

Die beiden Parteibosse Angela Merkel und Sigmar Gabriel, die spätestens seit Hartz IV- und Industriekanzler Schröder beide mit dem Geldadel Hand in Hand arbeiten, lassen sich wohl zur Unterstützung des Wahlkampfs zur Landtagswahl in den Großstädten blicken. Merkel bei Erbe und Gabriel bei der Bruderhaus-Diakonie, einem der größten Sozialkonzerne Süddeutschlands. Weitere Bundespolitiker sollen bis zur Landtagswahl 2011 folgen.

 

Pressemitteilung 2010-11-20 (Lebenslagenbericht Alleinerziehende)

Alleinerziehende leben gemäß der von der Uni Tübingen begleiteten Studie für den Kreis Reutlingen oft am Existenzminimum, da schon seit den Anfängen des Kapitalismus Tierzucht viel besser bezahlt wird als Erziehung. Das Kindergeld deckt nicht einmal die durch Kinder entstehenden Kosten. Die Zeit für die Erziehung der Kinder fehlt für die Erwerbsarbeit. Kindererziehung wird somit im üblichen Kapitalismus finanziell hart bestraft. Hinzu kommen noch fehlender Sozialwohnungsbau und soziale Stigmatisierung.

Die Frage ist, welche vor allem durch den Geldadel ausgelösten Probleme der Alleinerziehenden der Sozialbürgermeister Robert Hahn unter OB Bosch und dem Gemeinderat und der Sozialdezernent des Landkreises Andreas Bauer unter dem Landrat Thomas Reumann und dem Kreistag angehen kann.

Reumann : http://www.kreis-reutlingen.de/servlet/PB/menu/1073730/index.html

 

Pressemitteilung 2010-11-19 (Verein Arbeiterbildung - Abi )

Die Arbeit, die früher das Arbeitsamt gemacht hat, übernehmen heute die Initiativen von Betroffenen. Denn die heutige Arbeitsagentur und die Jobcenter haben auf Anweisung von Regierungen seit ca. 2000 vor allem eines im Sinn : Propaganda (mit dem Ziel zu kürzen), Kürzungen (Sanktionen) und Entrechtung.

Deshalb rufe ich hiermit auf zur Unterstützung aller Art des Reutlinger Vereins Arbeiterbildung.

 

Pressemitteilung 2010-11-17 (Volkstrauertag)

Es wird am Volkstrauertag zwar den Opfern von Krieg und Gewalt aus der Nazi-Diktatur gedacht. Manche deuten auch die Kontinuität Zwangsarbeit an. Aber welcher Oberbürgermeister verhindert die Zwangsarbeit in seiner Stadt, die mittels Eingliederungsvereinbarungen von Arbeitsämtern staatlich angeordnet und von Unternehmern angenommen wird? OB Bosch jedenfalls nicht.

 

Pressemitteilung 2010-11-15 (Charakter Vermittler. Veruntreuung bei Arbeitsamt)

Während die alten Berufsberater beim Arbeitsamt für ihre helfende Beratungs-Tätigkeit noch Charakter haben konnten, können das die für Menschenrechtsverbrechen eingestellten Vermittler nicht mehr. Die Angestellten mit Charakter haben nur zwei Möglichkeiten. Entweder freiwillig zu gehen oder sich wegen Befehlsverweigerung kündigen lassen. So wie in der NS-Zeit. Bei den Sachbearbeitern stellt sich die Charakterfrage beim befohlenen Entzug des Existenzminimums, das laut BVerfG "unverfügbar" ist. Aber wer Armen das Existenzminimum entziehen kann, der kann sich auch das den Armen entzogene Geld wie in Bad Säckingen 150.000 Euro auf das eigene Konto überweisen. Veruntreuung.

Es wäre zumindest gerecht, wenn die verdeckten Ermittler, die ähnlich zu NSDAP- und DDR-Zeiten, von modernen Arbeitsämtern gegen Verarmte eingesetzt werden, auch gegen die eigenen Mitarbeiter eingesetzt werden.

 

Pressemitteilung 2010-11-13 (Sozialrichter in der Citykirche RT)

Den einzelnen Artikel im Tagblatt vom 11.11.10 "Auf dem Marsch in die Altersarmut" muss ich relativ positiv hervorheben und nachfolgend gekürzt zitieren. So wie prinzipiell umgekehrt das Tagblatt bei mir.

