Kapitel 1b - (Sprache: Deutsch) - (link to language: English)

"Werbung: Dieses mediale Objekt wie jede Information wird rechtlich vielleicht als Werbung interpretiert."

 

Beispiele für bisherige Entwürfe anderer gegen Besitz von überdurchschnittlich viel Geld / Besitz

 

  • Neoliberale sind seit der Zeit der 1. industriellen Revolution / der Zeit der Tagelöhner bis heute nicht links geworden. Die Kapitalisten brauchten die besonderen Fähigkeiten der zum Lernen motivierten bestechlichen Facharbeiter.
  • Konzerne und Multimillionäre wollen und können - besonders seit der 3. industriellen Revolution (Roboter, CNC) - das aus früheren Klassenkämpfen von unten Erreichte wieder abschaffen, erstens die Einkommen der unteren Schichten (Löhne, vom Sozialstaat oder gemeinnützigen Vereinen gegebene Sozialhilfe, geschaffene Infrastruktur wie z. B. günstige bis kostenlose Nahrungsmittel, Wasser, Gesundheitsfürsorge, Wohnungen, ÖPNV und Elektrizitä etc.) senken, zweitens Reichensteuern senken, drittens die Preise (Lebenshaltungskosten) erhöhen und viertens die für alle gleichen Steuern (Poll Tax) erhöhen. Neoliberalismus.
  • Die Kapitalisten werden immer mehr Angestellte durch immer mehr Roboter und Computer (4. industrielle Revolution) ersetzen. Wenn die Kapitalisten die Angestellten immer weniger brauchen und immer reicher / mächtiger werden, dann wird der Charakter der Kapitalisten immer leichter erkennbar. Selbstsüchtige Neoliberale blieben egoistisch.

 

Industrielle Revolutionen

 

