Entwicklung der (sozialliberalen) Regeln und Prinzipien der Mitmenschen in Anlehnung an Freundschaft und Partnerschaft - Teil 1

"Werbung: Dieses mediale Objekt wie jede Information wird rechtlich vielleicht als Werbung interpretiert."

 

Politische Schönheit

 

Freundschaft und Partnerschaft mit Freiheit und Solidarität sind viel schöner als Machtmittelkampf mit Machtmitteln um Machtmittel und Ergebnis Hierarchie und Machtmittelkonzentration bei Gewinnern (Machtmittelreiche) und Machtmittelarmut bei Verlierern (Machtmittelarme). Deshalb sind die Regeln und Prinzipien der Mitmenschen in Anlehnung an Freundschaft und Partnerschaft politisch viel schöner als repräsentative Demokratie und Marktwirtschaft.

 

 

Systemisch bedingte Lebensprobleme

 

Kapitalisten, Manager und Minister sind objektiv Gewinner im Machtmittelkampf und Machtmittelreiche. Sie sind objektiv kein Gewinner im Machtmittelkampf? Dann haben Sie mehrere Probleme in Ihrem Leben. 1. das System Diktatur der Gewinner und 2. Ihr Verlieren / Machtmittelarmut sind die Ursachen dieser Probleme.

Beispiele

  • Sie haben kein Geld für eine Reparatur der Mobilie, eine Bildungsreise oder Eigentumsimmobilie, während die Gewinner das Geld haben.
  • Sie sind Befehlsempfänger in einer Hierarchie, während die Gewinner Unternehmer oder Minister Befehlshabende sind. Sie sind z. B. linker Journalist nahe am linken Pol der Systeme und versehentlich von einer profitorientierten Medien-Organisation eingestellt worden. Sie wollen ihre eigene Meinung frei sagen und senden, aber haben Befehl vom leitenden Besserverdiener Chefredakteur gemäß ihrem Arbeitsvertrag nur kapitalistische Propaganda / keine Kritik am Kapitalismus zu senden.
  • Allgemeines Lebensproblem von Machtmittelarmen: Machtmittelarme wollen ein gleichwertiges und somit gleich mächtiges Mitglied der Gruppe sein, was sie nicht sind und was egoistische Machtmittelreiche verhindern wollen.

 

Jeder hat im System Diktatur der Gewinner die begründete soziale Angst / Existenzangst im Machtmittelkampf zu verlieren mit der Folge, dass die Gewinner den Verlierer töten (NS) oder verhungern (Kapitalismus) lassen.

Nachfolgend geht es nicht um egoistische maximale Karriereberatung, sondern um die Suche nach solidarischen Lösungen für Ihre Lebensprobleme und maximale Reduzierung der sozialen Angst.

 

 

Sich selbst positiv bewerten statt Scham

 

Sie können sich gut / als vollwertiger Mensch bewerten, nicht gewonnen zu haben / nicht mehr oder weniger skrupellos zu herrschen. Sie können sich dann mit anderen solidarisieren.

 

 

Gesellschaftlich bedingte Angst solidarisch bewältigen

 

Gesellschaftlich bedingte Ängste kann ein Individuum nicht alleine bewältigen, deswegen der Name für diese Ängste. Vergleiche Aussagen von Prof. Rainer Mausfeld.

Solidarische Menschen können ein solidarisches Subsystem bilden und können so diese Ängste zumindest teilweise bewältigen.

Erst wenn diese Menschen das System der Gesellschaft und danach der Welt in ein solidarisches System verändert haben, dann haben sie diese Angst fast vollständig bewältigt. Dann bleibt nur noch die Angst vor dem Sinken der Solidarität / rückwärtigen Veränderung des Systems.

