Kapitel 1 - (Sprache: Deutsch) - (link to language: English)

"Werbung: Dieses mediale Objekt wie jede Information wird rechtlich vielleicht als Werbung interpretiert."

 

Was Solidarische und Ökologische verbindet

 

The Pure Ecological-Social Magazine verbindet solidarische und ökologische Interessen gegen die nach Geld und Macht gierende, egoistische und herrschende Klasse und die von Egoisten gewollte unsolidarische und unökologische kapitalistische Kultur / System.

 

 

Dieses Buch als öffentliche Entwicklung

 

Meine Fachbuchreihe zum Thema Kapitalismus / Faschismus habe ich nach einem Jahrzehnt Entwicklung / nach Vollendung veröffentlicht.

Das vorliegende Buch zum Thema System Freundschaft entwickle ich öffentlich sichtbar. Es liegt noch keine Vollendung vor.

 

 

Diese Seite (Teil 1 und 2) als Video-Playlist

 

Diese Seite (Teil 1 und 2) als Video-Playlist "Warum und wie System Freundschaft" (mehrere Teile, nicht aktuell, Stand Juli 2020 auf Youtube).

Dieses Video hier anschauen (Youtube eingebettet)

 

Konkrete Erfahrungen vor allem der Machmittelarmen mit Menschen mit Egoist-Bewusstsein

 

Die Erfahrungen sind

  • Eigene Erfahrungen der Leser
  • Vom Leser miterlebte Erfahrungen anderer
  • Vom Leser medial gesehene / gehörte Erfahrungen anderer z. B. als Berater bei einer Selbstmord-Wunsch-Hotline
  • Besonders der Leser aus den USA ca. 2016 bis 2020
  • Verallgemeinerte strukturelle Erfahrungen

Siehe nachfolgend.

 

 

Konkrete Erfahrungen vor allem der Machmittelarmen mit Menschen mit Egoist-Bewusstsein

 

Kapitalisten, Manager und Minister sind objektiv Gewinner im Machtmittelkampf und Machtmittelreiche. Machtmittelreiche mit egoistischem Bewusstsein Gier nach Rang, Geld, Star-Status führen ein Leben in einem von ihnen gewollten System Diktatur der Machtmittelreichen. Ihre normalen Probleme lösen sie mit ihrem Machtmittelreichtum. Übrig bleiben gierbedingte Luxusproblemchen wie die Angst vor Verlust ihrer zu vielen Machtmittel und die Angst davor, die nachfolgend beschriebenen Erfahrungen der anderen zu machen.

Alexander Berkman: "der Boß ist nicht glücklich, denn er lebt in ständiger Angst vor »schlechten Zeiten«, die den Verlust seines Besitzes und seiner Macht mit sich bringen können."

 

Machtmittelreiche haben Geld für eine Reparatur der Mobilie, eine Bildungsreise oder Eigentumsimmobilie. Machtmittelarme nicht.

 

Arme ohne Rang, ohne Herrschaftswissen sind objektiv Verlierer im Machtmittelkampf und Machtmittelarme ("Proletarier"). Vor allem Machtmittelarme spüren den täglichen Überlebenskampf in einem von ihnen ungewollten System Diktatur der Machtmittelreichen. Keine Freiheit, keine Solidarität. Wobei gleiche Freiheit für alle und Solidarität in einem links-libertären System so wie Freundschaft und Partnerschaft möglich sind. Machtmittelarme wollen ein gleichwertiges und gleich mächtiges Mitglied der Gruppe sein, was sie nicht sind und was egoistische Machtmittelreiche verhindern wollen.

 

Lebewesen wie z. B. Tiere spüren den verschärften täglichen Überlebenskampf wegen der sich extrem vermehrenden und ausdehnenden Menschheit (Überbevölkerung) und ihrer unnatürlichen umweltzerstörenden Lebensweise (nicht wie Naturvolk) bis hin zu Artensterben. Besonders spüren sie Tierquälerei.

 

 

Konkrete Erfahrungen vor allem der Machmittelarmen mit Menschen mit Egoist-Bewusstsein

 

Machtmittelarme (national, international) spüren die Diskriminierung i.w.S. erniedrigt zu werden / als Mensch zweiter Klasse behandelt werden.

Machtmittelarme spüren am Arbeitsplatz die moderne Sklaverei und wegen Robotern, Computern in Besitz von Kapitalisten den höheren Konkurrenzdruck bis hin zu Depression.

Machtmittelarme spüren - verschärft in z. B. der Rezession 2008, der Rezession / Viruspandemie 2020 - den finanziellen Druck durch einerseits bei reiner Marktwirtschaft steigende Mieten, steigende Kosten der Berufsausbildung an der Uni und Krankenversicherung und steigende andere Lebenshaltungskosten und andererseits sinkende Löhne. Bis hin zu Verlust von Haus, Wohnung. Obdachlosigkeit. Folgen eventuell tödlich (Erfrieren im Winter).

Machtmittelarme Künstler spüren die Unterdrückung, wenn sie kommerzielle Kunst produzieren müssen anstatt an ihren "unverkäuflichen" Kunstwerken zu arbeiten. Nicht angestellte machtmittelarme Journalisten spüren die Unterdrückung, wenn sie neoliberal-kommerzielle Artikel und Video-Beiträge produzieren müssen anstatt ihre hierarchiekritischen Beiträge zu senden.

 

Machtmittelarme erfahren, dass Reiche nicht den viel zu niedrigen "Spitzensteuersatz", sondern legal / illegal noch viel weniger Steuern bezahlen.

Machmittelarme spüren eventuell die Überwachung durch alle Konzerne ("Überwachungskonzerne").