  • Eine Wirtschaftspolitik mit etwas mehr sozialen staatlichen Eingriffen (Menschenrechte, Sozialdemokratie / etwas Sozialismus) und etwas weniger freier Markt ("Soziale Marktwirtschaft"), konkret z. B. Begrenzung von Angebotsmonopolen auf dem Markt, Bezahlung von Kindergeld, Rente oder Subventionen für Konzernbesitzer / Unternehmer (z. B. für staatlich gewollte teure Forschung oder für Landwirte, die mit Landwirten aus der 3. Welt konkurrieren und sonst nicht überlebensfähig wären, aber ohne maximales BGE) sind Schritte in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus.
    • Anarchist Federation UK: "Der Kapitalismus versucht, die Kontrolle über den Profit aus allen Aspekten unseres Lebens zu ziehen. ... nur noch danach bewertet, ob sie Profit bringt"
    • Anarchist Federation UK: "Die Arbeiter_innen wollen so wenig wie möglich arbeiten und soviel Geld wie möglich verdienen, wohingegen die Bosse möglichst viel Arbeitsleistung für möglichst wenig Bezahlung wollen. Das ist das Wesen des Kapitalismus. Bosse beuten Arbeiter_innen aus und Arbeiter_innen wehren sich gegen die Ausbeutung."
    • Anarchist Federation UK: "Die Macht der herrschenden Klasse liegt im Besitz der Produktionsmittel begründet"
    • Karl Marx: "Das Kapital ist rücksichtslos gegen Gesundheit und Lebensdauer des Arbeiters, wo es nicht durch die Gesellschaft zur Rücksicht gezwungen wird."
    • Daniel Quinn: „Streng dich an, dann bekommst du als Lohn dafür zu essen ... Wer nicht mitmachen will, bekommt nichts zu essen“
    • Reale Sozialdemokratie: Die Machtmittelreichen beeinflussen mit Informationen, Geld, Rang, Regeln, Produkten und Waffen die Psyche und das Verhalten ihrer Untertanen / Machtmittelarmen so, dass diese beeinflussten Untertanen die jeweiligen Anführer (z. B. Schröder) wählen. Diese Anführer wollen zwar Privilegien / erweiterte Menschenrechte für sich, aber nicht für andere (z. B. Arme, Ausländer).
    • Wenn Machtmittelreiche / Kapitalisten die Macht haben, aber die gewählten Politiker und ihre Richter so tun, als hätten sie die Macht, ist das nur eine Reality-Show, die von Machtmittelreichen und den untergeordneten Gewählten inszeniert wird. Was wir für Wahlen halten, sind nur Besetzungswechsel für gleich bleibende Rollen.
    • "Soziale Marktwirtschaft": Die Machtmittelreichen beeinflussen mit Informationen, Geld, Rang, Regeln, Produkten und Waffen die Psyche und das Verhalten ihrer Untertanen / Machtmittelarmen so, dass diese während der Arbeitszeit ihre Befehle und Spielregeln befolgen und in der Freizeit konsumieren statt rebellieren. Die soziale Marktwirtschaft schwächt besonders durch den "Sozialstaat" die Chancen und Risiken am Markt, aber führt immer noch zu überbezahlten Kapitalisten und unterbezahlten modernen Sklaven, wenn auch etwas weniger extrem als wie beim freien Markt.
    • Thies Gleiss: "Der Begriff „Sozialstaat“ ist kein linker Begriff, sondern ein sozialdemokratischer und auf Klassenzusammenarbeit ausgerichteter Begriff, wenngleich die einzelnen konkreten Inhalte einer staatlichen Sozialpolitik von den Linken natürlich aufgegriffen, verteidigt und erweitert werden. "
    • Frei nach Lenin: "Die liberale Bourgeoisie gewährt Reformen mit der einen Hand, und mit der anderen nimmt sie die Reformen immer zurück, reduziert sie auf Null, benutzt sie, um die Arbeiter zu versklaven, sie in getrennte Gruppen aufzuteilen und die Lohnsklaverei zu erhalten."
    • Vorhergehend beschriebene Wirtschaftspolitik führt immer noch zum System Diktatur der Gewinner / Machtmittelreichen über die Verlierer / Machtmittelarmen.
    • Ingar Solty: "Ganz konkret begründete Albert Einstein (1949) seine Überzeugung ... im Kapitalismus «privates Kapital dazu tendiert, in wenigen Händen konzentriert zu werden – teils aufgrund der Konkurrenz zwischen den Kapitalisten und teils, weil die technologische Entwicklung und die wachsende Arbeitsteilung die Entstehung von größeren Einheiten auf Kosten der kleineren vorantreiben. Das Ergebnis dieser Entwicklungen ist eine Oligarchie von privatem Kapital, dessen enorme Kraft nicht einmal von einer demokratisch organisierten politischen Gesellschaft überprüft werden kann. Dies ist so, da die Mitglieder der gesetzgebenden Organe von politischen Parteien ausgewählt sind, die im Wesentlichen von Privatkapitalisten finanziert oder anderweitig beeinflusst werden und in der Praxis die Wähler von der Legislative trennen. Die Folge ist, dass die ‹Volksvertreter› die Interessen der unterprivilegierten Schicht der Bevölkerung nicht ausreichend schützen. Außerdem kontrollieren unter den vorhandenen Bedingungen die Privatkapitalisten zwangsläufig direkt oder indirekt die Hauptinformationsquellen (Presse, Radio, Bildung). Es ist deshalb äußerst schwierig und, für den einzelnen Bürger in den meisten Fällen fast unmöglich, objektive Schlüsse zu ziehen und in intelligenter Weise Gebrauch von seinen politischen Rechten zu machen.» "
