Entwicklung der (sozialliberalen) Regeln und Prinzipien der Mitmenschen in Anlehnung an Freundschaft und Partnerschaft

"Werbung: Dieses mediale Objekt wie jede Information wird rechtlich vielleicht als Werbung interpretiert."

 

Politische Schönheit

 

Freundschaft und Partnerschaft mit Freiheit und Solidarität sind viel schöner als Machtmittelkampf mit Machtmitteln um Machtmittel und Ergebnis Hierarchie und Machtmittelkonzentration bei Gewinnern und Machtmittelarmut bei Verlierern. Deshalb sind die Regeln und Prinzipien der Mitmenschen in Anlehnung an Freundschaft und Partnerschaft politisch viel schöner als repräsentative Demokratie und Marktwirtschaft.

 

 

Systemisch bedingte Lebensprobleme

 

Kapitalisten, Manager und Minister sind objektiv Gewinner im Machtmittelkampf. Sie sind objektiv kein Gewinner im Machtmittelkampf? Dann haben Sie mehrere Probleme in Ihrem Leben. 1. das System Herrschaft der Gewinner und 2. Ihr Verlieren sind die Ursachen dieser Probleme.

Beispiele

  • Sie haben kein Geld für eine Reparatur der Mobilie, eine Bildungsreise oder Eigentumsimmobilie, während die Gewinner das Geld haben. Sie sind somit von der Gesellschaft ausgegrenzt.
  • Sie sind Befehlsempfänger in einer Hierarchie, während die Gewinner Unternehmer oder Minister Befehlshabende sind. Sie sind z. B. linker Journalist nahe am linken Pol der Systeme und versehentlich von einer profitorientierten Medien-Organisation eingestellt worden. Sie wollen ihre eigene Meinung frei sagen und senden, aber haben Befehl vom leitenden Besserverdiener Chefredakteur gemäß ihrem Arbeitsvertrag nur kapitalistische Propaganda / keine Kritik am Kapitalismus zu senden.
  • Allgemeines Lebensproblem von Machtmittelarmen: Machtmittelarme wollen ein gleichwertiges und somit gleich mächtiges Mitglied der Gruppe sein, was sie nicht sind und was egoistische Machtmittelreiche verhindern wollen.

 

Nachfolgend geht es nicht um egoistische maximale Karriereberatung, sondern um die Suche nach solidarischen Lösungen für Ihre Lebensprobleme.

 

 

Bisherige Entwürfe anderer

 

Schaut man sich die bisherigen Entwürfe anderer an, so kann man Fortschritte erkennen, aber auch die Herrschaftslegitimation von Herrschenden bzw. Propaganda und Werbung vorhandener Systeme.

  • Marx: "Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht."
  • Steve Williams (RLS NY): "Die herrschende Klasse, so stellte Antonio Gramsci fest, besitzt nicht nur die staatlichen Zwangsmittel, sondern kann auch eine moralische und intellektuelle Führungsrolle einnehmen. Dadurch gelingt es ihr, neben dem anhaltenden Zwang auch das Einverständnis der von ihr beherrschten Klassen zu erlangen, indem sie diese davon überzeugt, dass das Interesse der Herrschenden das Interesse aller ist."

Die genannten bisherigen Entwürfe verändern jeder für sich deshalb nur einzelne Details, nicht das ganze System.