Der Sozialrichter Jürgen Borchert hält in einer Rede vor der Liga der freien Wohlfahrtsverbände den Regelsatz von ca. 350 Euro monatlich für zu gering. Die Armen- und Familienpolitik der Bundesregierung werde von den Arbeitgebern ausgetüftelt. Bei wirtschaftsnahen Politiker z.B. aus FDP, CDU, SPD konnte wenigstens jeder davon ausgehen, daß es Doppelspione sind. Die Mitarbeiter von Unternehmen würden verdeckt als Doppelspione in den Ministerien arbeiten, was der Bundesrechnungshof bestätigte. So wie die Unternehmen sich gemäß IHK-Umfrage gegenseitig ausspionieren. Die Staatsverschuldung sei ein Erfolg des Lobbyismus der Reichen. Spiegelbildlich steige die Armut. 18,4 % der Beschäftigten oder 5,8 Millionen Erwerbstätige verdienen weniger als 8,50 Euro in der Stunde. Der Grund dafür sei Hartz IV mit seinem Zwang, jede Arbeit anzunehmen. Mindestlöhne führten nur zu minimalen Rentenansprüchen. Seine Hoffnung : Dass die Menschen aufbegehren. Langzeitarbeitslose seien einer Studie der Bundesregierung zufolge höchst aktiv und eigenverantwortlich. Die einzige Lobby der Armen sieht der Richter in der Justiz. Das Bundesverfassungsgericht greife allerdings bei Verteilungsfragen kaum ein.

 

Pressemitteilung 2010-11-15 (Arbeitszwang, Stress, Burnout, Depressionen)

Der Psychatrieprofessor Gerhard Eschweiler sprach über Ursachen und Präventionsmöglichkeiten bezüglich Burnout und Depressionen.

Wer von den Machthabern in dieser Gesellschaft (z.B. Geldadel) massiv unter Druck gesetzt wird, der ist mit einem Frosch vergleichbar, der in ein Glas Milch gefallen ist. Entweder gibt er auf und ertrinkt, oder er strampelt und ertrinkt dann, oder er ist ein "Leistungsträger" und strampelt so lange bis aus der Milch Butter geworden ist und er hinausklettern kann. Eschweiler : "Die Arbeitgeber haben erkannt, wie man billig Butter machen kann."

Das Strampeln kostet in allen drei Fällen Energie. Und wenn die Batterie fast leer ist, dann erkennt das Gehirn es und schaltet auf Standby. Eine Selbstschutzfunktion. So wie moderne akkubetriebene elektronische Geräte (z.B. Notebook) auch. Versucht der Mensch aus (Existenz-) Angst im Konkurrenzkampf das Abschalten zu verhindern, um mit 100% Leistung weiterstrampeln zu können, dann spricht man von Burnout. Symptome sind situationsabhängig bzw. speziell beim "Strampeln" Freudlosigkeit, Denkblockaden, Schlafstörungen, Rückenschmerzen etc. Breiten sich die Symptome auf alle Lebensbereiche aus, so spricht man von Depression.

Besonders belastend sei die Kombination aus hohen Anforderungen und einer geringen Entscheidungsfreiheit. Also die Kriterien von Sklaverei und Zwangsarbeit.

Um wieder zur Ruhe zu kommen, hilft den stark stressgeplagten nur noch Sport bis zur Erschöpfung. Den weniger stressgeplagten helfen auch geistige Entspannungsmethoden.

Eschweiler riet als Ausgleich zur Sklavenarbeit Beschäftigungen wie Lesen und soziales Engagement. Damit kann man das Übel an der Quelle packen, die Machthaber als Sklaventreiber in allen Ländern.

 

 

Pressemitteilung 2010-10-24 (Kommentar zu Artikel Tagblatt. Reden von Machthabern)

OB Bosch : "Die Reutlinger haben sich nicht getraut, auf ihre Stadt stolz zu sein."

Vergleiche dazu meine Vorstellungsrede zu Ofterdingen Teil H.

OB Bosch : "Wir müssen die Bürgerbeteiligung stark forcieren - um die repräsentative Demokratie zu stärken... weil die Nachteile des Plebiszits auf der Hand liegen ... es muss auch jemand die Verantwortung übernehmen"

Machthaber lassen sich ungerne von den Bürgern bei der Politik und den Gesetzen reinreden.