    • Alexander Berkman: "wenn er (Kapitalist) eine Regierung hinter sich stehen hätte, dann würde er sie zum Schutz »seiner Rechte« anrufen, und die Regierung würde Polizisten und Soldaten entsenden, die uns vertreiben und dem »rechtmäßigen Eigentümer« seinen Besitz zurückgeben würden."
    • Alexander Berkman: "wahre Freiheit basiert auf wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Ohne sie ist Freiheit Betrug und Lüge, eine Maske für Ausbeutung und Unterdrückung."
  • Sozialismus / "Kommunismus" als Zwischenschritt vielleicht zu Kommunismus / Anarchismus
  • Alexander Berkman: "Die größten Lehrer des Sozialismus - Karl Marx und Friedrich Engels - haben gelehrt, daß der Anarchismus aus dem Sozialismus hervorgeht. Sie sagten, daß erst der Sozialismus kommen muß aber daß auf den Sozialismus der Anarchismus folgen wird und daß dieser (Kommunismus / Anarchismus) für die menschliche Gesellschaft eine noch freiere und bessere Lebensform darstelle als der Sozialismus."
  • Wayne Price: "In dieser niedrigen Phase des Kommunismus, spekulierte Marx, würden Einzelpersonen Zertifikate erhalten, welche angeben wie viel Arbeit sie beigetragen haben (abzüglich eines Betrags für den Gemeinschaftsfonds). Mit diesen Zertifikaten können sie sich Konsummittel nehmen, welche die gleiche Menge an Arbeit brauchten; das ist nicht Geld, denn es kann nicht angesammelt werden. Allerdings ist es immer noch ein System der bürgerlichen Rechte und Gleichheit, in der gleiche Einheiten von Arbeit ausgetauscht werden. Angesichts der Tatsache, dass Menschen unterschiedliche Fähigkeiten und unterschiedliche Bedürfnisse haben, resultiert diese Gleichheit in einem gewissen Maß an Ungleichheit."
  • Sozialismus / "Kommunismus" unter Gewinnern Präsident / Parteiboss statt Kapitalisten als Zwischenschritt führt danach wahrscheinlich nicht zu einer Verbesserung. Alternative: Direkter Weg zu Kommunismus / Anarchismus ohne Zwischenschritt
  • Erich Mühsam: "Die zentralistischen Sozialisten ... wenden sich gegen die Obrigkeit nicht, weil sie Obrigkeit ist, sondern weil sie eine andere Obrigkeit wollen, gebildet von Leuten ihrer Meinung, von Leuten, die sich als Führer ihrer Parteien oder Gewerkschaften gewöhnt haben, zentralistisch zu regieren, Vorschriften zu erlassen, Zucht und Gehorsam zu fordern, sich Menschen zu unterwerfen und sie zugleich glauben zu machen, sie würden zu ihrem eigenen Nutzen, nicht zu dem der Regierer, regiert."
  • Erich Mühsam: "Die Enteignung des Privatkapitals zugunsten des Staates würde den Ertrag der Arbeit zwar in andere Kanäle leiten, aber nicht die Abhängigkeit der Arbeitskräfte von ausbeutenden Gewalten mindern, sondern nur die Abhängigkeit des Staates von anderen als seinen eigenen Machtbedürfnissen aufheben"
  • Im kalten Krieg real existierender staatskapitalistischer "Kommunismus"
  • Wayne Price: "während des Kalten Krieges fing der Begriff "Kommunismus" an etwas ganz anderes zubedeuten. Große Nationen wurden von selbsternannten Kommunistischen Parteien beherrscht. IhreVolkswirtschaften wurden von totalitären Staaten gemanagt, ihre machtlosen ArbeiterInnen produzierten Waren für den internen und internationalen Markt und sie arbeiteten für Löhne (das heißt, sie verkauften ihre Arbeitskraft als Waren an ihre Chefs). In dieser Ära waren "KommunistInnen" vor allem Menschen, die diese Art von staatskapitalistischer Tyrannei unterstützten."
  • Exkurs "demokratischer Sozialismus" von SPD seit 1989
  • Das Berliner Parteiprogramm der SPD war Rhetorik und in der kapitalistischen Regierung tatsächlich (Agenda 2010) nicht weit entfernt vom Neoliberalismus der CDU.
    • "prägt den globalen Kapitalismus ein Mangel an Demokratie und Gerechtigkeit. So steht er dem Ziel einer freien und solidarischen Welt entgegen. Er verschärft alte Ungerechtigkeiten und schafft neue."
    • "Konservative und Liberale spielen die Grundwerte nicht selten gegeneinander aus: je mehr Freiheit, desto weniger Gerechtigkeit und umgekehrt. Im sozialdemokratischen Verständnis bilden sie eine Einheit."