Beispiele

  • Gründungen von Gewerkschaften (hierarchisches Bündnis der Angestellten gegen die Unternehmensbesitzer / deren Manager), die ein paar Euro mehr für jeden und etwas bessere Arbeitsbedingungen fordern, aber die Hierarchie im Unternehmen und die Verteilung der Gewinne auf die Hierarchie strukturell unangetastet lassen, sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus.
  • "Soziale Marktwirtschaft" ist etwas Sozialismus (z. B. Kindergeld, Rente oder Subventionen für Konzernbesitzer). Sie ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Die Machtmittelreichen beeinflussen mit Informationen, Geld, Rang, Regeln, Produkten und Waffen in der repräsentativen Demokratie mit Markt und Menschenrechten die Psyche und das Verhalten ihrer Untertanen so, dass diese während der Arbeitszeit ihre Befehle und Spielregeln befolgen und in der Freizeit konsumieren statt rebellieren. Die Machtmittelreichen können die beeinflussten Untertanen CDU-SPD-Kanzler (z. B. Schröder) wählen lassen. Im diesem System entscheiden gewählte Politiker und Karrieremenschen bei Wahlen nicht solidarisch.
  • Ingar Solty: "Ganz konkret begründete Albert Einstein (1949) seine Überzeugung damit, dass die kapitalistische Privatwirtschaft durch eine geplante, sozialistische Gemeinwirtschaft zu ersetzen sei, da im Kapitalismus «privates Kapital dazu tendiert, in wenigen Händen konzentriert zu werden – teils aufgrund der Konkurrenz zwischen den Kapitalisten und teils, weil die technologische Entwicklung und die wachsende Arbeitsteilung die Entstehung von größeren Einheiten auf Kosten der kleineren vorantreiben. Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist eine Oligarchie von privatem Kapital, dessen enorme Kraft nicht einmal von einer demokratisch organisierten politischen Gesellschaft überprüft werden kann. Dies ist so, da die Mitglieder der gesetzgebenden Organe von politischen Parteien ausgewählt sind, die im Wesentlichen von Privatkapitalisten finanziert oder anderweitig beeinflusst werden und in der Praxis die Wähler von der Legislative trennen. Die Folge ist, dass die ‹Volksvertreter› die Interessen der unterprivilegierten Schicht der Bevölkerung nicht ausreichend schützen. Außerdem kontrollieren unter den vorhandenen Bedingungen die Privatkapitalisten zwangsläufig direkt oder indirekt die Hauptinformationsquellen (Presse, Radio, Bildung). Es ist deshalb äußerst schwierig und, für den einzelnen Bürger in den meisten Fällen fast unmöglich, objektive Schlüsse zu ziehen und in intelligenter Weise Gebrauch von seinen politischen Rechten zu machen.» "
  • Weniger Markt ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Eine "soziale Marktwirtschaft" begrenzt die Bildung von Angebotsmonopolen auf dem Markt. Eine repräsentative Demokratie mit Menschenrechten und weniger Markt ("demokratischer Sozialismus" von SPD und Linke seit 1989) schwächt die Chancen und Risiken am Markt, aber behält den Rest vom System repräsentative Demokratie mit Markt (Herrschaft der Gewinner über die Verlierer) bei. Sarah Leonard : "Eine sozialistische Perspektive muss sich endlich von dem sozialdemokratischen Diskurs verabschieden". Vergleiche BGE.
  • Ingar Solty: "«Die Gesellschaften, in denen wir leben», schrieb vor ein paar Jahren Axel Honneth, sind «durch einen höchst irritierenden, schwer zu erklärenden Zwiespalt geprägt». Einerseits ist «das Unbehagen über den sozioökonomischen Zustand, über die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahrzehnten enorm angewachsen». Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich wahrscheinlich «niemals so viele Menschen gleichzeitig über die sozialen und politischen Folgen empört, die mit der global entfesselten Marktökonomie des Kapitalismus einhergehen». Andererseits aber scheint «dieser massenhaften Empörung jeder normative Richtungssinn, jedes geschichtliche Gespür für ein Ziel der vorgebrachten Kritik zu fehlen, sodass sie eigentümlich stumm und nach in-nen gekehrt bleibt; es ist, als mangele es dem grassierenden Unbehagen an dem Vermögen, über das Bestehende hinauszudenken und einen gesellschaftlichen Zustand jenseits des Kapitalismus zu imaginieren»"
  • Die aktuellen Menschenrechte um das bedingungslose Existenzminimum zu ergänzen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Ein BGE am Existenzminimum oder am Mindestlohn stärkt das Menschenrecht zur freien Wahl der Arbeit, aber behält den Rest vom System repräsentative Demokratie mit Markt (Herrschaft der Gewinner über die Verlierer) bei. Vergleiche demokratischer Sozialismus.
  • Alex Demirović: "Die Lohnform ist die soziale Form, die es ermöglicht, alle anderen Formen der Ausbeutung und Herrschaft zu reproduzieren. Ohne diese Formen zu verändern, ist auch die Änderung der kapitalistischen Verhältnisse nicht denkbar – also ohne die Überwindung der Lohnarbeit, also der Tatsache, dass das menschliche Arbeitsvermögen eine Ware ist, die für den Arbeitsmarkt formiert werden muss und sich dort bemühen muss, zu Marktpreisen jemanden zu finden, der einen Bedarf an dieser Ware hat. Mit allen Risiken für die Individuen, ohne Arbeit und Einkommen zu bleiben, zu wenig zu verdienen oder das eigene Arbeitsvermögen zu ruinieren und um den Genuss des eigenen Lebens gebracht zu werden."