 

 

Wut (Angst) nicht gegen sich, nicht nach unten in der Hierarchie, sondern nach oben in der Hierarchie richten

 

Sie können ihre Wut (gefördert durch berechtigte Angst vor Machthabern) anstatt gegen sich selbst (Depression, Selbstmord) oder nach unten (z. B. Rassismus, Abwertung der Unterschicht) alternativ solidarisch und möglichst friedlich nach oben zu den Zentren der Macht (Systemänderung) richten.

Beispiel

Frühere Nordstaatler gegen Südstaatler haben die Sklaverei abgeschafft, leider gewaltsam

 

 

Übersicht / Kurzfassung

 

Verstand, Herz (soziale Beziehungen), Körper

Ellison Moorehead: "Die Mitglieder ... sollten durch Folgendes verbunden sein: gemeinsame Ziele, gemeinsame Prozesse und soziale Beziehungen."

 

 

Bisherige Entwürfe anderer zur Inspiration

 

Wenn man trotz der Tiefenindoktrination durch die Herrschenden und ihre Handlanger noch fähig ist sich ein anderes System als das aktuelle vorstellen zu können und sich die bisherigen Entwürfe anderer anschaut, so kann man Fortschritte erkennen, aber auch Teile der Herrschaftslegitimation von Herrschenden bzw. Propaganda und Werbung vorhandener Systeme.

  • Marx: "Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht."
  • Steve Williams (RLS NY): "Die herrschende Klasse, so stellte Antonio Gramsci fest, besitzt nicht nur die staatlichen Zwangsmittel, sondern kann auch eine moralische und intellektuelle Führungsrolle einnehmen. Dadurch gelingt es ihr, neben dem anhaltenden Zwang auch das Einverständnis der von ihr beherrschten Klassen zu erlangen, indem sie diese davon überzeugt, dass das Interesse der Herrschenden das Interesse aller ist."
  • Nachdenkseiten: "Der Neoliberalismus zielt ja darauf, uns im Denken und Fühlen zu entmündigen und uns so – möglichst ohne sichtbare Gewalt – für die Interessen herrschender Eliten zu verzwecken, also verwertbar zu machen."

 

Die gesellschaftlich normalen Diskussionen verlaufen meist innerhalb der von den Herrschenden kontrollierten Grenze der Diskussion.

Noam Chomsky: “Der schlaueste Weg, Menschen passiv und gehorsam zu halten, ist, das Spektrum an akzeptabler Meinung streng zu beschränken, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums zu ermöglichen – sogar die kritischeren und die Ansichten der Dissidenten zu fördern. Das gibt den Menschen ein Gefühl, dass es ein freies Denken gibt, während die Voraussetzungen des Systems durch die Grenzen der Diskussion gestärkt werden.”

 

Die genannten bisherigen Entwürfe zeigen auch die verschiedenen Interessen der Machtmittelarmen und spalten die Machtmittelarmen.

Gerald Hüther: "Veränderung braucht vertrauensvolle Beziehungen"

 

Die Herrschenden versuchen die Spaltung der linken Machtmittelarmen zu verstärken.

Nachdenkseiten: "Lange historische Erfahrungen lehren uns ja, dass die Linke naturgemäß – da sie ja gerade auf eine Delegitimierung von Machteliten zielt – seit je im Zentrum von Zersetzungsbemühungen durch die jeweils herrschenden Eliten steht, die stets großen Aufwand betrieben haben, linke Bewegungen und überhaupt alle politischen Organisationen der Verlierer der jeweils herrschenden Ordnung zu spalten, auszuzehren und zu neutralisieren. Vorwürfe gehen fast stets von Vertretern der reformistischen „system-offenen“ Linken aus und richten sich überwiegend gegen Personen, die in ernsthafter Weise gegenwärtige Machtverhältnisse hinterfragen und sich für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft einsetzen. Denn diese Personen gefährden nicht nur die Erfüllung der systemstabilisierenden Funktion der reformistisch-symbiotischen Linken, sondern erinnern diese auf psychologischer Ebene auch immer wieder an deren Verrat ihrer eigenen Leitideale. Das erklärt vielleicht die Verbindung von Aggressivität, intellektueller Dürftigkeit und Verworrenheit und moralischer Heuchelei, die ein charakteristisches Merkmal solcher Kampagnen ist."