    • "Leistung muss anerkannt und respektiert werden. Gerecht ist eine der Leistung angemessene Verteilung von Einkommen und Vermögen."
    • Kommentar
      Das steht so wahrscheinlich auch bei FDP und CDU. Übersetzt: Die Gewinner im Machtmittelkampf nehmen sich mehr Machtmittel. Das soll die Regel sein. Gerecht ist, wenn sich alle an diese Regel halten.
    • "Seit das Ziel der gleichen Freiheit in der Moderne zum Inbegriff der Gerechtigkeit wurde, waren und sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität die Grundwerte des freiheitlichen, demokratischen Sozialismus."
    • "Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben."
    • "Gerechtigkeit gründet in der gleichen Würde jedes Menschen. Sie bedeutet gleiche Freiheit und gleiche Lebenschancen"
    • "Gleichheit der Teilhabe und der Lebenschancen"
    • "Solidarität bedeutet wechselseitige Verbundenheit, Zusammengehörigkeit und Hilfe. Sie ist die Bereitschaft der Menschen, füreinander einzustehen und sich gegenseitig zu helfen."
    • Kommentar
      Ohne gleiche Teilhabe gibt es keine gleiche Freiheit, denn Machtmittelreiche können Machtmittelarme unterdrücken / die Freiheit nehmen und tun es meist auch. Solidarität und gleiche Freiheit gibt es nur wenn nicht nur die gleichen Chancen, sondern die Garantie auf gleiche Teilhabe besteht.
  • Ingar Solty: "Ganz konkret begründete Albert Einstein (1949) seine Überzeugung damit, dass die kapitalistische Privatwirtschaft durch eine geplante, sozialistische Gemeinwirtschaft zu ersetzen sei"
  • Sarah Leonard : "Eine sozialistische Perspektive muss sich endlich von dem sozialdemokratischen Diskurs verabschieden".
  • Die aktuellen Menschenrechte um das bedingungslose Existenzminimum zu ergänzen ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Nimmt sich ein Gewinner mehr als 1 Stück (Durchschnitt) vom Kuchen, so bleibt für einen Verlierer nicht mehr genug übrig, der Verlierer bekommt nicht mehr 1 Stück vom Kuchen. Ein BGE am Existenzminimum oder am Mindestlohn stärkt das Menschenrecht zur freien Wahl der Arbeit, aber behält den Rest vom System repräsentative Demokratie mit Markt (Herrschaft der Machtmittelreichen über die Machtmittelarmen) bei. Grafik vorher ohne nachher mit BGE im Kapitalismus. Vergleiche demokratischer Sozialismus.
  • Owen Jones: "Millionen von Menschen in einer reichen Nation sind immer einen Gehaltsscheck entfernt von extremer Not.“
  • Alex Demirović: "Die Lohnform ist die soziale Form, die es ermöglicht, alle anderen Formen der Ausbeutung und Herrschaft zu reproduzieren. Ohne diese Formen zu verändern, ist auch die Änderung der kapitalistischen Verhältnisse nicht denkbar – also ohne die Überwindung der Lohnarbeit, also der Tatsache, dass das menschliche Arbeitsvermögen eine Ware ist, die für den Arbeitsmarkt formiert werden muss und sich dort bemühen muss, zu Marktpreisen jemanden zu finden, der einen Bedarf an dieser Ware hat. Mit allen Risiken für die Individuen, ohne Arbeit und Einkommen zu bleiben, zu wenig zu verdienen oder das eigene Arbeitsvermögen zu ruinieren und um den Genuss des eigenen Lebens gebracht zu werden."
  • Bernie Sanders: "Die Bill of Rights schützt uns zwar vor der Tyrannei einer repressiven Regierung, aber ein Großteil des Establishments möchte die Amerikaner*innen dazu bringen, sich der Tyrannei von Oligarch*innen, multinationalen Großunternehmen, Wall-Street-Banken und Milliardär*innen zu unterwerfen. 1944 hat Roosevelt eine Bill of Rights der ökonomischen Grundrechte vorgeschlagen."
  • Roosevelt 1944 in seiner Rede zur Lage der Nation: «Wir haben eindeutig erkannt, dass es eine tatsächliche, individuelle Freiheit ohne wirtschaftliche Sicherheit und Unabhängigkeit nicht geben kann.»
  • Pjotr Alexejewitsch Kropotkin: „Es kann kein Unterschied zwischen der Arbeit eines jeden Menschen gemacht werden. Das Messen der Arbeit an ihren Ergebnissen führt uns zur Absurdität; Das Teilen und Messen durch die Stunden, die wir für die Arbeit aufgewendet haben, führt uns ebenfalls zur Absurdität. Eine Sache bleibt: Die Bedürfnisse über die Werke stellen und zunächst das Recht auf Leben und später auf Komfort für alle, die ihren Anteil an der Produktion haben, anerkennen.“
  • Ein ausreichend hohes bis maximales BGE würde den bisherigen freien Markt stark verändern, es gäbe dann keine Reichen / Armen mehr.