  • Bernie Sanders: "Die Bill of Rights schützt uns zwar vor der Tyrannei einer repressiven Regierung, aber ein Großteil des Establishments möchte die Amerikaner*innen dazu bringen, sich der Tyrannei von Oligarch*innen, multinationalen Großunternehmen, Wall-Street-Banken und Milliardär*innen zu unterwerfen. 1944 hat Roosevelt eine Bill of Rights der ökonomischen Grundrechte vorgeschlagen."
  • Roosevelt 1944 in seiner Rede zur Lage der Nation: «Wir haben eindeutig erkannt, dass es eine tatsächliche, individuelle Freiheit ohne wirtschaftliche Sicherheit und Unabhängigkeit nicht geben kann.»
  • Exkurs
    Nächstenliebe / Solidarität wird mehr, wenn man sie teilt. Machtmittel (Rang, Anteil am Geld) jedoch nicht.
  • Exkurs
    1. Parlamentswahlkämpfe und Wettbewerb im Markt sind Wettkämpfe. 2. Wettkämpfe um Machtmittel sind egoistisch / un-solidarisch. 3. Parlamentswahlkämpfe um Rang und Wettbewerb im Markt um Geld sind egoistisch / un-solidarisch. Das Ergebnis von Machtmittelkämpfen ist Machtmittelkonzentration, die respektlos gegenüber Machtmittelarmen ist. Sehr deutlich wird Machtmittelkonzentration / Verteilung von Machtmitteln in den 7 finanziellen Ligen.
  • Aktuelle Menschenrechte sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus.
  • Könige, Diktatoren, Richter, Manager und Unternehmer sind nicht gewählt. Das demokratische Wahlrecht, diese nicht durch Gewalt abzusetzen, sondern abzuwählen und neu zu wählen und zu Politikern in einer repräsentativen Demokratie mit Gewaltenteilung (Minister, Parlamentarier, Richter) zu machen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus.
  • Wikipedia über Präsidenten: "Der Historiker Thukydides (ca. 450 bis 390 v. Chr.) stellt Perikles, den herausragenden Staatsmann der glorreichen Tage Athens, als Meister der Überredungskunst dar, der seine Ära dominierte, und bezeichnet Athen als „dem Namen nach eine Demokratie, in Wirklichkeit aber eine Herrschaft des ersten Mannes“."
  • Karl Marx: "Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet."
  • Das imperative Mandat in der repräsentativen Demokratie einzuführen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Eine Räterepublik (imperatives Mandat von Politikern) mit Räten auf mehreren Hierarchiestufen (wie in den Parteien bei repräsentativer Demokratie) stärkt theoretisch die Interessen der Wähler, praktisch bleibt von den Interessen der Wähler nach dem Durchlaufen der Hierarchie nach oben wenig übrig. Anwälte haben auch ein imperatives Mandat, aber manche Anwälte lassen sich von beiden Seiten bezahlen. Es gibt einige "Feministinnen", die wollen die Macht einer Managerin oder Ministerin und sind somit Karrieremenschen, aber nicht links. Bürger wählen Politiker / Räte, die ihrerseits nicht die Bürger wählen. Vergleiche System Freundschaft: Wähle die Menschen, die auch Dich wählen. Kritik an den „Prinzipien der Volksherrschaft“ („Der-Aufstand-38-19")
  • Steve Williams (RLS NY): "Innerhalb progressiver Zusammenhänge ist die Rolle von Führungspersönlichkeiten ein kontroverses Thema, was mit einer langen und schmutzigen Geschichte unverantwortlicher Anführer – nicht aus der herrschenden Elite, sondern innerhalb der progressiven und linken Bewegung – zu tun hat. Anführer, die Informationen zurückhielten, ihre Position für Sonderprivilegien ausnutzten und Debatten im Keim erstickten, um ihre Stellung zu sichern, sind Teil einer belastenden Geschichte, mit der die Aktivisten sich auseinandersetzen müssen."
  • Dass Bürger und Angestellten selbst nach Diskussion durch Wahl die politischen Entscheidungen treffen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Nur nebenbei erwähnt: Die Diktatur der Mehrheit zeigt sich nur bei formaler Betrachtung / Ignoranz gegenüber der Existenz der anderen Machtmittel. Eine direkte Demokratie in Gesellschaft und allen Organisationen mit Hierarchie stärkt bei Beachtung aller Machtmittel die Interessen der Gewinner, weil die Gewinner die Verlierer vor der Wahl so wie immer besser beeinflussen können als umgekehrt. Beispiel Kapitalismus in der Schweiz.
  • Könige hatten "Hofberichterstatter". Nach dem Wechsel von Monarchie zu Kapitalismus wurden Journalisten in Medienkonzernen die "Hofberichterstatter" der Kapitalisten. Moderne medial trainierte "Hofberichterstatter" der Herrschenden konstruieren und bewachen die "Matrix". Von Staatsgewalten und Kapitalisten unabhängige öffentlich-rechtliche Medien-Organisationen sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus. Die Chefs der öffentlich-rechtlichen Medien-Organisationen sind Gewinner (finanzielle Liga 5, Bosse einer Hierarchie) und verteidigen das System Herrschaft der Gewinner.