 

 

Konkrete Erfahrungen vor allem der Machmittelarmen mit Menschen mit Egoist-Bewusstsein

 

Nicht einheimische Ethnien / Ausländer, Lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, queere, intersexuelle, asexuelle und andere Orientierungen / Identitäten (LGTBQIA+) und Behinderte, betreuungsbedürftige Kinder, Pflegebedürftige, die jeweils machtmittelarm sind, spüren besonders die (eventuell gewaltsame) Diskriminierung i.e.S. erniedrigt zu werden / als Mensch zweiter Klasse behandelt werden. Z. B. George Floyd.

 

 

Konkrete Erfahrungen vor allem der Machmittelarmen mit Regierung / Parteien

 

Wähler von linken, grüner oder US-demokratischer Partei spüren, dass die US-Regierungen keine ökologisch-solidarische Politik liefern.

  • Kriege: Vietnam, Afghanistan, Irak. Drohneneinsatz. Aufrüstung.
  • Rettung von Banken, Konzernen. Aber keine Rettung von Armen

Machmittelarme spüren eventuell die Überwachung durch den Überwachungsstaat.

Manche glauben mit Blick auf folgende Länder, dass das Zwei-Parteien-System ("duopol") eine ökologisch-solidarische Politik verhindert.

Eine Untersuchung ergab zur Lebensqualität 2020 ergab folgende Platzierung:
-Canada 1
-Europe 2-13
(Denmark Sweden Norway Netherlands Switzerland Finland Germany Austria United Kingdom Luxembourg)
-Australia 5
-New Zealand 8
-Japan 14
-USA: 15

Die Kapitalisten, die von Kapitalisten bezahlten Minister der Regierung (Steuern) - Diktatur der Gewinner - und zusätzlich die von Kapitalisten bezahlten Wähler (Angestellte) mit neoliberalen Bewusstsein - Diktatur der Mehrheit - verhindern eine ökologisch-solidarische Politik.

 

Machmittelarme spüren die Politik der US-Präsidenten (US-Republikaner) Reagan, George Bush, George W. Bush, Trump.

Machmittelarme spüren die Politik der US-Präsidenten (US-Demokraten) Carter, Bill Clinton, Obama. Diese US-Präsidenten sprechen nur rhetorisch für eine solidarische Politik (Barack Obama: "we can change"), aber tatsächlich ist ihre Politik nahe der Politik der US-Republikaner.

Machmittelarme spüren den Wahlkampf der US-Demokraten-Kandidaten z. B. Hillary Clinton 2016 und den parteiinternen Kampf des DNC gegen den linken Sanders 2016 / 2020. Der DNC lässt 2020 Bernie Sanders bis kurz vor der Wahl linke Wähler einfangen, dann wählt er ihn bei manipulierten Primaries-Wahlen ab und fordert dann die Wähler auf den rechten Kandidaten Biden zu wählen. In der Politik tätige Parteifunktionäre der US-Demokraten und US-Republikaner werden auffällig reich.
Was war nach 1968 (Love and Peace)?

 

 

Konkrete Erfahrungen vor allem der Machmittelarmen mit großen Medien-Organisationen

 

Machtmittelarme sehen, dass links-libertäre demokratische Sozialisten / Anarchokommunisten fast nie in den großen Medien-Organisationen zu sehen sind, aber Politiker der Republikaner und US-Demokraten oft.

Machtmittelarme sehen, dass die ausgewählten und eingestellten Journalisten und besonders die hochrangigen Moderatoren der großen Medien-Organisationen auch in Berichten die kapitalistische Propaganda, aber nicht die links-libertäre verbreiten, um das kapitalistische System zu stärken. Wie Hofberichterstatter.

Beispiele

  • stellen häufig den amerikanischen Traum dar und verherrlichen Gewinner
  • stellen - in Deutschland - das System geschönt als Demokratie (gleiches Wahlrecht) anstatt unschön als Kapitalismus (Diktatur der Gewinner Kapitalisten und ihre Minister) dar
  • leiten Kriegspropaganda über Vietnam-Krieg, Irak-Krieg weiter an Bevölkerung

 

 

Vergleiche mit "Gemeinsame Aktivitäten / Aktionen"

 

 

Sich selbst über Erfahrungen anderer informieren

 

Wer sich in einer Diktatur der Gewinner nur bei Mainstream-Menschen (kapitalistisches / rechts-autoritäres Bewusstsein) und Hofberichterstattern informiert bekommt ein falsches Selbstbild und Weltbild, das nur den herrschenden Gewinnern nützlich ist. Sklavenbesitzer / Sklaventreiber finden Sklaven (mit einem falschen Selbstbild und Weltbild) nützlich, die auf der Seite der Sklavenbesitzer stehen, nicht auf der Seite der rebellischen Sklaven / Revolutionäre.

Sie können sich zukünftig - besonders bei Gesellschaftskritikern mit Herz / Solidarität und Verstand informieren.

Wenn Sie ein kapitalistisches / rechts-autoritäres Mainstream-Bewusstsein haben, werden sie alle Informationen außerhalb der kapitalistischen / rechts-autoritären Mainstream-Propaganda wahrscheinlich negativ bewerten. Sie können sich nur weiter entwickeln, wenn sie vorübergehend diese negative Bewertung ignorieren und trotzdem weiter lesen. Mehr dazu später.

Umso mehr Mitglieder einer Gesellschaft sich so informiert haben, umso eher liegt nicht nur eine Informationsgesellschaft mit Propaganda, Werbung und Tabus, sondern eine Informationsgesellschaft mit Wissen und einem filterfreieren und intersubjektiv-objektiveren Selbstbild und Weltbild vor. Vergleiche Tradition der Aufklärung.