 

 

Beispiele für bisherige Entwürfe anderer (Menschenrechte gegen Abhängigkeit von Rangbesitzern / Geldbesitzern)

 

  • Exkurs
    1. Parlamentswahlkämpfe und Wettbewerb im Markt sind Wettkämpfe. 2. Wettkämpfe um Machtmittel sind egoistisch / un-solidarisch. 3. Parlamentswahlkämpfe um Rang und Wettbewerb im Markt um Geld sind egoistisch / un-solidarisch. Das Ergebnis von Machtmittelkämpfen ist Machtmittelkonzentration, die respektlos gegenüber Machtmittelarmen ist. Sehr deutlich wird Machtmittelkonzentration / Verteilung von Machtmitteln in den 7 finanziellen Ligen.
  • Exkurs
    Nächstenliebe / Solidarität wird mehr, wenn man sie teilt. Machtmittel (Rang, Anteil am Geld) jedoch nicht.
  • Aktuelle Menschenrechte sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus.

 

 

Beispiele für bisherige Entwürfe anderer gegen von Rangbesitzern / Geldbesitzern abhängige Informationsdienstleister (Wissenschaftler, Journalisten, Lehrer)

 

  • Es gibt keine "neutralen" (wertfreien) Wissenschaftler, Journalisten, Lehrer. Es gibt nur Wissenschaftler, Journalisten, Lehrer mit bestimmten Werten.
  • Das Senden von Fachwissen (Journalisten und Lehrer senden meist auf Schulabsolventen-Niveau) über alles außerhalb vom Thema Macht ist ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reicht nicht aus. Könige hatten "Hofberichterstatter". Nach dem Wechsel von Monarchie zu Kapitalismus wurden Journalisten in Medienkonzernen die "Hofberichterstatter" der Kapitalisten. Gewinner Kapitalisten oder Minister bezahlen Lehrer, Professoren, Journalisten. Entsprechend enthalten die Sendungen Propaganda für Kapitalisten (Kapitalismus) und für Minister (repräsentative Demokratie). Siehe Test des medialen und politischen Systems. Moderne medial trainierte "Hofberichterstatter" der Herrschenden konstruieren und bewachen die "Matrix". Deren Sendungen bleiben innerhalb der von den Herrschenden kontrollierten Grenze der Diskussion.
  • Von Staatsgewalten und Kapitalisten unabhängige öffentlich-rechtliche Medien-Organisationen sind ein Schritt in die gewünschte Richtung, aber reichen nicht aus. Die Chefs in der Hierarchie der öffentlich-rechtlichen Medien-Organisationen sind Gewinner (finanzielle Liga 5, Bosse einer Hierarchie) und verteidigen ebenso das System Diktatur der Gewinner.
  • Das mediale System insgesamt
  • Anarchist Federation UK: "Viele einflussreiche Leute, von Zeitungsredakteur_innen bis hin zu Wirtschaftsprofessor_innen, werden dir erzählen, dass der Kapitalismus "natürlich" ist. Menschen sind gierig, egoistisch und wetteifern miteinander - deshalb muss das Wirtschaftssystem auf Gier, Egoismus und Wettstreit aufgebaut sein. ... manche Dinge wie Gesundheitsversorgung und Bildung vom Staat betrieben werden sollten. ... Sie sollen Befehle entgegennehmen, keine Entscheidungen treffen und sich mit einem Lohn für ihre Arbeit zufrieden geben"
  • Wenn die Basis online der Führung einer sozialen Bewegung / Partei zu unbequem wird, dann schaltet die Führung der Bewegung das von ihr eröffnete Internet-Forum ab, aber verfügt selbst noch über Adressen / Emailadressen aller Mitglieder. Z. B. 2012 linksaktiv.de, z. B. 2020 aufstehen-forum.net.