Diese bisherigen Entwürfe sind auf dem Kontinuum der Systeme jeder für sich noch relativ weit vom linken Pol der Systeme entfernt.

Päpste, Könige, Diktatoren, Minister, Richter, Kapitalisten, Manager können die Informationen der Untertanen Wissenschaftler einfach ignorieren, wenn die Erkenntnisse der Wissenschaft ihre Macht gefährden könnten. Freunde hören ihren Freunden Wissenschaftler zu.

 

 

Entwurf

 

Vor dem Schreiben der Fachbuchreihe hatte ich mich schon mit dem Thema Ethik beschäftigt, aber erkannt, dass ich mich erst intensiver mit dem Thema Macht beschäftigen und mich dabei von Propaganda und Werbung der Gewinner / Herrschaftslegitimationen befreien muss, um besser ethische Regeln entwickeln zu können. Deshalb gibt es jetzt von mir nur einen Entwurf dazu, aber kein fertiges Konzept für eine Verfassung. Siehe die Äußerungen dazu vom Bundespräsident Gauck und Roland Jahn.

 

 

Selbstermächtigung aller Verlierer

 

Wer hat die Spielregeln Monarchie, Diktatur, (repräsentative) Demokratie und Kapitalismus im eigenen Interesse konstruiert und durchgesetzt? Der alte Adel, Gewinner wie Diktatoren, Kapitalisten, deren Minister, Think Tanks. Nicht die Sklaven oder genauer nicht Freunde und Partner.

Die Probleme bei der Konstruktion eines Systems in Anlehnung an Freundschaft und Partnerschaft sind erstens die existierenden Machtmittel (z. B. Infos, Geld, Rang, Diamanten, Waffen, Untertanen) und zweitens zu vielen Menschen, die nach Besitz von Machtmitteln wie z. B. Geld und Diamanten süchtig sind (Sprüche: "Bei Geld hört die Freundschaft auf". "Diamonds are a girl best friends") und sich als Gewinner diese Machtmittel nehmen (The winner takes it all).

Wenn ich an gerechte Freiheit für alle / Freundschaft und Partnerschaft denke, dann finde ich Herrschaftslegitimationen nicht überzeugend. Nicht Herkunft des Adels, nicht "Leistung" / Erfolg im Machtmittelkampf. Auch nicht die Herrschaft der Philosophenkönige. Eine Herrschaftslegitimation ist eine Meinung / Begründung, warum ein Gewinner mehr Machtmittel bekommen sollte als ein Verlierer.

Wikipedia über "Umfassende Demokratie" von Takis Fotopoulos: "Der Ausgangspunkt für Fotopoulos’ Werk ist, dass sich die Welt in einer „multidimensionalen (politischen, wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und kulturellen) Krise“ befinde, die durch die Konzentration der Macht in den Händen von Eliten, als Folge der Marktwirtschaft, der repräsentativen Demokratie und anderen Formen von hierarchischen Strukturen hervorgerufen werde. Takis Fotopoulos schlägt die Schaffung „einer neuen Form der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Organisation vor, welche auf all diesen Ebenen für eine gleichberechtigte Aufteilung der Macht unter den Bürgerinnen und Bürgern sorgt“"

Wenn Wölfe / beißwütige Kampfhunde A / süchtige Gewinner das Problem sind, dann gibt es zwei Möglichkeiten.

Erstens können die Verlierer C noch stärkere Kampfhunde B rufen, die die Kampfhunde A entmachten (ihre überdurchschnittlich vorhandenen Machtmittel verteilen) und die Kampfhunde A durch die Macht von Herrschenden (vergleiche Eltern), der Mehrheit, Psychotherapeuten von deren Sucht befreien. Aber danach sind die beißwütigen Kampfhunde B das Problem. Anders formuliert:

Beispiele

  • Bürger / Linke C rufen König / Staatspräsident B gegen paramilitärische Räuberbanden / Kapitalisten A. Danach ist der König / Staatspräsident das Problem.
  • Kapitalisten C (potentielle Verlierer) rufen NS-Führer B gegen rebellische Linke A. Danach ist der NS-Führer das Problem.