Daniel Quinn: "Wenn nur du die Lüge kennen würdest ... es würde keinen Unterschied machen. Aber wenn ihr alle sie kennen würdet, würde das wahrscheinlich sogar einen ganz großen Unterschied machen"

Eine Gesellschaft mit kapitalistischem / rechts-autoritärem Mainstream-Bewusstsein entwickelt in Krisenzeiten nur autoritäre Ideen.

Erich Mühsam im November 1932: "Im Juli 1931 verbot der Berliner Polizeipräsident, der Sozialdemokrat Grzesinski, die anarchistische Zeitschrift Fanal auf die Dauer von vier Monaten. Das war der Monat der Bankzusammenbrüche; das Finanzkapital war am Ende seiner Künste, die Reichsregierung stoppte den Geldumlauf ab, die gesamte Unternehmerwirtschaft wurde in einem Maße erschüttert, daß die bisher gebräuchlichen politischen Methoden zur Sicherung der kapitalistischen Herrschaft nicht mehr ausreichten; der Weg zur faschistischen Diktatur wurde verbreitert, ausgewalzt und beschritten. Das Massenelend wuchs, mit ihm die Hilflosigkeit der öffentlichen Ämter, und zugleich wuchsen die Ansprüche der Industriellen und Großgrundbesitzer; die Krise wurde mit verschärftem Druck auf die Arbeiter und Erwerbslosen bekämpft, ihre Opfer mit Wahlen, Wahlen und Wahlen beschwichtigt. Die Parteien suchten im Schaden ihrer Anhänger den Nutzen ihrer Führerschaften. Eine neue Regierung, zusammengeholt aus der Erbmasse verkrachter Feudalzeiten, führte Verfassungsstreitigkeiten herauf, die Luft des Bürgerkrieges legte sich drohend auf Deutschland; alle Versuche, Druck und Verzweiflung zu bannen, alle Heilmittel, von Faschisten und Demokraten, Kirchlichen und Rechts- wie Linkssozialisten beschwörend empfohlen, kamen aus der Apotheke der Autorität. Jeder pries seinen Staat, seine Berufung zur Macht, sein autoritäres System."


 

Verschiedene künstlerisch wertvolle Songs / Filme (Geschichten) über verschiedene Systeme

 

Liste Songs

Liste Filme (z. B. Star Trek, Star Wars)

 

 

Solidarische / ökologische Bewegungen

 

  • Occupy Wall Street
  • Black Lives Matter (BLM)
  • Fridays For Future (FFF)

 

 

Verallgemeinerte strukturelle Erfahrungen von links-libertären Systemkritikern

 

Links-libertäre Systemkritiker haben ihre konkreten Erfahrungen konzentriert und verallgemeinert zu strukturellen Erfahrungen, zu gesellschaftskritischen Theorien.

Beispiele

  • George Carlin
  • Noam Chomsky
  • Howard Zinn
  • Malcolm X
  • John Dewey
  • Karl Marx
  • Friedrich Engels
  • Alexander Berkman
  • Erich Mühsam
  • Pjotr Alexejewitsch Kropotkin
  • Michail Alexandrowitsch Bakunin
  • Emma Goldman
  • Errico Malatesta
  • Alexander Schapiro

 

Details siehe weiter unten in Kapitel 1 / "Bisherige Entwürfe anderer von damals bis heute zur Inspiration und Erfahrungen damit"

 

 

Anfangszustand versus Vision

 

Bei den Entwürfen ist prinzipiell nicht der Anfangszustand (moderner Sklave oder nicht) im Vordergrund, sondern die Vision (Diktatur der Gewinner oder Freundschaft / Partnerschaft).

 

 

Bisherige Entwürfe anderer von damals bis heute zur Inspiration und Erfahrungen damit

 

Im Verlauf der Geschichte haben sich

  1. die Herrschaftslegitimation von Herrschenden / Gewinnern bzw. Propaganda und Werbung
  2. die Vorstellungen der Mehrheit der Mitglieder der Gesellschaft
  3. die real existierenden Systeme

geändert.

Alexander Berkman: "Ideen ... nur für die herrschende Klasse nützlich waren ... Vorstellung über Königtum, Sklaverei und Leibeigenschaft von Gottes Gnaden ... Idee der Autorität und des Privateigentums ... Regierung und Kapitalismus sind die Formen, in denen sich die allgemeinen Ideen ausdrücken. ... neue Ideen entwickeln und ihr Vertrauen in den alten Glauben verlieren"

Beispiel für Entwicklung bisheriger Entwürfe

  • Französische Revolution gegen monarchistische Gesellschaft am Ende des 18. Jahrhunderts

Fortschritte: Mehr Menschenrechte.

 

 

Beispiele für bisherige Entwürfe anderer gegen Besitz hoher Ränge / gegen Hierarchie

 

  • Politische Systeme im Quadranten Libertarian Left am linken Pol der Systeme sind hierarchiefrei und klassenlos.

 

Tiere klettern gemeinsam Mauer hoch

 