 

Diese Entwürfe sind Schritte zum linken Pol der Systeme, aber erreichen diesen nicht. Diese Entwürfe verändern jeder für sich deshalb nur einzelne Details, nicht das ganze System / beenden nicht die Herrschaft.

Gerald Hüther: "Veränderung braucht einen Sinn (Allgemeinwohl)"

 

Eine solidarische Denksportaufgabe für linke Machtmittelarme: Das eigene Ideal für ein System mit den folgenden Beispielen Stück für Stück weiter Richtung linken Pol des Systems verschieben.

  • Gerald Hüther: "Veränderung braucht Freude"
  • Gerald Hüther: "Einladen, ermutigen, inspirieren - wäre die Art und Weise, wie man miteinander umgehen müsste
  • Gerald Hüther: "Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann"

(Vorhergehende Aufgabe für Neoliberale oder Rechtsextreme: Therapie)

 

Beispiele

  • Französische Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts
  • Sozialversicherungen / hierarchischer (z. B. kapitalistischer) Feminismus / Gewerkschaften / Kapitalisten verbinden alle Sozialversicherten / Frauen / alle Angestellten aus der Hierarchie und stützen somit die Hierarchie / Herrschaft. Die Verbesserungen "für alle" in der Hierarchie sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus. Mehr Solidarität ist weitere Umverteilung der Machtmittel von oben nach unten in der Hierarchie, was die Hierarchie letztlich (siehe weiter unten) auflöst.
    • Hierarchische Kirche
      Einzelne Aspekte bestimmter Religionen (christliche "Nächstenliebe" für alle statt Egoismus und buddhistische Suche nach Weisheit und Erleuchtung für alle statt Glaube an empfangene Desinformation) sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus.
      Friedrich Nietzsche: "Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber"
    • Hierarchischer Feminismus
      Vergleiche Gewerkschaft für Frauen. Wikipedia: " Erfolge des Feminismus lassen sich vor allem in den Bereichen politische und rechtliche Gleichstellung beschreiben, wie der Einführung des Frauenwahlrechts, der Bildung, sexuellen Selbstbestimmung, der Menschenrechte für Frauen und der Emanzipation von Frauen und Mädchen von vorgeschriebenen Lebensläufen und Rollenbildern "
    • Sozialversicherungen
      Reichskanzler Otto von Bismarck unter Kaiser Wilhelm I. und sozialistischen / sozialdemokratischen Einfluss (SAP) führte 1883 die gesetzliche Krankenversicherung "für alle", 1884 die Unfallversicherung "für alle" ein. Der Reichstag führte 1891 die Altersrentenversicherung "für alle" und 1927 die Arbeitslosenversicherung "für alle" ein.
    • Gewerkschaften
      Gewerkschaften (hierarchisches Bündnis der Angestellten gegen die Unternehmensbesitzer / deren Manager) setzten (zusammen mit der SPD) mehr Lohn für jeden Angestellten und bessere Arbeitsbedingungen (Jahresurlaub, der Acht-Stunden-Tag, die Fünf-Tage Woche mit freiem Wochenende, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Jahresurlaub, Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz) durch.
  • Konzerne und Multimillionäre wollen den Machtmittelkampf um Marktanteile auf dem freien Markt so wie der größte militärisch-industrielle Komplex der führenden Großmacht den Krieg um Ressourcen auf dem Kriegsgebiet will. Eine Gruppe, die in einem Kriegsgebiet nicht kämpft, wird unterworfen. Ein intern und extern voll solidarisches Unternehmen, das somit nicht ausreichend auf den Machtmittelkampf um Marktanteile optimiert ist, das nicht somit nicht ausreichend kämpfen kann, verliert auf dem freien Markt und geht pleite. Der freie Markt führt zu überbezahlten Kapitalisten / modernen Sklaventreibern und unterbezahlten modernen Sklaven.