Video Snake hierarchische Medien-Organisationen in hierarchischen Gesellschaften

 

 

Kulturell-"religiöse" Erziehung entsprechend den rechts-autoritären Werten

 

Menschen und mediale Objekte richten andere Menschen langfristig in Psyche und Verhalten aus. Anpassung. Die Frage ist somit nicht ob, sondern nur welche Ausrichtung. Kurz: kulturell-"religiöse" Erziehung.

Kulturell-"religiöse" Erziehung entsprechend den rechts-autoritären Werten bedeutet, dass die herrschenden Machtmittelreichen die Machtmittelarmen auf ihre "Religion" / ihr System hin erziehen. Der Weg zum Ziel moderne Sklaverei.

Erich Mühsam: "Der Kapitalismus brauchte ebensowohl geistige wie materielle Voraussetzungen, um die Herrschaft über die Völker anzutreten; er mußte den Geist der ihm hörig gemachten Menschen durch sorgfältigen Einfluß auf Erziehung und Bildung willfährig halten, das Unrecht von Ausbeutung und Ungleichheit als schicksalhafte Unabänderlichkeit zu ertragen."

Erich Mühsam: "Während die kapitalistische Gesellschaft das Kind des Reichen ... bei gewähltester Körper- und Geistespflege aufzieht, ihm hohe Wissensbildung zufährt und, ohne Unterschied der Begabung und des Charakters, ihm die Berufe der Herrschenden erschließt; während sie, ebenfalls ohne Unterschied der Begabung und des Charakters, das Kind des Armen ... ihm den Unterricht versagt, der den Zwecken der Mächtigen Abbruch tun könnte, es zur Knechtsgesinnung erzieht und zur persönlichkeitstötenden Arbeit zwingt"

Zu jeder Zeit konnte die Mehrheit - wegen Sozialisation / Tiefenindoktrination durch die Herrschenden und ihre Handlanger - nur das jeweils aktuelle System gut bewerten, alle anderen vorgestellten (z. B. die hier dargestellten) oder an anderen Orten existierenden Systeme schlecht bewerten. Z. B. heute bewertet es die Mehrheit gut, Parteien zu wählen, die das System aus Ministern und Kapitalisten erhalten, aber jedes andere System schlecht.

  • Marx: "Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. ... Die Klasse, die die Mittel zur materiellen Produktion zu ihrer Verfügung hat, disponiert damit zugleich über die Mittel zur geistigen Produktion, so daß ihr damit zugleich im Durchschnitt die Gedanken derer, denen die Mittel zur geistigen Produktion abgehen, unterworfen sind. Die herrschenden Gedanken sind weiter Nichts als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verhältnisse, die als Gedanken gefaßten herrschenden materiellen Verhältnisse; also der Verhältnisse, die eben die eine Klasse zur herrschenden machen, also die Gedanken ihrer Herrschaft."
  • Steve Williams (RLS NY): "Die herrschende Klasse, so stellte Antonio Gramsci fest, besitzt nicht nur die staatlichen Zwangsmittel, sondern kann auch eine moralische und intellektuelle Führungsrolle einnehmen. Dadurch gelingt es ihr, neben dem anhaltenden Zwang auch das Einverständnis der von ihr beherrschten Klassen zu erlangen, indem sie diese davon überzeugt, dass das Interesse der Herrschenden das Interesse aller ist."
  • Alexander Berkman: "soziale Revolution ... würde auch auf den Widerstand des weit verbreiteten Unwissens und der Vorurteile jener treffen, die an Regierung und Kapitalismus glauben."
  • Nachdenkseiten: "Der Neoliberalismus zielt ja darauf, uns im Denken und Fühlen zu entmündigen und uns so – möglichst ohne sichtbare Gewalt – für die Interessen herrschender Eliten zu verzwecken, also verwertbar zu machen."