  • Politische Systeme im Quadranten Authoritarian Right haben eine Hierarchie / sind eine Klassengesellschaft. Die Hierarchie als Ganzes verbindet die Untertanen wie Soldaten in einer Kaserne. Die künstlich konstruierten Ränge in der Hierarchie trennen die Untertanen. Mittlere Solidarität. Ranghöhere erteilen Befehle und verhindern, dass Rangniedere sich darüber informieren, was die anderen Mitglieder wollen und gemeinsam entscheiden würden.
  • Erich Mühsam: "Wo Autorität Eingang hat, kann, sich Macht festsetzen, wo Macht waltet, schafft sie der Autorität immer neue Zugänge"
  • Daniel Quinn: „nicht nur die Juden Hitlers Gefangene waren. Alle Deutschen waren seine Gefangenen, einschließlich seiner begeisterten Anhänger. Einige verabscheuten ihn, andere wurstelten weiter, wie sie eben konnten, und wieder andere blühten unter ihm auf - aber sie alle waren seine Gefangenen“
  • Die Anführer achten bei Bezahlung oder Wahlgeschenken darauf die verschiedenen Ränge zur Teilung zu beachten. Unterschiedliche Bezahlung. Hierarchie bedeutet eine Aufwertung des Ranghöheren (verinnerlicht Narzissmus) und eine Abwertung des Rangniederen (verinnerlicht Selbstabwertung). Vergleiche Abschnitt "Warum die Solidarität der Machtmittelarmen vor dem Systemwechsel so wichtig ist"
  • Beispiele für Hierarchien
    • Diktatur der Monarchen
    • Erich Mühsam: "Ackerbauern der Frühzeit zur Verteidigung des Bodens gegen Überfälle bewaffnete Männer aussonderten, welche sich allmählich kraft ihrer Überlegenheit durch den Waffengebrauch zu Herren des Landes machten und als bevorrechtigte Klasse den Arbeitsertrag ihrer Auftraggeber in persönlichen Reichtum verwandelten, sich zu Eigentümern des Grundes und Bodens aufwarfen und die Arbeitenden dadurch ihren Machtansprüchen hörig machten"
    • Diktatur der Kapitalisten / Diktatur der Minister
    • Hierarchische Unternehmen
    • Alexander Berkman: "geht ... die Verwaltung der Industrie ständig in die Hände von immer weniger Personen über und es bildet sich eine machtvolle Bürokratie industrieller Oberherrscher."
    • Wenige Sozialarbeiter mit zu wenig Budget können nicht das bestmögliche Niveau des Allgemeinwohls erreichen, Je mehr ein Job dem Allgemeinwohl dient, desto schlechter wird er bezahlt. Z. B. Manager, Vertriebsleiter, technischer und IT-Leiter gut, Sozialarbeiter und andere "soziale" Jobs schlecht. Warum ist das in einer repräsentativen Demokratie so? Ein Sklavenhalter lässt seine Sklaven meistens für sich selbst arbeiten. Selten und nur etwas für das Allgemeinwohl, um sein Wohltätigkeits-Image zu verbessern.
    • Alexander Berkman: "Der Kapitalismus ... versucht, eine Rasse gegen die andere aufzuhetzen, den Fabrik- gegen den Landarbeiter, den ungelernten Arbeiter gegen den Facharbeiter, die Arbeiter des einen gegen die des anderen Landes. Die Macht der ausbeutenden Klasse beruht auf einer entzweiten, uneinigen Arbeiterschaft."
    • Beispiel Hierarchische rechtsextreme Gesellschaft

 