  • Eine Wirtschaftspolitik mit etwas mehr sozialen staatlichen Eingriffen (Menschenrechte, Sozialdemokratie / etwas Sozialismus) und etwas weniger freier Markt ("Soziale Marktwirtschaft"), konkret z. B. Begrenzung von Angebotsmonopolen auf dem Markt, Bezahlung von Kindergeld, Rente oder Subventionen für Konzernbesitzer / Unternehmer (z. B. für staatlich gewollte teure Forschung oder für Landwirte, die mit Landwirten aus der 3. Welt konkurrieren und sonst nicht überlebensfähig wären, aber ohne maximales BGE) sind Schritte in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus.
    • Sozialdemokratie / Sozialismus: Die Machtmittelreichen beeinflussen mit Informationen, Geld, Rang, Regeln, Produkten und Waffen die Psyche und das Verhalten ihrer Untertanen / Machtmittelarmen so, dass diese beeinflussten Untertanen CDU-SPD-Kanzler (z. B. Schröder) wählen. Im diesem System entscheiden gewählte Politiker und Karrieremenschen bei Wahlen nicht solidarisch. Sozialdarwinistische Kapitalisten und NS-Führer wollen zwar Privilegien / Menschenrechte für sich, aber nicht für andere (z. B. Ausländer).
    • "Soziale Marktwirtschaft": Die Machtmittelreichen beeinflussen mit Informationen, Geld, Rang, Regeln, Produkten und Waffen die Psyche und das Verhalten ihrer Untertanen / Machtmittelarmen so, dass diese während der Arbeitszeit ihre Befehle und Spielregeln befolgen und in der Freizeit konsumieren statt rebellieren. Die soziale Marktwirtschaft schwächt die Chancen und Risiken am Markt, aber führt immer noch zu überbezahlten Kapitalisten und unterbezahlten modernen Sklaven, wenn auch etwas weniger extrem als wie beim freien Markt.
    • Vorhergehend beschriebene Wirtschaftspolitik führt immer noch zum System Diktatur der Gewinner / Machtmittelreichen über die Verlierer / Machtmittelarmen.
    • Ingar Solty: "Ganz konkret begründete Albert Einstein (1949) seine Überzeugung ... im Kapitalismus «privates Kapital dazu tendiert, in wenigen Händen konzentriert zu werden – teils aufgrund der Konkurrenz zwischen den Kapitalisten und teils, weil die technologische Entwicklung und die wachsende Arbeitsteilung die Entstehung von größeren Einheiten auf Kosten der kleineren vorantreiben. Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist eine Oligarchie von privatem Kapital, dessen enorme Kraft nicht einmal von einer demokratisch organisierten politischen Gesellschaft überprüft werden kann. Dies ist so, da die Mitglieder der gesetzgebenden Organe von politischen Parteien ausgewählt sind, die im Wesentlichen von Privatkapitalisten finanziert oder anderweitig beeinflusst werden und in der Praxis die Wähler von der Legislative trennen. Die Folge ist, dass die ‹Volksvertreter› die Interessen der unterprivilegierten Schicht der Bevölkerung nicht ausreichend schützen. Außerdem kontrollieren unter den vorhandenen Bedingungen die Privatkapitalisten zwangsläufig direkt oder indirekt die Hauptinformationsquellen (Presse, Radio, Bildung). Es ist deshalb äußerst schwierig und, für den einzelnen Bürger in den meisten Fällen fast unmöglich, objektive Schlüsse zu ziehen und in intelligenter Weise Gebrauch von seinen politischen Rechten zu machen.» "
    • Alexander Berkman: "wenn er (Kapitalist) eine Regierung hinter sich stehen hätte, dann würde er sie zum Schutz »seiner Rechte« anrufen, und die Regierung würde Polizisten und Soldaten entsenden, die uns vertreiben und dem »rechtmäßigen Eigentümer« seinen Besitz zurückgeben würden."
