Interview mit GEA - 2010/06/10

Vorbemerkung

Nachfolgend finden Sie meine vollständigen Antworten auf die Fragen, die mir Herr Michael Merkle vom Reutlinger General-Anzeiger am 8.6.10 per Email geschickt hat. Ich habe ihm meine Antworten am 10.6.10 per Email zugesandt. Das Interview wurde nicht von der Zeitung veröffentlicht, nach mir vorliegenden Informationen aus Emails vom GEA auf Anweisung "von oben". Meinungsfreiheit ist bekanntlich in kapitalistischen Systemen die Freiheit der Besitzer von Medienkonzernen, ihnen zu unangenehme Meinungen nicht in ihren Medien zu veröffentlichen.

 

In der Zeitung nicht veröffentlichtes Interview

Frage : Alter:

38

Frage : Beruf:

Selbständiger Tourismuswerbetreibender und wissenschaftlicher Berater für Ethik in Medien, Wirtschaft und Politik

Frage : Verliebt, verlobt, verheiratet?

Meine Lebensgefährtin ist Erzieherin und hat zwei Kinder. Ihr Hobby ist der Tierschutz.

Frage : Sternzeichen:

Steinbock

Frage : Parteizugehörigkeit?

Solange mein Konzept „mehr Machtfairteilung“ inklusive Menschenrechte zwischen den Wahlprogrammen der aktuellen Parteien steht, biete ich es parteilos an. Dem modernen Adel allgemein und damit auch dem Politikadel sind Machtfairteilung und Menschenrechte mit wenigen Ausnahmen ein Dorn im Auge.

Frage : Welches Buch lesen Sie gerade?

Für mein zukünftiges eigenes Buch lese ich zur Zeit
eines über die Machtmethoden der Anführer einer bestimmten Sekte und parallel dazu
zwei über die Machtmethoden der Anführer einer bestimmten Diktatur.

Frage : Was ist Ihr Lieblingsort?

Dort, wo Menschen miteinander anstatt gegeneinander leben und wo die Menschen auch Tiere artgerecht leben lassen.

Frage : Wo trifft man Sie nie?

Man trifft mich z.B.

  • erstens nicht bei dem Teil der Linken, der in den massenhaften Menschenrechtsverletzungen des Politikadels der DDR keine Fehler sieht und
  • zweitens auch nicht bei dem Teil der Rechten, der in den massenhaften Menschenrechtsverletzungen des alten Adels in der Monarchie und des Politikadels und Geldadels des Dritten Reiches keine Fehler sieht und
  • drittens auch nicht bei dem Teil der SPD und dem neoliberalen Teil der Liberalen, die beide in den massenhaften Menschenrechtsverletzungen des modernen Geldadels und Politikadels im heutigen Deutschland seit dem Niedergang des sozialliberalen Flügels 1982 keine Fehler mehr sehen.

Wenn der letzte Krieg zu lange her ist gibt es wieder Menschenverachter, die nach Krieg schreien. Ähnlich bei Menschenrechtsverletzungen.

Frage : Was waren Sie für ein Schüler?

Da ich als Schüler gemäß den Allgemeinbildungsplänen und damit vom Adel beabsichtigt noch sehr wenig von den kritischen Sozialwissenschaften wusste, war ich bis zum Abitur so untertänig wie alle normalen Schüler der letzten Jahrzehnte und hatte gute Noten vor allem in Naturwissenschaften.

Frage : Was ist Ihnen peinlich?

Mir ist so manches von dem nicht peinlich, was braven Untertanen peinlich ist. Z.B. offen die „dunkle Triade“ im modernen Adel zu kritisieren.

Frage : Zu wie viel Prozent würden Sie sich jeweils den Grundtypen des menschlichen Charakters (Sanguiniker, Phlegmatiker, Melancholiker, Choleriker) zuordnen?

Anstatt zur Beantwortung der Frage erst einen Test wie z.B. den auf www.temperamentenlehre.de/test.htm zu machen, stelle ich eine meinem Wissen und Gewissen nach wichtigere Gegenfrage an die Bürger: „Bist Du noch Untertan oder lebst Du schon?“ Vermutlich werde ich nach Fertigstellung meines Aufklärungsbuches zum Thema Analyse von Machtmethoden und Machtverteilung einen eigenen Test.für meine Frage entwickeln.

Frage : Was stört Sie an Ihnen am meisten?

Aufgrund der globalen Vernetzung des modernen Adels (Geldadel, Politikadel, Informationsadel) und dessen Ziel globale Zwei-Klassen-Gesellschaft ist zur Gegenwehr auch eine globale Vernetzung des Nicht-Adels notwendig. Deshalb stört mich, dass von meinen Schulkenntnissen in Französisch, Italienisch und Latein weniger übrig ist als ich mir wünschen würde. Vielleicht ein Tribut an die verschiedenen gelernten Fachsprachen.

Frage : Wo waren Sie das letzte Mal im Urlaub?

Bei Bekannten in Florida, USA.

Frage : Welcher Sportlertyp sind Sie beruflich?

Das Gegenteil vom „Radfahrer“. Nicht prinzipiell „nach oben buckeln“ und „nach unten treten“, sondern zur Abwehr der globalen Zwei-Klassen-Gesellschaft umgekehrt.

Frage : Gehen Sie lieber ins Kino oder eher zu Konzerten?

Aus machttheoretischer Sicht kann man aus folgenden auf DVD erhältlichen Filmen wie „The Running Man“, „V wie Vendetta“, „Sakrileg“, „Matrix“, „Die Insel“, „Lord of War“, „Im Auftrag des Teufels“, „Jerry Maquire – Spiel des Lebens“, „The Corporation“, „i,Robot“, „Gattaca“, „Dick und Jane“, „Die fetten Jahre sind vorbei“ deutlich mehr lernen als durch den Besuch von einem Konzert. Zumindest dann, wenn man sich mit den Spielfilmen und Dokumentationen unter den Aspekten Informationen, Geld, Politik, Gewalt beschäftigt anstatt sich nur berieseln zu lassen.

Frage : Was essen Sie für ihr Leben gern?

Morgens selbst zusammengemischtes Müsli, weil es mir Kraft für den Tag gibt.

Frage : Wie werden Sie die Mammutsitzungen des Mössinger Gemeinderats überstehen?

Ich würde die Kommunikation soweit wie rechtlich möglich in Emails umwandeln. Denn eine Antwort wird gemäß dem Spruch „Erst Denken (und Mitfühlen), dann Reden“ mit der Zeit besser. Und Emails können auch leichter im Internet der Stadt veröffentlicht werden. So wie die Abstimmung jedes gewählten Stimmberechtigten, Transparenz ist ein Teil der Informationsfairteilung.

Frage : Wenn Sie einem Bekannten erklären müssten, was die Stadt Mössingen ausmacht, in der Sie sich als OB bewerben - was würden Sie ihm sagen?

Mössingen hat das Glück in der Nähe von Steilhängen zu liegen, aufgrund derer die Vernichtung der dortigen Natur durch die Wirtschaft zu mühsam gewesen wäre.

 

 

 

 

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Andreas Stollberg
Selbständiger der Tourismusbranche, Autor, Macht- und Ethikberater