Tagblatt : "ihre Handschrift ... die Stadthalle, der Altstadtrahmenplan, das Märkte- und Zentrenkonzept, die Verkehrsplanung, Ortskernentwicklungspläne, die Analyse des Wirtschaftsstandorts"

Konsumtempel und Prestigeobjekte-Denkmäler sind die Handschrift von CDU-Kandidaten.

OB Bosch : "weg vom Leistungssport hin zu Fitnessangeboten ... starken Dynamik ... Investitionen der Unternehmen", Tagblatt : "Aber auch daran habe das Rathaus seinen Anteil".

Bei dem gesundheitsgefährdenden steigenden negativen Stress am Arbeitsplatz durch Unternehmer (und das Bosch-Rathaus) haben die Menschen keine Zeit, Energie und Lust mehr für Leistungssport.

Tagblatt : "Wohnformen, die hinsichtlich des Wirtschaftsstandorts gehobenen Ansprüchen genügen"

Aufgrund der Verarmung und der Kürzung bei den Kosten der Unterkunft für Arme gibt es einen ständig steigenden Bedarf nach Wohnungen im Bereich 150 Euro monatliche Kaltmiete. Die Leute mit gehobenen Ansprüchen können sich die Wohnungen nach eigenen Wünschen selbst bauen lassen und dann kaufen bzw. abbezahlen. Auch ohne besonderes Engagement vom Rathaus. Die Armen können das nicht.

Fazit : Bei einer so CDU-nahen Kandidatin braucht die CDU keinen Gegenkandidaten aufstellen. Das RT-Kartell (ohne Grüne und Linke) kann mit ihr zufrieden sein.

 

 

Pressemitteilung 2010-10-24 (Teilnahme an Wahl)

Fortführung meiner Pressemitteilung 2010-10-14. Seit dem 4.10.10 um 20:08 Uhr ist gemäß Pressemitteilungen dem Tagblatt meine veröffentlichte Absicht bekannt, daß ich an der OB-Wahl in Reutlingen teilnehmen möchte.

Dennoch schreibt das Tagblatt zwar am 16.10. den Artikel "Warum nicht Palmer? Was Reutlinger über OB Bosch denken", darin "auch sonst hat sich noch kein Gegenkandidat aus der Deckung gewagt", und am 22.10. den Artikel "Was war und was werden soll - Die Reutlingerin OB Barbara Bosch bereitet sich auf eine zweite Amtszeit vor"

Die Parteien haben sich auf OB Bosch geeinigt, die abhängige und subjektive Presse unterstützt dem Eindruck nach schon jetzt mit ihren subjektiven Berichten diese Abmachung. In Stuttgart gibt es bekanntlich das S21-Kartell aus Unternehmern, Politikern und lokalen Zeitungen. Vermutlich gibt es diese Art Kartell in allen größeren Städten. In Reutlingen das RT-Kartell?

Subjektivität der Presse.

 

Pressemitteilung 2010-10-24 (Protestaktion gegen Personalabbau bei Bosch)

Die verschiedenen politischen Angebote lassen in das Modell Reise nach Jerusalem übertragen. 1 Stuhl entspricht einem Durchschnittseinkommen und -Vermögen. Auf den Stuhl könnte man deshalb bildhaft einen Kuchen legen.

Das FDP-nahe Modell völlige Freiheit für Geldadel bedeutet, daß sich der Mächtigste von 10 Personen 9 Stühle (Geld) nimmt, die anderen 9 eher Machtlosen müssen sich einen einzigen Stuhl teilen. CDU ähnlich. Gar nicht sozial.

Die Gewerkschaftsbosse sprechen überwiegend mit SPD und CDU. Das zeigt ihre politisch Ausrichtung.

Das rot-rot-grüne (Linkspartei, SPD, Grüne) Modell Chancengerechtigkeit bedeutet, daß jeder junge gesunde Mensch, der genügend andere im Informations- und Wirtschaftskrieg besiegt, eine Chance auf einen ganzen Stuhl hat. Die alten, kranken Menschen, die diese Art Kriege verlieren jedoch nicht. Etwas sozial.

Das dem linken Flügel innerhalb der Linkspartei nahe Modell der gerechten Freiheit bedeutet, daß jeder einen ganzen Stuhl erhält. Rein sozial.