    • Ingar Solty über die Wirkung der Medien-Organisationen: "«Die Gesellschaften, in denen wir leben», schrieb vor ein paar Jahren Axel Honneth, sind «durch einen höchst irritierenden, schwer zu erklärenden Zwiespalt geprägt». Einerseits ist «das Unbehagen über den sozioökonomischen Zustand, über die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahrzehnten enorm angewachsen». Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich wahrscheinlich «niemals so viele Menschen gleichzeitig über die sozialen und politischen Folgen empört, die mit der global entfesselten Marktökonomie des Kapitalismus einhergehen». Andererseits aber scheint «dieser massenhaften Empörung jeder normative Richtungssinn, jedes geschichtliche Gespür für ein Ziel der vorgebrachten Kritik zu fehlen, sodass sie eigentümlich stumm und nach in-nen gekehrt bleibt; es ist, als mangele es dem grassierenden Unbehagen an dem Vermögen, über das Bestehende hinauszudenken und einen gesellschaftlichen Zustand jenseits des Kapitalismus zu imaginieren»"
  • Sozialismus als Zwischenschritt zu Kommunismus / Anarchismus
  • Alexander Berkman: "Die größten Lehrer des Sozialismus - Karl Marx und Friedrich Engels - haben gelehrt, daß der Anarchismus aus dem Sozialismus hervorgeht. Sie sagten, daß erst der Sozialismus kommen muß aber daß auf den Sozialismus der Anarchismus folgen wird und daß dieser (Kommunismus / Anarchismus) für die menschliche Gesellschaft eine noch freiere und bessere Lebensform darstelle als der Sozialismus."
    Exkurs "demokratischer Sozialismus" von SPD und Linke seit 1989
  • Das Berliner Parteiprogramm der SPD war Rhetorik und tatsächlich eher Neoliberalismus (Agenda 2010).
    • "prägt den globalen Kapitalismus ein Mangel an Demokratie und Gerechtigkeit. So steht er dem Ziel einer freien undsolidarischen Welt entgegen. Er verschärft alte Ungerechtigkeiten undschafft neue."
    • "Konservative und Liberale spielen die Grundwerte nicht selten gegeneinander aus: je mehr Freiheit, desto weniger Gerechtigkeit und umgekehrt. Im sozialdemokratischen Verständnis bilden sie eine Einheit."
    • "Leistung muss anerkannt und respektiert werden. Gerecht ist eine der Leistung angemessene Verteilung von Einkommen und Vermögen."
    • Kommentar
      Das steht so wahrscheinlich auch bei FDP und CDU. Übersetzt: Die Gewinner im Machtmittelkampf nehmen sich mehr Machtmittel. Das soll die Regel sein. Gerecht ist, wenn sich alle an diese Regel halten.
    • "Seit das Ziel der gleichen Freiheit in der Moderne zum Inbegriff der Gerechtigkeit wurde, waren und sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität die Grundwerte des freiheitlichen, demokratischen Sozialismus."
    • "Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben."
    • "Gerechtigkeit gründet in der gleichen Würde jedes Menschen. Sie bedeutet gleiche Freiheit und gleiche Lebenschancen"
    • "Gleichheit der Teilhabe und der Lebenschancen"
    • "Solidarität bedeutet wechselseitige Verbundenheit, Zusammengehörigkeit und Hilfe. Sie ist die Bereitschaft der Menschen, füreinander einzustehen und sich gegenseitig zu helfen."
    • Kommentar
      Ohne gleiche Teilhabe gibt es keine gleiche Freiheit, denn Machtmittelreiche können Machtmittelarme unterdrücken / die Freiheit nehmen und tun es meist auch. Solidarität und gleiche Freiheit gibt es nur wenn nicht nur die gleichen Chancen, sondern die Garantie auf gleiche Teilhabe besteht.