Zweitens können Verlierer den Klassenkampf-Machtmittelkampf trainieren / sich solidarisch miteinander gleich weit in Selbstmanagement und allen Machtmitteln ermächtigen, dass diese sich gegen beißwütige Kampfhunde / süchtige Gewinner und ausländische imperialistische Herrschaftssysteme verteidigen können, sodass süchtige Gewinner ihre überdurchschnittlichen Machtmittel (z. B. Geld und Rang) verlieren und nicht mehr bekommen und ohne Herrschaftsmachtmittel nicht mehr herrschen können.

  • Spruch: "Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selbst und solidarisch tun!"
  • Veronica Gago: "Revolution ... widerstreitende Kräfte miteinander ringen ... abhängig von funktionierenden Strukturen der (solidarischen) Sorge und Selbstsorge, als Voraussetzung dafür, überhaupt Kraft zum Kämpfen zu finden."

Herrschaftslegitimation, Geld, Rang und Besitzrechte sind nur Informationen. Ein Sender erhält Macht dadurch, dass der Empfänger diese Informationen als machtvoll akzeptiert. Willie Baptist: "gibt es in der ganzen Weltgeschichte keinen einzigen Fall, wo eine dumme Kraft sich erhob und die schlaue Macht besiegte." Produkte und Waffen haben Macht auch ohne Akzeptanz des Empfängers.

Die Verlierer können aufhören, nach den Informationen der Chefs und der Medien-Organisationen, dem Geld der Arbeitgeber und einem Rang in der Hierarchie zu streben. Die Verlierer können die Machtmittel Informationen, Geld, Rang, Regeln der Gewinner ablehnen statt zu akzeptieren. Die Verlierer können sich via Internet mit Wissenschaftlern und miteinander verbinden und können Produkte nutzen (z. B. eigene Kommunikationstechnik, Mobilien, Immobilien).

Eine friedliche Revolution der Verlierer (Sklaven) gegen die Gewinner (Sklavenbesitzer) im Machtmittelkampf.

Verlierer (Sklaven) können sich notfalls zur Selbstbefreiung und Verteidigung bewaffnen gegen die Bewaffneten (Sklaventreiber) im Herrschaftsapparat der herrschenden Gewinner (Sklavenbesitzer).

 

 

Warum die Regeln der Mitmenschen (Fernziel) so wichtig sind

 

  • Ohne Gesetze unterdrücken Machtmittelreiche die Machtmittelarmen.
  • Gesetze der Gewinner können diese Unterdrückung verschärfen, z. B. Sklavereigesetze.
  • (Sozialliberale) Regeln der Mitmenschen in Anlehnung an Freundschaft und Partnerschaft können die Freiheit der bisherigen Gewinner auf ein durchschnittliches Maß beschränken, damit auch die bisherigen Verlierer durchschnittlich frei sein können. Zusätzlich können diese Regeln die Freiheit aller erhöhen / nur möglichst wenig beschränken.

Abkürzung ab hier: Regeln der Mitmenschen = Regeln der Mitmenschen in Anlehnung an Freundschaft und Partnerschaft

 

 

Regeln der Mitmenschen (Fernziel) in Kurzform

 

Jeder kann frei tun und lassen, was er will.

  • Menschenrechte

 

Außer es beschränkt zu sehr die Freiheit anderer.

Deshalb solidarisches Verbot der Anwendung von Machtmethoden, die zu sehr die Freiheit anderer beschränken.

  • "Du sollst nicht töten"
  • "Du sollst nicht überdurchschnittlich viel Machtmittel sammeln, um andere zu versklaven"

 

Zusätzlich ein Gebot der Solidarität

  • Keine unterlassene Hilfeleistung

 

 

Warum die Solidarität der Verlierer so wichtig ist

 