  • Anarchisten gegen Hierarchien in Identitätsbündnissen
  • Jedes einzelne Identitätsbündnis (z. B. Bündnis von Gläubigen, Bündnis von Sozialverband-Mitgliedern, Bündnis von Schwarzen, Bündnis von LSBTTIQ, Bündnis von feministischen Frauen etc.), aber auch jedes Klassenkampf-Identitätsbündnis (Bündnis von Gewerkschaften, Bündnis von Sozialversicherten), das intern jeweils über die eigene Hierarchie verbunden ist, bringt seine Führer zwar an die Macht (z. B. gläubige Kapitalisten, gläubige Manager, gläubige Minister, Schwarzer Obama, Frau Merkel), aber Letztere stützen intern die eigene Hierarchie im eigenen Bündnis anstatt sie abzuschaffen. Alle Führer dieser Bündnisse insgesamt stützen somit extern die Hierarchie in der Gesellschaft anstatt sie abzuschaffen. Ein Identitätsbündnis sagt: "Wir sind nicht in erster Linie normale Menschen, wir sind - unseren egozentrischen Angaben nach - was Besonderes"
  • Die Verbesserungen "für alle" in der Hierarchie (z. B. 5% mehr Lohn für alle Gewerkschaftsmitglieder) sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus. Mehr Solidarität als das ist die weitere Umverteilung der Machtmittel von oben nach unten in der Hierarchie (z. B. maximales Bedingungsloses Grundeinkommen BGE), was die Hierarchie letztlich (siehe weiter unten) auflöst.
    • Hierarchisches antirassistisches Identitätsbündnis
    • Anarchist Federation UK: "Wir stellen uns gegen die Ideologie nationaler Befreiungsbewegungen, welche den Anspruch erheben, dass es angesichts einer fremden Beherrschung gemeinsame Interessen zwischen einheimischen Bossen und der lohnabhängigen Klasse gebe. ... Wir lehnen jede Form des Nationalismus ab, da dies lediglich dazu dient, Spaltung innerhalb der internationalen lohnabhängigen Klasse zu erneuern und zu vertiefen. Wir streben die Schaffung einer anarchistischen Internationalen an"
    • Anarchist Federation UK: "Die Medien sagen uns, dass wir vor Migrant_innen und Außenseiter_innen Angst haben sollen, welche, so behaupten sie, versuchen würden, uns das wenige, was wir haben, zu nehmen."
    • Alexander Berkman: "Der Kapitalismus ... versucht, eine Rasse gegen die andere aufzuhetzen ... Die Macht der ausbeutenden Klasse beruht auf einer entzweiten, uneinigen Arbeiterschaft."
    • Hierarchisches Identitätsbündnis Kirche
      Einzelne Aspekte bestimmter Religionen (christliche "Nächstenliebe" für alle statt Egoismus und buddhistische Suche nach Weisheit und Erleuchtung für alle statt Glaubens an empfangene Desinformation) sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus. Religionskritik.
      Friedrich Nietzsche: "Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber"
      Lenin: "Die reaktionäre Bourgeoisie hat überall danach getrachtet und beginnt jetzt auch bei uns danach zu trachten, den religiösen Hader zu entfachen, um so die Aufmerksamkeit der Massen von den wirklich wichtigen und grundlegenden ökonomischen und politischen Fragen abzulenken"
      Wikipedia: "Religion wurde nun immer stärker als Sammlung von Methoden der Selbstberuhigung, Fremdbestimmung und Herrschaftssicherung angesehen"
      Wikipedia: "Religionskritik ist für Feuerbach also notwendig, um dem religiösen Bewusstsein die Hingabe an ein fremdes Scheinwesen als von ihm produzierten Verblendungszusammenhang aufzudecken. Dann werde Religion durch sinnlich-irdische Liebe zu den Mitmenschen ersetzbar und tendenziell überflüssig. Sie könne und müsse ebenso vergehen wie der an der Unendlichkeit des eigenen Selbst hängende Egoismus, der in der Vorstellung Gottes einsame Selbstbefriedigung suche und finde."
      Marx: "Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, daß der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."
    • Hierarchisches Identitätsbündnis Feminismus
      Alle Feministinnen sind eine Gewerkschaft für Frauen plus neoliberale Unternehmensbesitzer (w) / deren neoliberale Manager (w). Eine Gewerkschaft für Frauen ist ein hierarchisches Bündnis der Angestellten (w) im Extremfall bis zur neoliberalen Managerin. Vergleiche linkes und neoliberales Bündnis "wehrhafte antifaschistische Demokratie". Feministinnen nutzen feministische Analysen (z. B. Männer erkämpfen sich 5% mehr Lohn) und lenken damit auf Social Media von linken Analysen (finanzielle Ligen) ab.
    • Wikipedia: " Erfolge des Feminismus lassen sich vor allem in den Bereichen politische und rechtliche Gleichstellung beschreiben, wie der Einführung des Frauenwahlrechts, der Bildung, sexuellen Selbstbestimmung, der Menschenrechte für Frauen und der Emanzipation von Frauen und Mädchen von vorgeschriebenen Lebensläufen und Rollenbildern"
    • Anarchist Federation UK:"Feministische Gruppen können sich in der Lage befinden, Förderungen der Regierung zu erhalten und Teil der Verwaltung des Kapitalismus zu werden, anstatt sich diesem zu widersetzen."
    • Hierarchisches Klassenkampf-Identitätsbündnis Schule, Hochschule, Medien-Organisationen
      Siehe hierarchische Kirche. Siehe Abschnitt über Informationsdienstleister.
    • Hierarchiches Klassenkampf-Identitätsbündnis Sozialversicherungen
      Reichskanzler Otto von Bismarck unter Kaiser Wilhelm I. und sozialistischen / sozialdemokratischen Einfluss (SAP) führte 1883 die gesetzliche Krankenversicherung "für alle", 1884 die Unfallversicherung "für alle" ein. Der Reichstag führte 1891 die Altersrentenversicherung "für alle" und 1927 die Arbeitslosenversicherung "für alle" ein. Umso weniger Armut, umso weniger Kriminalität, Justiz, Gefängnisse.