  • Eine Gruppe mit voller Solidarität erforscht die normalen Bedürfnisse aller Mitglieder und plant gemeinsam (nicht hierarchisch) die Produktion entsprechend der Ergebnisse der Erforschung. Vergleiche BGE mit gleichem Einkommen für alle.
  • Ingar Solty: "Ganz konkret begründete Albert Einstein (1949) seine Überzeugung damit, dass die kapitalistische Privatwirtschaft durch eine geplante, sozialistische Gemeinwirtschaft zu ersetzen sei"
  • Sarah Leonard : "Eine sozialistische Perspektive muss sich endlich von dem sozialdemokratischen Diskurs verabschieden".
  • Die aktuellen Menschenrechte um das bedingungslose Existenzminimum zu ergänzen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Nimmt sich ein Gewinner mehr als 1 Stück (Durchschnitt) vom Kuchen, so bleibt für einen Verlierer nicht mehr genug übrig, der Verlierer bekommt nicht mehr 1 Stück vom Kuchen. Ein BGE am Existenzminimum oder am Mindestlohn stärkt das Menschenrecht zur freien Wahl der Arbeit, aber behält den Rest vom System repräsentative Demokratie mit Markt (Herrschaft der Machtmittelreichen über die Machtmittelarmen) bei. Grafik vorher ohne nachher mit BGE im Kapitalismus. Vergleiche demokratischer Sozialismus.
  • Owen Jones: "Millionen von Menschen in einer reichen Nation sind immer einen Gehaltsscheck entfernt von extremer Not.“
  • Alex Demirović: "Die Lohnform ist die soziale Form, die es ermöglicht, alle anderen Formen der Ausbeutung und Herrschaft zu reproduzieren. Ohne diese Formen zu verändern, ist auch die Änderung der kapitalistischen Verhältnisse nicht denkbar – also ohne die Überwindung der Lohnarbeit, also der Tatsache, dass das menschliche Arbeitsvermögen eine Ware ist, die für den Arbeitsmarkt formiert werden muss und sich dort bemühen muss, zu Marktpreisen jemanden zu finden, der einen Bedarf an dieser Ware hat. Mit allen Risiken für die Individuen, ohne Arbeit und Einkommen zu bleiben, zu wenig zu verdienen oder das eigene Arbeitsvermögen zu ruinieren und um den Genuss des eigenen Lebens gebracht zu werden."
  • Bernie Sanders: "Die Bill of Rights schützt uns zwar vor der Tyrannei einer repressiven Regierung, aber ein Großteil des Establishments möchte die Amerikaner*innen dazu bringen, sich der Tyrannei von Oligarch*innen, multinationalen Großunternehmen, Wall-Street-Banken und Milliardär*innen zu unterwerfen. 1944 hat Roosevelt eine Bill of Rights der ökonomischen Grundrechte vorgeschlagen."
  • Roosevelt 1944 in seiner Rede zur Lage der Nation: «Wir haben eindeutig erkannt, dass es eine tatsächliche, individuelle Freiheit ohne wirtschaftliche Sicherheit und Unabhängigkeit nicht geben kann.»
  • Pjotr Alexejewitsch Kropotkin: „Es kann kein Unterschied zwischen der Arbeit eines jeden Menschen gemacht werden. Das Messen der Arbeit an ihren Ergebnissen führt uns zur Absurdität; Das Teilen und Messen durch die Stunden, die wir für die Arbeit aufgewendet haben, führt uns ebenfalls zur Absurdität. Eine Sache bleibt: Die Bedürfnisse über die Werke stellen und zunächst das Recht auf Leben und später auf Komfort für alle, die ihren Anteil an der Produktion haben, anerkennen.“
  • Ein ausreichend hohes bis maximales BGE würde den bisherigen freien Markt stark verändern, es gäbe dann keine Reichen / Armen mehr.
  • Exkurs
    Nächstenliebe / Solidarität wird mehr, wenn man sie teilt. Machtmittel (Rang, Anteil am Geld) jedoch nicht.
  • Exkurs