  • Alle Verlierer (inkl. Tiere) und auch Gewinner leben gemeinsam im System Herrschaft der Gewinner. In naher Zeit können Gewinner durch Computer und Roboter die Verlierer unterdrücken oder von ihrem Herrschaftsgebiet verjagen.
  • US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders: "wenn wir je eine Vision gebraucht haben, um unsere Bürger*innen im Kampf für Gerechtigkeit, Anstand und menschliche Würde zu vereinen, dann heute"
  • Die Gewinner / Machtmittelreichen besitzen und wenden Informationen, Geld, Rang, Regeln, Produkte und Waffen an. Die Verlierer / Machtmittelarmen besitzen und wenden nur Informationen an.
  • Die Gewinner / Machtmittelreichen wenden die Methode Hierarchie an. Das Management sorgt im eigenen Interesse für das Bündnis seiner Untertanen. Die Machtmittelarmen können im Interesse jedes einzelnen die Methode Freundschaft / Solidarität anwenden.
  • Im Machtmittelkampf / Klassenkampf zwischen (rechten) Machtmittelreichen und (linken) Machtmittelarmen können die Linken nur gewinnen, wenn sie Selbstmanagement und professionell und charmant das Machtmittel Information für Freundschaft / Solidarität und soweit vorhanden die wenigen anderen Machtmittel anwenden.
  • Bernie Sanders: "Das oberste ein Prozent mag zwar über enormen Reichtum und Macht verfügen, aber letzten Endes ist es eben nur ein einziges Prozent. Wenn sich die 99 Prozent zusammenschließen, können wir die Gesellschaft verwandeln."

 

 

Verlierer solidarisieren / verbünden sich. Weiterentwicklung der Regeln der Mitmenschen (Fernziel). Gedanken / Worte.

 

Allgemeiner Fall (Linke, Rechte)

Ein Mensch kann sich selbst mit Selbstmanagement zu einem Karrieremenschen oder zu einem solidarischen Menschen entwickeln. Jeder kann das System (besonders das System kleinerer Organisationen) etwas in Richtung Macht-Haben-System (Herrschaft) oder in Richtung Sein-System (Freundschaft) verändern.

Linke im weiteren Sinne (jedenfalls keine Kapitalisten oder NS-Führer) können den Zusammenhang zwischen ihren Lebensproblemen und den Herrschaftslegitimationen der Gewinner erkennen.

Steve Williams (RLS NY): "Sobald Menschen echte Beziehungen miteinander aufbauen und die Strukturen erkennen, die ihre Probleme verursachen, sehen sie sich selbst eher in der Lage, etwas zu verändern"

 

Linke im weiteren Sinne können erstens ihre bisherigen und aktuellen Lebenserfahrungen / Lebensprobleme (z. B. Leiden, finanzielle relative Armut, Befehlsempfänger in Hierarchie oder Ausgrenzung) mit Systemen und die daraus entstandenen Visionen / Lösungen für diese Lebensprobleme (z. B. BGE, direkte Demokratie) besprechen. Mit dem durch Selbstmanagement gestärkten Gefühl der Nächstenliebe können diese die Lösungen für die Lebensprobleme des anderen verstehen.

  • Ingar Solty: "Wer hat ein objektives Interesse an einer solchen Ordnung und ist damit der natürliche Träger der sozialistischen Bewegung?"
  • Sophie Scholl 1940: „Wir haben alle unsere Maßstäbe in uns selbst, nur suchen wir sie zu wenig.“
  • Steve Williams (RLS NY): "Sich nur auf die Strukturen gesellschaftlicher und politischer Unterdrückung und Ausbeutung zu konzentrieren und gleichzeitig das Leiden und die Verletzungen der Individuen zu ignorieren, kann Gift für den Aufbau einer starken Organisation sein."
  • Revolte Springen: "Und je mehr wir uns zusammentun, solidarisch und mit Herz, halten wir den Repressionen stand, der Trauer und dem Schmerz"

 

Linke im weiteren Sinne können sich zweitens über Herrschaftslegitimationen (Propaganda und Werbung der Gewinner Könige, Diktatoren, Kapitalisten und Minister) allgemein informieren. Siehe Thema Macht. Z. B. Herrschaftslegitimation "Leistung" für Herrschaft der Reichen durch finanziellen Reichtum. Z. B. Herrschaftslegitimation "gewählt" für Herrschaft der Minister durch Herrschaftsapparat Staat.

In Diskussionen über die Lebensprobleme der Verlierer nennen Gewinner diese Herrschaftslegitimation.

 

Unterstützt durch das Gefühl der Nächstenliebe / Solidarität können Verlierer gemeinsam wegen der neuen Erkenntnisse (siehe erstens und zweitens) ihre eigene Vision für das System / Regeln auf dem Kontinuum der Systeme weiter von dem rechten Pol Macht-Haben entfernen und näher zum linken Pol der Systeme herrschaftsfreies Sein verschieben. Z. B. der eine ergänzt das BGE um direkte Demokratie. Z. B. der andere ergänzt direkte Demokratie um das BGE. Beide befreien ihren Geist von jeweils einer Herrschaftslegitimation.