Wer die Chancengerechtigkeit oder sogar die Freiheit für Mächtige (FDP-CDU) gewählt hat, der kann sich nicht ernsthaft darüber beklagen, daß bei Bosch 190 zum Jahresende und weitere 180 später entlassen werden bzw. keinen Stuhl bekommen. Chancengerechtigkeit spricht nicht gegen steigende globale Konkurrenz von Arbeitnehmern aus verschiedenen Ländern. Und nicht gegen die steigende Konkurrenz PC und Roboter.

Nur wer die gerechte Freiheit gewählt hat, kann sich über Entlassungen beklagen. Somit nur die, die den SPD-fernen linken Flügel der Linken gewählt haben, d.h. die, die von Unternehmern und Presseunternehmern medial diffamiert werden.

 

Pressemitteilung 2010-10-19 (Auskunft der Rathäuser zu Machtverteilung)

Zu den - für Freiheit und Gerechtigkeit bedeutsamen - Fragen gemäß Pressemitteilung 2010-10-15 hat bislang das Rathaus Reutlingen und die für diesen Ort zuständige Presse nicht geantwortet. Hier muss sich etwas ändern. Denn jeder Wissenschaftler, Techniker und Politiker muss die Ausgangslage ermitteln, bevor er die passenden Wege zum Zielzustand sucht. Hier die Ausgangslage wie Machtmittel und damit die Freiheit auf die Bürger verteilt ist.

Ich bleibe an dieser Frage dran. Die Bürger dieser Gemeinde sollten - unabhängig vom Wahlausgang - auch dran bleiben.

 

Pressemitteilung 2010-10-14 (Umbau Reutlinger Rathaus. Politikadel, Geldadel, Bürger)

Prof Adrian von Buttlar am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik spricht über das jetzige Rathaus-Gebäude als "eine Metapher für Demokratie und Offenheit".

Wenn Teile des Rathauses (Querbau entlang der Lederstraße) in einen Konsumtempel umfunktioniert werden sollen, dann steht dieser Umbau für einen Wandel, für die steigende Macht des Geldadels auf Kosten des Politikadels. Ein Wandel, bei dem sich CDU-FDP-Politiker, aber auch SPD-Bosse zu "Marionetten" des Geldadels anstatt zu Dienern der Bevölkerung machen. Das Prinzip Machtfairteilung würde für einen Ort für die Diskussion der Bürger sprechen. Mit Internet-PCs als modernen "großen Fenstern" in die weite menschenbeseelte Welt außerhalb dem Tellerrand Reutlingens.

 

Pressemitteilung 2010-10-14 (Frauen. Diskriminierung als Teil der Machtfairteilung)

Wer Machtfairteilung fordert, der fordert auch gleichzeitig Anti-Diskriminierung, z.B. von Frauen. Zumindest wenn es um eher machtlose Frauen geht. Würde die Machtfairteilung eingeführt, wäre die Anti-Diskriminierung ebenfalls im Bereich der eher Machtlosen mit eingeführt.

Wenn Gleichberechtigung für Frauen in Spitzenpositionen, z.B. im Management oder in der CSU-Spitze, gefordert wird, dann geht es zwar auch um Anti-Diskriminierung, aber auch um Jammern auf "hohem Niveau". Dieses Jammern kann die Machtfairteilung nicht unterstützen.

www.frauenforum-reutlingen.homepage.t-online.de

 

Pressemitteilung 2010-10-14 ("Die Arbeiter-Wohltäterin")

Seite 32 im Tagblatt vom 6.10.10 : "Namensgeberin der Obdachlosen-Zuflucht für Frauen ... Elisabeth Zundel ist neben Laura Schradin Reutlingens bedeutenste Frauenrechtlerin und Politikerin... Kämpferin für die Belange der Frauen und der sozial Schwachen" Ein gutes Thema, denn solche Vorbilder gibt es viel zu wenige.

Folgendes könnte ein falsches Bild ergeben : "gilt als Gründerin der Reutlinger Arbeiterwohlfahrt ... Zundel kämpfte mit den anderen neuen SPD-Mitgliedern im Reutlinger Rat" Gewerkschaften und SPD waren damals deutlich sozialer als heute. In einer Zeit, in der die Arbeiterklasse noch deutlich größer war als heute. Heute sind die Gewerkschaftsbosse und SPD-Parteibosse verantwortlich für die Einführung von der Entrechtung und Verarmung im "Sozial"-Gesetzbuch, bekannt als Hartz IV. Das CDU-FDP dankend übernommen und mit der "Bürgerarbeit" noch weiter verschärft haben.