    • Hierarchisches Klassenkampf-Identitätsbündnis Gewerkschaften
      Gewerkschaften (hierarchisches Bündnis der Angestellten im Extremfall bis zum Manager gegen die Unternehmensbesitzer / deren Manager) setzten (zusammen mit der SPD) mehr Lohn für jeden Angestellten und bessere Arbeitsbedingungen (Jahresurlaub, der Acht-Stunden-Tag, die Fünf-Tage Woche mit freiem Wochenende, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Jahresurlaub, Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz) durch. Gewerkschafter nutzen gewerkschaftliche Analysen (z. B. Angestellte erkämpfen sich 5% mehr Lohn) und lenken damit auf Social Media von linken Analysen (finanzielle Ligen) ab.
    • Alexander Berkman: "wie die Gewerkschaften gemanagt werden. Die gewöhnlichen Mitglieder haben kaum etwas zu sagen. Sie haben die gesamte Macht den Führern übertragen, und diese sind Bosse geworden"
    • Anarchist Federation UK: "über Löhne und Vergünstigungen zu verhandeln, anstatt den Kapitalismus umzustürzen und etwas Neues zu aufzubauen. ... "gewerkschaftlichem Bewusstsein" ... Gewerkschaften spalten die lohnabhängige Klasse - in Erwerbstätige und Erwerbslose, Handel und Handwerk, professionell und unprofessionell usw. ... Die Gewerkschaft muss fähig sein, ihre Mitgliedschaft zu kontrollieren, um Deals mit dem Management auszuhandeln. Ihr Ziel ist es, durch Verhandlungen eine gerechtere Form der Ausbeutung der Arbeitskraft zu erreichen. ... Wegen der Erfahrungen vergangener Kämpfe, die die Macht des Managements bedrohten, wird Gewerkschaft an den Verhandlungstisch geladen. Indem sie zusichert, dass sich die Arbeiter_innen nicht unvorhersehbar verhalten - bspw. durch das Beginnen eines wilden Streiks oder der Sabotage von Maschinen und Geräten -erhält die Gewerkschaft im Gegenzug einen Platz im kapitalistischen Managment, ein Stück ebenjener Macht, die das Management innehat. Wie die meisten Gewerkschaften organisiert sind, hierarchisch, geleitet von wenigen und mit sogenannten "Stellvertretern", bedeutet nichts weniger, als dass diese Macht in den Händen von wenigen konzentriert wird. Diese wenigen werden selbst genauso Teil der herrschenden Klasse wie diejenigen Manager, denen sie doch angeblich gegenüber stehen. ... Die Interessen der Führer und Stellvertreter werden immer von den unseren verschieden sein. ... Wichtig ist, dass wir uns selbst kollektiv organisieren"
    • Zum Vergleich: Neoliberale Parteien schreiben finanzielles "Wachstum" der ganzen Gesellschaft in ihr Wahlprogramm
    • Gewerkschaften, die nur Menschen in Unternehmen aufnehmen und nur die Interessen ihrer Mitglieder vertreten, die grenzen Menschen außerhalb von Unernehmen aus.
    • Es gibt auch andere Gewerkschaften ohne Hierarchie, z. B. anarchosyndikalistische.
    • Antikapitalisten gegen Hierarchie in Unternehmen und gegen Klassengesellschaft in kapitalistischen Gesellschaften
    • Konzerne und Multimillionäre wollen den Machtmittelkampf um Marktanteile auf dem freien Markt so wie der größte militärisch-industrielle Komplex der führenden Großmacht den Krieg um Ressourcen auf dem Kriegsgebiet will. Eine Gruppe, die in einem Kriegsgebiet nicht kämpft, wird unterworfen. Ein intern und extern voll solidarisches Unternehmen, das somit nicht ausreichend auf den Machtmittelkampf um Marktanteile optimiert ist, das verliert auf dem freien Markt und geht pleite. Der freie Markt führt zu überbezahlten Kapitalisten / modernen Sklaventreibern und unterbezahlten modernen Sklaven. Der freie Markt führt zu künstlicher Verknappung, / zu Armut und Reichtum. Organisation der Arbeit ist im Neoliberalismus / Kapitalismus hierarchisch, Einkommensverteilung auch. Zum Vergleich: Alexander Berkman: "Wenn also die Arbeit sozial ist, muß ihr Resultat, der erwirtschaftete Reichtum, selbstverständlich auch sozial sein"
    • Frederic Lordon: "Wie definiert Marx die Lohnarbeit? Als ein Verhältnis doppelter Trennung, Trennung der Arbeiter von den Produktionsergebnissen und von den Produktionsmitteln."
    • Anarchist Federation UK: "Wenn wir etwas kaufen, egal was, kennen wir davon nur den Preis und nicht, wer es hergestellt hat und warum."
    • Alexander Berkman: "diese angebliche »Wirtschaftlichkeit« nur auf Kosten der Gesundheit und des Lebens des Arbeiters erreicht wird, daß die »Leistungsfähigkeit« ihn zu einem Rädchen im Getriebe degradiert, seine Seele abstumpft und seinen Körper tötet."
    • Lenin: "Die moderne Gesellschaft ist ganz auf der Ausbeutung der ungeheuren Massen der Arbeiterklasse durch eine verschwindend kleine, zu den Klassen der Grundeigentümer und Kapitalisten gehörende Minderheit der Bevölkerung aufgebaut. Das ist eine Sklavenhaltergesellschaft denn die „freien“ Arbeiter, die ihr Leben lang für das Kapital arbeiten, „haben Anrecht“ nur auf solche Existenzmittel, die zum Lebensunterhalt der Profit erzeugenden Sklaven und zur Sicherung und Verewigung der kapitalistischen Sklaverei notwendig sind."
    • Anarchist Federation UK: "Jede Minute eines jeden unserer Tage werden wir von den Bossen und Manager_innen überwacht, deren Jobes ist, sicherzustellen, dass wir in jeder entlohnten Minute für die Firma arbeiten. "