  • Ingar Solty: "Welche Bündnisse führen zu einer sozialistischen Politik? ... geht es um eine Transformation, bei der die Verschiebung von internationalen Kräfteverhältnissen entscheidend ist, die Spielräume eröffnet?"
  • Steve Williams (RLS NY): "Weil wir wissen, dass Individuum und Gesellschaft sich gegenseitig beeinflussen, wollen wir nicht nur die Politik, Strukturen und Systeme der Gesellschaft transformieren, sondern auch das Individuum und seine Beziehungen."
  • Steve Williams (RLS NY): "Organisationen müssen sich bemühen, eine gemeinsame Vision gesellschaftlicher Transformation zu identifizieren und auszuarbeiten. Dies ist offensichtlich keine geringfügige Aufgabe, und es braucht Zeit, um das zu diskutieren, was nicht in erster Linie mit den alltäglichen Kämpfen zusammenhängt. Letztlich geht die Verantwortung, eine solche Perspektive zu formulieren, über die einzelnen Organisationen hinaus. Vielmehr muss die breitere Bewegung eine solche übergreifende Vision zum Ausdruck bringen. Die Abwesenheit einer klar artikulierten Vision ist eine der zentralen Schwächen der Linken in den Vereinigten Staaten und in vielen anderen Teilen der Welt, insbesondere nach dem Kollaps der staatssozialistischen Experimente des 20. Jahrhunderts."

 

Eine Liste von Beispielen zu jeder Regel der Mitmenschen ist hilfreich für das Verständnis / gegen Falschinterpretationen der Regeln.

 

International / weltweit

Hermann Broch (vermutlich): „Ehe nicht der Mensch das Gefühl des Weltbürgertums bekommt, (..) wird es auf dem apokalyptischen Weg weitergehen.“

 

These

Letztendlich an diesem linken Pol der Systeme angelangt werden aus Gewinnern und Verlierern dann gleich wertvolle / gleich mächtige Mitmenschen. Aus strategisch Verbündeten werden durch Nächstenliebe und Verständnis ideologisch Vereinte.

 

Bis hier sind Salonlinke mit Lippenbekenntnissen noch dabei.

 

Schwächende Alternative zum Bündnis: Allein.

Charles Bukowski: "Ich hasse Menschen nicht. Ich fühl mich einfach besser, wenn sie nicht in der Nähe sind."

 

 

Weiterentwicklung und Durchsetzung der jeweiligen Regeln der Mitmenschen (Nahziel). Aktivitäten.

 

Nahe Ziele propagierend / aktiv anstrebend

Mario Candeias: „Der Begriff Sozialismus versucht die unterschiedlichen Interessen und Bewegungen im Sinne «revolutionärer Realpolitik» so zu verknüpfen, dass sie sich nicht «nur erreichbare Ziele steckt und sie mit den wirksamsten Mitteln auf dem kürzesten Wege zu verfolgen weiß», sondern «in allen ihren Teilbestrebungen in ihrer Gesamtheit über den Rahmen der bestehenden Ordnung» hinausgehen (Luxemburg 1903: 373).“

Beispiele für nahe Ziele

  • Wenn die Grünen zu neoliberal sind, dann könnten die Linken leicht grüner als die Grünen werden
  • Beispiel
  • Infos über Nahziele (z. B. Wahlprogramm) und baldige politische Entscheidungen (z. B. Volksentscheid)
  • 1. Ökologisches und soziales gutes Angebot ÖPNV
  • 2. Verkehrsgeld vom Finanzamt zusätzlich zum Existenzminimum / Mindestlohn oder kostenlose Bus- und Bahncard 100
  • Ingar Solty: "In welchem Verhältnis stehen eine neue Klassenpolitik und eine populare Politik, ein kluger linker Populismus zueinander?"
  • Vor und im Volksentscheid Infos auf das große Konzept / ferne Ziel linker Pol der Systeme
  • Aktionen vieler (Streik, Besetzung, Blockade)
  • Dr. Martin Luther King: "Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde."
  • Teilnehmer bestreiken den nicht ökologischen und nicht sozialen aktuellen Straßenverkehr, Autos der Teilnehmer besetzen und blockieren morgens die Einfallstraßen der Großstädte. Ein Spaß für die Teilnehmer und verlängerte Pause / Zeit zum Nachdenken für die Blockierten.
  • Gegner: Großaktionäre der Autoindustrie, die entschieden haben, den ÖPNV zu behindern, wo die Handlanger Angestellte der Autoindustrie nur können.
  • Für weitere Beispiele eher geeignete Bereiche
  • Dort wo sich Machtmittel konzentrieren. Z. B. Großstädte (Babylon)
  • Für weitere Beispiele eher ungeeignete Bereiche
  • Mario Candeias: "Ausbau bedürfnisorientierter sozialer Infrastrukturen öffentlicher Gesundheit, Pflege, Erziehung und Bildung, Forschung, sozialer Dienste, Ernährung und Schutz unserer natürlichen Umwelten, Pflege menschlicher Beziehung."