Sozial werden SPD und Gewerkschaften erst, wenn diese ihre jetzigen Bosse feuern und die Struktur ändern, d.h. die Macht und Privilegien ihrer Bosse entfernen. Das Lager, das vom Geldadel und dessen Dienern nach deren Angaben (Managermagazin) gewählt wird, seit Jahrzehnten CDU-FDP, wird nie sozial werden, ohne Therapie gewissenlos bleiben.

 

Pressemitteilung 2010-10-14 (Teilnahme an Wahl)

Obwohl ich dem Tagblatt nachweislich am 4.10.10 um 20:08 Uhr meine Pressemitteilungen geschickt hatte, daß ich an der OB-Wahl in Reutlingen teilnehmen möchte, schreibt das Tagblatt am 5.10 : "Bislang noch keine Konkurrenz für Bosch". Versehen oder Absicht? Und am 6.10. gleich nochmal zum selben Thema. Und auch mehrere Tage danach wird es nicht erwähnt. Urteil : Subjektivität der Presse.

 

Pressemitteilung 2010-08-07 (Politikadel gegen Geldadel)

Es läuft nicht immer und überall wie beim Prestigeobjekt S21. Der Gemeinderat stimmt gegen die Pläne der Gesellschafter-Familie Danzer mit ihrer Danzer-Group für die Föhrstraße (Danzer-Areal) und verhindert damit diese Pläne mit einer Veränderungssperre.

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Wahlveranstaltungen zur Vorstellung der zugelassenen Bewerber

Unabhängig von der Objektivität der Veranstalter am Ort siehe wichtige Hinweise auf der Seite Übersicht zu Politikadel, Informationsadel und Geldadel : Wahl-Veranstaltungen

  • Vorstellung der Stadt Reutlingen
    Am 26. Januar 2011, 20:00 Uhr in der Friedrich-List-Halle Jahnstr. 6, 72762 Reutlingen. Für bis zu 1200 Personen.
  • Vorstellung der IHK
    (noch nicht bekannt)
  • Vorstellung der Zeitungen
    (noch nicht bekannt)

 

Bürgerversammlungs-Termine zum Kennenlernen biete ich bei ausreichend vielen schriftlichen Anfragen an.

 

Wahlabend

  • Stadt Reutlingen
    (noch nicht bekannt)

 

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Ihre Fragen

Ihre Fragen können Sie mir gerne per Email stellen. Hier finden Sie die Kontaktdaten.

Solange ich an dieser Wahl teilnehme können Sie mir Ihre Fragen auch gerne telefonisch stellen.

Journalisten biete ich den Emailkontakt an, vergleiche "Subjektivität und Informationsmonopol der Presse".

 

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Unterstützung

Ich bedanke mich bei allen, die mir geholfen haben, die Hürde Vorwahl 150 Unterstützungsunterschriften auf amtlichen Formularen der Stadt Reutlingen innerhalb kurzer Zeit und bei eiskalten Temperaturen deutlich unter 0°C nehmen zu können und damit das bislang konkurrenzlose Monopol OB Bosch zu verhindern.

Die 200 Unterschriften - ca. 150 in 3 Wochen - haben deutlich mehr Gewicht als die von den Kandidaten einer Partei, die diese von den Parteimitgliedern geschenkt bekommen. Die amtierenden Machthaber wie OB Bosch müssen diese Unterschriften nicht sammeln. Diese Verhältnisse dienen dem Machterhalt der großen Parteien.

 

Machtfairteilung kann nur von "unten" kommen, sie wird nie von "oben" geschenkt. Deshalb benötigt das Konzept Machtfairteilung Ihre Unterstützung gegen Machthaber. Wie Sie das Konzept Machtfairteilung ortsunabhängig unterstützen können, habe ich auf auf der Seite Übersicht zusammengestellt : Unterstützung

Wenn Sie über die ortsunabhängigen Möglichkeiten der Unterstützung informiert sind, dann helfen Ihnen vielleicht folgende Vorschläge der Unterstützung konkret in Reutlingen.

 

Hier finden Sie die Kontaktdaten

 

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Hier enden die Informationen zur Bewerbung.

 

Übersicht Wahlen

 

 

 

 

 

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Andreas Stollberg
Selbständiger der Tourismusbranche und wissenschaftlicher Berater für
Ethik in Medien, Wirtschaft und Politik