Organigramm Unternehmen Organigramm Candyland Sklaverei

 

  • Anarchisten gegen Hierarchie bei autoritären Revolutionären (Stalin etc.)
  • Anarchist Federation UK: "Autoritäre Revolutionär_innen missbrauchen diese Probleme als Ausrede, die Macht zu übernehmen. Sie behaupten, die lohnabhängige Klasse sei nur zu "gewerkschaftlichem Bewusstsein" fähig, also dazu, über Löhne und Vergünstigungen zu verhandeln, anstatt den Kapitalismus umzustürzen und etwas Neues zu aufzubauen. Was nötig sei, so behaupten sie, sei Führung. Sie würden die Ursache der Revolution sein ... Die Geschichte zeigt uns, dass genau das zu neuen Tyranneien geführt hat."
  • Vergleiche mit Rosa Luxemburg: "Soll die Sache der Revolution vorwärts gehen, (...) soll der Sozialismus mehr als ein Traum bleiben, dann muß sich die revolutionäre Arbeiterschaft führende Organe schaffen, die auf der Höhe sind, die die Kampfenergie der Massen zu leiten und zu nutzen verstehen."

 

  • Anarchisten gegen Hierarchie in repräsentativen Demokratien
  • Geschichte: Adelsfamilien / Monarchen (z. B. König Ludwig XIV) haben den Herrschaftsapparat entwickelt und zuletzt die adelige Verwaltung durch die staatliche Verwaltung ersetzt. Kapitalisten, die die Monarchen ersetzt haben, haben den staatlichen Herrschaftsapparat indirekt übernommen.
  • Erich Mühsam: "Erst mit dem Entstehen persönlichen Eigentums zur Ausbeutung von Menschen konnte der Staat werden, ist er geworden."
  • Könige, Diktatoren, Richter, Manager und Unternehmer sind nicht gewählt. Das demokratische Wahlrecht, diese nicht durch Gewalt abzusetzen, sondern abzuwählen und neu zu wählen und zu Politikern in einer repräsentativen Demokratie mit Gewaltenteilung (Minister, Parlamentarier, Richter) zu machen oder den Besitz auf die Arbeitnehmer zu verteilen und die Angestellten in einem repräsentativ-demokratischen Unternehmen ihren Vorgesetzten wählen zu lassen ist jeweils ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Z. B. haben Minister den Neoliberalismus (Agenda 2010) zum Gesetz gemacht. Eine Stimme eines Parlamentariers (politische Klasse) hat mehr "Gewicht" / einen höheren Wert als eine Stimme eines Wählers.
  • Erich Mühsam: "Wer nach Macht strebt, kann sein Ziel nur erreichen, indem er andere ohnmächtig macht"
  • Die Einführung von Parlamenten und etwas Mitbestimmung war / ist wohl die beste Machtmethode der herrschenden Klasse, um die Klassengesellschaft mit Hierarchien in Organisationen gegen das Allgemeinwohl zu sichern. Die politische Klasse gewinnt jede Wahl.
  • Anarchist Federation UK: "Manchmal betreten politische Parteien das Feld und behaupten, für die Menschen im Widerstand ... zu sprechen. Sie behaupten, das Problem sei das Resultat derjenigen an der Macht und nicht des Systems als Ganzes. Sie benutzen die Unzufriedenheit und den Widerstand der einfachen Leute an der Basis zur Stärkung ihrer eigenen Macht, als ein Mittel des Regierens und weniger der Befreiung. Diese Parteien kommen aus dem gesamten politischen Spektrum, ob nun aus der breiten Mitte oder der linken oder sogar von ganz rechts außen ... ähnlich einer Gewerkschaft am Arbeitsplatz"
  • Alexander Berkman: "genauso wie überall im Leben der Gesellschaft die Menschen dazu gebracht werden, sich den Befehlen jener zu unterwerfen, die ursprünglich ihnen dienen sollten - die Regierung und ihre Vertreter. Wenn Sie das erst einmal getan haben, dann wird die von Ihnen abgetretene Macht jedesmal gegen Sie selbst und Ihre Interessen gerichtet werden. Und dann werden Sie sich beklagen, daß Ihre Führer »ihre Macht mißbrauchen«. ... sie mißbrauchen sie nicht; sie gebrauchen sie nur, denn es ist der Gebrauch der Macht, der an sich der schlimmste Mißbrauch ist."
  • Wikipedia über Präsidenten: "Der Historiker Thukydides (ca. 450 bis 390 v. Chr.) stellt Perikles, den herausragenden Staatsmann der glorreichen Tage Athens, als Meister der Überredungskunst dar, der seine Ära dominierte, und bezeichnet Athen als „dem Namen nach eine Demokratie, in Wirklichkeit aber eine Herrschaft des ersten Mannes“."
  • Lenin: "Marx hat dieses Wesen der kapitalistischen Demokratie hervorragend erfasst, als er sagte, dass es den Unterdrückten erlaubt ist, alle paar Jahre zu entscheiden, welche besonderen Vertreter der unterdrückenden Klasse sie im Parlament vertreten und unterdrücken sollen!"
  • Erich Mühsam: "Staat ist nichts anderes, kann nichts anderes sein als zentralisierter Ausführungsdienst einer vom Volk gelösten Klasse zur Beherrschung des entrechteten und zur beherrschten Klasse erniedrigten Volkes. ... Nur wo Herrenrecht gegen Sklavenrecht steht, hat der Staat Sinn, findet er Aufgaben der Betätigung."
  • Erich Mühsam: "Der Kapitalismus hat den Staat nötig zu dem einzigen Zweck, zu dem er sich eignet, selbständige Entscheidungen der arbeitenden Menschen in ihren eigenen Angelegenheiten zu unterbinden; er hat ihn hierzu mit außerordentlich weitreichenden Vollmachten ausgestattet."
  • Karl Marx: "Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet."
  • Lenin: "Die bürgerliche Demokratie, (...) bleibt stets – und muss es unter dem Kapitalismus unbedingt bleiben – eng, beschränkt, unwahr, heuchlerisch, ein Paradies für die Reichen, ein Betrug und eine Falle für die Ausgebeuteten, für die Armen."
  • Anarchist Federation UK: "Wenn der sogenannte freie Markt etwas nicht erreichen kann, das Kapital genau das aber für sein Wachstum braucht, dann betritt der Staat die Bühne und verwirklicht es."
  • Nachdenkseiten: "Parteien im linken Teil des politischen Spektrums erfüllen jedoch für die herrschenden Eliten eine wichtige Stabilisierungsfunktion. Nur sie können die Verlierer der herrschenden Wirtschaftsordnung, deren Interessen sie ja zu vertreten vorgeben, in einen politischen Konsens einbinden, wodurch der Status der herrschenden Eliten stabilisiert wird. Dafür werden ihre Vertreter dann mit geeigneten Privilegien und mit einem Platz an den Katzentischen im Palais der Machteliten belohnt. Damit die Parteien diese Pazifizierungsfunktion für die Klasse, deren Interessen zu vertreten sie vorgibt, erfüllen können, muß natürlich sichergestellt werden, dass in ihnen nicht Kräfte Einfluß gewinnen, die sich tatsächlich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen – also für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft. Für die Neutralisierung der Vertreter ernsthaft linker Positionen sind Ausgrenzungskriterien wichtig"