 

 

Der Weg zum Fernziel. Aktivitäten.

 

Die Anhänger der Regeln können das existierende System auf dem Kontinuum der Systeme weiter von dem rechten Pol der Systeme Macht-Haben entfernen und näher zum linken Pol der Systeme herrschaftsfreies Sein verschieben.

Reflektiert.

  • Steve Williams (RLS NY): "wir durch konstante, gründliche und ehrliche Reflexion zu richtigen Einschätzungen kommen ... unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten zu verbessern"
  • Veronica Gago: "weil jede einzelne Aktion daraufhin befragt werden kann und muss, inwiefern sie von revolutionärer Dynamik erfüllt ist"

Verbündet.

Steve Williams (RLS NY): "Organisationen müssen bereit sein, Zeit, Energie und Ressourcen in die Unterstützung von Verbündeten zu stecken, die an anderen Themen und Orten arbeiten."

 

National und international.

Steve Williams (RLS NY): "Die Ursachen der Probleme sind global; um das Ziel zu erreichen, braucht es daher nicht weniger als eine weltweite soziale Bewegung, die willens und fähig ist, Kapitalismus, Imperialismus ... entgegenzutreten und für Gerechtigkeit auf der ganzen Welt zu kämpfen."

 

 

Entwicklung hin zum Fernziel

 

Die Anhänger der Regeln können nur in Gedanken theoretisch das existierende System Schritt für Schritt auf dem Kontinuum der Systeme weiter von dem rechten Pol der Systeme Macht-Haben entfernen und näher zum linken Pol der Systeme herrschaftsfreies Sein verschieben.

Wie sich eine Gesellschaft tatsächlich entwickelt, hängt ab wer den Machtmittelkampf Linke versus Rechte aktuell gewinnt und als Gewinner-Gruppe (z. B. Mehrheit) etwas mehr von seinen erwünschten Regeln als gesellschaftliche Regeln durchsetzen kann.

  • Veronica Gago: "Feld des Forschens und Experimentierens, ein Terrain, auf dem widerstreitende Kräfte miteinander ringen."
  • Ingar Solty: "«Sozialismus«-Konzeptionen müssen sich also irgendwann auch der Frage stellen, wie diese strukturelle Macht des Kapitals gebrochen werden kann."
  • Ingar Solty: "Die konkrete Ausgestaltung des Sozialismus wird vom Stand der Entwicklung, den inneren und den äußeren Kräfteverhältnissen abhängen."

Rückschläge sind möglich.

Ingar Solty: "Die kapitalistischen Staaten würden alle ihnen zur Verfügung stehenden Machtressourcen einsetzen, um den Sozialismus zu Fall zu bringen"

 

 

Zuletzt Durchsetzung der Regeln der Mitmenschen (Fernziel). Aktivitäten.

 

Regeln sind erst dann wirksam, wenn sie z. B. von den Herrschenden oder der Mehrheit gegen Gegner durchgesetzt werden.

Zur Durchsetzung der Regeln der Mitmenschen ist Machtanwendung der bisherigen Verlierer (Sklavenaufstand) gegen egoistische, machtgierige Gewinner / Herrscher notwendig. Verhältnismäßig wäre die gleiche Machtanwendung, die Gewinner bisher gegen Verlierer angewandt haben.

  • Typische Machtmethoden z. B. in der repräsentativen Demokratie plus Marktwirtschaft und Menschenrechte sind Verarmung und Inhaftierung.
  • Mitmenschen können verhältnismäßig sich outende Systemgegner (veröffentlichen Propaganda für System Herrschaft der Gewinner) unter den Durchschnitt an Machtmitteln verarmen lassen und können Verbrecher, die gegen die Regeln der Mitmenschen verstoßen, inhaftieren.

Hinweis: Rechte sind aufgrund ihrer niederen Moral grausam zu Systemgegnern. Linke / Mitmenschen werden aufgrund ihrer höheren Moral so behutsam wie möglich mit Systemgegnern umgehen.

 

 

 

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Sie dürfen gerne über das Menschenrecht auf Aufklärung über Machtmethoden in diesem System der Herrschaft der Gewinner reden

Aufklärung über Machtmethoden zum Menschenrecht

 

 

Andreas Stollberg
Experte, Machtberater, Ethikberater, Autor, Selfpublisher, Blogger
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