    1. Parlamentswahlkämpfe und Wettbewerb im Markt sind Wettkämpfe. 2. Wettkämpfe um Machtmittel sind egoistisch / un-solidarisch. 3. Parlamentswahlkämpfe um Rang und Wettbewerb im Markt um Geld sind egoistisch / un-solidarisch. Das Ergebnis von Machtmittelkämpfen ist Machtmittelkonzentration, die respektlos gegenüber Machtmittelarmen ist. Sehr deutlich wird Machtmittelkonzentration / Verteilung von Machtmitteln in den 7 finanziellen Ligen.
  • Aktuelle Menschenrechte sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus.
  • Könige, Diktatoren, Richter, Manager und Unternehmer sind nicht gewählt. Das demokratische Wahlrecht, diese nicht durch Gewalt abzusetzen, sondern abzuwählen und neu zu wählen und zu Politikern in einer repräsentativen Demokratie mit Gewaltenteilung (Minister, Parlamentarier, Richter) zu machen oder den Besitz auf die Arbeitnehmer zu verteilen und die Angestellten in einem repräsentativ-demokratischen Unternehmen ihren Vorgesetzten wählen zu lassen ist jeweils ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Z. B. haben Minister den Neoliberalismus (Agenda 2010) zum Gesetz gemacht. Eine Stimme eines Parlamentariers (politische Klasse) hat mehr "Gewicht" / einen höheren Wert als eine Stimme eines Wählers.
  • Wikipedia über Präsidenten: "Der Historiker Thukydides (ca. 450 bis 390 v. Chr.) stellt Perikles, den herausragenden Staatsmann der glorreichen Tage Athens, als Meister der Überredungskunst dar, der seine Ära dominierte, und bezeichnet Athen als „dem Namen nach eine Demokratie, in Wirklichkeit aber eine Herrschaft des ersten Mannes“."
  • Karl Marx: "Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet."
  • Nachdenkseiten: "Parteien im linken Teil des politischen Spektrums erfüllen jedoch für die herrschenden Eliten eine wichtige Stabilisierungsfunktion. Nur sie können die Verlierer der herrschenden Wirtschaftsordnung, deren Interessen sie ja zu vertreten vorgeben, in einen politischen Konsens einbinden, wodurch der Status der herrschenden Eliten stabilisiert wird. Dafür werden ihre Vertreter dann mit geeigneten Privilegien und mit einem Platz an den Katzentischen im Palais der Machteliten belohnt. Damit die Parteien diese Pazifizierungsfunktion für die Klasse, deren Interessen zu vertreten sie vorgibt, erfüllen können, muß natürlich sichergestellt werden, dass in ihnen nicht Kräfte Einfluß gewinnen, die sich tatsächlich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen – also für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft. Für die Neutralisierung der Vertreter ernsthaft linker Positionen sind Ausgrenzungskriterien wichtig"
  • Antonin P. Kalina: "sind doch die politischen Rechte nichts anderes als ein Sicherheitsventil, mit Hilfe dessen die Inhaber der wirtschaftlichen Macht die Unzufriedenheit der Massen mit ihrer ungerechten Ausbeutungswirtschaft korrigieren. Und immer wenn das Proletariat versucht, seine politischen Rechte oder sogenannten Freiheiten für seine Klasseninteressen zu nutzen, wenden die Inhaber der wirtschaftlichen Macht staatliche Autorität und außerordentliche Maßnahmen an"
  • Das imperative Mandat in der repräsentativen Demokratie einzuführen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Eine Räterepublik (imperatives Mandat von Politikern) mit Räten auf mehreren Hierarchiestufen (wie in den Parteien bei repräsentativer Demokratie) stärkt theoretisch die Interessen der Wähler, praktisch bleibt von den Interessen der Wähler nach dem Durchlaufen der Hierarchie nach oben wenig übrig. Anwälte haben auch ein imperatives Mandat, aber manche Anwälte lassen sich von beiden Seiten bezahlen. Bürger wählen Politiker / Räte, die ihrerseits nicht die Bürger wählen. Vergleiche System Freundschaft: Wähle die Menschen, die auch Dich wählen. Kritik an den „Prinzipien der Volksherrschaft“ („Der-Aufstand-38-19")