 

Religiöse Erziehung rechts

 

Die gesellschaftlich normalen Diskussionen verlaufen meist innerhalb der von den Herrschenden kontrollierten Grenze der Diskussion.

  • Noam Chomsky: “Der schlaueste Weg, Menschen passiv und gehorsam zu halten, ist, das Spektrum an akzeptabler Meinung streng zu beschränken, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums zu ermöglichen – sogar die kritischeren und die Ansichten der Dissidenten zu fördern. Das gibt den Menschen ein Gefühl, dass es ein freies Denken gibt, während die Voraussetzungen des Systems durch die Grenzen der Diskussion gestärkt werden.”
  • Ingar Solty über die Wirkung der Medien-Organisationen: "«Die Gesellschaften, in denen wir leben», schrieb vor ein paar Jahren Axel Honneth, sind «durch einen höchst irritierenden, schwer zu erklärenden Zwiespalt geprägt». Einerseits ist «das Unbehagen über den sozioökonomischen Zustand, über die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahrzehnten enorm angewachsen». Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich wahrscheinlich «niemals so viele Menschen gleichzeitig über die sozialen und politischen Folgen empört, die mit der global entfesselten Marktökonomie des Kapitalismus einhergehen». Andererseits aber scheint «dieser massenhaften Empörung jeder normative Richtungssinn, jedes geschichtliche Gespür für ein Ziel der vorgebrachten Kritik zu fehlen, sodass sie eigentümlich stumm und nach innen gekehrt bleibt; es ist, als mangele es dem grassierenden Unbehagen an dem Vermögen, über das Bestehende hinauszudenken und einen gesellschaftlichen Zustand jenseits des Kapitalismus zu imaginieren»"

 

Die genannten bisherigen Entwürfe zeigen auch die verschiedenen Vorstellungen / Interessen der Machtmittelarmen und spalten die Machtmittelarmen. Das schwächt die Solidarität zwischen den Machtmittelarmen.

Anarchist Federation UK: "Tradition, die sich hindurchzieht durch die Geschichte des Widerstands ... eine Tradition, die anarchistisch-kommunistisch genannt werden kann - obwohl sich nicht alle in dieser Weise bezeichnet haben, die an dieser ihren Anteil hatten."

 

Die Herrschenden versuchen die Spaltung der linken Machtmittelarmen zu verstärken.

Nachdenkseiten in undiplomatisch unschönen Worten über die Spaltung der angepassten Linken (zwischen links unten und rechts oben) und der antiautoritären Linken (links unten): "Lange historische Erfahrungen lehren uns ja, dass die Linke naturgemäß – da sie ja gerade auf eine Delegitimierung von Machteliten zielt – seit je im Zentrum von Zersetzungsbemühungen durch die jeweils herrschenden Eliten steht, die stets großen Aufwand betrieben haben, linke Bewegungen und überhaupt alle politischen Organisationen der Verlierer der jeweils herrschenden Ordnung zu spalten, auszuzehren und zu neutralisieren. Vorwürfe gehen fast stets von Vertretern der reformistischen „system-offenen“ Linken aus und richten sich überwiegend gegen Personen, die in ernsthafter Weise gegenwärtige Machtverhältnisse hinterfragen und sich für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft einsetzen. Denn diese Personen gefährden nicht nur die Erfüllung der systemstabilisierenden Funktion der reformistisch-symbiotischen Linken, sondern erinnern diese auf psychologischer Ebene auch immer wieder an deren Verrat ihrer eigenen Leitideale."

 

 

Sein - Bewusstsein

 

Alles beeinflusst sich gegenseitig. Je nach Machtverhältnissen.