  • Antonin P. Kalina: "sind doch die politischen Rechte nichts anderes als ein Sicherheitsventil, mit Hilfe dessen die Inhaber der wirtschaftlichen Macht die Unzufriedenheit der Massen mit ihrer ungerechten Ausbeutungswirtschaft korrigieren. Und immer wenn das Proletariat versucht, seine politischen Rechte oder sogenannten Freiheiten für seine Klasseninteressen zu nutzen, wenden die Inhaber der wirtschaftlichen Macht staatliche Autorität und außerordentliche Maßnahmen an"
  • Anarchist Federation UK: "Jede Gruppe oder Partei, die den Staat übernimmt, wird einfach eine neue Riege von Führern zeitigen, die uns dann im Namen des "Sozialismus" anstatt im Namen des "Kapitalismus" ausbeuten wird."
  • Die Wahlveranstaltungen von linken Parteien können Wähler, die sich nach Wahlveranstaltungen selbst über Internet informieren, zu Informationen über die Systeme , z. B. zu vorliegenden Informationen führen.
  • Das imperative Mandat in der repräsentativen Demokratie einzuführen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Eine Räterepublik (imperatives Mandat von Politikern) mit Räten auf mehreren Hierarchiestufen (wie in den Parteien bei repräsentativer Demokratie) stärkt theoretisch die Interessen der Wähler, praktisch bleibt von den Interessen der Wähler nach dem Durchlaufen der Hierarchie nach oben wenig übrig. Anwälte haben auch ein imperatives Mandat, aber manche Anwälte lassen sich von beiden Seiten bezahlen. Bürger wählen Politiker / Räte, die ihrerseits nicht die Bürger wählen. Vergleiche System Freundschaft: Wähle die Menschen, die auch Dich wählen. Kritik an den „Prinzipien der Volksherrschaft“ („Der-Aufstand-38-19")
  • Steve Williams (RLS NY): "Innerhalb progressiver Zusammenhänge ist die Rolle von Führungspersönlichkeiten ein kontroverses Thema, was mit einer langen und schmutzigen Geschichte unverantwortlicher Anführer – nicht aus der herrschenden Elite, sondern innerhalb der progressiven und linken Bewegung – zu tun hat. Anführer, die Informationen zurückhielten, ihre Position für Sonderprivilegien ausnutzten und Debatten im Keim erstickten, um ihre Stellung zu sichern, sind Teil einer belastenden Geschichte, mit der die Aktivisten sich auseinandersetzen müssen."
  • Anarchist Federation UK: "Der Staat wurde dazu geschaffen, von oben herab zu regieren - er ist seinem innersten Wesen nach hierarchisch. Das bedeutet, dass er immer die Macht in den Händen einer Minderheit konzentrieren wird. Wenige Leuten geben die Befehle, viele gehorchen. Wir können das in der Armee und der Polizei sehen ... der Staat immer hierarchisch organisiert ist und deshalb eher die Hierarchien innerhalb der Gesellschaft fördern wird, als sie zu zerstören."
  • James Connolly: "Regierungen im Kapitalismus sind Komitees der Reichen, die sich um die Interessen der Kapitalisten kümmern."
  • Lenin: "Demokratie für eine verschwindende Minderheit, Demokratie für die Reichen - so sieht der Demokratismus der kapitalistischen Gesellschaft aus."
  • Direkte Demokratie: Keine Parteien. Direktdemokratische Wahlen. Jeder mit Mindestanzahl Unterstützer kann gewählt werden. Höchstgrenze für Kampagnenbudget. Einfache Mehrheit mit Stichwahl. Rückrufoption.
  • Dass Bürger und Angestellte selbst nach Diskussion durch Wahl die politischen Entscheidungen treffen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Eine direkte Demokratie in Gesellschaft und allen Organisationen mit Hierarchie stärkt bei Beachtung aller Machtmittel die Interessen der Machtmittelreichen, weil die Machtmittelreichen (z. B. Verlagsunternehmer der Medien-Organisationen, "Arbeitgeber"-Unternehmer, Produkthersteller und eventuell Waffenbesitzer) die Machtmittelarmen vor der Wahl so wie immer in diesem System besser beeinflussen / "religiös" erziehen können als umgekehrt. Beispiel Kapitalisten setzen Kapitalismus in der Schweiz durch.
  • Rechts-liberale Anarchokapitalisten wollen herrschende / alles kaufende Kapitalisten ohne Regierung. Vergleiche direkte Demokratie.
  • Erich Mühsam: "Entschiedene Abgrenzung aber ist geboten gegenüber den nur individualistischen Anarchisten, die in der egoistischen Steigerung und Durchsetzung der Persönlichkeit allein das Mittel zur Verneinung des Staats und der Autorität erblicken und selbst den Sozialismus wie jede allgemeine Gesellschaftsorganisation schon als Unterdrückung des auf sich selbst ruhenden Ich zurückweisen. Sie schließen die Augen vor der naturgegebenen Tatsache, daß der Mensch ein gesellschaftlich lebendes Wesen ist und die Menschheit eine Gattung, in der jedes Individuum auf die Gesamtheit, die Gesamtheit auf jedes Individuum angewiesen ist. Wir bestreiten die Möglichkeit und auch die Wünschbarkeit des vom Ganzen losgelösten Individuums, dessen vermeintliche Freiheit nichts anderes sein könnte als Vereinsamung, mit der Folge des Untergangs im sozial luftleeren Raum."
  • Nur nebenbei erwähnt: Die Diktatur der Mehrheit zeigt sich bei gleichmäßiger Verteilung der Machtmittel (ohne Solidarität, Konsens, Integration) oder bei Ignoranz gegenüber der Existenz der ignorierbaren Machtmittel.
  • Die Diktatur der Gewinner im Vergleich zur Diktatur der Mehrheit zeigt sich bei ungleichmäßiger Verteilung der Machtmittel in Demokratien, wenn die Mehrheit der Bürger in Abstimmungen etwas will, aber die Oberschicht es verhindert. Warum bekommt die Mehrheit nicht, was die Mehrheit will? Tweet. Die machtmittelreichen modernen Sklaventreiber kontrollieren die modernen Sklaven. Vergleiche ein Dompteur kontrolliert mehrere Tiger.

 

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Chapter 1 - (Language: English) - (Link zu Sprache: Deutsch)

 

 

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Erfahrungen vor allem der Machmittelarmen mit dem System Diktatur der Machtmittelreichen