  • Steve Williams (RLS NY): "Innerhalb progressiver Zusammenhänge ist die Rolle von Führungspersönlichkeiten ein kontroverses Thema, was mit einer langen und schmutzigen Geschichte unverantwortlicher Anführer – nicht aus der herrschenden Elite, sondern innerhalb der progressiven und linken Bewegung – zu tun hat. Anführer, die Informationen zurückhielten, ihre Position für Sonderprivilegien ausnutzten und Debatten im Keim erstickten, um ihre Stellung zu sichern, sind Teil einer belastenden Geschichte, mit der die Aktivisten sich auseinandersetzen müssen."
  • Dass Bürger und Angestellten selbst nach Diskussion durch Wahl die politischen Entscheidungen treffen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Eine direkte Demokratie in Gesellschaft und allen Organisationen mit Hierarchie stärkt bei Beachtung aller Machtmittel die Interessen der Machtmittelreichen, weil die Machtmittelreichen (z. B. Verlagsunternehmer der Medien-Organisationen, "Arbeitgeber"-Unternehmer, Produkthersteller und eventuell Waffenbesitzer) die Machtmittelarmen vor der Wahl so wie immer in diesem System besser beeinflussen können als umgekehrt. Beispiel Kapitalisten setzen Kapitalismus in der Schweiz durch. James Connolly: "Regierungen im Kapitalismus sind Komitees der Reichen, die sich um die Interessen der Kapitalisten kümmern."
  • Hierarchie bedeutet eine Aufwertung des Ranghöheren (verinnerlicht Narzissmus) und eine Abwertung des Rangniederen (verinnerlicht Selbstabwertung).
  • Nur nebenbei erwähnt: Die Diktatur der Mehrheit zeigt sich bei gleichmäßiger Verteilung oder geistig bei Ignoranz gegenüber der Existenz der anderen Machtmittel.
  • Könige hatten "Hofberichterstatter". Nach dem Wechsel von Monarchie zu Kapitalismus wurden Journalisten in Medienkonzernen die "Hofberichterstatter" der Kapitalisten. Moderne medial trainierte "Hofberichterstatter" der Herrschenden konstruieren und bewachen die "Matrix". Von Staatsgewalten und Kapitalisten unabhängige öffentlich-rechtliche Medien-Organisationen sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus. Die Chefs der öffentlich-rechtlichen Medien-Organisationen sind Gewinner (finanzielle Liga 5, Bosse einer Hierarchie) und verteidigen das System Diktatur der Gewinner.
  • Nationale Solidarität im eigenen Land ist ein Schritt in die gewünschte Richtung (prominent vertreten durch Sarah Wagenknecht), globale Solidarität ist auch ein Schritt (Hilfe für 3. Welt, politische und Kriegsflüchtlinge).

Diese bisherigen Entwürfe anderer sind auf dem Kontinuum der Systeme jeder für sich noch relativ weit vom linken Pol der Systeme entfernt.

Deshalb nachfolgend ein Entwurf mit Weg und Ziel, der sich dem linken Pol der Systeme weiter annähert als die obigen Entwürfe anderer.

 

 

Teil 2

 

Hier geht es weiter zu Teil 2

 

 

 

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Sie dürfen gerne über das Menschenrecht auf Aufklärung über Machtmethoden in diesem System der Diktatur der Gewinner reden

Aufklärung über Machtmethoden zum Menschenrecht

 

 

Andreas Stollberg
Experte, Machtberater, Ethikberater, Autor, Selfpublisher, Blogger
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