1. Das Bewusstsein des Menschen beeinflusst das Verhalten des Menschen, seine medialen Objekte, andere Menschen und die von ihm geschaffene Umwelt (Sein).
2. Das Sein, alles außerhalb des Gehirns beeinflusst die Psyche (Bewusstsein, Unterbewusstsein).
Außerhalb des Gehirns sind andere Menschen, deren mediale Objekte, das eigene Verhalten, eigene Ernährung, eigene Hormone.

 

 

Neubewertung

 

Wenn Sie ein kapitalistisches / rechts-autoritäres Mainstream-Bewusstsein haben und alle vorliegenden Informationen gelesen haben und somit ein treffenderes Selbstbild und Weltbild entwickelt haben, werden sie - nicht wegen der Informationen, sondern wegen Ihres kapitalistischen/ rechts-autoritären Mainstream-Bewusstseins alle Informationen außerhalb der kapitalistischen / rechts-autoritären Mainstream-Propaganda wahrscheinlich immer noch negativ bewerten. In dem Fall kann nur ein links-libertäres / buddhistisches Solidaritäts-Training die negative Bewertung in eine positive Bewertung ändern. Mehr dazu später.

 

 

Denksportaufgabe 1

 

Solidarische Denksportaufgabe

  • Alexander Berkman zu Denksportaufgaben: "eine Veränderung der Struktur eine Veränderung der Ideen voraussetzt. Mit anderen Worten, die Ideen in einer Gesellschaft müssen zuerst verändert werden, bevor eine neue Gesellschaftsstruktur aufgebaut werden kann."
  • das eigene Ideal für ein System kritisch hinterfragen
  • sich von Sozialisation / Tiefenindoktrination mit Herrschaftslegitimationen der Herrschenden befreien
  • Goethe: "Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein!"
  • Lenin: "Doch der Sklave, der sich seiner Sklaverei bewusst geworden ist und sich zum Kampf für seine Befreiung erhoben hat hört bereits zur Hälfte auf, ein Sklave zu sein."
  • die von den Herrschenden kontrollierte Grenze der Diskussion überschreiten
  • das eigene Ideal für ein System mit den obigen Beispielen für bisherige Entwürfe Stück für Stück (Fortschritte) weiter Richtung linken Pol des Systems (in der obigen Liste von oben nach unten) verschieben. Tendenz mehr Menschenrechte.
  • Gerald Hüther: "Veränderung braucht einen Sinn (Allgemeinwohl)"
  • Gerald Hüther: "Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann"
  • Gerald Hüther: "Veränderung braucht Freude"
  • Gerald Hüther: "Einladen, ermutigen, inspirieren - wäre die Art und Weise, wie man miteinander umgehen müsste

(Vorhergehende Aufgabe für Neoliberale oder Rechtsextreme: Therapie)

 

 

Partnerschaft und Freundschaft versus Klassen und Hierarchie

 

Wo Klassen und Hierarchie sind, dort ist kein Raum für Partnerschaft und Freundschaft. Wo Partnerschaft und Freundschaft sind, dort ist kein Raum für Klassen und Hierarchie.

Erich Mühsam: "Es ist in aller Eindeutigkeit so, daß wo Gesellschaft besteht für den Staat kein Raum ist, wo aber der Staat ist, er als Pfahl im Fleische der Gesellschaft steckt, ihr nicht erlaubt, Volk zu bilden und gemeinschaftlich ein- und auszuatmen, sie statt dessen in Klassen trennt und dadurch verhindert, Gesellschaft zu sein."

 

 

Symbolbilder für Systeme

 

Links-libertäres System versus Neoliberalismus / Faschismus

 

Symbolbild

 

Symbolbild

 

Prognose für die Zeit nach Klimawandel und Roboterentwicklung im bisherigen Kapitalismus

 

Klimawandel + Roboter im bisherigen Kapitalismus werden das Schiff sinken lassen und führen zu Faschismus.

 

Symbolbild

 

Symbolbild

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Chapter 1b - (Language: English) - (Link zu Sprache: Deutsch)

 

 

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The Pure Ecological-Social Magazine

 

 

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Erfahrungen vor allem der Machmittelarmen mit dem System Diktatur der Machtmittelreichen